Eingesperrter Hund in Transportbox in Tiefgarage

Diskutiere Eingesperrter Hund in Transportbox in Tiefgarage im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Das Problem ist, dass auch jetzt schon, wo ja alle Tatsachen bekannt sind, weder die Polizei noch das Tierheim noch das Vet Amt irgendwas machen...
  • Eingesperrter Hund in Transportbox in Tiefgarage Beitrag #61
Das Problem ist, dass auch jetzt schon, wo ja alle Tatsachen bekannt sind, weder die Polizei noch das Tierheim noch das Vet Amt irgendwas machen.

Das Risiko, welches sie mit der persönlichen Anzeige eingeht, ist folgendes: Die Sache wird wegen Geringfügigkeit eingestellt, der Hund bleibt im Auto.
Und auf der Arbeit ist die die "dumme Kuh", die den Kollegen XYZ angezeigt hat.

Ich würde vor der persönlichen Anzeige weiter dem Vet Amt die Tür einrennen. Oder mich beim Tierschutz versichern, dass die die Anzeige mittragen.

Aber ich fürchte echt, dass die persönliche Anzeige ebenso folgenlos (für den Hund) bleiben wird wie das bisherige Vorgehen, aber dass die negativen Folgen für Lady of Camster erheblich sein könnten.

Weiss aber auch nicht, wie die Polizei mit sowas dort umgeht.

Ist schon eine besch*ssene Situation.

Oder mal die ALF anrufen - die kloppen den Hund da raus und der Typ hat eine Autoscheibe (und einen Hund) weniger ... aber die gehen leider nur gegen Tierversuchslabore vor und sowas :-(
 
  • Eingesperrter Hund in Transportbox in Tiefgarage Beitrag #62
So, die Polizei teilte mir nun mit, dass die Polizei-Hundstaffel dafür zuständig sei. Und mit denen war ich ja bereits damals schon in Kontakt.

Nun bin ich mit meinem Latein wirklich am Ende.

Eine Kollegin wollte noch mal mit ihm reden. Denn es wurde ihm ja schon angedroht, dass jemand ihn anzeigen wollte.
Allerdings hab ich null Ahnung, wie die andre Person das dann hinbekommen sollte, wo ich ja schon mit einer Anzeige niemand finde der sich zuständig fühlt. :roll:

Ich habe bereits bei andren Tieren Erfolge erziehlt mit dem Vet-Amt. Will damit sagen, dass ich sehr wohl schon Erfahrungen in diesem Berich gemacht habe, und nicht ganz planlos bin.
Nur bei diesem Hund komme ich überhaupt nicht weiter.
 
  • Eingesperrter Hund in Transportbox in Tiefgarage Beitrag #63
UNd was sagt das Vet Amt zu der Sache? Ist das für die ok?

Wenn das Vet Amt sagt, das ist ok und noch "artgerechte Haltung", dann kannst Du Dir die Anzeige vermutlich in die Haare schmieren ... denn wegen was will man ihn dann anzeigen? Wenn das Vet Amt sagt, das ist ok so, dann gibts ja keine Grundlage für eine Anzeige.

Haben die sich denn schon geäußert? Oder gar nix gesagt?
 
  • Eingesperrter Hund in Transportbox in Tiefgarage Beitrag #64
Am besten ein paar Fotos von dem Fahrzeug mit dem Hund drin schießen und persönlich damit zum Vet Amt fahren (vorher telef. Termin vereinbaren). Die sind verpflichtet, der Sache nachzugehen. Sag ihnen auch, daß Du anonym bleiben möchtest. Den Fall genau schildern und genau und präzise auf die scheußliche Situation des Hundes eingehen.
Wir haben 5 Hunde und nie würden wir auf solch eine Idee kommen, einen von ihnen so zu quälen. Das ist Tierquälerei in meinen Augen und dem muß der Hund weggenommen werden. Wie soll das denn weitergehen, soll das arme Tier bis ans Ende seines Lebens in einer Box im Auto hocken? Das ist Knast für mich aber was hat der Hund denn verbrochen?
Solche Leute dürfen einfach keine Tiere halten, die sind herzlos und brutal und die darf man auch nicht schützen.
Zeitgleich würde ich schon mit PETA in Kontakt treten und genauso verfahren wie mit dem Vet Amt.


Bitte befolge meinen Rat und mache so schnell es geht einen Termin beim Vet Amt und nicht gleich alles am Telefon erzählen, damit sie Dich nicht gleich wieder abwimmeln können.

Wenn Bewegung in diese Sache kommt, wirst Du sehen, wieviele Deiner Kollegen froh darüber sind. Allerdings würde ich das alles auch anonym angehen. Macht ja nichts, wenn er Rätselraten macht. Es könnten ja auch mehrere sein.

Eventuell begleitet Dich die Kollegin, die Du auf Deiner Seite hast.

Etwas ähnliches haben wir mal getan, als wir im Winter gesehen haben, daß die Ziegen und Schafe auf unserer Nachbarranch weder trockenes Heu noch einen mit Stroh ausgelegten Stall hatten. Innerhalb von 24 Stunden ging es rund nebenan. Die sind auch kontrollieren gekommen und das war für die Tiere die Rettung. Manche brauchen halt immer erst einen
A...tritt.

Viel Glück und berichte weiter.
 
  • Eingesperrter Hund in Transportbox in Tiefgarage Beitrag #65
Bitte befolge meinen Rat und mache so schnell es geht einen Termin beim Vet Amt und nicht gleich alles am Telefon erzählen, damit sie Dich nicht gleich wieder abwimmeln können.
Vom Tierschutz, der bei uns Zuständig ist, wird man hier sowieso immer ans Vet-Amt weiter verwiesen.
Habe gestern noch mal das Vet-Amt angeschrieben.
Beim letzten mal bekam ich die Rückmeldung, dass sie sich das ganze mal "anschauen". Aber ich habe nie wieder was von denen gehört.

Einzig, dass der Kollege zwischendurch den Hund dann doch mal ein, zwei oder vier Wochen nicht dabei hatte, .... ich dachte halt jedesmal, da war wieder jemand, der auf meine "Hinweise" reagiert hat.
Aber ich persönlich habe nie Infos von irgendwoher erhalten, ob oder was die unternommen haben.

Abgewimmelt wurde ich am Telefon ja auch gar nicht. Weder von der Polizei, noch vom Vet-Amt.

Aber Lisi68, du hast mich grad auf einen neuen Gedanken gebracht. Persönlich hingehen ist vielleicht echt besser. Ich werde nochmal die Kollegin ansprechen die damals schon sagte, sie unterschreibt alles, hauptsache dem Hund wird endlich geholfen. Zwar hat die sich inzwischen wohl auch einschüchtern lassen, aber ich frag einfach noch mal nach.
Vielleicht bringt es mehr, wenn man nicht alleine dort auftaucht.

Fotos zu machen habe ich übrigens schon versucht. Man erkennt aber auf den Bildern nix. Denn er legt ja immer eine Decke über die Box. Und wenn man nur die Tüte mit Hundefutter im Kofferraum erkennt, ist das ja noch kein Beweiß.
 
  • Eingesperrter Hund in Transportbox in Tiefgarage Beitrag #66
Hallo,

im Grunde hat sich noch gar nichts geändert und das wird es auch nicht, wenn nicht "massiv", d. h. mit Auflagen und Nachkontrollen etwas unternommen wird.
Wenn Du das Vet Amt angeschrieben hast, dann rufe bitte an und frage, ob Dein Schreiben eingegangen ist und wie der weitere Verfahrensweg ist. Wenn sie drumherum reden und dich vertrösten wollen, gleich das nächste Schreiben losjagen. Berichte bitte trotzdem dem Tierschutz.

Ich schreibe Dir hier mal etwas, was eigentlich nicht ins Katzen-Forum gehört aber speziell zu dieser Sache.
Wir haben unser Gartengrundstück neben einem unmöglichen Menschen gehabt, der ständig mit seinen 3 Hunden rumgeschrien hat. Er war Alkoholiker aber kein leiser Trinker. Wir haben beobachtet und nie eingegriffen, weil wir nie gesehen haben, daß er seine Hunde schlägt oder nicht füttert. Bis zu dem Tag, wo er nicht mehr auftauchte. Die Hunde haben schöne Zwinger aber sie waren nur eingesperrt und am 3. Tag haben sie regelrecht gejault da drüben. Wir haben erfahren, daß er im Krankenhaus war und die Hunde von seiner 80-jährigen Mutter versorgt werden. Da sie wahrscheinlich Angst vor den Tieren hatte, hat sie das Wasser aus einer Gießkanne auf den Beton gegossen (es war Sommer und jeden Tag sehr warm) und Futter reingeworfen.
Jeden Abend haben wir eine Leiter an den Zaun gestellt, unsere Enkeltochter ist rübergeklettert und sie hat ihnen von uns Futter und Wasser gebracht. Da das aber kein Zustand auf Dauer sein konnte, denn wir durften ja eigentlich gar nicht dort rein, haben wir den Tierschutz verständigt. Ein Mann und eine Frau sind innnerhalb von 2 Stunden dagewesen, d. h. zur alten Mutter und haben mit ihr die Lage begutachtet.
Sie haben auch meinen Mann, der gerade in unserem Grundstück war befragt und festgelegt bzw. angeordnet, daß ab sofort die Hunde besser versorgt werden müssen und daß auch die Zwinger gründlich gereinigt werden sollten. Da sie selbst zugegeben hat, daß sie das nicht mehr kann, haben sie gefragt mit ihrem Einverständnis, ob wir das für den Zeitraum, bis er aus dem Krankenhaus kommt, übernehmen.
Wir haben es getan und hatten eine ganz schöne Aufgabe, denn alle 3 Schäferhunde hatten unwahrscheinlich abgenommen.
Als er aus der Klinik kam, hat er sich sogar bedankt und er war niemanden böse, wegen der Meldung beim Tierschutz.

Nach ca. 4 Monaten ist er verstorben und da ging es wieder los. Alle Hunde sollten ins Tierheim.
Wir hatten uns so an die Hunde gewöhnt und sie liebgewonnen, daß wir sie behalten haben.
Die alte Mutter war heilfroh darüber. Die Schäferhündin hatte damals auch noch Welpen, die wir großgezogen haben und sehr gut vermittelt haben.
Nun haben wir insgesamt 5 große Hunde. Für die Schäferhunde hat sich nichts geändert, sie sind noch in ihrem Garten.

Du siehst, man sollte wirklich nicht zögern. Es geht nun schon lange nicht mehr um deinen Arbeitskollegen, es geht um den Hund.
Den Tierschutz verstehe ich nicht, daß die das abwimmeln und ans Vet Amt übergeben.
Ich weiß, daß es sehr schwer ist, allein aufzustehen und für ein Tier einzutreten aber es wird Dir später viel besser gehen, wenn du siehst, daß es was bewirkt hat.

Vielleicht ist es auch gar nicht gut, einen Termin mit dem Vet Amt zu vereinbaren, nein einfach zur Geschäftszeit hinfahren. Deine Kollegin ist genau die Richtige, da sie es auch gesehen hat also Zeugin ist und auch alles schriftlich belegen kann. Da ihr diese Meldung anonym macht, hat sie doch nichts zu befürchten.
Was ist das denn für eine Hunderasse? Ganz hellhörig werden sie, wenn ihr erzählt, daß er wahrscheinlich schon verhaltensgestört ist und nach Kollegen schnappt, wenn er kurz ausgeführt wird. Denn das kann sogar gefährlich werden.

Also auf geht´s und versucht es nochmal.

Ich drücke euch die Daumen und viel Glück.
 
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