Ist ok Heike, wir verstehen uns schon :-D
Ich bin sehr gespannt auf die Antwort der Züchterin (ich hoffe, ich erhalte eine verwertbare). Wobei ja das, was in den Auskünften auf dieser HP steht, auch den bisherigen bekannten Erkenntnissen nicht zuwider läuft. Es ist richtig, wenn man sich die Prozentsätze anschaut (ca. 90% Durchseuchungsrate mit Corona, ca. 0.02% Ausbruchsrisiko von FIP), dann ist die Anzahl der an FIP erkrankten und verstorbenen Tiere jährlich sehr hoch. Wenn jährlich in D ca 8 Mio Katzen leben, sterben demnach ca. 144000 davon jährlich an FIP. Diese 8 Mio Katzen in D betrifft die Katzen, die Haushalten zugeordnet werden können. Dann gibts ja noch die vielen Fellchen, die kein Heim haben (wo die Tierheime zugeordnet werden, weiß ich nicht, das geht aus diesen Statistiken nicht hervor). Jedenfalls, es gibt ca. 7,9 Mio Haushalte mit Katzen in Deutschland (skandalös in meinen Augen, da im Durchschnitt nur sehr sehr knapp über 1 Katze pro Haushalt lebt *seufz* und das werden ja nicht alles ausgewiesene Einzelkatzen sein..). Demnach trägt auch jeder Haushalt im Durchschnitt ein ca. 2%iges Risiko eine Katze an FIP zu verlieren.
Dennoch ist es eben so, dass weitaus mehr Katzen wegen FIP eingeschläfert werden als tatsächlich Katzen an FIP erkrankt sind. Ich muss nochmal nachkramen, mir kam vor einiger Zeit ein Artikel unter, wonach die Rate der Euthanasie aufgrund von (vermeintlich!) FIP eben weitaus höher war als die tatsächliche jährliche Sterberate (gemessen an allen Todesursachen). Zwar werden nicht alle Katzen eingeschläfert aber aufgrund des Gesetzes der großen Zahl müssten die Quoten dennoch einander halbwegs entsprechen.