Hallo Beate,
die Miezen sind seeeehr gefühlsgeprägt, oder wie man das nennen mag. Die riechen den "Braten" schon bevor er im Ofen ist.
Das habe ich bei meinen Miezen nur allzuoft mitgemacht, Tierarztbesuch, Autofahrt zur Familie etc.
Ich hab den Weidenkorb ja immer dort stehen, also nichts was ihn erahnen läßt, daß es zum Tierarzt geht.
Aber irgendwie muß der Mensch Streßhormone oder sowas aussenden, die Miezen sind meist schon weit vorher unterm Bett verschwunden, oder aufm Schrank. Auch wenn ich die Ruhe selbst bin, oder zu sein scheine, der Kater ist schnell wie ein Wiesel und weit weit weg. Für mich ist ein Tierarztbesuch stressiger und bereitet mir immer schon Magenschmerzen, schlimmer als zum Gyn zu müssen.
Beate ist es sinnvoll, die Miezen zum Tierarzt zu bringen und dann in ihr neues Zuhause? Ist das nicht zu viel Streß? Behandlung, Spritze, fremde Umgebung, Geschwister weg, alles aufeinmal. Verbinden sie das dann nicht mit negativerlebnis?
Ist es nicht besser, sie nach dem Tierarzt Streß zurück in ihre gewohnte Umgebung zu bringen, die Dame zum kennenlernen einzuladen und dann entspannt Transfer zu machen und dort vielleicht erst füttern. Das wäre dann doch positivereignis? Ich weiß, zwei mal einfangen, aber wenn sie wissen, daß es danach wieder zrück geht sind sie auch nicht mehr so ängstlich.
Kann auch falsch liegen mit meiner Idee, aber ist mein Bauchgefühl.
Den Charly würd ich auch sooooo gern haben, der hat das Gesicht und Blick wie unser Scotty, aber leider mag der dominante Pucki keine anderen Miezen, er beansprucht "seine" Menschen für sich allein.
Drücke Dir die Daumen, daß Du das streßfrei für Dich und die Kleinen schaffst und Dein Mann sich doch noch für den Kuschelkater begeistern läßt. ;-)
LG