Hallo,
@nic
Ich persönlich finde es bedenklich, wenn aus einem Wurf von fünf Tieren gleich vier in die Zucht gehen ... in die Zucht gehören nur die besten - und das können nicht vier von fünf sein.
prinzipiell gebe ich dir da recht, aber ich will nicht den zweit besten aus dem Wurf, auch jetzt nicht, obowhl ich noch Liebhaber bin. Ich möchte auch als Liebhaber bitte die chance auf den besten im Wurf. ;-) (die chance, wenn alle noch frei sind meine ich) Mein erstes Zusammentreffen mit einem Züchter war eine nachfrage für einen roten Kater als Liebhabetier und zur Antwort kam: Den möchte ich aber lieber an einen Züchter abgeben" nur das noch kein Züchter angefragt hatte. Das kann ich nicht nachvollziehen, denn um es mal deutlich zu sagen: Was der Züchter sich nicht selber behalten würde, möchte ich auch nicht. Selbst Painty wäre vom Typ eine klasse Katze für die Zucht, ich bin stolz und dankbar das ich sie als Liebhabetier kaufen durfte, bzw sie mir anvertraut wurde.
Das ist unter Umständen etwas anders ... aber fragen wir mal anders herum: Was ist denn jetzt für das Tier mit z.B. HCM am Besten? Ein ruhiges Leben als Einzeltier oder mit einem Katzenkumpel - oder die Aufregung in einer potenten Züchtergruppe??
Natürlich hat man in so einem Fall eine ganz besondere Verantwortung - und hier sollte im Vordergrund stehen, was für das Tier am Besten ist.
ja und da gebe ich dir auch recht, aber mir wurde geraten meine Katze abzugeben, dann hätte ich ja den Platz zum züchten (hatte mich auf einer Show mit einer züchterin unterhalten darüber) und was erzähle ich den Liebhabern? Ja, sie schiebt gerade , die andere seite der Schnauze wird auch noch dick????? Soll ich sie unter cortison setzen und nichts sagen? Nein, und wenn ich ehrlich sage: ihr schwillt die Lippe an, warum weis ich nicht. Heute weis ich, es ist ein e.g. ...wer möchte so eine Katze freiwillig aufnehmen? Ich kann damit leben, aber ganz ehrlich, wenn es mir jemand vorher sagt, möchte ich das Tier nicht, denn nicht jedes e.g. verläuft so harmlos wie bisher bei meiner Katze.
Und als Besitzer der sie abgibt, nun, ich hätte keine ruhige Minute mehr, immer die Angst, das die Besitzer vielleicht was zu spät bemerken, oder der neue
Tierarzt nicht richtig kompetent ist. Dazu noch zu wissen, ich habe sie gekauft, habe sie lieb, aber nun, wo sie nicht mehr für die Zucht nützt, habe ich sie, trotz Krankheit abgeben. Ich weis das dies eine extreme Sichtweise ist, aber ich würde mich so fühlen. Ich sage nicht, das ich damit richtig denke, aber da kann ich nicht aus meiner Haut.
Aber der Wurf sollte ein Ziel haben
ja, hätte der erste auch bei mir, nehme ich meine beiden die kastriert sind, so wäre das Ziel die Mischung gewesen, das die Mankos vom einen, von dem anderen rausgerissen werden. Also im günstigsten Fall, wäre einer oder eine im Wurf gewesen, die vom Typ genau das gewesen wäre, wie ich es mir bei den beiden vorgestellt hätte. Fragt dann ein super netter Liebhaber an und möchte genau diese Katze, soll ich der Katze diese chance auf ein tolles Zuhause nicht geben, nur weil sie zu schön ist? Da kann auch ich verzichten, denn das schönste Zuhause ist bei Liebhabern, da brauch sich kein Züchter was vormachen.
@Maine Coonie
Ich sag ja, du musst sie nicht abgeben, aber trotzdem sollte doch ein Züchter immer versuchen, Nachwuchs zu produzieren, mit dem man weiterzüchten könnte. Denn ehrlichgesagt sehe ich ohne dieses Ziel nur ein "ich produziere Katzen, völlig egal ob sie aussehen wie die Rasse, die ich züchte."
Verstehst du was ich sagen will? Man sollte immer mit Hinblick auf die Zuchtzukunft seine Würfe planen, und nicht Katzen nur ums werfen werfen lassen.
Jetzt verstehe ich was du sagen möchtest :-D aber, es ist eben nicht vermehren, egal wie sie aussehen. Das niemals, im Gegenteil, ich bin mal jetzt ganz dreist und arrogant, es gibt genug Coonies die nicht so aussehen und mit denen dennoch gezüchtet wird. Der Typ steht ebenso, wie die Gesundheit und der Stammbaum an erster Stelle. Es kommt bei mir alles zusammen, ich möchte alles bitte und das führt leider dazu, das man inzwischen, Monate lang sucht bis man das gefunden hat. Ich habe damals 8 Monate gesucht und in Deutschland gibt es alleine 1500 Vereinzüchter der Coonies. In Deutschland habe ich aber nicht das gefunden was ich wollte. Ok, sie ist auch nicht super gesund, aber das ist nun eine geschichte, dafür kann der Züchter nix. Die sogenannten unvorhersehbaren Überraschungen ;-)
Also das alles bleibt, selbst wenn ich nichts an Züchter geben würde ;-) Nur zugegebener Maßen, wenn man es Vermehren bezeichnet, wenn ich nichts an Züchter geben würde, frage ich mich, wieso ich den ganzen Aufwand betreiben soll. Geht ja dann auch als Schwarzzüchter, wenn ich ohnehin in derselben Schublade stecke. (nichts böse gemeint, aber wenn ich ein Vermehrer bin, wenn ich alle an liebhaber gebe, dann kann man auch gleich als Schwarzzüchter anfangen, was ich dennoch nie tun würde)
lg Juli