saurier: Verzeihung, ich hatte erst zu spät gesehen, dass ich den Thread aus der Versenkung geholt habe, obwohl er längst veraltet war.

Dann weiß ich jetzt die genaue Definition von "Vermehrer".
Zum Thema: Ich persönlich finde, es ist am wichtigsten, dass ein Besitzer Verantwortung besitzt.
Leider habe ich auch schon Besitzer kennengelernt, die reich waren, alle Welt dachte "Oh, da haben es die Tiere aber gut." und die werte Mutter hatte aber nie Lust, zum Tierarzt zu fahren und sich zu kümmern (sie kauft für das Kind und die Schmutzarbeit soll bitte der Vater machen - an Tieren hatte sie selbst gar kein Interesse), der Vater hatte eh keine Lust und es ging ihn alles nichts an ("Ich habe sie ja nicht gekauft!") und half auf Bitten des Kindes viel zu selten mal und das Kind ließ man dann mit einer halben Tierhandlung allein, die es versorgen sollte - tierlieb und willig, aber in dem Alter überfordert, zumal nicht mal mit Führerschein für Tierarztbesuche.
Das Ergebnis war... nicht so schön, vorsichtig formuliert. Hat sich aber mittlerweile in dem Fall erledigt, weil die Tiere abgegeben wurden.
Dass "arme Leute" keine Tiere besitzen sollen, das finde ich schon so als allgemeine Aussage... etwas grenzwertig, so an sich und verallgemeinert.
Wobei so ein Sonderfall, wo plötzlich 1300 Euro bezahlt werden müssen, auch ein großes Pech ist, denke ich... tut mir leid für dich.
Aber generell sollten Kosten natürlich schon einkalkuliert werden, das ist richtig... zur Not (!) das Tier lieber wieder im Tierheim abgeben, als irgendwo einfach aussetzen, das machen ja leider so einige Leute. :-/
Es freut mich, dass ihr das Geld noch im Sparstrumpf hattet und auftreiben konntet...
Liebe Grüße,
Aquarella