Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten)

Diskutiere Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) im Zucht und Genetik Forum im Bereich Katzenzucht und Nachwuchs; .. und wo ist nun das Problem überhaupt? Ich wäre jederzeit bereit, einen Kastraten aus einer Cattery zu übernehmen - der hätte dann ganz einfach...
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #41
.. und wo ist nun das Problem überhaupt? Ich wäre jederzeit bereit, einen Kastraten aus einer Cattery zu übernehmen - der hätte dann ganz einfach einen wundervolllen Lenz bei uns ...

.. was gibbet da so intensiv zu diskutieren??

Kann ich null nachvollziehen ...
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten)

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  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #42
.. und wo ist nun das Problem überhaupt? Ich wäre jederzeit bereit, einen Kastraten aus einer Cattery zu übernehmen - der hätte dann ganz einfach einen wundervolllen Lenz bei uns ...

.. was gibbet da so intensiv zu diskutieren??

Kann ich null nachvollziehen ...


Frauen eben;-)
Und wieso wird dann immer so ein Tamm Tamm drausgemacht wenn einer ne Katze abgeben muss?
Da wird sich ja auch gleich draufgestürzt.

LG Conny
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #43
sauri hat das sehr gut beschrieben, warum Züchter ihre ehemaligen Zuchttiere kastriert in gute Hände vermitteln - etwas, das für mich mehr als nachvollziehbar ist. So hat halt jeder seine Motive, oder? Andere geben ihre Tiere weg, wenn die persönlichen Lebensumstände nicht mehr passen und wollen das auch toleriert haben... Finde ich interessant, wenn letztere emotional und hypersensibel über erstere urteilen, wobei das bei ersteren aus rationalem Kalkül heraus nachvollziehbar ist und zur Zucht in ihrem eigentlichen Verständnis einfach dazu gehört, während letztere eben die Tiere adoptiert haben ohne ständigen Neuzuwachs, übergeordnete Zuchtziele und entsprechende Probleme... Nur mal so zum Nachdenken, ohne die Diskussion wieder vom Zaun brechen zu wollen ;-) (und falls doch, dann bitte im eigenen Thread)
 
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  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #44
Ich finde es gut, wenn Mensch mit Plan und Verstand an die Vermittlung geht und dabei Zeit hat...aus einer guten Cattery wird ja auch keine Katze von jetzt auf sofort "rausgeworfen"..sondern es ist ein Entscheidungsprosess. Wenn ich richtig informiert bin, weiß dass jetzt nicht ganz genau, kann mann ja bei Katzen auch mit Kastraten an Ausstellungen teilnehmen usw. Auch wenn mann sich über das Prozedere bei Ausstellungen ( ich kann da nur von Hunden mitreden) streiten kann..ist auch das sicherlich ein guter Einstieg tiefer in die Materie einzusteigen und für jemenden, der evtl. mal das Züchten als Traum hat auch eine gute Gelegenheit Kontakte zu knüpfen und zu lernen..
Ich denke dass Mensch und Tier voneinander "lernen" und profitieren können..
Und ein verantwortungsvoller Tierliebhaber sagt ebend auch bei dem 50,-€-Schnäppchen NEIN, weil er ebend Tierquälerei nicht unterstützt..
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #45
Ich sehe das unter einem anderen Aspekt,aus dem verweichlichten ;-).
Es ist ja auch nicht so (hoffe ich zumindest) das jedes Zuchtier nach 2/3 Jahren kastriert wird und abgegeben,neues Tier und alles wieder von vorn.
Ich sehe dies als Nichtzüchterin und Katzenwahnsinniger.Den Sinn der Zucht also sprich Genetik,Forschung:wink: das alles seh ich als allerletztes was ja eine Zucht auch ausmacht,hauptsächlich.

Mir ist schon klar das man nicht alle Katzen behalten kann und immer auch mit den selben Tieren züchten kann.Denn würde man sich von keinem Tier trennen können würde dies auch schnell in Hording ausufern was ich ja wiederum auch nicht gutheissen würde.
Übrigens auch ein guter Grund neben meines Nichtwissens über Genetik ect warum ich nie Züchterin werden könnte.
Mir hat einmal die Erfahrung gereicht ein geliebtes Tier abgeben zu müssen.Nochmal würd ich nicht packen.Aber ich weiss Sie ist in guten Händen und das macht es erträglicher.
Leiden eigentlich Züchter auch drunter wenn Sie Ihre Kastraten abgeben ? Ist vielleicht jetzt ne blöde FRage,ich weiss.

LG Conny
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #46
Ich vollkommen verweichlichter Katzenhalter bin für jede Erkenntnis über Erkrankungen dankbar..da wir ja als Mensch schon mal erkannt haben, dass Vivisektion und Vermutungen nicht der Weg des Wissens sind, ist jede Form von unter bestimmten Dingen ausgewerteter Untersuchung sehr helfend. ( An dieser Stelle mein Dank an Züchter und Besitzer von Hunden und Katzen, welche sich mit vielen persöhnlichen Einschränkungen- kann ja ebend auch bedeuten, dass mann aus selbiger Verantwortung nicht weiterzüchtet-an Studien beteiligen)

Ob es einem Mensch am AR*** vorbeigeht, dass er sein Tier weitergibt, oder ebend nicht..hat übrigens nichts mit Papieren zu tun..sondern mit seinem Charakter.
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #47
MausMaus, ich werde zunehmend ein Fan von Dir :)
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #48
Ob es einem Mensch am AR*** vorbeigeht, dass er sein Tier weitergibt, oder ebend nicht..hat übrigens nichts mit Papieren zu tun..sondern mit seinem Charakter.

Stimmt,war vielleicht auch ne doofe Frage von mir.
Ich bin ja auch froh das es gute Züchter gibt und ich habe viel provitiert,viel gelernt von meiner Züchterin.
Das blöde ist ja das ich mir niemals unseren WAuzi bei irgendeinem Möchtegernzüchter geholt hätte sondern gezielt nach einer seriösen Zucht gesucht hab eben weil ich mir keinen kranken Hund ins Haus holen wollte bzw nur augenscheinlich gesund ist.Ich habe auf alles geachtet und hab die kleine Maus 1x die Woche besucht.Da hab ich alles richtig gemacht im Gegensatz zu meinen Katzen,leider.

Wie schon gesagt ist aus der Beziehung zu unserer Züchterin eine Freundschaft entstanden.Sie hat 4 Hundis davon 3 mit der Sie züchtet.Der andere ist im Ruhestand.
Wenn Sie mir jetzt gesagt hätte Sie müsse sich trennen von Ihrer Hündin nur weil Sie "keinen NUtzen" (krass gesagt) bringt ich glaube ich würde auch Tag und Nacht mit Ihr diskutieren:roll:.
Sie hat ja Doggen,von der eine sogar schon über 10 Jahre ist (mit der züchtet Sie natürlich nicht mehr).
Das gerade auch diese Rassen langlebig (was nicht immer so selbstverständlich war) sind haben wir ja auch unseren guten Züchtern zu verdanken.

LG Conny
 
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  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #49
Ich sehe dies als Nichtzüchterin und Katzenwahnsinniger.Den Sinn der Zucht also sprich Genetik,Forschung:wink: das alles seh ich als allerletztes was ja eine Zucht auch ausmacht,hauptsächlich.

Man kann aber züchterische Arbeit nicht aus der Liebhabersicht betrachten, das sind nun einmal einige Unterschiede

Leiden eigentlich Züchter auch drunter wenn Sie Ihre Kastraten abgeben ? Ist vielleicht jetzt ne blöde FRage,ich weiss.
Natürlich, wenn sie sie die Kastraten eigentlich nicht abgeben wollen.
Meine Züchterin hat sich schweren Herzen von ihrer ältesten Zuchtkatze trennen müssen, die nach der Kastration ihren Rang weiter behauptet hat, was zu bösen Problemen in der Gruppe führte.
Sie hat versucht was möglich war den Frieden wieder herzustellen, aber die Katze wollte ihren Rang nicht abgeben, und es tut sehr weh dann ein Tier zu sehen das Dich anschaut und sagt 'hilf mir doch' und Du kannst es nicht.
Wenn dieses Tier dann nur noch separiert ohne Streit leben kann muss ein Züchter sich entscheiden ein neues Zuhause zu suchen
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #50
Verbessert mich bitte wenn ich falsch liege, aber wenn man wegen Kastraten schon so einen Aufstand macht kann man sich doch auch fragen warum jemand seine Kitten hergibt, was ja allen völlig klar ist: Man kann sie nicht alle behalten.
Der Züchter gibt die Kitten ja nicht her weil er dem Katzenfan (welche Rasse auch immer) einen Gefallen tun will, sondern weil er die Rasse erhalten/voranbringen will. Zumindest bei seriöse Züchtern ist das der Fall. Und bei Kastraten ist die Geschichte die selbe (gleiche??) : Man kann sie nicht alle behalten, so gerne man es möchte.
Mit immer den beiden gleichen Tieren zu züchten ist andererseits auch Blödsinn, so kann die Rasse nicht erhalten/vorangebracht werden, die Katzen werden nur einfach immer wieder vermehrt, und Vermehrer-Tiere sind schließlich nicht gewollt.
Es besteht für den Züchter somit keine andere Möglichkeit als ab und an seine Kätzinnen/Deckkater zu kastrieren und mit deren Nachkommen/anderen Linien weiterzuzüchten (Auch weil es für Katzen eine große Belastung ist immer wieder zu gebären)
Ich hoffe ich provoziere jetzt nicht nich mehr Disskussion, ist ganz schön anstrengend dem Thread zu folgen ;-)
Lg Coonie
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #51
Hallihallo,

sorry, kurzer Sprung zurück: kann mir bitte wer die wissenschaftliche Studie geben, die ergab, dass die Hauskatze durchschnittlich am kränkesten ist? Titel der Studie und Leiter des Forschungsteams würden auch genügen, um selbst danach zu recherchieren.
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #52
@Canix: Ich denke, es ist müßig, über unsere - wie es scheint - unterschiedlichen Ansichten zum Thema Anschaffung und Haltung eines Deckkaters zu sprechen. Ich sehe da eben einiges anders, denn wer ernsthaft züchtet, kann einen Deckkater nicht ständig oder längerfristig einsetzen.

Ich greife dieses Thema einfach noch einmal hier auf :-D

Zucht ist Selektion, das ist richtig, aber nicht aller 1-2 Jahre. Ich finde es schön, wenn ich einen Zuchtkater habe, von dem ich ein Kitten nehme und dieser ist 4 Jahre oder schon 5.

Was will ich mit der Gesundheitsvorsorge wenn die Zuchttiere beizeiten aus der Zucht verschwinden? Warum muss man versuchen sein Zuchtziel in kurzer Zeit zu erreichen, indem man Verpaarungen kaum wiederholt, sondern ständig neue Katzen kauft und andere abgibt? Zucht bedeutet für mich, langsam, sehr langsam vorwärtszukommen. Die Tiere nicht aller 2 Jahre zu kastrieren und abzugeben.

auch wenn es viele gibt die es vermehren nennen würden, aber ich bevorzuge es zu Züchtern zu gehen, die länger ihre Tiere in der Zucht haben und nicht jeden Kastraten abgeben.

Natürlich muss man dies manchmal, weil es auch für das Tier das beste ist, aber manche haben es schon vor der Kastra auf der Seite stehen, das die Tiere, in(z.B.) 2 monaten nach der Kastration ein schönes Zuhause suchen. Dazu noch "leider fühlen sich Kastraten manchmal nicht mehr wohl in der Gruppe...." Sorry, aber die wissen schon vorher das die Katzen sich nach der Kastra nicht mehr wohl fühlen? :roll:

lg Juli
 
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  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #53
Das sehe ich anders: Würfe ständig zu wiederholen, bringt einen zuchttechnisch nicht voran, schließlich will man ja nicht einen Kater in allen Linien haben, aber das habe ich auf den ersten Seiten ja schon geschrieben.
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #54
Das sehe ich anders: Würfe ständig zu wiederholen, bringt einen zuchttechnisch nicht voran, schließlich will man ja nicht einen Kater in allen Linien haben, aber das habe ich auf den ersten Seiten ja schon geschrieben.

Das bedeutet für mich gleichzeitig skrupellos zu sein und sein Herz nicht an die Tiere zu hängen. Ich habe auch nicht von ständigen Wurfwiederholungen geschrieben, in der Regel hat man auch nicht nur 1 Zuchtkatze, selbst bei 2 oder 3 Zuchtkatzen werden die nicht komplett dieselben Linien haben ;-)

Ist ok das es andere anders sehen, aber wie gesagt. Die Gesundheitsvorsorge hat für meinen keinen Wert, wenn die Katzen nach 1-2 Jahren (oder Kater) kastriert und abgegeben werden. Das ganze wird zum Katzendurchlauf, nie kommt Ruhe in die Gruppe rein, weil ständig jemand neues einzieht und andere wieder abgegeben werden. Das kanns auch nicht sein. Einen Kater länger in der Zucht zu behalten heißt vermutlich nicht so vorwärts zu kommen, heißt aber auch, das man einen 5 jährigem, gesunden Kater da hat, der noch toll vererbt, was Liebhaber sehr freuen wird. Dafür muss man dann eben selber mal zurück stecken mit seinen Zielen oder Plänen. Mir persönlich sind zufriedene Liebhaber, glückliche Liebhaber wichtiger, als das meine Zuchtziele innerhalb von einigen Jahren erreicht sind, sollte ich mal züchten. Dazu kommt das mein Herz an meinen Tieren hängt, also nur weil es nicht in meine Zucht passt, bringe ich es nicht übers Herz, alle Kastraten abzugeben, denn viele Kastraten fühlen sich pudelwohl beim Züchter.


lg Juli
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #55
Die Gesundheitsvorsorge hat für meinen keinen Wert, wenn die Katzen nach 1-2 Jahren (oder Kater) kastriert und abgegeben werden.



Canix, ich möchte dazu mal einen anderen Aspekt anführen, und den gibt leider in der Zucht immer noch zu häufig.
Nimm an Du hast einen Deckkater 5 Jahre in der Zucht (und ich kenne einige die länger decken) und dann ergibt sich nach 2-3 Jahren trotz aller Vorsorge ein erblicher Gesundheitsfehler.
Wenn Du jetzt seriös und im Sinne der Gesundheit handelst, hast Du dafür zu sorgen dass einiges an Nachwuchs kastriert wird, und wehe davon ist einiges weiter in die Zucht gegangen.

Wenn Du echte züchterische Arbeit leisten willst, wird Dein Tierbestand häufig wechseln, das ist einer der Schatten, über die man in der Zucht springen muss.
Ich sage nicht, dass ich das gut finde, für mich war es einer der Gründe nicht zu züchten, aber ich habe durchaus gesehen, das es u.U. nötig ist
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #56
*EDIT* Hat sich mit Evas Antwort überschnitten, daher eventuelle Dopplungen

Wer spricht von 'allen' Kastraten? Und Zucht bedeutet nun mal auch, dass man Tiere hergeben muss, seien es Kitten oder seien es eben Kastraten.

Warum die Gesundheitsvorsorge einen Unterschied macht, ob das Tier mit fünf Jahren noch deckt oder nicht, erschließt sich mir jetzt ehrlich gesagt nicht. Zudem, was ist, wenn der Kater 'schlecht' vererbt, was auf den ersten Blick nicht erkannt wurde... und dann?!

Unruhe ist sowieso in einer Zuchtgruppe, schließlich kann man die Kitten nicht alle behalten und natürlich ziehen die immer wieder aus und es kommen neue hinzu, die dann nach drei Monaten wieder ausziehen, wie soll das Ganze sonst funktionieren? Und du schreibst, du willst keine Unruhe in der Zucht haben, sagst aber im selben Atemzug, dass ein Tier, was nicht in die Zucht passt, trotzdem dableiben muss, weil du es nicht abgeben magst. Findest du das nicht genauso suboptimal, eine Katze nur zu behalten, weil DU es willst und sich dabei gar nicht um das Bedürfnis des Tieres zu kümmern? Wenn es in die Zuchtgruppe nicht passt, ist es ganz und gar nicht glücklich und nur, weil man sich davon nicht trennen mag, muss es leiden? Hm, nun, ja, das sehe ich eben anders. Da finde ich es viel verantwortungsvoller, dem Tier ein neues Zuhause zu zuchen, als es krampfhaft in einer Zucht, in die es nicht passt, zu belassen.

Natürlich hätten meine Zuchtkatzen nicht denselben Stammbaum, aber wenn ich auf beide Katzen den Kater lasse und mir aus jeder Verpaarung ein Kitten behalte, war's das schon für den Kater, denn er kann ja schlecht seine eigenen Töchter decken (ich meine, kann natürlich schon, aber ...), zumindest für die nächste Generation. Natürlich kann man auch mal Würfe wiederholen, aber bezogen auf die Zucht ist es eben gehäuft nicht so sinnvoll, viele Tiere mit denselben Linien zu haben, es sei denn, sie sind durch entsprechende Linienzucht bezüglich nachweislich 'guter' Gene aufgedoppelt (aber das sollten wirklich nur erfahrene Züchter machen!). Aber auch da will man ja nicht überall dasselbe Genmaterial haben.

Natürlich sollte die Gesundheit IMMER im Vordergrund stehen und natürlich auch die LIEBE zu seinen Tieren, aber da verweise ich mal wieder auf meine Aussagen auf der ersten Seite, die muss nicht bedeuten, dass ich alle Tiere zu Hause horte.

Klar kann man auch mal einen Wurf wiederholen, wenn die Kitten sich gut verkauft haben, denn jeder noch so seriöse Züchter muss mal vielleicht ein/zwei Verkaufswürfe machen, damit das Ganze, wenn man es wirklich umfassend betreiben will und nicht gerade im Lotto gewonnen hat, finanzieren kann, aus zuchttechnischer Sicht ist das aber nicht immer interessant und auch für andere Züchter eben nur bedingt (Stichwort Verbreitung des Genpools).

Und wenn es mit soooo leicht fallen würde, Katzen abzugeben (und ich genug Zeit und Geld und Wissen hätte, habe ich aber leider bei Weiten noch nicht), würde ich schon längst züchten, so habe ich aber vier Kastraten hier :mrgreen:, einer davon ehemaliger Zuchtkater, den die Züchterin NIE hergeben wollte, weil sie ihn sehr geliebt hat, aber einsehen musste, dass er als dann nicht mehr potenter Kater in der Gruppe eben nicht mehr so glücklich war und so durfte er mit zwei seiner Kitten zusammen ausziehen. Ich denke, eine für alle (Kater, Kitten, Züchter, Liebhaber) fruchtbare Lösung. Einzelfall? Mag sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #57
Canix, ich möchte dazu mal einen anderen Aspekt anführen, und den gibt leider in der Zucht immer noch zu häufig.
Nimm an Du hast einen Deckkater 5 Jahre in der Zucht (und ich kenne einige die länger decken) und dann ergibt sich nach 2-3 Jahren trotz aller Vorsorge ein erblicher Gesundheitsfehler.
Wenn Du jetzt seriös und im Sinne der Gesundheit handelst, hast Du dafür zu sorgen dass einiges an Nachwuchs kastriert wird, und wehe davon ist einiges weiter in die Zucht gegangen.

t

Hi,

nur ist das Tier mit 2 Jahren kastriert und abgegeben wurden, stirbt mit, sagen wir mal 5 Jahren an HCM, wird es nie einer erfahren, weil kaum ein Liebhaber seine Tiere in die Patho gibt, da man die Tiere dann nicht wieder bekommt, um sie zu beerdigen. Rechne dir aus, was nun passiert mit den Nachzuchen mit denen gezüchtet wird. Da geht keiner aus der Zucht ;-)

Warum die Gesundheitsvorsorge einen Unterschied macht, ob das Tier mit fünf Jahren noch deckt oder nicht, erschließt sich mir jetzt ehrlich gesagt nicht. Zudem, was ist, wenn der Kater 'schlecht' vererbt, was auf den ersten Blick nicht erkannt wurde... und dann?!

.

Weil es Katzen gibt die erst mit 4 Jahren HCM positiv sind, willst du alle Schalls bei deinen Kastraten, die du vorher abgegeben hast bezahlen? Wer schallt noch weiter, wenn die Tiere bei Liebhabern sitzen?

Und das der Kater schlecht vererbt merkst du nach einem Wurf????? Dann sollte man andere Verpaarungen anstreben ;-) und nur weil er in einem Wurf schlecht vererbt hat, heißt es nicht, das die Wurfwiederholung ebenfalls so aussieht.
Natürlich hätten meine Zuchtkatzen nicht denselben Stammbaum, aber wenn ich auf beide Katzen den Kater lasse und mir aus jeder Verpaarung ein Kitten behalte, war's das schon für den Kater, denn er kann ja schlecht seine eigenen Töchter decken (ich meine, kann natürlich schon, aber ...), zumindest für die nächste Generation.
Deshalb muss der Kater aus der Zucht? Und die Mütter kastriert werden?
Klar kann man auch mal einen Wurf wiederholen, wenn die Kitten sich gut verkauft haben, denn jeder noch so seriöse Züchter muss mal vielleicht ein/zwei Verkaufswürfe machen, damit das Ganze, wenn man es wirklich umfassend betreiben will und nicht gerade im Lotto gewonnen hat, finanzieren kann, aus zuchttechnischer Sicht ist das aber nicht immer interessant und auch für andere Züchter eben nur bedingt (Stichwort Verbreitung des Genpools).

Das ist Humbug, die Kitten sollen nicht die Zucht finanzieren, man wird immer drauflegen. Wem es nur ums verkaufen geht, der sollte es lassen.
Findest du das nicht genauso suboptimal, eine Katze nur zu behalten, weil DU es willst und sich dabei gar nicht um das Bedürfnis des Tieres zu kümmern?

Nein, aber die Mutter meines Katers lebt noch bei seiner Züchterin und ist glücklich dort, auch bei den Züchtern von meiner Jüngsten leben einige Kastraten. Es geht darum das man nicht ALLE abgibt. Dann doch bitte ehrlich sein und sagen: ich kann als Züchter keine Kastraten brauchen, als immer zu sagen: sie fühlen sich nicht mehr wohl.

Es gibt welche die fühlen sich nicht wohl, aber doch nicht alle die man rausnimmt ;-)

lg Juli
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #58
Hi,

nur ist das Tier mit 2 Jahren kastriert und abgegeben wurden, stirbt mit, sagen wir mal 5 Jahren an HCM, wird es nie einer erfahren, weil kaum ein Liebhaber seine Tiere in die Patho gibt, da man die Tiere dann nicht wieder bekommt, um sie zu beerdigen. Rechne dir aus, was nun passiert mit den Nachzuchen mit denen gezüchtet wird. Da geht keiner aus der Zucht ;-)

Canix, es kommt darauf an wie Du die Kontakte zu den Liebhabern hälst, wenn ich Kastraten abgebe, die ich in der Zucht hatte wären mir diese Kontakte und der weitere gesundheitliche Werdegang der Tiere besonders wichtig.
Aus der Patho bekommst Du schon Tiere zurück, wenn die Krankheit nicht ansteckend war, meine Tiffy, die an einem Tumor starb habe ich auch zurück bekommen
 
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  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #59
Canix, es kommt darauf an wie Du die Kontakte zu den Liebhabern hälst, wenn ich Kastraten abgebe, die ich in der Zucht hatte wären mir diese Kontakte und der weitere gesundheitliche Werdegang der Tiere besonders wichtig.
Aus der Patho bekommst Du schon Tiere zurück, wenn die Krankheit nicht ansteckend war, meine Tiffy, die an einem Tumor starb habe ich auch zurück bekommen


Hi,

ok das man aus der Patho tiere zurück bekommt, war mir neu, danke für die Infos :-D

Mir wären die Kontakte auch wichtig, nur wenn du, sagen wir, 20 Jahre züchtest, wie willst du zu allen regelmäßig Kontakt halten? Wenn du in den letzten 5 Jahren, 3 Kater und 3 Kätzinnen kastriert und abgegeben hast, willst du alle Untersuchungen bezahlen? Du musst den Liebhabern genauso den Sprit bezahlen, denn die Untersuchungen, machen sie ja nur, weil du darum bittest. Alleine von mir, bis zu dem Tierarzt der Schallt sind es 3 Stunden Autofahrt für eine Strecke, ich muss die Strecke auch noch zurück.

Ich selber, für mich, bin besser dran, wenn ich meine tiere länger in der Zucht behalte, als ständig neue Tiere zu holen, oder aus jedem Wurf mir welche behalte. Ich alleine würde mir aus dem ersten Wurf keine behalten, ich würde diesen Wurf nochmal wiederholen und frühestens dann, eine behalten, weil ich dann in etwa weiss, wie sie sich entwickeln ;-)

lg Juli
 
  • Abgabe von Kastraten (aus Zuchthaushalten) Beitrag #60
Hi,
nur ist das Tier mit 2 Jahren kastriert und abgegeben wurden, stirbt mit, sagen wir mal 5 Jahren an HCM, wird es nie einer erfahren, weil kaum ein Liebhaber seine Tiere in die Patho gibt, da man die Tiere dann nicht wieder bekommt, um sie zu beerdigen. Rechne dir aus, was nun passiert mit den Nachzuchen mit denen gezüchtet wird. Da geht keiner aus der Zucht ;-)[...]
Nun, dann hast du dir als Züchter schlechte Liebhaber gesucht :shock:. Selbstverständlich erwarte ich (und das würde ich von Anfang sogar an vertraglich festlegen), dass ich über den Gesundheitszustand meiner ehemaligen (vor allem) Zuchttiere informiert bleibe.

[...] Weil es Katzen gibt die erst mit 4 Jahren HCM positiv sind, willst du alle Schalls bei deinen Kastraten, die du vorher abgegeben hast bezahlen? Wer schallt noch weiter, wenn die Tiere bei Liebhabern sitzen?[...]
Und ich erwarte auch, dass bei einer Rasse, bei der es z.B. vermehrt zu HCM-Erkrankungen kommt, die Katzen, die zu LH gehen, von diesen jährlich geschallt werden.
Selbstverständlich.
Wer sich das nicht leisten kann, dem kann ich leider auch kein ehemaliges Zuchttier anvertrauen, genau aus dem Grund - und wenn es doch DAS Traumzuhause wäre, würde ich mir tatsächlich überlegen, das finaziell irgendwie gemeinsam zu stemmen.


[...] Und das der Kater schlecht vererbt merkst du nach einem Wurf????? [...]
Aha, du merkst also bereits nach der Geburt, ob die Katzen mal an HCM erkranken, HD haben oder Kryptochieden sind?

[...] Dann sollte man andere Verpaarungen anstreben ;-) [...]
oder mit dem Kater/der Katze besser keine mehr...

[...] und nur weil er in einem Wurf schlecht vererbt hat, heißt es nicht, das die Wurfwiederholung ebenfalls so aussieht. [...]
So einen Wurf dann auch noch wiederholen?! Und ich dachte, es ginge dir um Gesundheit.

[...] Deshalb muss der Kater aus der Zucht? Und die Mütter kastriert werden? [...]
Man kann ihn/sie sicher noch eine zeitlang frem(be)decken lassen, aber ich würde mir keinen pieselnden Kater halten (und bei den Orientalen markieren die Kater meist heftig und die Katzen oft auch nicht so viel weniger), damit er nur fremde Katzen decken kann...

[...] Das ist Humbug, die Kitten sollen nicht die Zucht finanzieren, man wird immer drauflegen.[...]
Ja, tut man, aber mal einen Wurf zur (geringen) Refinanzierung machen, macht, soweit mir bekannt ist, so ziemlich jeder mal, das wirst du vielleicht dann auch noch feststellen.

[...] Wem es nur ums verkaufen geht, der sollte es lassen. [...]
Nun, wenn ich nach deinen Worten gehe, ging es dir überwiegend ums Verkaufen. Du hast geschrieben, dass du überwiegend nur für den Verkauf an Liebhaber, nicht aber für die/deine Zucht züchten möchtest.

[...] Nein, aber die Mutter meines Katers lebt noch bei seiner Züchterin und ist glücklich dort, auch bei den Züchtern von meiner Jüngsten leben einige Kastraten. Es geht darum das man nicht ALLE abgibt. Dann doch bitte ehrlich sein und sagen: ich kann als Züchter keine Kastraten brauchen, als immer zu sagen: sie fühlen sich nicht mehr wohl.[...]
Und hier zitiere ich mich mal:
[...] Wer spricht von 'allen' Kastraten? [...]


[...] Es gibt welche die fühlen sich nicht wohl, aber doch nicht alle die man rausnimmt ;-)

lg Juli
Mag sein, aber ich finde es allemal besser, eine Kastraten mit einem Kitten, mit der er sich versteht, ausziehen zu lassen (vielleicht sogar zu einem Zeitpunkt, an dem er noch 'gut' mitläuft), als zu warten, bis es zu Unruhe und Streit in der Zuchtgruppe kommt.

Und ja, natürlich gibt es auch Liebchen, die man nie hergibt, weil sie eben auch so sozials sind, dass sie immer gut in der Gruppe zurecht kommen, bzw. bei denen wird man sicher 'so lange wie möglich' mit einer Abgabe warten, um sie im Idealfall nie abgeben zu müssen. Aber wer glaubt, alle Kastraten behalten zu können, der sollte - meiner Meinung nach - gar nicht erst anfangen zu züchten, denn der macht sich etwas vor.
 
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