ich weiss, es gibt viele Tierheim die mehr überlegen sollten dass auch Berufstätige Menschen Tiere gut versorgen können.
Ich bin auch noch berufstätig, habe vier eigene Katzen und immer eine sehr alte Katze aus dem Tierschutz.
Erstaunlicher Weise hatte ich nie Probleme ein altes Tier zu bekommen, man wusste wohl das ihre Vermittlungschance gleich Null ist.
Und wenn man dazu weiss das in vielen Tierheim die Tiere, die man nicht mit anderen zusammen in grösseren Räumen halten kann ebenfalls in kleinen Käfigen sitzen, verstehe ich viele Tierheim nicht.
Auch hier der Tierschutz langsam gewachsen und immer noch viel zu wenig.
Aber den Leuten dort muss klar werden, dass sie auch ihren Beitrag leisten müssen, wenn fremde Menschen bereit sind ihnen zu helfen.
Um Verantwortung kann man nicht nur bitten, man muss sie einfordern
Ja, ich versteh es auch nicht. Ich war vor einem Jahr mit einer Kollegin im Tierheim hier in München, eine total nette freundliche junge Frau mit festem Einkommen, einer schönen Wohnung... die haben sie da angemacht, es war unglaublich. Es wurde nur genörgelt. Das Ende vom Lied: sie hat sich eine Katze vom Vermehrer geholt und die hat sich dann auch noch als schwanger rausgestellt... jetzt ist sie kastriert :evil:
Was den Tierschutz betrifft, auch dort wächst er nur sehr langsam, gerade im Armenhaus Andalusien mit seinen teilweise noch über 30% Arbeitslosigkeit ist das noch schlimmer, als in anderen Regionen dort. Trotzdem gibt es Lichtblicke... Mittlerweile gibt es keinen Artikel mehr in spanischen Zeitungen, wo es um Stierkampf geht, zu dem nicht Protestkommentare von Spaniern gegen diese Form der Tierquälerei kommen... Wenn die Touris ein bisserl mithelfen würden, könnte es nicht schaden, die meisten Katzen in den Perreras von Jerez kommen nämlich aus den Feriensiedlungen, erst gefüttert von Touris, dann zurückgelassen und dann in die Perrera abgekarrt - nächstes Jahr gibt's ja wieder genug süsse Kitten für streichelsüchtige Touristen von denen sich keiner fragt, was denn aus der netten Katze wird, sobald er wieder weg ist
Für Claudia, 3 Monate, die gerade Perrera geholt wurde
und Yuki, 5-6 Monate, Kater, der immer noch in der Perrera ist, da derzeit kein Platz für ihn frei ist
suchen wir erstmal nur Paten, da unklar ist, wie sie sich weiter entwickeln.
Ana, die Tierschützerin vor Ort schreibt dazu:
Ja, wir konnten viele Kitten retten, aber nicht alle aus Zeitmangel und aus Mangel an Unterbringungsmöglichkeiten. Die Kleinen die wir rausholen sind quasi alle krank. Ich habe das Maite erklärt, es ist bei den Kleinen sehr schwierig zu sagen, ob sie überleben werden, weil sie noch gar nicht geimpft sind. Deswegen: ja ich kann Fotos machen und sie schicken,, und wer sich für sie interessiert kann eine Patenschaft übernehmen, aber wir wissen nie, ob das Kätzchen gesund wird. Ich bin der Meinung, dass wir die Kleinen nur für Patenschaften (also Hilfe für die Behandlungen und Nahrung), nicht aber zur Adoptionen frei geben können.