Natürlich nicht.Aber das Risiko ist wesentlich grösser das Tiere von Vermehrern krank sind.
Die meisten Vermehrer gehen mit Ihren *Zuchttieren* nie bis fast garnicht zum Tierarzt und lassen Ihre Tiere mal genau unter die Lupe nehmen.Ihnen fällt es mitunter auch garnicht auf mit einer Katz die HCM und sonstwas für Krankheiten hat zu vermehren.Ihnen ist es eigentlich auch ziemlich egal hauptsache der Rubel rollt.
Ausbügeln müssen es immer die Kitten.[...]
So krass würde ich das gar nicht sagen. Die, die du beschriebst, gibt es leider auch zu Hauf, aber es gibt auch Leute, die sich scheinbar gut um die Katzen kümmern (
Tierarzt, regelmäßiges Blutbild, impfen etc.), die aber einfach eben kaum Ahnung (z.B. was Linien angeht oder bezüglich Gesundheit) besitzen oder die einfach keinen Zuchtplan o.ä. haben. Die haben mal gehört, dass alles, was eine Maske hat, ein
Siamese ist, also 'züchten' sie 'Siamesen'. Dann haben sie mal gehört, dass ein Knickschwanz ein 'Schönheitsfehler' ist und meinen, es sei ja nicht so schlimm, sie wollten eh keine 'perfekten Tiere' haben. Dass es sich bei diesem vermeintlichen Schönheitsfehler um einen schweren Gendefekt handeln kann, wissen sie nicht oder wollen sie nicht wissen.
Oder die, die weiße Katzen miteinander verpaaren und sich wundern, dass sie
taube Katzen bekommen :roll:.
Oder einfach Rassen wahllos mischen und damit das Risiko, dass sich rassespezifische Krankheiten aufzusummieren, erhöhen.
Außerdem: Ich finde es nicht gut, wenn man sich mit LEBEwesen umgibt und sie vermehrt, ohne Ahnung davon zu haben. Und das beziehe ich nicht nur auf vereinslose Kittenproduzenten :wink:.
Das heißt aber oft nicht, dass die Leute die Katzen nicht lieben, aber sie tun eben einfach insgesamt zu wenig, als dass es ihnen wirklich gut gehen würde.
Bei seriösen Züchtern wird einiges an Aufwand betrieben um gesunde Kitten in die Welt zu setzen.
Dabei werden auch beiderlei Elterntiere die verpaart werden sollen genauestens untersucht.Mit Untersucht meine ich dabei nicht nur mal abhorchen ;-).
LG Conny
Das stimmt allerdings: Sie tauschen sich vor allem auch mit anderen Züchtern im Verein und auch vereinsübergreifend aus, was wiederum der Rasse zugute kommt, auch so etwas fällt bei Vermehrern weg.
Vor allem wissen die oft eben nicht, was genetisch in ihren Tieren steckt...
Zucht bedeutet ein hohes Maß an Verantwortung und man muss echt verdammt viel wissen, um ein guter Züchter zu sein - leider ist das vielen zu aufwändig

. Und - und da stimme ich Lony wieder zu - das eben zu Lasten der Tiere.
Wenn du magst, schau auch mal hier:
https://www.katzen-forum.de/zucht-genetik/20275-serioese-vereinszucht-vs-schwarzzucht.html
https://www.katzen-forum.de/zucht-genetik/19639-einmal-rasse-katzen-zuechten-will.html
Grüße, sauri
@Armitage:
Rau? Ich würde eher sagen nüchtern-sachlich-realistisch-bodenständig :wink: