Hallo Punica,
trotz all' Deiner Mühe, aus einer Hauskatze eine Stallkatze zu machen, bleibt das für mich Vergewaltigung einer sich nach Geborgheit, Fürsorge und Liebe sehnenden Katze.
STOPP!
Man weiss doch gar nicht, ob er eine Hauskatze war, der kann allein von welchem Unfall auch immer, der ihn zum Tierschutz gebracht hat, so verstört geworden sein! Zumal der Plan ist, ihn nicht allein im Stall zu lassen bis er da versauert. Der Stall soll sein Haupt-Einsatzgebiet sein, er soll aber "Familienanschluss" behalten. Ich finde die Idee, ihn nur im Stall zu lassen zwar auch nicht so gut, aber darüber kann man sicher noch reden.
Abgesehen davon finde ich es immer wieder erschreckend, dass hier jeder gleich mit Kraftausdrücken um sich werfen muss. Vergewaltigung? Vergewaltigung war, ihn in den Stall zu tragen. Vergewaltigung ist es aber nicht, wenn er von sich aus irgendwann so weit ist, in den Stall zu gehen.
Warum muss man hier, anstatt konstruktiv vorzugehen, die Leute immer in die Enge treiben, sie zu Rechtfertigungen provozieren und jedes Mal mit der extremsten Anschuldigung kommen, die einem einfällt?!
Ja, Forenaktivität "ist kein Ponyhof" aber man kann doch bitte zwei Sekunden lang darüber nachdenken, was man damit macht?! Hier
sucht jemand
HILFE für sein Tier, und nur weil zuallererst auf einen falschen Rat gehört wurde, hat das überhaupt keine Aussage darüber, wie sehr man es dem Tier recht zu machen versucht. Damit verjagt man die einsichtigen Leute, die gerade auf dem Weg sind, etwas neues kennen zu lernen und zuzulassen doch nur wieder. Es geht hier um die Tiere, und nicht um die Sympathie, die vorherige Aussagen ausgelöst oder eben nicht ausgelöst haben. Man kann der Katze nicht helfen, indem man den Besitzer stur macht, vergrault, anmotzt. Sind hier denn alle nicht Älter als 12?!
Pferde können für gewöhnlich recht sanft sein, aber klar, die Katze muss auch ersteinmal lernen, dass so ein Pferd recht schnell mal wohinsteigt, wo man es nicht kommen sieht. Normal hats aber eine schreckhafte Katze zumindest damit leichter, als wenn sie unglaublich neugierig ist. Vorsichtigere Katzen begeben sich weniger schnell so nah zu einem Tier, dass ihm was passieren kann.
Trotzdem würde ich mit Miles zu anfang mit in den Stall gehen. Sollte er auch dort sein sollen, wenn Pferde da sind, würde ich auch die Situation möglichst bald austesten. Wenn man dabei ist, kann man recht schnell abschätzen, ob die Katze in die Box in eine Ecke flüchtet, wenn sie vor den Pferden erschrickt, oder eher raus und auf den Gang. Zusätzlich würde ich versuchen einen Lieblingsunterschlupf zu etablieren, vielleicht etwas, wo er in Kopfhöhe der Pferde sein kann, aber auch zumindest eine Höhle in Bodennähe hat, so dass er sich da versteckt. Die müsste natürlich zuvor im Wohnbereich schon vertraut gewesen sein.