'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft

Diskutiere 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich hab hier ziemlich viel mitgelesen, und sag jetzt auch mal was dazu ;-) Cooniefee hat recht und irrt sich hier nicht. Du irrst dich, saurier...
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.041
Das ist nicht korrekt - eine Rassekatze unterscheidet sich von einer anderen Katzen aufgrund ihres Stammbaumes, das ist nun mal so definiert. Ohne selbigen ist eine Katze, selbst, wenn sie phänotypisch so aussehen sollte "wie", der Rasse XY nicht zugehörig.

Ich hab hier ziemlich viel mitgelesen, und sag jetzt auch mal was dazu ;-)

Cooniefee hat recht und irrt sich hier nicht. Du irrst dich, saurier. Du hast selbst an anderer Stelle gesagt, dass Fakten Fakten bleiben. Nun, da will ich dich jetzt drauf festnageln und dich bitten, dich noch mal mit Fakten rund um das Theme Genetik und Bestimmung in der Biologie/Zoologie auseinanderzusetzen.
Ein Phänotyp beschreibt ein äußerlich charakteristisches Merkmal, das sich auf einen (oder mehrere) bestimmten Genotyp zurückführen lässt. Beispiel gelbe krisselige Erbse vs. glatte grüne Erbse. Was wie eine glatte, grüne Erbse aussieht, ist nun mal eine glatte, grüne Erbse.

Bei Tieren ist das natürlich sehr, sehr viel komplexer. Dennoch haben bestimmte Rassen (ob Hunde, Pferde, Katzen, Schweine etc.) ein bestimmtes genetisches Bild. Ich glaube, 36 Pfoten sagte das auch an anderer Stelle, dass man ja selbst bei nicht vorhandenem Stammbaum (z.b. wenn eine Katze ausgesetzt wurde, oder der Stammbaum sonst wie verloren ging), einen Gentest machen könnte, und dann würde sich herausstellen "Ja, das hier ist genetisch ein Perser" oder eben "nein, das hier ist genetisch ein Perser-Mix aber kein reiner Perser". Stammbaum hin oder her. Ein Stammbaum ist Papier. Der Fakt - der dir ja so wichtig ist - besteht in der Genetik, und NUR darin. Solange das natürlich nicht überprüft wurde, bleibt das Tier Schrödingers Perserkater, aber du kannst nicht 100% ausschließen, dass es sich um einen Perserkater handelt.

Wie wir ein Tier bezeichnen - ob wir die Grenze bei "Ich nenne es Perser nur wenn es auf einem Stück Papier draufsteht" oder eher bei "Ich hab eine Katze aus dem Tierheim geholt die laut Vorbesitzer ein Perser ist und auch so aussieht, also nehm ich das auch so hin" ziehen, bleibt jedem selbst überlassen!!! Das sind Begriffsdefinitionen aber keine wissenschaftlichen Fakten, über die man unter der unwissenden Bevölkerung Aufklärung betreiben muss.

Das hat auch nichts mit "Vermehrer" vs. Züchter zu tun und dem durchaus sinnvollen Bestreben, seriöse Züchter zu unterstützen statt jedem Hinz und Kunz 300 Euro über Ebay Kleinanzeigen hinterher zu werfen. (Das bestreitet hier ja niemand!)

Hier gehts wirklich nur um eine DEFINITION, um das eigene Empfinden bzw. Relevanz und Genauigkeit dieser Definitionen. Keiner wird sich hinstellen und behaupten, eine Katze mit leicht puschligem Schwanz ist absolut und auf jeden Fall eine Main Coon. Aber wenn eben viele Indizien dafür sprechen, dann kann man sehr wohl sagen "ich glaube, das hier ist eine Maine Coon und nehm sie als solche."

Im Übrigen, um bei Wissenschaft zu bleiben und gerade beim Thema Artenbestimmung: Definitionen ändern sich. Wissenschafter liegen sich ständig im Klinsch darüber, ob eine Art XY in die Familie soundso oder vielleicht doch in den anderen Zweig gehört. Ist ein bisschen ein anderes Thema, aber nur so viel dazu, dass Definitionen viel weicher sind, als die von dir herangezogenen Fakten.

Ich finde, du schießt hier ganz schön mit Kanonen auf Spatzen. Es geht dir eigentlich um das Thema - wie schon gesagt verständlich und richtig - seriöse Zucht vs. unseriöse Vermehrer. DA kannst du gerne aufklären, damit Leute nicht auf sowas reinfallen. Aber bitte versuch es doch mal ein bisschen weniger von oben herab, ein bisschen weniger pedantisch was Begrifflichkeiten angeht. Das käme a) wesentlich sympathischer rüber und b) würdest du da auch viel eher auf offene Ohren stoßen bei dem Thema, das dir EIGENTLICH wichtig ist.

(Wobei ich auch sagen muss, dass nicht jeder "Vermehrer" gleich ein skrupelloses A-loch ist, sondern sowas auch einfach mal passiert, aufgrund widriger Umstände oder sonst was. Und viele von uns sind ja auch froh, 08-15 Haus- und Mischkatzen zu haben, die es ohne solche "Unfälle" gar nicht gäbe. Ich würde z.b. nichts, aber auch GAR nichts auf die Frau kommen lassen, von der ich meine Lizzy habe und die in deinen Augen wohl eine widerliche Vermehrerin ist. Aber das ist jetzt schon wieder ein anderes Thema und sprengt den Rahmen eines einzigen Posts).
 
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  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.042
Hier gehts wirklich nur um eine DEFINITION, um das eigene Empfinden bzw. Relevanz und Genauigkeit dieser Definitionen. Keiner wird sich hinstellen und behaupten, eine Katze mit leicht puschligem Schwanz ist absolut und auf jeden Fall eine Main Coon. Aber wenn eben viele Indizien dafür sprechen, dann kann man sehr wohl sagen "ich glaube, das hier ist eine Maine Coon und nehm sie als solche."

Du hast mit vielem recht was Du geschrieben hast, das Problem liegt aber nicht nur in der Genetik oder wie man die auslegt, sondern darin dass man sich darauf geeinigt hat, dass man eine sogenannte Rassekatze eben nur als solche bezeichnen soll (darf, kann) wenn sie eben über den entsprechenden, nachweisbaren Stammbaum verfügt.
Und das macht meiner Meinung nach durchaus Sinn, ganz einfach um zu verhindern, dass mit den Katzen irgendwelche (unseriösen) Geschäfte gemacht werden.

Natürlich darf jeder seine Katze als das bezeichnen wie er lustig ist, auch als Rapunzel nur muss er sich halt auch gefallen lassen, wenn ihm dann jemand sagt, dass das keine Rapunzel ist.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.043
Cooniefee hat recht und irrt sich hier nicht. Du irrst dich, saurier.

Nein - sie irrt sich nicht, aber wir müssen hier zwei Sachen auseinanderhalten: eine biologische Definition - unter diesem Aspekt hast du natürlich recht ... da wird aus zwei Persern immer wieder ein Perser.

Worauf aber Saurier - und die meisten anderen hier - hinaus wollen, ist die juristische Definition. Nach dieser ist eine Rassekatze eben nur dann eine, wenn sie einen Abstammungsnachweis (=Stammbaum) hat. Dazu gibt es inzwischen diverse Gerichtsurteile.

Ich persönlich finde es ja immer etwas amüsant, wenn Leute denen "ein Stammbaum total piep-egal ist" - aber dann als erstes Fotos posten mit der Frage "was steckt denn da wohl drin" .... da soll dann die Schnäppchenkatze (weil man ja nicht so elitär ist, eine Katze mit Papieren haben zu wollen) aufgewertet werden, indem man ihr irgendeinen Rasse-Mix anhängt....

Nun, da will ich dich jetzt drauf festnageln und dich bitten, dich noch mal mit Fakten rund um das Theme Genetik und Bestimmung in der Biologie/Zoologie auseinanderzusetzen.

LoL .... ok - das ausgerechnet Saurier vorzuschlagen, entbehrt nicht einer gewissen Komik ... :mrgreen::mrgreen: - aber das ist jetzt eher ein nebensächlicher Insider


Ich glaube, 36 Pfoten sagte das auch an anderer Stelle, dass man ja selbst bei nicht vorhandenem Stammbaum (z.b. wenn eine Katze ausgesetzt wurde, oder der Stammbaum sonst wie verloren ging), einen Gentest machen könnte, und dann würde sich herausstellen "Ja, das hier ist genetisch ein Perser" oder eben "nein, das hier ist genetisch ein Perser-Mix aber kein reiner Perser".

So eine Gentest gibt es nicht.

Stammbaum hin oder her. Ein Stammbaum ist Papier. Der Fakt - der dir ja so wichtig ist - besteht in der Genetik, und NUR darin.

Nein - eben nicht - es kann ebenso gut von der juristischen Seite gesehen werden und damit ist eine Katze ohne das Papier eben keine Rassekatze.

Hier gehts wirklich nur um eine DEFINITION, um das eigene Empfinden bzw. Relevanz und Genauigkeit dieser Definitionen.

Es geht hier keinesfalls um "Empfinden" oder persönliche Relevanz - oder weil es uns so lieber ist. Lies dich bei Gelegenheit in die entsprechenden Gerichtsurteile ein.

Aber bitte versuch es doch mal ein bisschen weniger von oben herab, ein bisschen weniger pedantisch was Begrifflichkeiten angeht.

Ich finde das nicht pedantisch - sondern schlicht und einfach präzise. Und das finde ich gerade bei diesem Thema auch wichtig.

Das käme a) wesentlich sympathischer rüber und b) würdest du da auch viel eher auf offene Ohren stoßen bei dem Thema, das dir EIGENTLICH wichtig ist.

Tja - da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich das sein kann. Was du als unsympathisch empfindest, sehen ander vielleicht anders? Ich finde die klaren Aussagen, die mit sehr viel Fachwissen unterlegt sind ausgesprochen sympathisch ... ich persönlich kann Herzchen-Werfer und Bloß-Niemandem-auf-die-Füße-treten-Woller viel unsympathischer .... dann schon lieber eine klare Ansage (und auch wenn es bei diesem Thema so zu sein scheint: Aber Saurier und ich sind nicht immer einer Meinung - was aber auch nicht nötig ist).

Grüße,
Nic
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.044
[...] Cooniefee hat recht und irrt sich hier nicht. Du irrst dich, saurier. Du hast selbst an anderer Stelle gesagt, dass Fakten Fakten bleiben. Nun, da will ich dich jetzt drauf festnageln und dich bitten, dich noch mal mit Fakten rund um das Theme Genetik und Bestimmung in der Biologie/Zoologie auseinanderzusetzen.
Ein Phänotyp beschreibt ein äußerlich charakteristisches Merkmal, das sich auf einen (oder mehrere) bestimmten Genotyp zurückführen lässt. Beispiel gelbe krisselige Erbse vs. glatte grüne Erbse. Was wie eine glatte, grüne Erbse aussieht, ist nun mal eine glatte, grüne Erbse. [...]
Richtig, Fakten sind Fakten und da wir hier eben nicht von Erbsen, sondern (Rasse-)Katzen reden, halte ich mich an den Fakt, den ich an vielen Stellen schon mal dargelegt habe, dass eine Rassekatze dann (und NUR dann) eine Rassekatze ist, wenn sie die Rasse mit einem Stammbaum nachweisen kann. (Edit: ich gehe gleich mal suchen und stelle dir später die Links noch ein, wenn du magst.)
Und damit das nicht wieder so belehrend wirkt (ich schreibe nun mal einfach auf Fakten basiert und sachlich, ist mein Stil, meine Art), hier ein Hinweis (weil ich sonst nicht so viele Smileys verwendet habe), dass das alles mit einem Lächeln auf dem Gesicht geschrieben ist und nicht verbissen oder so und ich sende dir mal ein :a066:.

[...] Bei Tieren ist das natürlich sehr, sehr viel komplexer. Dennoch haben bestimmte Rassen (ob Hunde, Pferde, Katzen, Schweine etc.) ein bestimmtes genetisches Bild. Ich glaube, 36 Pfoten sagte das auch an anderer Stelle, dass man ja selbst bei nicht vorhandenem Stammbaum (z.b. wenn eine Katze ausgesetzt wurde, oder der Stammbaum sonst wie verloren ging), einen Gentest machen könnte, und dann würde sich herausstellen "Ja, das hier ist genetisch ein Perser" oder eben "nein, das hier ist genetisch ein Perser-Mix aber kein reiner Perser". Stammbaum hin oder her. Ein Stammbaum ist Papier. Der Fakt - der dir ja so wichtig ist - besteht in der Genetik, und NUR darin. Solange das natürlich nicht überprüft wurde, bleibt das Tier Schrödingers Perserkater, aber du kannst nicht 100% ausschließen, dass es sich um einen Perserkater handelt. [...]
Tut mir leid, aber das ist einfach falsch. Eine Rassekatze ist dann eine Rassekatze, wenn sie nachweisbar einen Stammbaum hat (also phäno- UND genotypisch UND nachweisbar der Rasse angehört) und wenn der Stammbaum verloren geht, ist sie solange keine Rassekatze, wie der weg ist. Das ist ein rechtlicher Fakt und auch wenn das einige nicht hören/lesen wollen, so ist es nun mal.

[...] Wie wir ein Tier bezeichnen - ob wir die Grenze bei "Ich nenne es Perser nur wenn es auf einem Stück Papier draufsteht" oder eher bei "Ich hab eine Katze aus dem Tierheim geholt die laut Vorbesitzer ein Perser ist und auch so aussieht, also nehm ich das auch so hin" ziehen, bleibt jedem selbst überlassen!!! Das sind Begriffsdefinitionen aber keine wissenschaftlichen Fakten, über die man unter der unwissenden Bevölkerung Aufklärung betreiben muss. [...]
Auch das ist so nicht ganz korrekt - da es klar definiert ist, was eine Rassekatze ist, sollte (im Hinblick auf Tierschutz und Aufklärung) gerade in einem Forum, das beides für wichtig erachtet und das ist hier nun mal so, besonders darauf geachtet werden, dass man nicht zu "schwammig" wird, um Neulingen die entsprechenden Fachbegriffe an die Hand geben zu können.

[...] Das hat auch nichts mit "Vermehrer" vs. Züchter zu tun und dem durchaus sinnvollen Bestreben, seriöse Züchter zu unterstützen statt jedem Hinz und Kunz 300 Euro über Ebay Kleinanzeigen hinterher zu werfen. (Das bestreitet hier ja niemand!) [...]
Doch, genau damit hat es etwas zu tun, denn nur, wer versteht, dass es so ist und warum es so ist, kann die Unterschiede in der Anschaffung verstehen.

[...] Hier gehts wirklich nur um eine DEFINITION, um das eigene Empfinden bzw. Relevanz und Genauigkeit dieser Definitionen. [...]
Nein, es geht um eine rechtlich bindende Definition, die nichts mit "Empfinden" zu tun hat - das versuche ich doch schon die ganze Zeit zu erklären ;-).

[...] Keiner wird sich hinstellen und behaupten, eine Katze mit leicht puschligem Schwanz ist absolut und auf jeden Fall eine Main Coon. Aber wenn eben viele Indizien dafür sprechen, dann kann man sehr wohl sagen "ich glaube, das hier ist eine Maine Coon und nehm sie als solche." [...]
Das Entscheidende hierbei ist aber, dass, wenn man das Tier wirklich als "Maine Coon" (per Vertrag) kauft und das Tier es nicht ist, das den Straftatbestand des Betrugs erfüllt.

[...] Im Übrigen, um bei Wissenschaft zu bleiben und gerade beim Thema Artenbestimmung: Definitionen ändern sich. Wissenschafter liegen sich ständig im Klinsch darüber, ob eine Art XY in die Familie soundso oder vielleicht doch in den anderen Zweig gehört. Ist ein bisschen ein anderes Thema, aber nur so viel dazu, dass Definitionen viel weicher sind, als die von dir herangezogenen Fakten. [...]
Der rechtliche Fakt ist aber - zumindest derzeit - klar definiert.

[...] Ich finde, du schießt hier ganz schön mit Kanonen auf Spatzen. Es geht dir eigentlich um das Thema - wie schon gesagt verständlich und richtig - seriöse Zucht vs. unseriöse Vermehrer. DA kannst du gerne aufklären, damit Leute nicht auf sowas reinfallen. [...]
Genau das tue ich - aber die Aufklärung sollte keinesfalls vor denen, die derzeit nicht mehr anschaffen, halt machen, denn - wie ich an anderer Stelle schon mehrfach schrieb - je mehr Menschen verstehen, worum es geht, um so mehr Multiplikatoren hat man, die dieses Wissen weitertragen. Und du darfst bitte die "stillen Mitleser" nicht unterschätzen - das Forum ist komplett öffentlich - wer z.B. "Katzenanschaffung" googelt, könnte ohne Probleme diverse Posts aus diesem Forum (und nur diese Posts) angezeigt bekommen. Wenn da jetzt faktisch Falsches steht, kann das für den, der das (unbedarft) liest, nach hinten losgehen.

Anderes Beispiel: Wie lange hielt sich die Begrifflichkeit der "Sterilisation" der weiblichen Katze, obwohl die Kastration gemeint war? Wodurch hat sich das gelegt? Durch das unermüdliche Berichtigen und "Belehren" derer, die es besser wussten. Heutzutage ist der Begriff fast schon selbstverständlich, das ist aber eben nicht "vom Himmel" gefallen ;-).

[...] Aber bitte versuch es doch mal ein bisschen weniger von oben herab, ein bisschen weniger pedantisch was Begrifflichkeiten angeht. Das käme a) wesentlich sympathischer rüber und b) würdest du da auch viel eher auf offene Ohren stoßen bei dem Thema, das dir EIGENTLICH wichtig ist. [...]
Richtig ist nun mal richtig und Falsches falsch - da gibt es keine "Mischung". Mein Anliegen ist es nicht, dass man mich sympathisch findet, wie man mich findet, ist wirklich völlig egal, denn um mich geht es überhaupt gar nicht. Es geht darum, Sachwissen weiterzugeben, um für zukünftige Katzengenerationen das Beste rauszuholen.

[...] (Wobei ich auch sagen muss, dass nicht jeder "Vermehrer" gleich ein skrupelloses A-loch ist, sondern sowas auch einfach mal passiert, aufgrund widriger Umstände oder sonst was. Und viele von uns sind ja auch froh, 08-15 Haus- und Mischkatzen zu haben, die es ohne solche "Unfälle" gar nicht gäbe. Ich würde z.b. nichts, aber auch GAR nichts auf die Frau kommen lassen, von der ich meine Lizzy habe und die in deinen Augen wohl eine widerliche Vermehrerin ist. Aber das ist jetzt schon wieder ein anderes Thema und sprengt den Rahmen eines einzigen Posts).
Naja, das ist eigentlich kein anderes Thema. Solange jegliches Vermehrertum schöngeredet und entschuldigt wird, wird sich daran nichts ändern, leider.
Von dem Punkt, dass Hauskatzen aussterben, sind wir weit, weit entfernt (und nein, das will ich auch nicht!). Aber - wie gesagt - wenn man an dem Punkt ist, kann man ja durchaus über kontrollierte Nachzucht nachdenken, das ist aber derzeit nicht nötig (oder möglich, also das 'kontrolliert').
 
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  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.045
Nur kurz weil ich grad bisschen busy bin:

@all: Ja aber genau das ("rechltliche Auslegung") ist ja die Sache. Es ist und bleibt eine Definition und kein Fakt. Rechtslagen ändern sich. Rechtsprechung und Forumulierung und Auslegung ändert sich andauernd. Du kannst natürlich sagen "Juristisch gesehen ist das so und so" und dann ist diese Aussage absolut richtig, aber wenn ich meinen nicht juristisch einwandfreien aber doch so total offensichtlichen Perserkater als Perserkater bezeichne, dann tu ich das. Und dann sag ich damit auch nichts unwahres, weil dieser Kater (rein fiktiv, ich habe keinen Perser) sehr offensichtlich ein Perserkater ist. Nur fehlt mir dazu der rechtliche Nachweis, aber das ist mir dann vielleicht wurscht, weil ich eh nicht beabsichtige zu züchten und wie gesagt diesen armen papierlosen Perser im Tierheim gesehen und mich direkt in seine schmusige Art verliebt hab.
Und wenn dann Bekannte und Freunde zu besuch kommen und die Katze sehen und fragen "Ist das ein Perser" werd ich bestimmt nicht sagen "Äh, nein... also ich weiß er sieht so aus, aber er hat keine Papiere, also ist es keiner. Auch wenn er total so aussieht, sich so benimmt und laut Tierarzt wohl einer ist - aber das sag ich besser nicht ohne meinen Anwalt."

Und zum Thema Vermehrer: Ich bleib dabei. Nicht jeder, dessen Katze Kitten bekommt, macht das aus Geldgier oder macht das überhaupt absichtlich oder mehrt damit irgendein Katzenelend. Auch solche Katzen kann man verantwortungsvoll vermitteln, auch für solche Katzen gibt es genug Menschen, die sich dafür interessieren und die vielleicht keine 800 und mehr Euronen für eine Rassekatze hinblättern wollen (und im übrigen keine Rassekatzen mögen - so wie ich). Ich bin unendlich dankbar, dass es diese (MANCHE!) Vermehrer gibt und weiterhin geben wird. Die, die wie mein Kontakt extrem bemüht darum sind, die Kätzchen gut zu vermitteln, sie richtig tierärztlich versorgen lassen, sie erst mit gut 12 Wochen abgeben und sich daran nicht bereichern. Dagegen ist meiner Meinung nach überhaupt gar nichts einzuwenden, und bei der Meinung werde ich bleiben.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.046
Ich hab hier ziemlich viel mitgelesen, und sag jetzt auch mal was dazu ;-)

Cooniefee hat recht und irrt sich hier nicht. Du irrst dich, saurier. Du hast selbst an anderer Stelle gesagt, dass Fakten Fakten bleiben. Nun, da will ich dich jetzt drauf festnageln und dich bitten, dich noch mal mit Fakten rund um das Theme Genetik und Bestimmung in der Biologie/Zoologie auseinanderzusetzen.
Ein Phänotyp beschreibt ein äußerlich charakteristisches Merkmal, das sich auf einen (oder mehrere) bestimmten Genotyp zurückführen lässt. Beispiel gelbe krisselige Erbse vs. glatte grüne Erbse. Was wie eine glatte, grüne Erbse aussieht, ist nun mal eine glatte, grüne Erbse. [...]

Das sehe ich anders Rhiannen.
Wenn du das Thema Biologie mit ins Boot nimmst, dann solltest du berücksichtigen, dass hier der Stammbaum unserer Hauskatzen genau da endet, nämlich bei den Hauskatzen. Du hast Recht, hier gibt es Diskussionen und ich habe auch schon mehrere verschiedene Stammbäume gesehen. Genauso, wie ich schon gesehen habe, dass unsere Hauskatze je nach Autor als Felis silvestris catus oder auch als Felis silvestris lybica catus bezeichnet wird. Was ich noch nie gesehen habe ist, dass der Stammbaum tiefer als bis zu dieser Unterart geht.
Das bedeutet, wenn du mit der Biologie argumentieren willst, dann bedeutet das, dass alle unsere Katzen Hauskatzen sind (mit Ausnahme der Hybridrassen, bei denen in der Tat eine andere Katzenart eingekreuzt wurde; aber lassen wir die mal beiseite). Punkt Ende.

Die biologische Kategorisierung folgt schon bestimmten Regeln, auch wenn es da, wie du schriebst, immer wieder Diskussionen gibt, und unsere Rassekatzen erfüllen diese Regeln eben nicht und gelten deshalb biologisch nun mal nicht als eigene Art, Unterart oder sonst was. (Der Rassebegriff ist in neueren Biologiebüchern ohnehin nicht mehr zu finden.)


[...] Ich glaube, 36 Pfoten sagte das auch an anderer Stelle, dass man ja selbst bei nicht vorhandenem Stammbaum (z.b. wenn eine Katze ausgesetzt wurde, oder der Stammbaum sonst wie verloren ging), einen Gentest machen könnte, und dann würde sich herausstellen "Ja, das hier ist genetisch ein Perser" oder eben "nein, das hier ist genetisch ein Perser-Mix aber kein reiner Perser". [...]

Das ist mir jetzt völlig neu. Weder ist mir bekannt, dass irgendjemand festgelegt hätte welchen Genotyp ein Perser oder ein Maine Coon denn nun genau haben muss, noch ist mir bekannt, dass irgendjemand solche Tests anbietet.
Ich kenne nur die Tests, die auf einzelne Gene testen. Also z.B. auf das Langhhaargen, oder die diversen Farbgene, oder das Point-Gen usw.. Nur sind diese Gene nun einmal in vielen Rassen verteilt und natürlich auch bei den nicht Rassekatzen, wo sie ja rausselektiert wurden, um zu unseren heutigen Katzenrassen zu kommen.
Wenn du da aktuellere Infos hast, dann würde ich mich freuen, wenn du die zur Verfügung stellen könntest.

Mit dem Fortschritt der Genforschung mag es irgendwann einmal dazu kommen, dass die Definition der Rassekatze sich ändert, aber bisher ist eben nur die Katze eine Rassekatze, die das durch ihren Stammbaum auch belegen kann. Denn der Begriff der Rasse, so wie wir ihn für unsere Hauskatzen verwenden ist eben ein Begriff der Zucht und nicht der Biologie und eben auch so definiert. Bedeutet nur die Katze, die über mehrere Generationen rein gezüchtet wurde, ist reinrassig und damit eine Rassekatze.
Da man das meines Wissens nach derzeit nur mit dem Stammbaum belegen kann, gehört er zu einer Rassekatze dazu.


[...] Aber bitte versuch es doch mal ein bisschen weniger von oben herab, ein bisschen weniger pedantisch was Begrifflichkeiten angeht. Das käme a) wesentlich sympathischer rüber und b) würdest du da auch viel eher auf offene Ohren stoßen bei dem Thema, das dir EIGENTLICH wichtig ist. [...]

Ich fände es wirklich super, wenn man jeden so schreiben lassen würde, wie er es für richtig hält, solange er nicht beleidigend wird, oder gegen sonst eine Regel hier verstößt.
Ist ja kein Problem, wenn man inhaltlich anderer Meinung ist und entsprechend eine Diskussion Zustande kommt, dazu ist das Forum ja da. Aber jemandem erklären zu wollen WIE er zu schreiben hat ... sorry, das ist schon heftig.

Edit: Hui, ich war arg langsam. Muss erstmal nachlesen, was hier so seit Rhiannons Post, auf den ich mich bezogen habe, alles geschrieben wurde. Sorry, wenn es jetzt nicht mehr passen sollte.
 
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  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.047
[...] @all: Ja aber genau das ("rechltliche Auslegung") ist ja die Sache. Es ist und bleibt eine Definition und kein Fakt. Rechtslagen ändern sich. Rechtsprechung und Forumulierung und Auslegung ändert sich andauernd. Du kannst natürlich sagen "Juristisch gesehen ist das so und so" und dann ist diese Aussage absolut richtig, aber wenn ich meinen nicht juristisch einwandfreien aber doch so total offensichtlichen Perserkater als Perserkater bezeichne, dann tu ich das. Und dann sag ich damit auch nichts unwahres, weil dieser Kater (rein fiktiv, ich habe keinen Perser) sehr offensichtlich ein Perserkater ist. Nur fehlt mir dazu der rechtliche Nachweis, aber das ist mir dann vielleicht wurscht, weil ich eh nicht beabsichtige zu züchten und wie gesagt diesen armen papierlosen Perser im Tierheim gesehen und mich direkt in seine schmusige Art verliebt hab.
Und wenn dann Bekannte und Freunde zu besuch kommen und die Katze sehen und fragen "Ist das ein Perser" werd ich bestimmt nicht sagen "Äh, nein... also ich weiß er sieht so aus, aber er hat keine Papiere, also ist es keiner. Auch wenn er total so aussieht, sich so benimmt und laut Tierarzt wohl einer ist - aber das sag ich besser nicht ohne meinen Anwalt." [...]
Und genau diese Ignoranz (sorry, wenn dir das Wort vielleicht zu hart ist, aber in meinen Augen ist es so) der Tatsachen (im Sinn der Katzen(!)) gegenüber zeigt mir, dass noch viel, sehr viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist. ;-).

Als Lesetipp, warum es wichtig ist, die richtigen Begrifflichkeiten zu nutzen:

Ich weiß, etwas länger, vielleicht magst du dich aber trotzdem mal einlesen, um auch meine Sicht der Dinge zu verstehen :wink:.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.048
Von Finny zusammengefasst: Art ist nicht gleich Rasse. Eine Katze ist eine Katze, ein Perser ist ein Perser. Genauso wie wir Menschen einfach Menschen sind, manche aber Amerikaner und manche Franzosen. Woran man das erkennt? Richtig. Am Pass.

Ich glaube, der Unterschied von Art und Rasse ist vielen einfach nicht bekannt (merke das auch oft bei den Hamstern, ist aber dann doch Offtopic).
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.049
Ich möchte mich eigentlich weder belehren noch aufklären lassen, da es bei Begriffsdefinitionen völlig unnötig ist. Für mich. Für mich ist das nicht wichtig ob ich sage Schnitzel oder Kotlett. Wichtiger ist wohl, ob das Fleisch von einem glücklichen Schwein kommt.
Das sind für mich Begrifflichkeiten und Definitionsfragen, die weit über das hinaus gehen, was es sich drüber zu diskutieren und aufzuklären lohnt. Kläre auf, wenn es um richtige Ernährung geht, um richtige Haltung, etc. pp. Alles, was für das Wohl einer Katze wichtig ist, aber nicht ob man sie Dingsbums oder Blahdings nennt.

Das ist keine Ignoranz. Das ist nur andere Prioritätensetzung und andere Ansicht über Begrifflichkeiten.

Von Finny zusammengefasst: Art ist nicht gleich Rasse. Eine Katze ist eine Katze, ein Perser ist ein Perser. Genauso wie wir Menschen einfach Menschen sind, manche aber Amerikaner und manche Franzosen. Woran man das erkennt? Richtig. Am Pass.
.

Nicht falsch, aber dennoch kann man an einem Menschen die Ethnie genetisch bestimmen. Frag mal nen Antropologen. Spezies Mensch aber Ethnie/Rasse (das Wort mag ich bei Menschen nicht). Das ist ein Unterschied. (Nationalität ist noch mal was anderes, weil Ethnien ja innerhalb der Nationalitäten gemisch sind). Und wenn nun ein Flüchtlingskind ohne Pass und ohne Möglichkeit, eine Herkunft zu benennen, gefunden wird, dann wird auch geschätzt und durch Experten versucht zu bestimmen, wo dieses Kind herkommen könnte. Bei Menschen ist das sogar genetisch bestimmbar.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.050
Ich möchte mich eigentlich weder belehren noch aufklären lassen, da es bei Begriffsdefinitionen völlig unnötig ist. Für mich. Für mich ist das nicht wichtig ob ich sage Schnitzel oder Kotlett. Wichtiger ist wohl, ob das Fleisch von einem glücklichen Schwein kommt. [...]

???
Es ist doch gar niemand auf dich zugekommen und hat dir irgendeine Aufklärung aufgedrückt. Du hast hier geschrieben, dass sauri falsch liegt und deine Gründe dargelegt. Da musst du dann aber auch damit rechnen, dass Antworten kommen ;-).

Wenn es dich im Grunde nicht interessiert, dann ist das ja ok. Du kannst aber nicht anderen Menschen vorschreiben, dass es sie auch nicht zu interessieren hat.

[...]Nicht falsch, aber dennoch kann man an einem Menschen die Ethnie genetisch bestimmen. Frag mal nen Antropologen. Spezies Mensch aber Ethnie/Rasse (das Wort mag ich bei Menschen nicht). Das ist ein Unterschied. (Nationalität ist noch mal was anderes, weil Ethnien ja innerhalb der Nationalitäten gemisch sind). Und wenn nun ein Flüchtlingskind ohne Pass und ohne Möglichkeit, eine Herkunft zu benennen, gefunden wird, dann wird auch geschätzt und durch Experten versucht zu bestimmen, wo dieses Kind herkommen könnte. Bei Menschen ist das sogar genetisch bestimmbar.

Funktioniert bei Katzen so aber eben nicht, da der komplette Genpool der Rassekatzen aus dem der Hauskatzen stammt, kann man eben nur sagen: Ja: Hauskatze (die Hybriden hatte ich ja oben schon ausgenommen).
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.051
@all: Ja aber genau das ("rechltliche Auslegung") ist ja die Sache. Es ist und bleibt eine Definition und kein Fakt. Rechtslagen ändern sich. Rechtsprechung und Forumulierung und Auslegung ändert sich andauernd. Du kannst natürlich sagen "Juristisch gesehen ist das so und so" und dann ist diese Aussage absolut richtig, aber wenn ich meinen nicht juristisch einwandfreien aber doch so total offensichtlichen Perserkater als Perserkater bezeichne, dann tu ich das. Und dann sag ich damit auch nichts unwahres, weil dieser Kater (rein fiktiv, ich habe keinen Perser) sehr offensichtlich ein Perserkater ist. Nur fehlt mir dazu der rechtliche Nachweis, aber das ist mir dann vielleicht wurscht, weil ich eh nicht beabsichtige zu züchten und wie gesagt diesen armen papierlosen Perser im Tierheim gesehen und mich direkt in seine schmusige Art verliebt hab.
Und wenn dann Bekannte und Freunde zu besuch kommen und die Katze sehen und fragen "Ist das ein Perser" werd ich bestimmt nicht sagen "Äh, nein... also ich weiß er sieht so aus, aber er hat keine Papiere, also ist es keiner. Auch wenn er total so aussieht, sich so benimmt und laut Tierarzt wohl einer ist - aber das sag ich besser nicht ohne meinen Anwalt."

Da muss ich jetzt auch mal mit mischen.

Genau wegen solchem Denken, gibt es tausende Vermehrer, die kranke "Rassekatzen" in die Welt setzen und somit extrem viel Leid produzieren. Nur weil etwas so aussieht "wie" heißt es noch lange nicht, dass es so ist.

Ich verstehe nicht was an dem Thema so schwer zu verstehen ist.


Und zum Thema Vermehrer: Ich bleib dabei. Nicht jeder, dessen Katze Kitten bekommt, macht das aus Geldgier oder macht das überhaupt absichtlich oder mehrt damit irgendein Katzenelend. Auch solche Katzen kann man verantwortungsvoll vermitteln, auch für solche Katzen gibt es genug Menschen, die sich dafür interessieren und die vielleicht keine 800 und mehr Euronen für eine Rassekatze hinblättern wollen (und im übrigen keine Rassekatzen mögen - so wie ich). Ich bin unendlich dankbar, dass es diese (MANCHE!) Vermehrer gibt und weiterhin geben wird. Die, die wie mein Kontakt extrem bemüht darum sind, die Kätzchen gut zu vermitteln, sie richtig tierärztlich versorgen lassen, sie erst mit gut 12 Wochen abgeben und sich daran nicht bereichern. Dagegen ist meiner Meinung nach überhaupt gar nichts einzuwenden, und bei der Meinung werde ich bleiben.

Und warum platzen die Tierheime aus allen Nähten?
Warum werden so viele Katzen (auch Hunde) qualvoll umgebracht?
Warum gibt es auf der ganzen Welt extrem viele Streuner?

Würde man (auch du) hier mal umdenken und nicht nur an das niedliche Katzenbaby denken, so könnten man viel bewegen und das Elend der Tiere auf der ganzen Welt senken.

Ich finde es schon sehr unverantwortlich Vermehrer zu empfehlen. Das ist in meinen Augen bewusstes Fördern von Leid. Würde es diese Vermehrerkatzenbabys nicht geben, hätten schon wieder zehn andere Kitten/Katzen aus dem Tierheim einen schönen Platz.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.052
Da muss ich jetzt auch mal mit mischen.

Genau wegen solchem Denken, gibt es tausende Vermehrer, die kranke "Rassekatzen" in die Welt setzen und somit extrem viel Leid produzieren. Nur weil etwas so aussieht "wie" heißt es noch lange nicht, dass es so ist.

Ich verstehe nicht was an dem Thema so schwer zu verstehen ist.

Seh ich nicht so. Ich habe nur gesagt, dass Definitionen eben Definitionen sind und bleiben, aber keine Fakten. Ich habe sehrwohl zugestimmt, dass (pseudo-)Rassevermehrung ohne verantwortungsvolles Handeln/Angehörigkeit eines Zuchtvereins etc. pp. nicht gut ist. Vielleicht habe ich das nicht deutlich genug ausgedrückt, in dem ich sagte, dass das eigentliche Interesse von saurier ja absolut löblich ist.

Ich rede vielmehr über solche Fälle wie "Perserkater wird im Tierheim abgegeben. Papiere? Keine Ahnung, die Oma, der er gehörte ist gestorben, keine Ahnung ob die welche hat und wo. Aber ist wohl ein Perser" dann eben in meinen Augen auch ein Perser bleibt, auch wenn er das nicht nachweisen kann. Wenn ich mir so einen Perserkater aus dem Tierheim hole, würde ich ihn auch als Perser bezeichnen, auch wenn ichs nicht nachweisen kann. Der Einfachheit und umgangssprachlichem Verständnis halber.
Ich würde aber sehrwohl Abstand davon nehmen, mir von einem nicht registrierten Züchter ein angeblich reinrassiges Perserkätzchen für billige 300 Euro andrehen zu lassen.




Und warum platzen die Tierheime aus allen Nähten?
Warum werden so viele Katzen (auch Hunde) qualvoll umgebracht?
Warum gibt es auf der ganzen Welt extrem viele Streuner?

Würde man (auch du) hier mal umdenken und nicht nur an das niedliche Katzenbaby denken, so könnten man viel bewegen und das Elend der Tiere auf der ganzen Welt senken.

Ich finde es schon sehr unverantwortlich Vermehrer zu empfehlen. Das ist in meinen Augen bewusstes Fördern von Leid. Würde es diese Vermehrerkatzenbabys nicht geben, hätten schon wieder zehn andere Kitten/Katzen aus dem Tierheim einen schönen Platz.

Die Tierheime platzen aus allen Nähten, weil es zu viele Menschen einfach einen feuchten Kehricht schert, was mit ihren Katzen ist. Weil es zu viele Streuner gibt, um die sich keiner kümmert, nicht aber, weil Familie XY eigentlich ihre Katze kastrieren lassen wollte, diese aber ausgebüchst ist und versehentlich und unbeabsichtigt schwanger wurde. Und diese Familie XY sich dann aufopferungsvoll um die kleinen kümmert, akribisch die geeigneten Besitzer sucht und nicht mal einen Umkostenbeitrag dafür nimmt sondern sie nur in gute Hände geben will.
Auf solche Leute lasse ich nichts kommen. Die, die meinen "och komm, lassen wir sie mal schwanger werden, können wir mit den Kitten paar hundert Euro machen, lassen wir nicht mal entwurmen und schmeissen sie mit 8 Wochen raus", die sind ein anderes Kaliber, zu verurteilen und leider wohl die Mehrheit. Da bin ich ganz bei euch.

Die Sache ist aber, wenn man diese Leute kategorisch verurteilt, also Familie XY wie den geldgeilen Vermehrer über einen Kamm schert, dann impliziert man damit dass jedes nicht durch eingetragene Zucht entstandene Kitten nicht hätte sein dürfen. Und das beträfe dann eben bestimmt gut 90% der Katzen hier im Forum.

Klar muss das ganze stark, stark minimiert werden. Aber wenn es ab morgen gar keine normalen Nicht-Rassekatzen mehr gäbe, fände ich das irre schade. Es würde vielen Menschen die möglichkeit nehmen, überhaupt eine Katze zu haben, und die gesunde genetische Vielfalt auf zum Teil stark überzüchtete Rassekatzen reduzieren.

Vielleicht ist ein bisschen weniger schwarz-weiß-Denken angesagt und ein bisschen mehr Grauzonen.

Meine Meinung kurz zusammengefasst: Unkontrollierte Vermehrung muss eindeutig stark eingedämmt werden. Aber nicht jeder Ottonormal-Katzenhalter mit Kitten ist ein verachtenswertes Tierquälerschwein.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.053
Ich rede vielmehr über solche Fälle wie "Perserkater wird im Tierheim abgegeben. Papiere? Keine Ahnung, die Oma, der er gehörte ist gestorben, keine Ahnung ob die welche hat und wo. Aber ist wohl ein Perser" dann eben in meinen Augen auch ein Perser bleibt, auch wenn er das nicht nachweisen kann. Wenn ich mir so einen Perserkater aus dem Tierheim hole, würde ich ihn auch als Perser bezeichnen, auch wenn ichs nicht nachweisen kann. Der Einfachheit und umgangssprachlichem Verständnis halber.
Ich würde aber sehrwohl Abstand davon nehmen, mir von einem nicht registrierten Züchter ein angeblich reinrassiges Perserkätzchen für billige 300 Euro andrehen zu lassen.

Du hälst vielleicht abstand davon, aber tausend andere nicht. Die sehen eine Katze die eine Perser sein könnte, weil sie ja so aussieht und setzen damit vielleicht wieder Kitten in die Welt. Hast du schonmal erlebt wie sich krankgezüchtete Tiere quälen? Es hat schon einen Grund warum ein wirkliches Rassetier nicht nur 3,50 Euro kostet. Genau um dieses "Volksgelabere" geht es hier doch.

Die Tierheime platzen aus allen Nähten, weil es zu viele Menschen einfach einen feuchten Kehricht schert, was mit ihren Katzen ist. Weil es zu viele Streuner gibt, um die sich keiner kümmert, nicht aber, weil Familie XY eigentlich ihre Katze kastrieren lassen wollte, diese aber ausgebüchst ist und versehentlich und unbeabsichtigt schwanger wurde. Und diese Familie XY sich dann aufopferungsvoll um die kleinen kümmert, akribisch die geeigneten Besitzer sucht und nicht mal einen Umkostenbeitrag dafür nimmt sondern sie nur in gute Hände geben will.
Auf solche Leute lasse ich nichts kommen. Die, die meinen "och komm, lassen wir sie mal schwanger werden, können wir mit den Kitten paar hundert Euro machen, lassen wir nicht mal entwurmen und schmeissen sie mit 8 Wochen raus", die sind ein anderes Kaliber, zu verurteilen und leider wohl die Mehrheit. Da bin ich ganz bei euch.

Ich bin unendlich dankbar, dass es diese (MANCHE!) Vermehrer gibt und weiterhin geben wird. Die, die wie mein Kontakt extrem bemüht darum sind, die Kätzchen gut zu vermitteln, sie richtig tierärztlich versorgen lassen, sie erst mit gut 12 Wochen abgeben und sich daran nicht bereichern. Dagegen ist meiner Meinung nach überhaupt gar nichts einzuwenden, und bei der Meinung werde ich bleiben.


Widerspricht sich, oder? Vorher Dankbar für die Menschen die du berühmt gemacht hast, die dadurch ständig Katzenbabys produzieren und jetzt ist auf einmal die Katze ausversehen ausbüchst, weil man keinen Bock auf ne Kastration hatte?

Edit: Sorry falsch gelesen.

IDie Sache ist aber, wenn man diese Leute kategorisch verurteilt, also Familie XY wie den geldgeilen Vermehrer über einen Kamm schert, dann impliziert man damit dass jedes nicht durch eingetragene Zucht entstandene Kitten nicht hätte sein dürfen. Und das beträfe dann eben bestimmt gut 90% der Katzen hier im Forum.

Die Katzen müsste keiner bestrafen wenn diese Menschen mitdenken würden!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.054
Du hälst vielleicht abstand davon, aber tausend andere nicht. Die sehen eine Katze die eine Perser sein könnte, weil sie ja so aussieht und setzen damit vielleicht wieder Kitten in die Welt. Hast du schonmal erlebt wie sich krankgezüchtete Tiere quälen? Es hat schon einen Grund warum ein wirkliches Rassetier nicht nur 3,50 Euro kostet. Genau um dieses "Volksgelabere" geht es hier doch.

Du, da bin ich ja ganz bei dir. Aber dann sollte die Aufklärung nicht in Richtung Begriffspedantik laufen sondern eben "[Egal wie es heißt] Wenn kein Stammbaum und keine Papiere dabei, dann kann es sein, dass das Tier schwere Schäden hat und sich hier höchstwahrscheinlich jemand verantwortungslos bereichern will". Ob man das dann als Nicht-Perser oder Perser ohne Papiere bezeichnet ist doch völlig wurscht.
Vom Grund her und der Absicht, die dahinter steckt, widersprech ich euch doch gar nicht.

Zum Thema Veremehrer hab ich jetzt nix mehr zu sagen, weil ich mich nur wiederholen würde. Ich hab da halt meine nicht ganz so kategorische Meinung und bleibe auch dabei.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.055
Es gibt aber nun mal keine Perser ohne Papiere, weil ERST die Papiere einen Perser zum Perser machen, das versuche ich ja seit zig Posts zu erklären :mrgreen:.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.056
Ja und ich versuch seit zig posts zu erklären, dass das eine DEFINITION ist (die zwar legal so rechtens ist) aber trotzdem Ansichtssache sein kann ;-)

Erinnert mich jetzt an eine überhörte Unterhaltung in einem feinen Restaurant:
Mann: "Mmmh, lecker das Kotlett."
Frau, pikiert: "Liebling, das ist ein Entrecôte!"
Mann: "Mir doch sch****-egal. Ich ess es halt als Kotlett."

So, und damit bin ich jetzt raus ;-)
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.057
Tut mir leid, wenn du der Meinung bist, dass eine rechtlich relevante Tatsache "Ansichtssache" ist, dann werden wir tatsächlich nicht übereinkommen.

Und ja, das ist so. Das ist ein Fakt, ob du den nun magst oder nicht, ob er in dein Weltbild passt oder nicht :wink:, es ist so.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.058
Ich möchte mich eigentlich weder belehren noch aufklären lassen, da es bei Begriffsdefinitionen völlig unnötig ist. Für mich. Für mich ist das nicht wichtig ob ich sage Schnitzel oder Kotlett. Wichtiger ist wohl, ob das Fleisch von einem glücklichen Schwein kommt.
Das ist doch völlig OK. Aber andere interessiert es offensichtlich. saurier liegt dieses Thema am Herzen - genauso wie es hier auch Leute gibt denen z.B. BARF am Herzen liegt oder "Fellpflege bei Langhaarkatzen". Ich z.B. lese hier (und anderswo) ja auch nicht alles (das Thema "Fellpflege bei Langhaarkatzen" z.B. interessiert mich null, hab ja keine) und werd mich da sicherlich auch raushalten.

Und was das Fleisch angeht: Das mit dem "glücklichen Schwein" ist die Voraussetzung, aber ob ich Schnitzel oder Kotelett kaufe hängt ja vom Rezept (Konzept) ab. Und wenn ich beim Metzger Kotelett als Schnitzel verkauft bekomme (oder umgekehrt) dann bin ich sauer.

Das sind für mich Begrifflichkeiten und Definitionsfragen, die weit über das hinaus gehen, was es sich drüber zu diskutieren und aufzuklären lohnt. Kläre auf, wenn es um richtige Ernährung geht, um richtige Haltung, etc. pp. Alles, was für das Wohl einer Katze wichtig ist, aber nicht ob man sie Dingsbums oder Blahdings nennt.
Die Begriffe zu definieren ist aber unumgänglich, sonst ist eine sinnvolle Diskussion garnicht möglich. Und was Rassekatzen angeht gibt's klare Definitionen, und der Stammbaum gehört halt zwingend dazu, ich finde das schon gut dass saurier da aufklärt.

Das ist keine Ignoranz. Das ist nur andere Prioritätensetzung und andere Ansicht über Begrifflichkeiten.
"Begrifflichkeiten" sind aber nun mal die Basis jeder Diskussion. Wenn man sich nicht einig über die Bedeutung eines Worts ist, wie will man es dann gemeinsam benutzen können?
Und wenn's doch klare Definitionen gibt, warum die dann nicht nutzen?
Das hat ein bisschen sowas von "Geisterfahrer auf der A81" - "Einer? Hunderte!!!".

Nicht falsch, aber dennoch kann man an einem Menschen die Ethnie genetisch bestimmen.
Menschliche Ethnien mit Rassekatzen zu vergleichen finde ich arg weit hergeholt (evolutionäre Schritte beim Menschen mit der gezielten Zucht von Katzen vor allem auf optische Merkmale über vergleichsweise wenige Generationen).

Seh ich nicht so. Ich habe nur gesagt, dass Definitionen eben Definitionen sind und bleiben, aber keine Fakten.
Andersrum wird ein Schuh draus: Definiere doch einfach mal was Du unter "Fakten" verstehst.

Wenn ich mir so einen Perserkater aus dem Tierheim hole, würde ich ihn auch als Perser bezeichnen, auch wenn ichs nicht nachweisen kann. Der Einfachheit und umgangssprachlichem Verständnis halber.
Hier im Forum wird halt Wert drauf gelegt, dass man sich da möglichst korrekt ausdrückt, finde ich auch völlig in Ordnung.

Die Sache ist aber, wenn man diese Leute kategorisch verurteilt, also Familie XY wie den geldgeilen Vermehrer über einen Kamm schert, dann impliziert man damit dass jedes nicht durch eingetragene Zucht entstandene Kitten nicht hätte sein dürfen. Und das beträfe dann eben bestimmt gut 90% der Katzen hier im Forum.
Na da bin ich aber froh dass unsere Katzen alle draußen gepflückt wurden...
Aber ich denke nicht dass das so stimmt wie Du es schreibst - über "Ups-Würfe" kann man sich ärgern dass es passiert ist, aber niemand hier wird so jemanden direkt verurteilen wenn das ein blöder Unfall war. Das ist was anderes als die Produktion von Kitten mit Gewinnerzielungsabsicht - und das sind eben zum größten Teil Look-a-likes die da produziert werden. Entsprechend verwahren sich die Rassekatzenliebhaber dagegen dass vom Aussehen auf Rasse geschlossen wird - wie ich finde völlig zu Recht.

Aber wenn es ab morgen gar keine normalen Nicht-Rassekatzen mehr gäbe, fände ich das irre schade.
Keine Sorge, so weit wird es nie kommen, das will doch auch niemand.
Und den Bestand an wildlebenden Katzen bekommt man ja jetzt schon nicht reduziert, das Streunerelend ist groß, auch wenn man das in Deutschland nicht so mitkriegt.

Es würde vielen Menschen die möglichkeit nehmen, überhaupt eine Katze zu haben, und die gesunde genetische Vielfalt auf zum Teil stark überzüchtete Rassekatzen reduzieren.
Das versteh ich nicht - wieso nimmt das irgendwelchen Menschen die Möglichkeit überhaupt eine Katze zu haben? Und wer will denn die Vielfalt reduzieren? Die Vielfalt ist doch gerade gewünscht. Und wenn jemand unbedingt eine Nebelung haben will - lass ihn doch. Aber er sollte sie halt beim seriösen Züchter kaufen und nicht beim gewerblichen Vermehrer.

Vielleicht ist ein bisschen weniger schwarz-weiß-Denken angesagt und ein bisschen mehr Grauzonen.
Bezüglich der Definition von "Rassekatze" gibt's halt keine Grauzone.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.059
Ich antworte jetzt nur auf einen der Punkte, weil ich mich sonst wirklich bis ins unerkenntliche widerholen würde.

Fakt vs. Definition.
Ein Fakt ist etwas messbares, nachweisbares. Z.b. dass die Erde sich um die Sonne dreht.

Eine Definition ist ein Konzept, von Menschen festgelegt, um bestimmte Fakten und Zusammenhänge in eine begriffliche Form zu bringen. Z.b. Pluto ist ein Planet. Aber halt, Pluto ist doch kein Planet mehr. Und dann doch wieder.

Es gibt auch verschiedene Arten von Definitionen, z.b. geopolitisch vs. geographisch. Irland gehört geographisch zu den Britischen Inseln. Geopolitisch ist Irland aber von Britannien abgegrenzt. Ideologisch/kulturell würde dir jeder Ire was erzählen, wenn du ihn als Briten bezeichnen würdest. Das sind unterschiedliche Definitionsarten, die alle auf ihre Weise valid sind, auch wenn sie sich widersprechen.

Juristisch ist ein Perser nur ein Perser mit Stammbaum. Darauf können wir uns einigen.

Alles andere habe ich wie gesagt mehrfach erwähnt.

Aber eins noch hierzu:
Aber ich denke nicht dass das so stimmt wie Du es schreibst - über "Ups-Würfe" kann man sich ärgern dass es passiert ist, aber niemand hier wird so jemanden direkt verurteilen wenn das ein blöder Unfall war. Das ist was anderes als die Produktion von Kitten mit Gewinnerzielungsabsicht - und das sind eben zum größten Teil Look-a-likes die da produziert werden. Entsprechend verwahren sich die Rassekatzenliebhaber dagegen dass vom Aussehen auf Rasse geschlossen wird - wie ich finde völlig zu Recht.

Es kommt aber sehr oft hier so rüber, als ob alle gleich zu bewerten sind.

Wir - ihr und ich - sind uns eigentlich überhaupt nicht uneinig. Wir wollen beide dasselbe, finden beide dasselbe nicht gut. Aber wie man etwas bei welchem Namen nennt oder wo man gewisse Grenzen zieht ist eben nicht in Stein gemeißelt und nicht universell wahr oder unwahr.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #1.060
Ich weiss, hier gehts eig um die definition rassekatze...
Und ich finds auch nen mist vermehrer zu unterstützen
Aber

Es gibt genug vereinszüchter, die ihre katzen nicht ordentlich züchten und versorgen, aber nen stammbaum bekommen

Und es gibt die, die keinem verein angehören, keinen stammbaum bekommen, aber alle untersuchungen machen lassen.

Wenn man als unbedarfter reinliest, kommt rüber...
Stammbaum? Also ordentlich! Kann ich "kaufen"

Das find ich gefährlich. Ich für meinen teil weise also gern auf sowas hin und weniger auf den stammbaum. Denn sonst werden vereinszüchter unterstützt, die einfach für den poppes sind.

Durch die masse der posts, in denen es um stammbaum geht, geht das eigentliche oft verloren, bzw wird überlesen.

Nur mal zum nachdenken :)
 
Thema:

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