Vereine bergen verschiedene Charaktere und somit auch verschiedene Meinungen. Ich finde es schade, wenn sich viele kleine Vereine gründen, weil aktive Mitglieder aus den großen Vereinen austreten (und glaubt mir, ich weiß wovon ich rede, wenn ich sage, dass Vereinsarbeit kein Zuckerschlecken ist). Ist es nicht sinnvoll, seine Arbeit im bestehenden Verein zu leisten? Sind manchmal große Vereine nicht politisch und stimmlich "mächtiger"? Vereinsarbeit ist immer ein Kompromiss. Es gibt Punkte die gefallen und Dinge, die auch einfach nicht anders möglich sind. Aber die Beschlüsse sind immer Mehrheitsbeschlüsse. Ich habe von Tierschutzvereinen keine Ahnung, das gebe ich zu, aber ich war jahrelang in einem Sportverein engagiert und an der "Basis" gearbeitet, nämlich im Training und später als Schriftführer und später Schatzmeister. Der eigentliche Zweck und Sinn, nämlich der Sport, blieb für mich persönlich auf der Strecke. Es ist unglaublich viel Bürokratie mit Vereinsarbeit verbunden. Das liegt dem einen mehr, dem anderen weniger. Manchmal ist es einfacher, seine Ideale in einem bestehenden "Netzwerk" unterzubringen, weil andere den Bürokram besser "abfassen" können, weil sie sich auskennen. Mir leuchten Deine Einwände zum Verein ein, aber mit den Erfahrungswerten von Eva, stellen sie sich für mich nur noch "halb so schlimm" dar. Bitte nicht falsch verstehen... Über die Kastrapflicht brauchen wir nicht zu streiten, da sind wir uns alle einig, denke ich. Die ist notwendig, aber das können keine Vereine "beschließen". Sie können mitwirken und die entsprechenden Gemeinden, Städte, Länder von der Notwendigkeit überzeugen, aber dazu sollte der Verein vielleicht dann doch eine nennenswerte Anzahl an Mitgliedern haben, damit das "Gehör findet"?