Der Sommer kommt irgendwann wieder, und die Situation ist wieder komplett die alte.
Der Ansprechpartner von der Hundestaffel hat sich NICHT bei mir gemeldet.
Der Kollege bei der Arbeit hat wieder jeden Tag den Hund dabei.
Sehr viel mehr Kollegen/Kolleginnen sind inzwischen schon darauf aufmerksam geworden, wie ich mitbekommen habe.Und alle bezeichnen es als Tierqäulerei. Als jemand mal bei den Vorgesetzten deshalb nachfragte bekam er nur zur Antwort, dass es "geduldet" wird, wenn der Mann seinen Hund mit zur Arbeit bringt und zweimal für 10 Minuten spazieren führt.
Habe jetzt eine Kollegin, die absolut hinter mir steht und auch unterschreiben würde wenn ich irgendwo was melden will.
Ein andrer Kollege hilft ebenfalls mit, auch wenn er in die ganze Sache nicht involviert werden möchte. Er holt hintenrum durch "blöde Fragen stellen" bei andren hilreiche Infos ein.
Zu Dritt führen wir nun ein Protokoll, was ich dann beim Veterinäramt einreichen werden. Mit viel Glück schaffen wir es hoffentlich endlich, bis Mitte des Jahres den Hund aus seinem täglich engen Gefängnis rauszuholen.
Eine andre Kollegin berichtete bereits über Zusammentreffen mit dem Hund.
Er sprang jedesmall an ihr hoch und schnappte nach ihr. Zugebissen hat er zwar noch nicht, der Halter stand daneben und fand es wohl auch noch amüsant.
Sorry, wenn hier einige denken ich übertreibe was Tierschutz anbelangt.
Aber wer sich einen Hund zulegt, der sollte sich von vornherin klar sein, dass er das Tier nicht den ganzen Tag einfach in einer Box (über Jahre hinweg) einsperren kann, nur zweimal für zehn Minuten innerhalb von einem Arbeitstag (9,5 Stunden) kurz Gassie führen kann, und dann noch lachend zusehen wie der Hund andre Mensche anspringt und nach ihnen schnappt.
Den Hund führt er zum kacken übrigens an die Bushaltestelle direkt gegenüber. Und großkotzig meinte er zu einem Kollegen noch, dass er bestimmt die Hundekacke nicht auch noch aufsammelt.
Und jetzt sag mir hier nochmal jemand, ich übertreibe, dieser Mann ist ein absolut guter Hundehalter und hat voll die Ahnung, und dem Hund fehlt es an nix.
Wenn hier die Mehrheit dieser Meinung ist, dann werde ich in Zukunft zu der Meinung übertreten, dass es ganz normal ist, wenn der Nachbar eine Katze erschießt die in seinen Garten kackt.
