Update:
komme gerade aus der TK. Emma hat nicht, wie gestern noch mit dem Chef-Doc besprochen, eine Magensonde erhalten, sondern hat nur die intravenöse Infusionen.. Ihr Zustand hat sich verschlechtert, sie hat nun heute Untertemperatur (ca. 33 Grad wurde mir gesagt). Leider ist am WE der Chef-Doc nicht in der TK, hat wohl aber mit der TÄ per Telefon Kontakt gehabt. Die TÄ selbst kam schon mit den ersten Worten auf "einschläfern" zu sprechen, überhaupt war sie darauf völlig fixiert. Auch die neurologischen Fortschritte der letzten beiden Wochen inkl. gestern + vorgestern waren für sie faktisch nicht existent. Sie hat hat halt nur eine Katze gesehen, die permanent auf der Seite liegt und keine Nahrung zusich nehmen will..
Emma hat nun seit Sonntag schon nix mehr gefuttert, nur 2x ein paar Milliliter mit Wasser verdünntest Futter, dass ich ihr mit der Spritze eingeholfen habe. In der TK hat man sie auf die gleiche Art versucht zu füttern, aber man sagte mir, dass es eher ein Versuch war, als dass man es wirklich als Füttern bezeichnen kann. Wenn Emma nicht sehr bald wieder feste Nahrung zu sich nimmt, bekommt sie leider noch ganz andere Probleme :-(..
Emma liegt nun auf einem Wärmekissen, bekommt Rotlicht, ist weiterhin an einen Tropf angeschlossen (ob die Infusion wohl nicht angewärmt ist!?) und bekommt darüber auch Cortison und wohl auch ein Mittel gegen Übelkeit. Ein Schmerzmittel fände ich angebrachter, aber die TÄ meinte, das könne man in Kombination mit Cortison nicht geben.. Sie könnten Emma natürlich auf meinen Wunsch hin eine Magensonde legen, aber es bestünde ein sehr hohes Narkoserisiko.. erst meinte sie, dies sei wegen der Untertemperatur stark erhöht, dann meinte sie Emma hätte gestern genau das selbe Narkoserisiko gehabt.. überhaupt hat sie sich ein paar mal selbst widersprochen.. und den Chef-Arzt (der u.a. eine Professur inne hat..) hat sie mehrfach in seiner Kompetenz zu untergraben versucht, insbesondere mit ihrem permanenten Reden vom einschläfern.. ich habe ihr Argument auch nicht nachvollziehen können, dass ihr Chef ja nunmal ein Mann sei und (daher) mehr versucht sei Leben zu retten.. mir lag ja auf der Zunge sie zu fragen, was denn eigentlich ihre Intention war TÄ zu werden, wenn nicht Tierleben zu retten!? Weiber! Was bei mir nur ankam war die Einstellung "Ex und hopp!"..
Dabei haben die Jungschen dort vor 3 Wochen Emma schon keine Chancen eingeräumt, wollten sie auch sofort totspritzen und keine von denen hätte geglaubt, dass sich Emmas neurologischer Zustand nochmal zum besseren hin ändert.. die TÄ sprach auch von einem Rückfall, den Emma wohl erlitten hätte (weil Emma halt auf der Seite liegt), und meine Worte, dass Emma schon seit dem letzten Aufenthalt so daliegt, sind irgendwie in keiner Weise zu ihr vorgedrungen..
Die TÄ war so fixiert auf s Einschläfern, dass ich schon befürchte, dass u.U. nachgeholfen wird.. sie meinte halt die ganze Zeit, dass Emma ja nur auf der Seite liegen würde.. naja, das tut sie seit 3-3,5 Wochen, daran hat sich nichts verändert, außer eben den "Spaziergängen" auf der Terrasse und die "Stellungswechsel" im Haus (Tisch, Bett, Teppichrolle).. die TÄ hat, wie sie mir erzählt hat, ihre Mutter an Krebs nach einer Chemo verloren und meinte, sie hätte sie am liebsten erlöst, wenn sie gedurft hätte.. ich weiß nicht, ob die TÄ da nicht das nachholen will, was sie bei ihrer Mutter nicht konnte/ durfte..!?
Bitte nochmal alle gebündelte Energie zu Emma in die TK, dass sie wieder zu Kräften kommt, damit die Magensonde gelegt werden kann + sie sich für die nächste Chemo stabilisiert..!!! Denn eins scheint mir sicher: die Chemo-Medis vom Chef-Doc zeigen eine gute Wirkung und schlagen bei Emma an!!
Vielen Dank dafür schonmal im voraus!
LG Solveig