Wenn es ihm nur um evtl. Schäden geht - ihr zahlt doch vermutlich eine Kaution. Sofern dann tatsächlich ein Schaden da sein sollte, wenn ihr die Wohnung übergebt, hätte er den ja damit finanziell abgesichert.
Hey Kaba, mein Vater hat ein kleines Mietshaus. Kaution üblicherweise 2 - 3 Monatsmieten. Glaub mir, wenn ein potenter Kater Laminat vollpieselt, Fußbodenleisten zerkratzt werden, Urin auch an Wänden in Tapeten und Putz einzieht, Türen zerkratzt werden... dagegen ist die Kaution ein Flohpups.
Wir bevorzugen aber trotzdem Tierhalter als Mieter, weil..., ja warum eigentlich? Weil ich Tiere mag und merke, wie die Leute bei der Wohnungsbesichtigung über ihre Pfleglinge reden. Und weil ich weiß, daß viele Tierhalter Probleme haben eine Wohnung zu finden.
So mein Rat: Zieht erstmal in Ruhe ein, bezahlt ein paar Monate eure Miete (das ist nicht mehr selbstverständlich für Vermieter). Vereinbart einen Termin, druckt vorher vielleicht ein paar Profile von ruhigen Tierheimkatzen aus, die in Frage kämen, oder nehmt den Laptop mit. Sprecht ruhig und freundlich bei einem Käffchen mit dem Vermieter. Zeigt Sachkenntnis und seit Souverän. Vielleicht klappts so?
Mieterverein oder Anwalt würde ich, wenn überhaupt, erst danach hinzuziehen. Ich persönlich lege Wert auf eine harmonische Beziehung mit unseren Mietern (ich mach oft was im Haus für meinen Pa, weil ich lange dort gewohnt habe und jetzt in der Nähe wohne), aber wir ermöglichen auch fast alles, wenns geht, vor allem was Tiere angeht (Katzennetz... soll ja auch schon verboten worden sein). Ich kann nur sagen: Viel geht nach einiger "Kennenlernzeit" über ruhige, freundliche Gespräche. Denn einen neuen Mieter suchen falls ihr mit Auszug droht, das macht auch Mühe.
Liebe Grüße und viel Glück!