euthanasie! wirklich immer nötig?

Diskutiere euthanasie! wirklich immer nötig? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Das war ja auch kein Angriff sondern einfach meine Meinung. Ich rede grundsätzlich nur bei Themen mit, bei denen ich etwas weiß oder wo ich mich...
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #41
Das war ja auch kein Angriff sondern einfach meine Meinung.

Ich rede grundsätzlich nur bei Themen mit, bei denen ich etwas weiß oder wo ich mich, wenn es mich interessiert, schlau gemacht habe. :wink:
Alles kann kein Mensch wissen, deshalb halte ich mich in vielen Themen zurück.

Wobei das mit dem Glauben auch ein zweiseitiges Schwert ist, genau wie das Nichtglauben. Aber das wäre ein ganz anderes Thema. :wink:
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #42
Das war ja auch kein Angriff sondern einfach meine Meinung.

Ich rede grundsätzlich nur bei Themen mit, bei denen ich etwas weiß oder wo ich mich, wenn es mich interessiert, schlau gemacht habe. :wink:
Alles kann kein Mensch wissen, deshalb halte ich mich in vielen Themen zurück.

Wobei das mit dem Glauben auch ein zweiseitiges Schwert ist, genau wie das Nichtglauben. Aber das wäre ein ganz anderes Thema. :wink:
um himmels willen, ich hatte das nicht als angriff aufgefasst. :)
ich bin einfach anderer meinung.
ich, im übrigen, rede auch gerne von dingen die ich nicht weiß....zu denen ich einfach eine meinung habe....ob das jetzt für mich spricht??? egal......
sag mal eva, rein interessehalber, glaubst du an gott?
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #43
sag mal eva, rein interessehalber, glaubst du an gott?

Nein, ich glaube nicht an Gott, nicht nach allem, was ich bisher in meinem Leben schon hinter mir habe.

Ich glaube aber daran, dass unsere Wege in dem Moment der Zeugung schon festgelegt sind. Zwar nicht so ganz genau, aber die grobe Richtung. Jeder von uns wird sein Ziel erreichen, bevor er abtreten muß.
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #44
Wenn ich die Wahl hätte, als Mensch, würde ich auch nicht unter monatelangen Schmerzen dahinvegetieren wollen. Wenn ich wüsste, es gibt keine Heilung mehr, würde ich gerne selbst bestimmen dürfen wann ich gehen darf und will.

Ein Tier kann seine Wünsche nicht äußern. Ein Tier kämpft nach Instinkt um sein Leben.
Es sagt nicht, ich lege mich jetzt hin und sterbe, sondern versucht immer bis zum letzten Moment zu überleben.

Wo also ist die Grenze als Mensch einzugreifen und dem Tier eine Entscheidung abzunehmen?

Wenn meine 98-jährige Oma seit fünf Jahre ihr Bett im Altenheim nicht mehr verlassen kann und darum bittet endlich sterben zu dürfen, .... warum darf sie das nicht auf legitime Weise und nach eigenem Wunsch? Warum muss sie jahrelang ertragen, daß man ihr den Hintern abwischt und Schläuche in den Hals schiebt?
(Das ist übrigens nur ein Beispiel und entspricht nicht einem eigenen Tatsachenbericht)

Als ich meine Sonic habe gehen lassen, war ich nicht bei ihr. Aber ich habe bis zum letzten Moment um sie gekämpft.
Der Tierarzt hat mich bei der Arbeit angerufen und über die Untersuchungsergebnisse berichtet. Er machte mir wenig Hoffnung und sagte, dass es Sonic selbst nach der OP in wenigen Wochen wieder schlechter gehen wird.
Ich entschied mich trotzdem für eine OP, da ich den Gedanken nicht ertragen konnte die Entscheidung über ihren Tod zu fällen.
Sonic wurde aus der Narkose nicht mehr zurückgeholt.
Es war eine Mischung aus Dankbarkeit, dass der Tierarzt entschieden hatte über ihren Tod, und eine tiefe Trauer, weil ich nicht bei ihr war.
Aber an jenem Morgen, als ich sie zum Tierarzt brachte, wussten wir beide eigentlich schon dass es ein Abschied ist.

Ich habe es einmal erlebt als ein Tier eingeschläfert wurde und die Wirkung zu wenig dosiert war. Es war furchtbar.
Meine Ratte war unheilbar krank (kein Krebs übrigens. Keine meiner vier Ratten musste wegen Krebs eingeschläfert werden).
Jedenfalls nahm ich sie vom Tierarzt mit nach Hause und wollte mich noch mal von ganz in Ruhe von ihr verabschieden. Da merkte ich, dass sie noch atmet.
Es war das schrecklichste was ich jemals erlebt habe. Es hat eine gute halbe Stunde gedauert, bis sie in meinen Händen gestorben ist.

Von daher würde ich sagen, es ist jederzeit gerechtfertigt ein Tier von seinem Leid zu erlösen wenn das Tier nur noch dahinvegitiert.
Und so wie Eva schon beschreibt, habe ich es bei meiner Sonic erlebt. Sie ziehen sich zurück und teilen einem mit, dass sie bereit sind zu gehen.
Sonic hat sich eineinhalb Tage in das Katzenklo mit Deckel zurückgezogen (habe noch eines ohne Deckel). Als Wohnungskatze hatte sie nicht die Möglichkeit einfach nach draußen zu gehen und nicht mehr zu kommen.
Und sie war keine Katze die länger als notwendig auf der Toilette verbrachte.
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #45
Nein, ich glaube nicht an Gott, nicht nach allem, was ich bisher in meinem Leben schon hinter mir habe.

Ich glaube aber daran, dass unsere Wege in dem Moment der Zeugung schon festgelegt sind. Zwar nicht so ganz genau, aber die grobe Richtung. Jeder von uns wird sein Ziel erreichen, bevor er abtreten muß.
manche menschen finden, gerade weil sie schon viel mitgemacht haben, zu gott.

ich danke dir für deine ehrliche antwort und deine sehr interessante sichtweise.
liebe grüsse

Wenn ich die Wahl hätte, als Mensch, würde ich auch nicht unter monatelangen Schmerzen dahinvegetieren wollen. Wenn ich wüsste, es gibt keine Heilung mehr, würde ich gerne selbst bestimmen dürfen wann ich gehen darf und will.

Ein Tier kann seine Wünsche nicht äußern. Ein Tier kämpft nach Instinkt um sein Leben.
Es sagt nicht, ich lege mich jetzt hin und sterbe, sondern versucht immer bis zum letzten Moment zu überleben.

Wo also ist die Grenze als Mensch einzugreifen und dem Tier eine Entscheidung abzunehmen?
ich frage mich ob ich berechtigt bin einzugreifen.
eine wahre begebenheit:
ein fip katerchen von 8 wochen läuft einer tierheilpraktikerin zu. sie päpelt in auf und bekommt ihn wieder gesund.
sie wollte eigentlich nie eine katze. der kater hatte sich aber fest in den kopf gesetzt zu bleiben.
nach ca. 11 jahren erleidet das katerchen einen schweren verkehrsunfall. die ärzte sagen das es keine chance für das tier gibt.
sie lässt die op trozdem durchführen. das tierchen überlebt, allen zum trotz.
im letzten heißen sommer,2010 (der kater mittlerweile 19) legt er sich zum sterben(so angenommen) an einen ungewohnten ort auf die seite. er frisst drei tage nichts. nur das mäulchen wird ihm immer wieder befeuchtet und er bekommt homöopatische mittel um die organe zu unterstützen. nach jedem tierärztlichen verständnis hätte dieser kater nun zum dritten mal eingeschläfert werden sollen.
aber dieser kater ist wieder aufgestanden!
in diesem jahr ist er mit 20 jahren in den armen seiner besitzerin eingeschlafen.
ich habe sie gefragt ob sie ihn hat einschläfern lassen.......die antwort war: wieso das denn?
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #46
manche menschen finden, gerade weil sie schon viel mitgemacht haben, zu gott.

Nun, ich gehöre zu den Menschen, die Gott nach zu vielen Prüfungen den Rücken gekehrt hat. Und seither geht es nur noch aufwärts.

Ich bin der Meinung, das muß jeder für sich selber entscheiden und ich würde nie jemanden diesbezüglich angreifen oder niedermachen. Jeder soll glauben, was er für sich gut findet, und ich habe auch keinerlei Probleme mit einer Glaubensrichtung, solange ich nicht genötigt werde, sie gut zu finden.
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #47
eine wahre begebenheit:
ein fip katerchen von 8 wochen läuft einer tierheilpraktikerin zu. sie päpelt in auf und bekommt ihn wieder gesund.

Sorry, weil OT, aber das ist Humbug! FIP ist nicht heilbar! Entweder war er nur coronainfiziert oder aber die Zeichen wurden falsch gedeutet und es wurde zu wenig untersucht. Hätte er FIP gehabt, wäre NICHTS zu machen gewesen, so traurig das auch ist.
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #48
Sorry, weil OT, aber das ist Humbug! FIP ist nicht heilbar! Entweder war er nur coronainfiziert oder aber die Zeichen wurden falsch gedeutet und es wurde zu wenig untersucht. Hätte er FIP gehabt, wäre NICHTS zu machen gewesen, so traurig das auch ist.
ob nun coronainfiziert oder falsch gedeutet, weiß ich nicht. ich habe es mir nicht näher erklären lassen.
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #49
Und was Deine Geschichte anbelangt - ich habe um Gina gekämpft und gekämpft, das habt ihr alle mitbekommen. Dem Tod ist sie mindestens 3x von der Schippe gesprungen in ihrer Zeit bei mir, u.a., weil ich mich nicht mit "FIP" habe abspeisen lassen und mir schlicht einen tauglichen Tierarzt gesucht habe. Aber irgendwann kommt die Zeit, da erkennt ein aufmerksamer Besitzer, wenn sein Tier sich nur noch quält und jedwede Behandlung keine Lebensqualität bringen sondern nur das Leiden verlängern würde. Ja klar, wenn ein Tierchen in den Armen des Besitzers friedlich einschlafen kann, wäre das toll, das wünschen wir uns alle. Aber die Realität ist die, dass die meisten hier ohne "die Spritze" ihr Tier hätten qualvoll zugrunde gehen sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #50
ich habe vor einigen jahren meine oma gehen lassen müssen. und es waren 4 jahre, die sie zu lang bei uns war.

die letzten 4 jahre hat sie täglich mehrmals darum gebettelt und gefleht, dass man sie ERLÖST. keine schmerzmittel halfen. keine medikamente linderten ihr leide auch nur minimal.

sorry, wenn das hart klingt, aber: meine oma ist elendig krepiert und ich hätte ihr liebend gerne diese ehre erwiesen.

wer sagt, man solle so etwas "begleiten" mit "medikamenten", welche "unterstützen", der hat keine ahnung. diese frau hat gelitten wie sonst was und ist elendig und widerlig verreckt!

wie kann ein "gott" so etwas verantworten? das ist der grund, wieso ein "gott" für mich nicht existiert. und das ist mein voller ernst.

wie kann man nur jemanden leiden lassen und denken, mit "unterstützenden medikamenten" sei der tod leichter zu ertragen? das gilt für tiere wie für menschen gleichermaßen. nur, dass man bei tieren diese ehre erweisen darf. menschen muss man verrecken lassen.
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #51
Und was Deine Geschichte anbelangt - ich habe um Gina gekämpft und gekämpft, das habt ihr alle mitbekommen. Dem Tod ist sie mindestens 3x von der Schippe gesprungen in ihrer Zeit bei mir, u.a., weil ich mich nicht mit "FIP" habe abspeisen lassen und mir schlicht einen tauglichen Tierarzt gesucht habe. Aber irgendwann kommt die Zeit, da erkennt ein aufmerksamer Besitzer, wenn sein Tier sich nur noch quält und jedwede Behandlung keine Lebensqualität bringen sondern nur das Leiden verlängern würde. Ja klar, wenn ein Tierchen in den Armen des Besitzers friedlich einschlafen kann, wäre das toll, das wünschen wir uns alle. Aber die Realität ist die, dass die meisten hier ohne "die Spritze" ihr Tier hätten qualvoll zugrunde gehen sehen.
das ist nicht "meine geschichte".
und ich habe dich persönlich auch gar nicht ansprechen wollen.
ich habe gelesen wie sehr du um deine gina gekämft hast. und am ende hätte ich bestimmt nicht anders gehandelt.
in der begebenheit sollte es auch nicht um fip gehen.
mich hat dieses gespräch zum nachdenken angeregt......ob wir nicht MANCHMAL besser unterstützend begleiten sollten....anstatt das tier töten zu lassen...
das hat aber nichts mit dir oder der traurigen krankengeschichte deiner gina zu tun.

ich habe vor einigen jahren meine oma gehen lassen müssen. und es waren 4 jahre, die sie zu lang bei uns war.

die letzten 4 jahre hat sie täglich mehrmals darum gebettelt und gefleht, dass man sie ERLÖST. keine schmerzmittel halfen. keine medikamente linderten ihr leide auch nur minimal.

sorry, wenn das hart klingt, aber: meine oma ist elendig krepiert und ich hätte ihr liebend gerne diese ehre erwiesen.

wer sagt, man solle so etwas "begleiten" mit "medikamenten", welche "unterstützen", der hat keine ahnung. diese frau hat gelitten wie sonst was und ist elendig und widerlig verreckt!

wie kann ein "gott" so etwas verantworten? das ist der grund, wieso ein "gott" für mich nicht existiert. und das ist mein voller ernst.

wie kann man nur jemanden leiden lassen und denken, mit "unterstützenden medikamenten" sei der tod leichter zu ertragen? das gilt für tiere wie für menschen gleichermaßen. nur, dass man bei tieren diese ehre erweisen darf. menschen muss man verrecken lassen.
das hört sich wirklich erschreckend an!
ich bin geschockt und traurig.
heute sollte wirklich niemand mehr schmerzen erleiden müssen. keine die nicht in einem gewissen maß erträglich sind!
tine, das tut mir sehr leid! und deine wut kann ich verstehen.
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #52
Wenn meine 98-jährige Oma seit fünf Jahre ihr Bett im Altenheim nicht mehr verlassen kann und darum bittet endlich sterben zu dürfen, .... warum darf sie das nicht auf legitime Weise und nach eigenem Wunsch? Warum muss sie jahrelang ertragen, daß man ihr den Hintern abwischt und Schläuche in den Hals schiebt?
.

Unsere Oma ist jetzt am Wochenende gestorben, 98 Jahre, im Pflegeheim.
Sie war bis vor einer Woche Fit (für ihr Alter). Ausschlag war (wahrscheinlich) ein Sturz aus dem Bett, danach war ALLES anders. Sie hat nicht mehr getrunken, gegessen, hat uns nicht mehr erkannt, lag nur noch. Sie mußte nicht lange leiden.

Ansonsten, wenn ich merke, das mein Tier leidet, es keine Hoffnung mehr gibt, würde ich es auch erlösen.
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #53
yodetta, nicht ICH habe eingegriffen in die Entscheidung über Sonics Tod sondern die Tierärzte.
Wenn es um einen Menschen ginge, würden die Ärzte keine Entscheidung treffen ob bei einer ausweglosen Situation der Mensch wieder aus der Narkose zurück geholt wird.

Ich war so verdammt dankbar, dass nicht ICH die Entscheidung treffen musste und meine Katze nicht in zwei oder vier oder sechs Wochen wieder leiden muss.

Als sie ihr das Fell für die OP geschoren haben, rief die Sprechstundenhilfe entsetzt nach der Ärztin. Da war ein großes Hämathom (wie schreibt man das? Gemeint ist ein großer blauer Fleck) auf der Bauchseite außen. Etwa zwei Tage alt.
Die Tierarzt hat mir das alles geschildert, und ich dachte schon, dass die denken, ich hätte meine Katze misshandelt.
Aber sie wollten mir lediglich mitteilen, dass sie wohl in ihrem geschwächten Zustand versuchte irgendwo raufzuspringen und abrutschte.
Sonic ist somit genau auf die Längsseite ihre Körpers geknallt und hat sich nichts anmerken lassen.
Wenn eine Katze schon soviel Schmerzen hat, dass sie so einen Sturz entweder schon gar nicht mehr merkt, oder einfach resigniert vor lauter Schmerzen die sie sich nicht anmerken lässt, .... dann kommen mir einfach nur Tränen die ich bereits um Sonic geweint habe wieder hoch, wenn ich dran denke, dass ein Tier seine Schmerzen so gut verbergen kann.

Ich würde nie eine Entscheidung zum einschläfern treffen, wenn ich nicht alles zuvor versucht hätte.
Aber Sonic hat mir soviel beigebracht, was Schmerzen und Leid einer Katze/eines Tieres, bedeuten, dass ich auf jeden Fall abwarten würde bis das Tier mir mitteilt, dass es bereit ist zu gehen.
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #54
lady of camster, das war nicht auf deine situation mit sonic bezogen....
sondern auf deine allgemeine frage, wann die grenze ist einzugreifen.
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #55
mich hat dieses gespräch zum nachdenken angeregt......ob wir nicht MANCHMAL besser unterstützend begleiten sollten....anstatt das tier töten zu lassen

Unterstützen solange eine Krankheit behandelbar ist und dem Tier noch ein qualitatives Leben lässt, ja, gibt es aber keine Aussicht auf Heilung werden meine Tiere gehen dürfen bevor sie leiden.
Oft sagt man erst wenn ein Tier das Fressen einstellt und sich verkriecht wäre es Zeit für den Abschied, dass tun sie in der Natur aber nur weil sie sich völlig wehrlos gegen Feinde fühlen, diese Angst will ich sie nicht spüren lassen.
Meine Tiffy hatte als einziges Anzeichen für den Tumor die Atemnot, die Obduktion aber ergab einen bereits mit der Brustwand verwachsenen Tumor, der auch begann das Herz zu umschlingen und Metastasen auf der Speiseröhre, ich hätte sie also in grosses Leid begleitet.

Ich habe Menschen ihren Kampf bis zum bitteren Ende führen sehen, und ich habe einen Freund begleitet, der dies nicht abwarten wollte, in beiden Fällen war ich dankbar als die Erinnerung daran begann etwas zu verblassen. Für Menschen die begleiten ist Würde nicht relevant, der Verlust jemanden sterben zu sehen, den man nicht verlieren will erdrückt alles.
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #56
Wenn es keine heilungschance mehr gibt, das tier schmerzen hat und nicht mehr die kraft hat zu leben, keine freude mehr am leben empfindet sage ich klar JA
auch für menschen gibt es sterbehilfe, zwar nicht in deutschland aber zum beispiel in der schweiz etc. (digitas)...
ich bin dafür das jeder der sterbenskrank ist und nicht mehr kämpfen will sterben darf ob tier oder mensch... man sollte diese nicht leiden lassen.
es ist egoistisch das tier am leben zu erhalten nur damit man sich vor dieser schweren entscheidung drückt oder das tier noch ein paar monate hat. es geht hier um das wohle des tieres und nicht um unser glück!
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #57
lady of camster, das war nicht auf deine situation mit sonic bezogen....
sondern auf deine allgemeine frage, wann die grenze ist einzugreifen.

Das habe ich auch nicht auf mich bezogen gesehen.
Ich habe die Lage mit Sonic nur beschrieben, weil es um das Thema ging und ich meine Meinung/Ansicht damit bildlich erklären wollte.
 
  • euthanasie! wirklich immer nötig? Beitrag #58
Um nocheinmal auf das Natürliche zurück zu kommen.
Eine wild lebende Katze, die krank ist stirbt auch meist nicht einfach so. Es gibt unzählige natürliche feinde, die dann die aufgabe übernehmen die Katze zu töten. Auch da muss sie warscheinlich nicht all zu lange leiden.
Auch ich hab mich bei meinen 14 Jahre alten Kater für das erlösen entschiede. Er hate ein riss im zwerchfeld, so das die ganzen Organe über sein Herz gefallen wahren und er kaum noch luft bekamm, und einen Bruch am hinterlauf kamm auch noch dazu. Jetzt wenn wir ihn Operiert hätten und dann errst noch gesehen hätten das er innerlich ihrgendwo auch noch hinblutet, hab ich mich dazu entschlossen ihn in ruhe gehen zu lassen. Und es wahr die richtige entscheidung, er sah uns noch ganz lieb an, als sei alles in Ordnung, :-(
ich bereue es nicht, eher hätte ich es bereut wenn ich ihn noch aufgeschnitten hätte und nicht gewusst hätte wie seine zukunft danach aussah :-( nur im liegen vermuttlich :-(
lg Dany
 
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