Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins

Diskutiere Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Sag bescheid, wie man da helfen kann :-) !
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #41
So negativ sehe ich das nicht, sind ja bald mal wieder Wahlen.

Das ist z.B. mein Ziel, das ich in diesem Leben noch erreichen möchte. Und ich bereite dafür auch schon etwas vor.

Sag bescheid, wie man da helfen kann :) !
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #42
Wir haben es hier auch bald durch. Hab es selbst in den Stadtrat eingebracht - das ist es gut, wenn man quasi an der Quelle sitzt. :mrgreen:

Regierung hin oder her - die Rot-Grünen hätten ja auch beschließen können und haben es nicht gemacht.

Und es hat wohl wenig mit der Parteizugehörigkeit zu tun. Ich bin weder rot noch grün. Es ist eine Frage, ob man sich für Tiere und in diesem Fall Katzen einsetzt/einsetzen will oder nicht. Und letztendlich auch eine Frage der Information. Habe festgestellt, dass viele überhaupt keine Ahnung vom Katzenelend haben und der Sache sofort zustimmten, als sie wußten, worum es ging. Bei uns stellte ich fest, dass es überhaupt nichts mit der Parteizugehörigkeit, sondern in vielen Fällen mit dem Alter der Leute zu tun hatte. Aber auch das nur in der Tendenz - auch bei den Älteren gibts oft Verständnis.

Da Tierschutz eigentlich ein positiv besetzes Thema ist, sollte man selbst aktiv werden. Ich schrieb es hier schon einmal irgendwo. An die Entscheidungsträger aller Parteien/Listen vor Ort herantreten und informieren. Am besten gemeinsam mit Tierschutzverein/Katzenhilfe oder ähnlichem. Die Chancen stehen nicht schlecht denke ich - man muss in vielen Fällen vermutlich gar nicht den etwas mühevollen Weg über eine Bürgerbeteilung gehen.

Und zum eigenen Verein....hier gab es vor 2, 3 Jahren auch massive Streitereien im Tierschutzverein. Die haben sich gottlob gelegt. Aber es scheint überall zu Reibereien zu kommen. Das haben Vereine aller Art wohl so an sich. :-| Schade eigentlich, weil eigentlich wollen ja alle nur was Gutes zu erreichen.

Gruß

kaba
 
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  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #43
Kaba, ich meinte nicht die Parteizugehörigkeit, ich sehe es ja auch nicht so negativ. Aber im Wahlkampf kann man oft viel erreichen :wink: Egal ob auf lokaler, Landes- oder Bundesebene.
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #44
Wir können aber nur eine begrenzte Zahl Katzen hier unterbringen. Die Katzen sollen als glückliche Miezen umziehen und nicht verstört und verschüchtert sein.
Mir bricht es schon manches Mal das Herz, wenn ich sehe, welchen ich NICHT helfen kann.

Eva und das genau sehe ich als vernünftigen Tierschutz an. Ich kann zwar verstehen dass Tierschutzvereine immer Spenden brauchen, aber wenn ich manche Vereine sehe, die fast dauernd vor dem Ruin stehen, würde ich mir wünschen, dass die auch einmal etwas darüber nachdenken ob eine begrenzte Tierzahl nicht angebrachter wäre
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #45
Was für eine schwere Entscheidung! Und dennoch eine sehr durchdachte. Denn wenn eine Institution eingeht, weil zu viele Tiere aufgenommen wurden, hilft das niemandem - am wenigsten den Katzen...

Ich bin seit vielen Jahren aktiv in Sachen Tierversuchsgegner. Als ich jung war, habe ich sogar Sachen gemacht, bei denen ich froh sein kann, dass ich nie geschnappt wurde...

Ich habe schon vor 25 Jahren tierversuchsfreie Kosmetik benutzt (BWC -Beauty Without Cruelty), und tierversuchsfreies Waschpulver (PamO-Ren), als noch niemand darüber geredet hat. Und auch damals schon war das durchaus politisch!

Ich denke, es ist auf jeden Fall eine Frage der Partei, ob Tierschutz ernstgenommen wird oder nicht. Einfach mal ins Parteiprogramm gucken! Tatsächlich haben fast alle Parteien eine feste Meinung, wie sie z. B. zu Tierversuchen stehen. Wer dafür ist, kann in meinen Augen weder für Katzen noch für irgendein anderes Tier gut sein!
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #46
Ich glaueb das Thema kann auch die Nationen spalten, doch ich bin auch der Meinug, das man Vorbeugen sollte. Kastrastion von Streuner und freilaufenden Katzen muss das Hauptziel aller Tierschützer sein!!!! Nur so kann man die Wucht an Katzen irgentwann einmal in den Griff bekommen und somit viel Leid und Elend im Katzenleben vermeiden. Das was in de Südeuropäischen Ländern schon lange angekommen ist und an dem viele Deutsche mitgearbeitet haben, scheint hier irgentwie noch nicht wirklich realisiert wurden sein.Wir können nicht allen Tieren der Welt helfen, doch wir können mithelfen, das das Leid gemindert und vielleicht irgentwann garnicht mehr existiert.
Mit Spätkastrastionen und Abruch wird das wohl nicht der richtig Weg sein und wenn ein Verein das glaubt, dann sollte er sich anderweitig betätigen und nicht im Tierschutz.
Meinungsverscheidenheiten gerade im Tierschutz gibt es immer wieder, doch Eckpfeiler eiens guten Tierschutzes sollten schon sein, alles andere geht in die Hose.
Gemeinsam kann man viel erreichen, alleine nichts, nur gemeinsam ist man stark.
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #47
Kaba, ich meinte nicht die Parteizugehörigkeit, ich sehe es ja auch nicht so negativ. Aber im Wahlkampf kann man oft viel erreichen :wink: Egal ob auf lokaler, Landes- oder Bundesebene.

Da gebe ich dir natürlich uneingeschränkt Recht :mrgreen:

Leider meinen viele "Volksvertreter", erst kurz vor irgendwelchen Wahlen mit dem Hintern hochkommen zu müssen. Das muss man nutzen ;-)
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #48
Vereine bergen verschiedene Charaktere und somit auch verschiedene Meinungen. Ich finde es schade, wenn sich viele kleine Vereine gründen, weil aktive Mitglieder aus den großen Vereinen austreten (und glaubt mir, ich weiß wovon ich rede, wenn ich sage, dass Vereinsarbeit kein Zuckerschlecken ist). Ist es nicht sinnvoll, seine Arbeit im bestehenden Verein zu leisten? Sind manchmal große Vereine nicht politisch und stimmlich "mächtiger"? Vereinsarbeit ist immer ein Kompromiss. Es gibt Punkte die gefallen und Dinge, die auch einfach nicht anders möglich sind. Aber die Beschlüsse sind immer Mehrheitsbeschlüsse. Ich habe von Tierschutzvereinen keine Ahnung, das gebe ich zu, aber ich war jahrelang in einem Sportverein engagiert und an der "Basis" gearbeitet, nämlich im Training und später als Schriftführer und später Schatzmeister. Der eigentliche Zweck und Sinn, nämlich der Sport, blieb für mich persönlich auf der Strecke. Es ist unglaublich viel Bürokratie mit Vereinsarbeit verbunden. Das liegt dem einen mehr, dem anderen weniger. Manchmal ist es einfacher, seine Ideale in einem bestehenden "Netzwerk" unterzubringen, weil andere den Bürokram besser "abfassen" können, weil sie sich auskennen. Mir leuchten Deine Einwände zum Verein ein, aber mit den Erfahrungswerten von Eva, stellen sie sich für mich nur noch "halb so schlimm" dar. Bitte nicht falsch verstehen... Über die Kastrapflicht brauchen wir nicht zu streiten, da sind wir uns alle einig, denke ich. Die ist notwendig, aber das können keine Vereine "beschließen". Sie können mitwirken und die entsprechenden Gemeinden, Städte, Länder von der Notwendigkeit überzeugen, aber dazu sollte der Verein vielleicht dann doch eine nennenswerte Anzahl an Mitgliedern haben, damit das "Gehör findet"?
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #49
ich sag da jetzt mal nicht so viel zu, sonst schreib ich mich in Rage....
aber ich schmeiß einfach mal ein paar Stichworte in den Raum, die mir dazu paasend erscheinen
- Satzung?
- Profilneurosen und "persönliches"Image - Motivation der handelnden Personen
- Innovatives, flexibles, kreatives Handeln (auf allen Ebenen z.B. Finanzen und aktiver Tierschutz) - Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Ideen
- Wertschätzung gegenüber anderen
- Netzwerkpflege (sowohl politisch als auch Tierschutzmäßig)
- Prioritäten stzen, Delegation von Aufgaben,klare Abgrenzung von Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten
- Öffentlichkeitsarbeit(steht m.E. auch in der Satzung) zielgruppenbezogen, Aussendarstellung, Akzeptanz, Aufklärung
- langfristiges Denken (siehe Kastration)

meine Einstellungen dazu und das was teilweise gelebt wird sind da nicht immer auf derselben Linie
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #50
ich sag da jetzt mal nicht so viel zu, sonst schreib ich mich in Rage....
aber ich schmeiß einfach mal ein paar Stichworte in den Raum, die mir dazu paasend erscheinen
- Satzung?
- Profilneurosen und "persönliches"Image - Motivation der handelnden Personen
- Innovatives, flexibles, kreatives Handeln (auf allen Ebenen z.B. Finanzen und aktiver Tierschutz) - Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Ideen
- Wertschätzung gegenüber anderen
- Netzwerkpflege (sowohl politisch als auch Tierschutzmäßig)
- Prioritäten stzen, Delegation von Aufgaben,klare Abgrenzung von Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten
- Öffentlichkeitsarbeit(steht m.E. auch in der Satzung) zielgruppenbezogen, Aussendarstellung, Akzeptanz, Aufklärung
- langfristiges Denken (siehe Kastration)

meine Einstellungen dazu und das was teilweise gelebt wird sind da nicht immer auf derselben Linie

Heee, da kennt sich jemand mit Vereinen aus!!!! *Handschüttel*
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #51
Heee, da kennt sich jemand mit Vereinen aus!!!! *Handschüttel*

das ist ja nicht nur in Vereinen so, sondern wenn man mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht trifft man viel zu oft darauf:sad:
da hilft nur für sich selbst zu priorisieren
"gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden"
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #52
aber ich schmeiß einfach mal ein paar Stichworte in den Raum, die mir dazu paasend erscheinen
...
- Profilneurosen und "persönliches"Image - Motivation der handelnden Personen
...

Ich hab lange genug beruflich auch mit der Führung des Vereinsregisters zu tun gehabt, bis dieses (gottlob!!!) auch zentralisiert wurden.
ES WAR ÄTZEND!!! So ein Gehaue und Gesteche - unglaublich. Meist lief alles in ruhigen Bahnen, die Vorstände waren nur oft überfordert mit dem "Papierkram". Ok, ist auch manchmal etwas viel verlangt. Aber die meiste Arbeit machten die paar Vereine, wo sich alle richtig in die Wolle bekommen hatten. Da gabs dann meist 2 "Lager" die sich gegenseitig bekriegten.

Und ein wichtiger Punkt wurde oben genannt: Profilneurosen.
Es ist eben nicht immer so, dass die Leute "um der Sache selbst willen" ehrenamtlich aktiv sind, sondern nicht wenige suchen da ihre persönliche Bestätigung. Und können tödlich beleidigt sein, wenn mal Diskussionen aufkommen. Weil sie es dann oft nicht als Kritik an der Sache, sondern an ihrer Person auffassen. Und das ist ja unerhört, "bei allem, was ich schon für den Verein getan habe". So oder so ähnlich hab ich es mir gefühlte 1000 Mal angehört. :roll:

Traurig ist dabei, dass über solche Querelen die Vereinsarbeit an sich oft in den Hintergrund tritt und der Verein dann ein schlechtes Image bekommt. Nicht unbedingt förderlich, wenn es dann um Spenden usw. geht.
 
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  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #53
Traurig ist dabei, dass über solche Querelen die Vereinsarbeit an sich oft in den Hintergrund tritt und der Verein dann ein schlechtes Image bekommt. Nicht unbedingt förderlich, wenn es dann um Spenden usw. geht.

wir haben gestern ca. 80,-€ bar auf die Hand bekommen weil meine beiden Ataxie-Babys dort untergebracht sind. Dabei gehen die beiden nicht auf Vereinskosten sondern auf meine Kosten und die Kosten einer anderen, die sie auch hauptsächlich betreut. Soviel dazu dass "solches Kroppzeug" nicht aufgenommen werden soll. Wenn nur die Mitleidstour und "behinderte" Katzen helfen, dann darf man das auch ausnutzen. Ich hab sie ja nicht zum Geldmachen behalten, sondern weil ich Ihnen eine Chance geben will. Wenn der positive Nebeneffekt ein gutes Image und Spenden sind, weil die Leute finden, dass das in Ordnung ist, dann nimmt man das mit.
Nur gesunde Katzen aus Wohnungshaltung aufnehmen (mit Abgabegebühr), die bereits kastriert und geimpft sind und sie dann mit Gebühr wieder abgeben ist in meinen Augen kein Tierschutz sondern einfach nur Tierhandel.

Mist, eigentlich wollte ich mich nicht schon wieder in Rage reden bzw. schreiben...
 
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  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #54
Ich werfe euch jetzt einfach mal einen Brief hier rein, der in Zusammenarbeit einiger sehr aktiver - nicht vereinsgebundener - Katzenschützer entworfen wurde.
Einfach so, um mal von den Profilneurosen, die im Tierschutz offensichtlich besonders häufig vertreten sind - etwas wegzukommen.

Sehr geehrte(r) Herr/Frau ........,
der deutsche Tierschutz liegt am Boden.
Einige Gründe:
- schwarzes Katzenjahr mit viel zu vielen Katzenbabys
- sehr viel weniger Vermittlungen als sonst die Jahre
- immer mehr zutrauliche (ausgesetzte) Katzen an Futterstellen für verwilderte Katzen
- viele Tierheime mit Aufnahmestopp für Katzen - Katzen werden in Gitterboxen gestapelt,
abgewiesene Tierhalter setzen ihre Tiere aus
- marode Tierheime, weil Geld für Renovierung nicht da ist
- zurückgegangene Spendenbereitschaft
- Katzenseuche grassiert in Tierheimen wegen der unsäglichen Enge
- immer mehr private Tierfreunde werden mit immer mehr Katzen konfrontiert
- Pflegestellen hoffnungslos überbelegt
- zu wenig Kastrationen (Kastrationspflicht fehlt)
- viele Tierschutzvereine stehen wegen finanzieller Notlage, verursacht von immer mehr
ausgesetzten und abgegebenen Tieren, vor dem Aus
- Kastrationsaktionen können wegen fehlender finanzieller Mittel nicht mehr durchgeführt
werden
- bei mehr heimatlosen Katzen steigt die Gefahr der Übertragung von Parasiten (z.B.
Würmer, Giardien und Pilzen) auch auf den Menschen
Mögliche Lösungsansätze:
Kastrationspflicht – auch für die Landwirtschaft
Öffentliche Gelder für den Tierschutz
Mögliche Entlastungen für Tierschützer, die privat Tiere aufnehmen, versorgen und
vermitteln
Eine Aufhebung der unteren Grenze der GOT
Eine Zuchtgebühr (ich sage extra nicht Steuer weil Steuern nicht zweckgebunden sein
müssen) für jeden Züchter - ob Hobby oder erwerbsmäßig ist dabei egal und ein Bußgeld für
jeden, der "schwarz" züchtet.
Aufklärung über die Medien und nicht Verherrlichung von Katzennachwuchs (siehe z.B. auf
Vox, "Hund, Katze, Maus")
Damit könnten drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden
1) der Hobbyzüchter überlegt es sich aus finanziellen Gründen vielleicht zweimal ob er seine
Katze einen "Unfall" haben lässt, weil es "ja so süß ist wenn sie Junge bekommt", oder ob er
aus Kostengründen doch lieber kastriert
2) der Profizüchter muß die "Kosten" auf den Verkaufspreis schlagen
3) und der Hinterhofzüchter kann, wenn er erwischt wird endlich mit zur Kasse gebeten
werden für das was er gewollt oder ungewollt anrichtet
Die so für den Katzenschutz eingenommenen Gelder könnten wie folgt verwendet werden:
Kastrationskosten (und sonstige WICHTIGEN Tierarzt Kosten nach Verletzungen oder
ähnlichem)
falls was übrig bleibt:
Futterkosten
Unterbringungskosten
Wir wollen in Deutschland keine offiziellen Tötungsstationen und auch die inoffiziellen
Tötungen müssen ein Ende haben.
Bitte helfen Sie den Helfern und Tieren, denn Tierschutz ist eine Aufgabe, die alle angeht.
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #55
Mir leuchten Deine Einwände zum Verein ein, aber mit den Erfahrungswerten von Eva, stellen sie sich für mich nur noch "halb so schlimm" dar.

Ich finde die Diskussionen hier sehr wichtig und verstehe auch nix falsch, aber ich muss abends mit gutem Gewissen noch schlafen können. Ich denke da muss jeder seinen Weg gehen. Ich möchte allerdings noch in den Spiegel schauen können, auch wenn ich durch meine Einstellung weniger Katzen helfen kann.

Und ein wichtiger Punkt wurde oben genannt: Profilneurosen.
Es ist eben nicht immer so, dass die Leute "um der Sache selbst willen" ehrenamtlich aktiv sind, sondern nicht wenige suchen da ihre persönliche Bestätigung. Und können tödlich beleidigt sein, wenn mal Diskussionen aufkommen. Weil sie es dann oft nicht als Kritik an der Sache, sondern an ihrer Person auffassen. Und das ist ja unerhört, "bei allem, was ich schon für den Verein getan habe". So oder so ähnlich hab ich es mir gefühlte 1000 Mal angehört. :roll:

Hier war es so das Vorschläge von Mitgliedern eingebracht wurden und der Vorstand zu tiefst beleidigt war und dies als Angriff auf die Person gesehen hat... ich denke mein Weg ist der ohne einen größeren Verein.

Aber das muss jeder so machen wie es für ihn richtig erscheint.
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #56
Hallo Karl-Heinz,

mir gefällt deine Einstellung und Meinung zu Tieren und in der Art und Weise wie du helfen willst würde ich voll und ganz hinter die stehen ;-)
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #57
ich sag da jetzt mal nicht so viel zu, sonst schreib ich mich in Rage....
aber ich schmeiß einfach mal ein paar Stichworte in den Raum, die mir dazu paasend erscheinen
- Satzung?
- Profilneurosen und "persönliches"Image - Motivation der handelnden Personen
- Innovatives, flexibles, kreatives Handeln (auf allen Ebenen z.B. Finanzen und aktiver Tierschutz) - Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Ideen
- Wertschätzung gegenüber anderen
- Netzwerkpflege (sowohl politisch als auch Tierschutzmäßig)
- Prioritäten stzen, Delegation von Aufgaben,klare Abgrenzung von Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten
- Öffentlichkeitsarbeit(steht m.E. auch in der Satzung) zielgruppenbezogen, Aussendarstellung, Akzeptanz, Aufklärung
- langfristiges Denken (siehe Kastration)

meine Einstellungen dazu und das was teilweise gelebt wird sind da nicht immer auf derselben Linie

Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen....
Leider sind in vielen TSV die Pflege der Profilneurose die wichtigste Priorität. Aufgaben und Verantwortung abgeben nicht möglich. Andere Meinungen gelten lassen leider auch nicht.

In vielen Vorständen gilt die Parole: " Ich habe nichts gegen geteilte Meinungen, Ich habe eine Meinung und ihr teilt sie" Die Leidtragenden sind die Tiere und das auf ganzer Linie.
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #58
Ja, solche Streuner wie Brummel hatten wir hier auch schon viele. Im Tierheim wären die alle eingeschläfert worden (hier in Frankreich ist das überhaupt kein "Problem") - zu wild, zu alt, zu kostspielig. Ich finde das absolut inakzeptabel!

hmmm... also aus dem franz. Tierheim wo wir schon mehrere Katzen sowie einen Hund zu uns holten...war das aber nicht so.... unsere Minouche war damals eine Katze(geschätzte 10 Jahre, zahnlos,vom Vorbesitzer fast zu tode gequält) die 2 Jahre schon im Tierheim war...
Da ich dort noch ab und an hingehe um Futterspenden usw... abgebe... sehe ich mit welcher Hingabe und Liebe den Tieren dort geholfen wird...

Naja.... wahrscheinlich ist das von Heim zu Heim verschieden
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #59
Da ich dort noch ab und an hingehe um Futterspenden usw... abgebe... sehe ich mit welcher Hingabe und Liebe den Tieren dort geholfen wird...

Naja.... wahrscheinlich ist das von Heim zu Heim verschieden

und vielleicht sieht man auch nicht immer alles, solche Probleme etc. bekommt man ja nicht immer sofort mit (wenns soweit ist, ist eh gegessen),sondern erst, wenn man sich intensiver beschäftigt, einbringt und hinter die Kulissen schaut.
Das hat nichts mit der tollen Betreuung der Tiere zu tun. Genau diese Arbeit soll ja gewürdigt werden.
 
  • Mein Austritt aus der Tierhilfe - Gründung eines eigenen kleinen Vereins Beitrag #60
Da gebe ich dir natürlich uneingeschränkt Recht :mrgreen:

Leider meinen viele "Volksvertreter", erst kurz vor irgendwelchen Wahlen mit dem Hintern hochkommen zu müssen. Das muss man nutzen ;-)

Oft wird dann aber nicht gehalten was man im Wahlkampf verspricht, ich traue da unseren Politikern wenig.

ich sag da jetzt mal nicht so viel zu, sonst schreib ich mich in Rage....
aber ich schmeiß einfach mal ein paar Stichworte in den Raum, die mir dazu paasend erscheinen
- Satzung?
- Profilneurosen und "persönliches"Image - Motivation der handelnden Personen
- Innovatives, flexibles, kreatives Handeln (auf allen Ebenen z.B. Finanzen und aktiver Tierschutz) - Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Ideen
- Wertschätzung gegenüber anderen
- Netzwerkpflege (sowohl politisch als auch Tierschutzmäßig)
- Prioritäten stzen, Delegation von Aufgaben,klare Abgrenzung von Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten
- Öffentlichkeitsarbeit(steht m.E. auch in der Satzung) zielgruppenbezogen, Aussendarstellung, Akzeptanz, Aufklärung
- langfristiges Denken (siehe Kastration)

meine Einstellungen dazu und das was teilweise gelebt wird sind da nicht immer auf derselben Linie

Bat, sehr gut überdacht, all diese Punkte müsst ein Verein kennen und beachten können.
Und wenn er es dann schafft jedem die Aufgabe zuzuweisen für die er die beste Eignung hat, gibt es auch weniger Probleme mit Profilneurosen.
 
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