Rassekatzen Definition

Diskutiere Rassekatzen Definition im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; sehr aufschlussreich. danke.
  • Rassekatzen Definition Beitrag #21
sehr aufschlussreich. danke.
 
  • Rassekatzen Definition Beitrag #22
Hallo,
wir haben uns vor einem Jahr eine vom Züchter angebotene Thaikatze gekauft. Wir haben uns auch per Internet schlau gemacht, daß dieser Züchter einem Zuchtverband angehört. Lt. Internet alle Zuchtkatzen reinrassig, der Kater auch Champion sowieso. Der Preis betrug 300€. Als wir nach Papieren gefragt haben, wurde uns gesagt, daß die Katze dann 600€ kosten würde. Man würde die ja auch nur brauchen, wenn man züchten will. Da sind wir wahrscheinlich etwas blauäugig gewesen und haben sie ohne Papiere genommen. Wir wollten nicht züchten, sondern nur eine Spielgefährtin für unsere schon vorhandene Katze haben. Inzwischen haben wir uns noch zwei weitere Katzen angeschafft, natürlich von einem anderen Züchter. Der verkauft grundsätzlich nur mit Papieren. Vom Preis her hätte es keinen Unterschied gemacht, wenn wir gesagt hätten wir bräuchten keine.
So könnte man den ersten Züchter auch als Vermehrer betrachten, trotzdem er einem Zuchtverband angehört. Oder sehe ich das falsch? Vom ersten Züchter haben sich noch zwei meiner Bekannten eine Katze gekauft. Die Aussage war die gleiche.
Wir könnten dagegen angehen, aber dann würde die Gefahr bestehen, daß wir unsere Katze wieder abgeben müssten. Da das aber keiner von uns möchte, belassen wir es dabei. Es ist nur schade, daß man selbst den Züchtern nicht trauen kann.
Lg. Anne
 
  • Rassekatzen Definition Beitrag #23
So könnte man den ersten Züchter auch als Vermehrer betrachten, trotzdem er einem Zuchtverband angehört.

Ja. Ich bezeichne solche Leute gerne als "Vereinsvermehrer". So etwas sollte man dem betreffenden Zuchtverein melden.
 
  • Rassekatzen Definition Beitrag #24
Nun, den ersten '''Züchter''' würde ich als absolut nicht seriös bezeichnen. Daher schrieb ich ja auch, dass nicht jeder VZ seriös ist und man auch da genau hinschauen muss.
Wenn du eine Katze kaufst und den Stammbaum nicht willst (was für mich keinen Sinn ergibt), kann die Katze im Grunde max. 15-30 € (soviel kosten die Stambäume im Schnitt) günstiger sein. Wie man ein seriös gezüchtetes Kitten für 300 € abgeben kann, ist mir ein Rätsel, da wurde aber irgendwo (und sicher nicht beim Stammbaum) kräftig gespart :shock:.
 
  • Rassekatzen Definition Beitrag #25
Das sehe ich genauso, daß irgendwo gespart wurde. Ich hatte mich allerdings auch vorher nicht nach Preisen erkundigt muss ich gestehen. Ich wollte eine Thai und zwar hier aus der Nähe, da ich Katzen ungern eine lange Autofahrt zumuten möchte. Somit bin ich auf den Züchter gestoßen. Aber hinterher ist man ja immer schlauer.
Trotzdem ist unsere Kleine ein Goldschatz und wir möchten sie nicht mehr missen. Sie kann ja nichts dafür. Nur weiterempfehlen kann man diesen Züchter nicht. Habe auch hier im Forum schon einiges Schlechte über ihn gehört.
Lg Anne
 
  • Rassekatzen Definition Beitrag #26
Ich hab mir das damals bei einem golden retriever erklähren lassen wie man auf preise wie 550 euro ohne papiere kommt.......da ist aber locker ein gewinn von 300€ pro welpe dabei,denn der welpe in der grundversorgung kostet mit allem grad makl 250 euro da züchter bestimmte rabatte bekommen
 
  • Rassekatzen Definition Beitrag #27
Hier vielleicht auch noch mal etwas recht Aufschlussreiches:

Amberg

Al Perfecto nicht ganz perfekt

Vermeintliche Rassekatze via Internet verkauft - Angeklagte muss ins Gefängnis

Schon der Name versprach absolute Perfektion und reine Gene: Al Perfecto hieß der Kater, den eine Frau aus Röttenbach von einer damals im Landkreis lebenden Katzenzüchterin gekauft hat. Doch Al Perfecto war eher "Il Malato", der Kranke. Mit weitreichenden Folgen für die Züchterin: Amtsrichter Dr. Stephan Täschner verurteilte sie jetzt wegen Betrugs und Urkundenfälschung zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten, die wegen der umfangreichen Vorstrafen der Dame nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden konnte.

[...]

Wichtigste Figur in der Hauptverhandlung war Al Perfecto, ein reinrassiger Kater. Besser: angeblich reinrassig. Denn ob er es denn wirklich ist, das steht bis heute nicht fest. Denn es fehlt der Stammbaum, der dies beweisen könnte. Eine Rasse-Katze mit Stammbaum aber wollte die Röttenbacherin haben, die über das Internet auf die Katzenzüchterin aufmerksam wurde, die reinrassige Tiere offerierte. 270 Euro zahlte die Frau für Al Perfecto - der Impfpass eines Amberger Tierarztes war dabei, der Stammbaum sollte binnen zwei Wochen folgen.
[...]

Offen bleibt auch die Frage, ob Al Perfecto nun reinrassig ist oder nicht, das ist nicht ganz unbedeutend, wenn es um den Wert oder Züchtung geht. Und die Angeklagte? Die legte ein Geständnis ab, das mag sie erleichtert haben. Aber die vier Monate ohne Bewährung lagen ihr dann doch schwer im Magen.

 
  • Rassekatzen Definition Beitrag #28
Ich habe noch mal nachgeschaut, woher ich (neben der Auskunft eines auf Tierrecht spezialisierten Anwalts, der einmal auf einer Veranstaltung Infos zu dem Thema vorgetragen hat) u.a. meine Informationen habe, dass eine Rassekatze, also eine Katze, die im Sinne ihrer Rasse reinrassig sein soll, dies juristisch nur dann ist, wenn dies durch einen Stammbaum belegbar ist und wenn dieser nicht vorhanden ist, dass das Tier dann keiner Rasse angehört, also ein Mischling ist.

"[...] Zur Beschaffenheit einer Katze gemäß §§ 90 a, 433 und 434 BGB gehört auch die im Kaufvertrag vereinbarte Katzenrasse bzw. Abstammung. Die Abstammung und Rasse eines Tieres stellt eine Eigenschaft im Sinne des § 434b Abs. 1 S. 1 BGB dar, denn sie ist ein dem Tier dauerhaft anhaftendes Merkmal, welches für seinen Wert und seinen vertragsmäßigen Gebrauch von nicht unerheblicher Bedeutung ist. Die Dokumentation ist untrennbar mit dem Tier verbunden, denn sie beeinflusst nicht nur wesentlich seinen Wert (der Verkehrswert ohne Abstammungsnachweis ist geringer), sondern erleichtert auch die Einschätzung, welche charakterlichen Merkmale das Tier wahrscheinlich aufweist. Eine falsche Angabe zur Rasse bzw. Abstammung des Tieres ist somit wertlos und folglich so zu behandeln, als lägen überhaupt keine Angaben zur Rasse bzw. Abstammung vor.

[...]

Papiere, die die Abstammung der Katze wiedergeben, stellen eine Eigenschaft dieses Tieres dar; die Mangelhaftigkeit der Abstammungspapiere eines Zuchttieres ist unmittelbar als Mangel des Tieres anzusehen. [...]"
 
  • Rassekatzen Definition Beitrag #29
saurier, ich kann mich erinnern, dass du das schon mal irgendwo hier in den unergründlichen Tiefen dieses großen Forums eingestellt hast, aber das dürfte wohl schwer wiederzufinden sein. Jedenfalls sind mir Gerichtsurteil und auch Begründung/Erklärung zur Beschaffenheit einer Katze noch bekannt.
 
  • Rassekatzen Definition Beitrag #30
Wir haben uns auch per Internet schlau gemacht, daß dieser Züchter einem Zuchtverband angehört. Lt. Internet alle Zuchtkatzen reinrassig, der Kater auch Champion sowieso. Der Preis betrug 300€. Als wir nach Papieren gefragt haben, wurde uns gesagt, daß die Katze dann 600€ kosten würde. Man würde die ja auch nur brauchen, wenn man züchten will.

Woher wisst ihr denn, das der in einem Verein Mitglied ist, und vor allem welcher Verein war das? Das ist sowas von unseriös.
 
  • Rassekatzen Definition Beitrag #31
Ich habe noch mal nachgeschaut, woher ich (neben der Auskunft eines auf Tierrecht spezialisierten Anwalts, der einmal auf einer Veranstaltung Infos zu dem Thema vorgetragen hat) u.a. meine Informationen habe, dass eine Rassekatze, also eine Katze, die im Sinne ihrer Rasse reinrassig sein soll, dies juristisch nur dann ist, wenn dies durch einen Stammbaum belegbar ist und wenn dieser nicht vorhanden ist, dass das Tier dann keiner Rasse angehört, also ein Mischling ist.

Mischling oder Mix sind Begriffe aus der Biologie die sich auf die Genetik eines Tieres beziehen. Die Genetik eines Tieres bleibt immer gleich, egal ob es Papiere hat oder nicht.
Ich kann auch in deinem Zitat nirgends erkennen, dass ein Tier ohne Rassenachweis als Mischling oder Mix bezeichnet werden muß?

Wenn man sich bei den Hunden umschaut läuft es da übrigens ein ganzes Stück anders ab. Gerade bei der Kampfhundeproblematik wird ein Tier ohne Abstammungsnachweis gerne mal vom Phänotyp her von Amts wegen einer Rasse zugeordnet und je nachdem wie die Zuordnung ausfällt haben Halter und Hund dann auch die entsprechenden Konsequenzen zu tragen. Ob da immer alles gerecht abläuft sei mal dahingestellt.

Im Prinzip kann jeder sein Tier so bennen wie er mag. Solange man es nicht unter Vortäuschung falscher Tatsachen weiterverkauft. Also behauptet, es sei reinrassig mit dem entsprechenden Nachweis, und diese Papiere aber nicht vorweisen kann.

Hier wird von einigen gerne auf dem Rassebegriff herumgeritten weil man darauf aufmerksam machen möchte, dass Züchter nicht gleich Züchter ist.
Ich brauche diesen Umweg nicht, wenn ich jemand erklären möchte, in welche Fallen beim Anschaffen einer Katze tappen kann, aber das soll jedem selbst überlassen sein wie er "seinen" Tierschutz weitervermitteln möchte.
 
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  • Rassekatzen Definition Beitrag #32
[...] Ich kann auch in deinem Zitat nirgends erkennen, dass ein Tier ohne Rassenachweis als Mischling oder Mix bezeichnet werden muß? [...]
Was ist es denn nach deiner Definition, wenn es keiner Rasse angehört, wie würdest du es bezeichnen?
 
  • Rassekatzen Definition Beitrag #33
Mir ist es eigentlich völlig schnuppe wie Halter ihre Katzen bezeichnen. :mrgreen:

Wenn es aber um Spitzfindigkeiten geht finde ich bei unbekannter Genetik den Begriff "Mischling" genau so verkehrt wie "reinrassig". Wenn man nicht weiß, was drinsteckt dann weiß man auch nicht, ob das Tier ein Mix aus was? ist. Für mich ist es ein Widerspruch, dass es bei der Rassezuordnung so genau genommen wird, Mix oder Mischling aber aber ohne Grundlagen verwendet werden sollen/ müssen...

Völlig korrekt würde ich es also finden wenn man nach der Optik geht und bei Tieren die keinen Rassenachweis haben dies auch so benennt: "Meine Katze Maunzi entspricht phänotypisch einer XYZ, hat aber keinen Abstammungsnachweis/ bzw. ihre Genetik ist nicht bekannt." Oder auch "mein Kater Mikesch ist ein schwarzer, kurzhaariger Hauskater."
 
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  • Rassekatzen Definition Beitrag #34
Da bin ich bei dir, deshalb sind die ganzen spanischen Schönheiten für mich auch keine "Siam-Mixe", sondern Point-Katzen/Point-Tiere/Point-Mixe.

Ich kenne es halt so:
- Katze mit Papieren: Rassekatze (z.B. Siamese)
- Katze ohne Papiere, die mind. eine Rassekatze (s.o.) als Elternteil haben (z.B. Siamese): XY-Mix (in dem Fall: Siam-Mix)
- Katze ohne Papiere, Eltern nicht bekannt/keine Rassekatzen: Mischling/Hauskatze

Ich fände es gut, wenn man nach der Optik einteilen würde, aber das passiert ja leider selten, die Optik wird ja der Rasse gleichgesetzt: Da liest man nicht Langhaar-Mischling, sondern Norweger-Mix. Und leider auch nicht: Seal-tabby-Point, sondern Siam-Mix...

Hier noch mal etwas ausführlicher:
 
  • Rassekatzen Definition Beitrag #35
Bis auf die Verwendung vom Begriff Mischling sehen wir das wohl auch gleich. Mischlung oder Mix würde ich eine Katze wie von dir angeführt nennen wenn das Tier aus einer Rassekatze und einer Lastrami/ Hauskatze entstanden ist.

Eine normale Hauskatze wie wir sie alle kennen ohne Rassenachweis ist für mich halt kein biologischer Mischling obwohl ich den liebevollen Ausdruck Lastrami auch verwende. ;)

In der Usprungsfrage hier ging es ja auch darum, wie reagiert wird wenn jemand fragt "Welche Rasse hat meine Katze oder steckt in meiner Katze?". Und obwohl ich nicht so oft in solchen Threads mitlese finde ich dann Aussagen wie "Du hast einen Mix-Katze. Punkt. Und dann hast du auch noch beim bösen Vermehrer gekauft, sonst wüsstest du was deine Katze ist..." eher als abschreckend.
Ich finde gar nichts schlimmes daran, wenn man ein bisschen spekuliert, ein bisschen über Genetik fachsimpelt wie du hier z.B. die Sache mit den Points erklärt hast. Und in dem Rahmen kann man dann nebenbei erklären (wem dieser Punkt wichtig ist) warum man die Reinrassigkeit nur mit einem Abstammungsnachweis belegen kann und welche Auflagen was die Gesundheitsfürsorge betrifft von einem Vereinzüchter eingehalten werden müssen und warum das in der Regel bei einem Züchter ohne Vereinzugehörigkeit nicht stattfindet.
 
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  • Rassekatzen Definition Beitrag #36
Schau mal, das habe ich an anderer Stelle mal geschrieben, passt das eher?

„Welche Rasse hat meine Katze?“, ist eine der häufigsten gestellten Fragen in den diversen Katzenforen. Dabei ist die Antwort recht einfach: „Die Rasse ist auf dem Stammbaum abzulesen.“

Eigentlich sollte damit alles gesagt sein, aber dann geht meist die Diskussion los. Ob man nicht wenigsten grob sagen könne, welche Rasse das Tier haben könnte, wird man dann oft gefragt. Nein, das kann man nicht, denn Rasse definiert sich tatsächlich hauptsächlich über die besagten Papiere.

Was man sagen kann, ist, welche Merkmale eine Katze aufweist, z.B. Felllänge oder besondere Färbungen. Aber auch, wenn diese vielleicht für einige Rassen typisch sind, sind es keine Rassemerkmale an sich. So kann es sich um einen (Halb)Langhaar-Mix, einen Point-Mix oder einen Kurzhaar-Mix handeln, aber eben ohne Rassebezeichnung. Schon die Aussage „Siam-Mix“ für ein Pointtier, ist in der Regel faktisch falsch, denn das würde bedeuten, dass mindestens ein Elternteil nachweislich ein Rassetier (mit Papieren ) war.

Liebe Fragenden – seid also bitte nicht böse, wenn euch niemand eure Frage nach einer Rasse beantwortet und „wunderschöne Hauskatze“, „Lastami“(LAndSTRaßenMIx) oder „FWWK“ (Feld-Wald und WiesenKatze) schreibt. Und auch eine Europäisch Kurzhaar (EKH / in Anlehnung an BKH oder OKH) wäre eine Rassekatze, die aus einem Züchterhaushalt (in Deutschland gibt es, soweit ich weiß, keine Züchter, wohl aber z.B. in Skandinavien) stammt. Wenn, dann handelt es sich um eine EHK, eine europäische Hauskatze.

Das wertet euer Tier keinesfalls ab (!), bitte nicht falsch verstehen, es basiert einfach nur auf den Fakten.

Daher: Wer sich fragt, welche „Rasse“ sein Tier hat, dem sei gesagt, dass Rasse definitionsbedingt vor allem etwas mit den Papieren zu tun hat, wer für sein Tier keine hat, hat also auch kein Rassetier. Das ist nicht elitär oder arrogant gemeint, sondern einfach nur faktisch. Wer keinen Führerschein hat, darf auch kein Autofahren – ob er es könnte, ist nicht der Punkt. Ob also die Katze „so aussieht als ob“, ist nicht der entscheidende Punkt, der über Rasse befindet.
 
  • Rassekatzen Definition Beitrag #37
Ich stimme deiner Ausage weitestgehend zu.

Andererseits kann ich das Interesse an einer Rasszugehörigkeit bei den Fragestellern auch gut nachvollziehen. Und ich selbst ordne meine Katze ja auch bei den Orientalen ein auch wenn sie keinen entsprechenden Nachweis hat.
Für mich entspricht sie optisch und charakterlich dem was ich mir unter einer Orientalin vorstelle und da habe ich auch kein schlechtes Gewissen wenn sie für mich nicht "nur" eine schlanke, großorige, anhängliche und gesprächige Hauskatze ist. Im Gegenteil, mir hat es sehr geholfen, dass ich im Siamania-Forum mitlesen kann und auch so mehr über die Rasse und ihre Besonderheiten gelernt habe.

Deswegen finde ich es nicht schlimm, wenn ich über sie als Orientalin ohne Herkunftsnachweis spreche.

Du verbindest Rasse offensichtlich nur mit juristischen Begriffen und den Papieren, mich interessieren eben mehr die Gene die offensichtlich auch in meiner Katze ohne Abstammungsnachweis stecken.
Auch bei meinem Siamkater mit Abstammungsnachweis ist dieser für mich völlig bedeutungslos, ich will und kann nicht vermehren und mit den Namen der Vorfahren kann ich nichts anfangen.
Mich und wahrscheinlich viele anderen interessieren im Zusammenhang mit "Rasse" eher die Besonderheiten sei es positiv oder negativ die diese Tiere von anderen Katzen unterscheiden können.

Gerade bei Katzenhaltern deren Tiere optisch einer Rasse entsprechen, die aber keinen Nachweis haben finde ich es nicht verkehrt, dass sie ihre Tiere gedanklich trotzdem einer bestimmten Rasse zuordnen. Wenn es um rassetypische Krankheiten und Besonderheiten geht wird man bestimmt schneller hellhörig wenn man im Vorfeld bereits für das Thema sensibilisiert wurde und sich entsprechend informiert hat.

Edit: Ich sehe, dass die gleiche Thematik auch parallel in einem anderen Faden diskutiert wird. Und Emily hat sich zu den genetisch bedingten gesundheitlichen Aspekten ja ausführlich geäußert, genau so sehe ich das auch.
 
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  • Rassekatzen Definition Beitrag #38
Woher wisst ihr denn, das der in einem Verein Mitglied ist, und vor allem welcher Verein war das? Das ist sowas von unseriös.

Hallo Borealis, es ist ja nun schon ein paar Jährchen her als ich das schrieb. Wir haben das, glaube ich, auf deren HP entdeckt. So wie ich das gehört habe, wechseln diese "Züchter" aber regelmäßig den Zuchtverband. Zwischenzeitlich wurden auch Kitten mit Papieren angeboten, die wohl nicht ganz in Ordnung waren ( die Papiere).
 
  • Rassekatzen Definition Beitrag #39
Hallo Borealis, es ist ja nun schon ein paar Jährchen her als ich das schrieb. Wir haben das, glaube ich, auf deren HP entdeckt. So wie ich das gehört habe, wechseln diese "Züchter" aber regelmäßig den Zuchtverband. Zwischenzeitlich wurden auch Kitten mit Papieren angeboten, die wohl nicht ganz in Ordnung waren ( die Papiere).

Meine Milka und Mailo sind von der gleichen Vermehrerin (2012 geboren). Mir wurde das Gleiche erzählt, diverse Belege vorgelegt und genauso schnell wieder unter den Fingern weggezogen.
Die Leute sind auch heute noch aktiv. Mit Thaikatzen, die inzwischen 400 Euro kosten sollen.
Süße verschmuste Thai Kitten aus geprüfter Hobbyzucht suchen ein neues Zuhause. “ (...)
„Unsere Katzen sind auf Ausstellungen mehrfach als Rassesieger und "Best in Show" Gewinner ausgezeichnet worden.
Selbstverständlich besitzen sie einen Stammbaum und sind entwurmt und geimpft.“


Die Leute sind ewig nicht mehr auf Ausstellungen gewesen, es gibt weder einen Stammbaum (da passt auch der Preis nicht), noch werden die Katzen geimpft. Und was soll eine „geprüfte Hobbyzucht“ sein?
Damals konnte man dort auch russisch Blau bekommen. Mit Papieren. Fragt sich, wie viel diese wert sind.
Denn eigentlich will kein Verein die Dame mehr aufnehmen. Aber es gibt ja auch solche und solche Vereine.

Das zu Warnung vor Frau K! Ich habe daher mal das alte leider immer aktuelle Thema aufgefrischt.

Zum Thema „Gene“ würde ich gern noch etwas sagen.
Katzen sind genetisch kaum von ihrer Vorfahrin entfernt. Es ist daher nicht möglich aufgrund ihrer genetischen Ausstattung eine Aussage zu ihrer Rasse zu machen. Es können lediglich einzelne Gene ausgemacht werden, wie zum Beispiel das Gen für die Pointfärbung.
Laboklin behauptet zwar, sie könnten das feststellen, aber das läuft über eine Datenbank in der Genkombinationen verschiedener Rassen gespeichert sind. Aber das sind dann mehr Näherungswerte, denn wie gesagt, alle Katzen sind sich dafür genetisch viel zu ähnlich.
Daher kann eine Rassezuordnung immer nur über den Stammbaum erfolgen.

Bei der phänotypischen Zuordnung sehe ich große Probleme, weil auch damit eine Zuordnung nicht wirklich möglich ist. Wie würde man da zum Beispiel Milka einordnen? THAI oder BKH? Sie hat von beiden etwas. Es kann sein, dass Frau K. BKH eingekreuzt hat (sogar sehr wahrscheinlich), aber vielleicht ist es auch nur eine Laune der Natur, dass sie so plüschig ist und nicht dem Rassestandard in Sachen Fell entspricht.
 
  • Rassekatzen Definition Beitrag #40
Moni, angeblich gibt es jetzt einen Stammbaum bei allen Kitten. Hatte mal Kontakt zu einer Frau aus Lübeck die sich dort 2 Katzen gekauft hatte. Sie wollte wohl mit den Beiden züchten und hat den Stammbaum bei einem Zuchtverband überprüfen lassen. Der war absolut nicht in Ordnung.
Sie hat die Fellnasen dann kastrieren lassen. Leider weiss ich nicht, was daraus geworden ist. Sie wollte einen Anwalt einschalten.
Auch bei Minous Bruder ( der wurde mit Papieren gekauft ) war der Stammbaum nicht ok.
Ist denn noch jemand aus diesem Forum auf Frau K. reingefallen?
 
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