ja, das sehe ich ganz genauso wie die meisten hier... 1.) alles tun, um ein Verbleiben des Tierchens doch möglich zu machen und 2.) sollte das trotz ALLER Versuche nicht möglich sein, dann mir im Sinne des Tierchens die Zeit und Geduld nehmen um Neudosis zu finden, die ich auf Herz und Nieren geprüft habe, die in Kenntnis aller Probleme und nach langen Gesprächen etc pp entscheiden das Tier aufzunehmen und die auch die notwendige Erfahrung für ein "Problemtier" mitbringen. Meine Gina ist ein armer Wanderpokal, sie hatte letztlich das Glück, dass die letzten (von 6 bekannten + Tierheim) Vorbesitzer sie geliebt haben und sie solange in der Familie behielten, bis sie jemanden gefunden hatten, bei dem sie sicher sein konnten, dass alles passt und Gina nun ein entgültiges Zuhause gefunden hat. Sie haben dazu auch jemanden vom Tierschutz eingeschaltet, der bei der Vermittlung geholfen hat, die Auswahlgespräche führte, dem Gemeinsamen Kennenlernen mit Ex- und Neudosi beiwohnte und auch die Reaktion von Neudosi und Miez aufeinander beobachtete und beurteilte. Als ich nach Hamburg fuhr, konnte ich keineswegs sicher sein, dass ich Gina auch mitbekam. Es passte nur einfach alles. Anderenfalls aber hätten die Exdosis Gina solange behalten, bis es eben gepasst hätte. Aber das erfordert Liebe und Trennungsschmerz für das Tier, sodass man eben ein Eigeninteresse daran hat, dass das Tierchen nicht immer wieder weitergereicht wird und nicht nur einfach so schnell wie möglich bei mir keine Probleme mehr verursacht...
Ich hoffe sehr für die Maus, dass man ihr die Zeit und Geduld und eben das notwendige Interesse für sie schenkt, sie, wenns schon sein muss, sie erst dann herzugeben, wenn sich jemand gefunden hat, der tatsächlich geeignet ist ein dauerhafter Dosi zu sein und nicht einfach nur spontanes Interesse mitbringt und oberflächlich betrachtet "nett" ist..