@ Metallprincess, ich finde dich irgendwie echt nervig. Ständig sagst du das gleiche und bist so dermaßen uneinsichtig, da könnte man glatt an die Decke gehen.
Ich finde dir wurde so oft, so extrem detailliert erklärt WARUM man Katzen von einem SERIÖSEN Vereinszüchter kaufen soll, aber irgendwie verstehst du es nicht oder willst es nicht verstehen oder hast du Probleme beim Lesen? Ich kann DICH so überhaupt gar nicht nachvollziehen.
Aber ich erzähle dir mal eine kleine Geschichte.
Ich bin mit 17 Jahren von zuhause ausgezogen und wollte immer ein Tier haben.
Konnte ich mir aber sehr lange nicht leisten, hatte den Platz nicht dafür oder die Vermieter waren damit nicht einverstanden.
Seit September wohne ich nun mit meinem Freund in einer Wohnung, die einigermaßen groß ist, die Vermieter mit Katzenhaltung einverstanden sind und ich es mir auch leisten konnte (zu Anfangs).
Also habe ich erst einmal ca. 600 € weggespart, mich über die Haltung erkundigt, habe Tierheim abgeklappert und mich im Internet schlau gemacht. Der letzte Anreiz gab mir aber meine Pflegekatze, die eine Norweger-Mix-Dame ist. Somit stand für mich fest, dass ich eine norwegische Waldkatze möchte, da ich vor allem den Charakter sehr ansprechend fand und ich zu einer reinen Wohnungshaltung tendiert habe und dachte, dass Lastramis damit nicht gut klar kommen, Rassekatzen dafür umso besser.
Also hab ich mich an den PC gesetzt und erst einmal alle Vereinszüchter im Umkreis von 300km "abgeklappert". Leider wurde ich nicht fündig. Bei keiner Katze hat es "klick" gemacht.
Dann bin ich durch Zufall auf einer Internetseite gelandet, von einer Züchterin in Augsburg, die sich auf die "Weißzucht" spezialisiert hat. Habe dort angerufen und sie teilte mir mit, dass die ausgeschriebenen Kitten von ihr leider schon alle vergeben wären und es auch ihr letzter Wurf war, da es ihr so unglaublich schwer fällt sich von den Kitten zu trennen.
Leider war es schon um mich geschehen und ich war nur noch hin und weg von den weißen Norwegern.
Aber es gibt nur eine handvoll Züchter, die weiße Katzen züchten und zu der Zeit auch keine ausgeschrieben. Also hab ich einfach auf gut Glück die Tierkleinanzeigen angeguckt und "zack bum" hab ich "meine" Katze gefunden. War natürlich nicht von einem Vereinszüchter, sondern von "privat".
Hab mir aber nicht weiter was dabei gedacht, bin hingefahren und dann war da noch ein Kätzchen. Ich konnte mich natürlich nicht entscheiden und hab gleich beide mitgenommen.
Ich hatte einigermaßen Glück mit "meinen" Vermehrern, da die Kitten bis zur 12ten Woche bei den Eltern bleiben durften, entwurmt und geimpft waren.
Tja,
Der eine Kater ist taub und das Auge war so dermaßen entzündet, dass es hieß, wir müssen das Auge entfernen. Außerdem hatten sie Durchfall ohne Ende. Jaaa.. also hab ich erst mal für die Anschaffung der beiden ca. 350 € gezahlt + die Tierarztkosten (innerhalb von ca. 4 Wochen) 600 €, somit war das "Weggesparte" ziemlich schnell weg. Und zu allem Überfluss hat Schatz auch noch seine Arbeit verloren.
Blöd gelaufen.. also haben wir alles Geld, was wir hatten in die Katzen gesteckt und wir haben uns nur von "Billigkram" ernährt. Und ca. 2 Monate später fingen die anderen 2 Katzen auch noch an zu kränkeln.
Nach zich Labortests kam dann endlich heraus, dass alle 3 Katzen an einem Calicivirus erkrankt sind (der eine Kater hatte den wohl schon seit kurz nach seiner Geburt und hat die anderen beiden angesteckt).
Und Calicivirus ist echt bescheuert, da die Katzis ihr Lebenlang Überträger bleiben werden....
Zusammengefasst, hab ich mir zwar wunderhübsche Katzen geholt, die charakterlich genauso drauf sind, wie ich es mir gewünscht habe und ich würde sie für nichts auf der Welt wieder hergeben, tue auch alles für sie, dennoch habe ich Katzen, die Erbkrankheiten und auch zugezogene Krankheiten haben.
Hätte ich mich vorher über die Zucht und so informiert, wäre mir sowas sicherlich nicht passiert...
Und ich würde mal behaupten, dass es noch viel krassere Beispiele gibt über "Vermehrerkatzen".
Aber wie heißt es so schön: Aus Fehlern lernt man.
Und somit werde ich auch die Aussagen von "saurier" und anderen Usern vollkommen unterstützen (auch wenn ich zu Anfangs hier im Forum diese Aufregung über Rassekatzen von "privat" auch nicht nachvollziehen konnte). Und werde auch jedem, der eine Rassekatze kaufen möchte, darauf hinweisen.
So, und nun zum Thema:
Also ich bin, wie die meisten hier, auch der Meinung, dass man sich VORHER überlegen und durchrechnen soll, ob man sich überhaupt eine Katze (oder generell ein Tier) leisten kann.
Auch sollte man in der Lage sein, für Notfälle, Geld monatlich wegzusparen, damit, falls gesundheitliche Schwierigkeiten auftreten, immer zum Tierarzt gehen kann.
Man sollte auch vorher schon die Wohnung katzengerecht einrichten und sich über die Haltung informieren.
Aber ich finde nicht, dass man reich sein muss.
Ich hab nicht viel Geld, allerdings verdiene ich genug um monatlich meine laufenden Kosten zu zahlen, Futter, Spielsachen, Streu, Tierarzt (halt alles für die Tiere) zu bezahlen und kann monatlich noch was weg sparen und mir selber noch was gönnen.
Und seitdem Schatz auch wieder Arbeit hat, ist es noch besser.
Zwar würde ich mir mit unserem Gehalt kein neues Tier anschaffen bzw. die "Menge an Tieren" erweitern, allerdings hab ich keine Probleme 3 Katzen und 4 Hasen zu betreuen, mit allem drum und dran + uns selber.
Generell sollte man die Anzahl an Tieren, seinem Gehalt anpassen.
Und meines Erachtens spielt es dabei keine Rolle WIEVIEL Geld man hat.