Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten)

Diskutiere Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) im Zucht und Genetik Forum im Bereich Katzenzucht und Nachwuchs; Es geht doch nicht darum, dass du an Züchter abgeben musst, sondern dass du könnest. Und wenn von einer Katze schon drei Nachkommen in der Zucht...
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #81
Es geht doch nicht darum, dass du an Züchter abgeben musst, sondern dass du könnest. Und wenn von einer Katze schon drei Nachkommen in der Zucht sind, wieviele möchtest du noch abgeben können?
 
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  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #82
Es geht doch nicht darum, dass du an Züchter abgeben musst, sondern dass du könnest. Und wenn von einer Katze schon drei Nachkommen in der Zucht sind, wieviele möchtest du noch abgeben können?

Hi,

ich verstehe dich gerade nicht wirklich. Auf was willst du hinaus? Ich will gar kein Kitten aus meinem ersten Wurf in eine Zucht geben.

Mir ist es auch nicht wichtig, das meine Kitten in eine Zucht gehen, ich mag dann meine Linien nicht quer verteilt haben und in vielen Stammis sehen.

lg Juli
 
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  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #83
Hi,

ich verstehe dich gerade nicht wirklich. Auf was willst du hinaus? Ich will gar kein Kitten aus meinem ersten Wurf in eine Zucht geben.

Mir ist es auch nicht wichtig, das meine Kitten in eine Zucht gehen, ich mag dann meine Linien nicht quer verteilt haben und in vielen Stammis sehen.

lg Juli


Ich sag ja, du musst sie nicht abgeben, aber trotzdem sollte doch ein Züchter immer versuchen, Nachwuchs zu produzieren, mit dem man weiterzüchten könnte. Denn ehrlichgesagt sehe ich ohne dieses Ziel nur ein "ich produziere Katzen, völlig egal ob sie aussehen wie die Rasse, die ich züchte."
Verstehst du was ich sagen will? Man sollte immer mit Hinblick auf die Zuchtzukunft seine Würfe planen, und nicht Katzen nur ums werfen werfen lassen.
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #84
Ich sehe keinen Grund eine Katze, die gesund ist, gesunde Babys zeugt, eine gute Mutter ist aus der Zucht zu nehmen, darum geht es mir.

Nein, dafür gibt es auch in der Regel keinen Grund. Vielleicht sollte ich es auch anders formulieren. Ich kastriere keine Katzen, weil ich Platz brauche. Aber wenn ich Platz brauche, muss eben auch mal jemand ausziehen.

Vielleicht sollte ich aber auch dazu sagen, dass ich mir die neuen Dosis für meine Kastraten fast noch gründlicher aussuche, als "normale" Kittenkäufer. Meine Kastraten sind ausnahmslos bei Freunden und guten Bekannten - und ich habe sie fast alle verschenkt, weil ich weiß, sie haben da Plätze auf Lebenszeit. Und wenn ich das rein aus der Sicht der Katzen sehe: Sie sind da als Kastraten in einer meist sehr kleinen Kastratengruppe und haben die volle Aufmerksamkeit ihrer Dosis. Ich denke, da geht es ihnen besser als in einer Gruppe potenter Tiere, wo auch noch gelegentlich Kitten rumwuseln.

Dann werde ich mal ein ganz toller Vermehrer und das bin ich dann auch sehr gerne. Tut mir leid, aber ich verstehe jetzt die eine Züchterin, die mir mal sagte: Ich gebe meine Kitten nur ungern an Züchter ab, weil viele sie nur als Genetikmaterial betrachten.

Ich persönlich finde es bedenklich, wenn aus einem Wurf von fünf Tieren gleich vier in die Zucht gehen ... in die Zucht gehören nur die besten - und das können nicht vier von fünf sein. Ich gebe auch nur sehr selektiv in die Zucht und eine gewisse Übereinstimmung im Hinblick auf Züchterethik muss sicherlich auch vorhanden sein. Aber eben pauschal zu sagen: "ich vermehre nur für Liebhaber" - das hat mit Züchten nichts zu tun.

aber mal hand aufs Herz, hast du eine Katze mit, sagen wir: HCM oder PKD, wem willst du diese Katze geben? Die kannst du doch nicht einfach irgendeinem Liebhaber geben, nur damiut genug Platz zum züchten übrig hast.)

Das ist unter Umständen etwas anders ... aber fragen wir mal anders herum: Was ist denn jetzt für das Tier mit z.B. HCM am Besten? Ein ruhiges Leben als Einzeltier oder mit einem Katzenkumpel - oder die Aufregung in einer potenten Züchtergruppe??
Natürlich hat man in so einem Fall eine ganz besondere Verantwortung - und hier sollte im Vordergrund stehen, was für das Tier am Besten ist.

Das ist kein guter start für einen Anfänger, aber genau das ist die Randaussage von: Wenn man von vorn herein sagt, alle sollen an Liebhaber, dann ist es nur Vermehren.

Das sehe ich eben anders. Was du beschreibst (ein Anfänger, der gleich mit drei, vier Katzen und zwei Katern loslegt) das ist totaler Unsinn und ein Schuss, der meist nach hinten losgeht. Aber dieses Liebhaber-Vermehren lehne ich einfach ab.

Ich denke, wir haben eine enorm große Verantwortung. Es gibt Katzen ohne Ende und das Elend in den Tierheimen und Tierschutzvereinen wird immer schlimmer. Der einzige Grund, der es in meinen Augen rechtfertigt, dass wir überhaupt zusätzlich noch Katzen "produzieren" ist eben, dass wir etwas ganz Besonderes erreichen wollen und die Zucht weiterbringen. Und das passiert nur, wenn ich mit dem Ergebnis einer überlegten, sinnvollen Verpaarung weiterarbeite. Nur so sind die Vielzahl der Katzenkinder, die ich produziere gerechtfertigt. Einfach nur Katzen für Liebhaber zu produzieren hat keinen Sinn - davon gibt es genug.

Ich sehe keinen Grund warum ich, später als Zuchtanfänger, aus meinem ersten Wurf schon was an Züchter geben soll.

Das solltest du auch nicht. Ich finde es immer völlig absurd, wenn Anfänger an andere Anfänger verkaufen ... und hinterher auch keiner mehr nur geringste Ahnung hat. Aber der Wurf sollte ein Ziel haben - und wenn das fällt behält man das und sieht weiter. Klar - es wird immer passieren, dass man das Ziel in dem Wurf nicht erreicht und dann eben auch mal nichts behält ... aber es sollte die Grundidee sein.

Grüße,
Nic
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #85
Hallo,

@nic

Ich persönlich finde es bedenklich, wenn aus einem Wurf von fünf Tieren gleich vier in die Zucht gehen ... in die Zucht gehören nur die besten - und das können nicht vier von fünf sein.
prinzipiell gebe ich dir da recht, aber ich will nicht den zweit besten aus dem Wurf, auch jetzt nicht, obowhl ich noch Liebhaber bin. Ich möchte auch als Liebhaber bitte die chance auf den besten im Wurf. ;-) (die chance, wenn alle noch frei sind meine ich) Mein erstes Zusammentreffen mit einem Züchter war eine nachfrage für einen roten Kater als Liebhabetier und zur Antwort kam: Den möchte ich aber lieber an einen Züchter abgeben" nur das noch kein Züchter angefragt hatte. Das kann ich nicht nachvollziehen, denn um es mal deutlich zu sagen: Was der Züchter sich nicht selber behalten würde, möchte ich auch nicht. Selbst Painty wäre vom Typ eine klasse Katze für die Zucht, ich bin stolz und dankbar das ich sie als Liebhabetier kaufen durfte, bzw sie mir anvertraut wurde.

Das ist unter Umständen etwas anders ... aber fragen wir mal anders herum: Was ist denn jetzt für das Tier mit z.B. HCM am Besten? Ein ruhiges Leben als Einzeltier oder mit einem Katzenkumpel - oder die Aufregung in einer potenten Züchtergruppe??
Natürlich hat man in so einem Fall eine ganz besondere Verantwortung - und hier sollte im Vordergrund stehen, was für das Tier am Besten ist.
ja und da gebe ich dir auch recht, aber mir wurde geraten meine Katze abzugeben, dann hätte ich ja den Platz zum züchten (hatte mich auf einer Show mit einer züchterin unterhalten darüber) und was erzähle ich den Liebhabern? Ja, sie schiebt gerade , die andere seite der Schnauze wird auch noch dick????? Soll ich sie unter cortison setzen und nichts sagen? Nein, und wenn ich ehrlich sage: ihr schwillt die Lippe an, warum weis ich nicht. Heute weis ich, es ist ein e.g. ...wer möchte so eine Katze freiwillig aufnehmen? Ich kann damit leben, aber ganz ehrlich, wenn es mir jemand vorher sagt, möchte ich das Tier nicht, denn nicht jedes e.g. verläuft so harmlos wie bisher bei meiner Katze.
Und als Besitzer der sie abgibt, nun, ich hätte keine ruhige Minute mehr, immer die Angst, das die Besitzer vielleicht was zu spät bemerken, oder der neue Tierarzt nicht richtig kompetent ist. Dazu noch zu wissen, ich habe sie gekauft, habe sie lieb, aber nun, wo sie nicht mehr für die Zucht nützt, habe ich sie, trotz Krankheit abgeben. Ich weis das dies eine extreme Sichtweise ist, aber ich würde mich so fühlen. Ich sage nicht, das ich damit richtig denke, aber da kann ich nicht aus meiner Haut.

Aber der Wurf sollte ein Ziel haben
ja, hätte der erste auch bei mir, nehme ich meine beiden die kastriert sind, so wäre das Ziel die Mischung gewesen, das die Mankos vom einen, von dem anderen rausgerissen werden. Also im günstigsten Fall, wäre einer oder eine im Wurf gewesen, die vom Typ genau das gewesen wäre, wie ich es mir bei den beiden vorgestellt hätte. Fragt dann ein super netter Liebhaber an und möchte genau diese Katze, soll ich der Katze diese chance auf ein tolles Zuhause nicht geben, nur weil sie zu schön ist? Da kann auch ich verzichten, denn das schönste Zuhause ist bei Liebhabern, da brauch sich kein Züchter was vormachen.

@Maine Coonie
Ich sag ja, du musst sie nicht abgeben, aber trotzdem sollte doch ein Züchter immer versuchen, Nachwuchs zu produzieren, mit dem man weiterzüchten könnte. Denn ehrlichgesagt sehe ich ohne dieses Ziel nur ein "ich produziere Katzen, völlig egal ob sie aussehen wie die Rasse, die ich züchte."
Verstehst du was ich sagen will? Man sollte immer mit Hinblick auf die Zuchtzukunft seine Würfe planen, und nicht Katzen nur ums werfen werfen lassen.
Jetzt verstehe ich was du sagen möchtest :-D aber, es ist eben nicht vermehren, egal wie sie aussehen. Das niemals, im Gegenteil, ich bin mal jetzt ganz dreist und arrogant, es gibt genug Coonies die nicht so aussehen und mit denen dennoch gezüchtet wird. Der Typ steht ebenso, wie die Gesundheit und der Stammbaum an erster Stelle. Es kommt bei mir alles zusammen, ich möchte alles bitte und das führt leider dazu, das man inzwischen, Monate lang sucht bis man das gefunden hat. Ich habe damals 8 Monate gesucht und in Deutschland gibt es alleine 1500 Vereinzüchter der Coonies. In Deutschland habe ich aber nicht das gefunden was ich wollte. Ok, sie ist auch nicht super gesund, aber das ist nun eine geschichte, dafür kann der Züchter nix. Die sogenannten unvorhersehbaren Überraschungen ;-)

Also das alles bleibt, selbst wenn ich nichts an Züchter geben würde ;-) Nur zugegebener Maßen, wenn man es Vermehren bezeichnet, wenn ich nichts an Züchter geben würde, frage ich mich, wieso ich den ganzen Aufwand betreiben soll. Geht ja dann auch als Schwarzzüchter, wenn ich ohnehin in derselben Schublade stecke. (nichts böse gemeint, aber wenn ich ein Vermehrer bin, wenn ich alle an liebhaber gebe, dann kann man auch gleich als Schwarzzüchter anfangen, was ich dennoch nie tun würde)

lg Juli
 
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