Der dritte Teil:
Als Mehania auf die Welt kam, das war Gott sei Dank in Deutschland, war ich über den Nichtbesuch des Pfarrers enttäuscht.Wir wohnten damals in einer alten umgebauten Mühle unterm Dach in einer Maisonettewohnung, in einer kleinen Gemeinde,die durch ein Kinder- und Jugendheim, und eine Waldorfschule geprägt ist. Auch dort fühlte ich mich heimisch, und war fest integriert. Aber daß dieser Pfarrer uns nicht zur Geburt des neuen Erdenbürgers gratulierte, stoß mir bitter auf, so bitter,daß ich aus der Kirche austrat! Dazu muß ich aber auch sagen, daß ich durch die Heirat meines Mannes, und dem schon vorherigem zweijährigem Aufenthalt in Tunesien, etwas moslemisch angehaucht war. Somit war es mir ein Leichtes, dem katholischen Glauben
den Rücken zu kehren.
Ganz tief im Inneren blieb ich jedoch immer eine " Christin", wobei die Religionszugehörigkeit meines Erachtens nichts mit dem Glauben an sich zu tun hat, oder zu tun haben sollte. Somit war es mir egal, mit welcher Religion mich wer in Verbindung brachte.
In meinem Herzen glaubte ich an Gott.
Und dieser Gott stärkte mich immer wieder in meinem Leben. Sei es in glücklichen Momenten, oder in Krisenzeiten. Für mich betete ich in aller Stille, egal wo. Dazu brauchte ich kein Gotteshaus; weder eine Kirche, noch eine Moschee.
Die Sehnsucht nach Murmelchen, aber auch schon die Rückkehr von Tunesien nach Deutschland, und den damit verbundenen Problemen, zog mich entgegen meiner vorherigen Überzeugung, immer mal wieder in die Kirche. Der Gang zum Opfertisch mit seinen vielen Kerzen, wurde zu einem gewohntem Ritual. Hier bedankte ich mich regelmäßig für alles Mögliche das im Leben so eintritt, und für was man sich eben bedanken kann.
Trost fand ich allerdings in einer stillen Ecke bei einer Statue Marias. Ich zog es immer vor in die Kirche zu gehen, wenn sich keine oder möglichst wenige Menschen dort aufhielten. Denn ich weinte. Ja, oftmals liefen die Tränen nur so runter, und dabei wollte ich bitte ungestört sein.
Aber die Tränen, die ich geweint habe als ich Murmelchen vermißte, und die Kerzen, die ich ab diesem Zeitpunkt dort entzündete,können nicht gezählt werden. Ich bat Gott sehr selten um Etwas.
Aber für Murmelchen hatte ich so viel zu bitten! Bitte laß sie gesund sein, bitte paß auf sie auf, bitte laß sie nicht hungrig sein, bitte laß sie nicht frieren , bitte sorge dafür, daß sie einen warmen Platz zum Schlafen hat, und schließlich...bring sie zu mir nach Hause, ich vermisse sie so sehr!
Dieser Raum Gottes spendete mir den Trost, den ich gesucht hatte!
Zu also meinem nahezu alltäglichen Gang in die Kirche, gehörte auch die Suche auf meinem Rad. Das war für mich die praktischste Alternative, flexibel und situationsbewußt zu handeln. Mit dem Rad konnte ich unwegsames Gelände erkunden, weite Strecken zurücklegen, langsam oder schnell fahren, und immer und überall anhalten.
Früher fuhr ich mal in meiner Freizeit Rennrad. Ich war gut, schließlich trainierte ich fast täglich.
Doch jetzt stieß ich an meine Grenzen. Schließlich bin ich älter, und schon lange nicht mehr so viel gefahren. Noch erschwerdend kam hinzu, daß es wetterbedingt immer feuchter wurde, und der Nebel, besonders in den Abendstunden und an Wochenenden früh morgens, begann mir in den Knochen zu sitzen; schlimmer noch, in der Lunge. Schon nach kürzester Zeit hatte ich zum Muskelkater auch
noch einen hartnäckigen Husten, den ich lange Zeit nicht mehr los wurde. Doch all das hinderte mich nicht, in meinem Rhytmus zu bleiben. Denn genau das immerwährend Gleiche brachte mich in eine Art Abhängigkeit, von der ich glaubte, daß mich eben nur diesewieder zu meinem Murmelchen führe.
Schlimmer noch. So ziemlich jeder kennt das Spiel, daß wir als Kinder oft spielten; auf keinen Fall auf die Linien zwischen den Pflastersteinen treten, sonst wird die nächste Mathearbeit verhauen, oder sonst liebt er eine Andere, oder, oder.
Bei mir hieß es ab sofort, nicht auf die Linien treten, sonst sehe ich mein Murmelchen nicht mehr, oder ich zähle bis 50, spätestens dann kommt mir ein Fahrradfahrer in der Unterführung entgegen. Furchtbar....
Natürlich hatte ich mittlerweile auch die Plakate mit Murmelchens Foto vervielfältigen lassen. Ich war überrascht, wie teuer das wurde!
Bepackt mit einem Teil des Stapels, machte ich mich an die Verteilung. Den Anfang startete ich in meiner unmittelbaren Nachbarschaft.
Und ich war wiederum überrascht, wie anteilsam die Menschen waren. Ich drückte Jeden, den ich persönlich erreichen konnte, ein Plakat in die Hand; diejenigen, die ich nicht antraf, würden ein ordentlich gefaltetes Blatt in ihrem Briefkasten vorfinden.
Mit jedem persönlichem Gespräch viel es mir schwerer, mir den Klos in meinem Hals nicht anmerken zu lassen. Am meisten mußte ich meine Tränen bei denjenigen unterdrücken, die mir echtes Mitleid entgegenbrachten. Eine Dame war so lieb, daß sie mich zu sich hineinbat, und mir eine Tasse Tee bereitete.
Doch die rührendste Begegnung erfuhr ich bei einer alten Dame in einem anderem Dorf, welches sich am Rand des großen Waldgebietes befindet.
Der Weg dorthin ist sehr beschwerlich, da ich mit dem Fahrrad mehrere steile Anhöhen zurücklegte. Schon nach der ersten Steigung war ich so erledigt, daß ich eine kurze Pause einlegen mußte. Ich ließ das Fahrrad auf die Seite fallen, und setzte mich außer Atem in die Wiese. Dabei schweifte mein Blick auf das unter mir liegende Heimatdorf mit dem angrenzenden See. Wie wunderschön er in
der Nachmittagssonne glitzerte! Die Laubbäume trugen schon teilweise das Herbstlaub, welches im zarten Gelb , erdigem Braun und kräftigem Rot an den Bäumen hing. Die Apfelbäume ließen unter der schweren Last der Früchte ihre Äste hängen. Ich liebte das Bodenseegebiet um diese Jahreszeit. Ganz besonders, wenn die Nebelschwaden in Fetzen über dem See hingen, und so eine märchenhafte, ja fast mystische Stimmung aufkam.
Linkerhand weiter entfernt, sah ich eine Katze in einer Streuobstwiese vor einem
nicht erkennbaren Etwas sitzen. Nein, lauern. Kurz hielt ich den Atem an, kniff meine Augen zusammen, um gegen die noch immer blendenden Sonnenstrahlen etwas Genaueres zu erkennen. Doch schon nach einem kurzem Augenblick konnte ich sehen,daß es sich um eine schwarz-weiß gefleckte Katze handelte.
Gedankenversunken beobachtete ich sie noch eine Weile, wie sie da geduldig auf ihre Beute lauerte. Wie gerne hätte ich sie gefragt, ob sie eine kleine, hübsche Katze bei ihren Streifzügen getroffen hat!
Ich trennte mich von dem idyllischen Ausblick, nahm mein Fahrrad, und schob es die nächste Steigung nach oben. Auf der Anhöhe angelangt, fuhr ich wieder eine ganze Weile am Waldrand auf einer kleinen Landstraße entlang, immer mit wachsamen Blick nach rechts, und links.
Endlich erreichte ich die ersten Häuser dieses kleinen Kuhdorfes. Auch hier verteilte ich meine Suchzettel.
Bei einem Bauern bekam ich den Tipp, eine alte Frau, die schräg gegenüber ein uraltes Häuschen bewohnte, anzufragen. Diese Dame würde mehrere Katzen um sich herum füttern. Freudig überquerte ich die Straße, mit ein klein wenig Hoffnung in Aussicht.
Eine kleine Treppe als Aufgang führt zur Türe. Eine Weile stehe ich unten, und betrachte die Umgebung des Hauses. Etwas weiter oben
befindet sich der angrenzende Wald. Die Wiese hinunter zum Haus ist wild und liegt brach. Neben dem Haus ist ein kleiner Bauerngarten.
Er ist ohne Struktur angelegt, und strahlt eine Freundlichkeit und Wärme aus. Ich spüre, daß sich diese Person mit Liebe an ihren kleinen Garten zu schaffen macht. Einen Kräutergarten suche ich vergeblich; vielmehr verstreuen sich die verschiedensten Gewürz-
pflanzen in aller Winde. Hier entdecke ich Minze, dort Rosmarin. Etwas versteckt, zwischen mehreren abblühenden Sonnenblumen, schaut vorwitzig ein Liebstöckel hervor. Der Garten ähnelt meinem mühevoll gepflanztem Gärtchen in Tunesien. Die Frau ist mir auf Anhieb
sympathisch, ohne sie vorher gesehen zu haben.
Die alte, mehrmals überstrichene hellblaue, und an einigen Stellen abblätternde Eingangstüre steht offen.
Zögernd gehe ich die paar Stufen hinauf, und halte mich am schmiedeeisernen Gelände fest. Oben auf einem schmalen Pfosten dieses Geländers sitzt eine schwarze strubbelige Katze. Vermutlich ein alter Kater, dem dicken, rundlichen Kopf nach zu urteilen.
Mit mißtrauischen, etwas ängstlichen großen, gelbgrünen Augen starrt er mich an. Als ich noch einen Schritt näher komme, um an die Türe zu klopfen, da ich keine Klingel entdecken kann, duckt er sich zum Absprung bereit.
Nach etwas zaghaftem Klopfen rufe ich Hallo. Spätestens jetzt springt das schwarze, verstrubbelte Wollbüschel etwas behäbig auf die Treppe, und schleicht geduckt davon.
Da die Türe offen steht, wage ich einen kurzen Blick hinein.
Im Wohnflur befindet sich außer einem alten Holzstuhl nur noch eine kleine Kommode, auf der das Schnurtelefon seinen Platz gefunden hat.
Nun vernehme ich ein leises "Einen Moment bitte, ich komme gleich", und aus der linken Tür, vermutlich die Türe zur Wohnstube,kommt eine alte, zierliche aber aufrecht gehende Dame. Ihr weißblondes Haar zu einem Dutt gebunden, macht ihr knochiges, aber trotzdem noch mädchenhaftes Gesicht frei. Sie kommt auf mich zu, und bleibt mit der einen Hand am Türgriff abstützend, am Eingang stehen.
Ich entschuldige mich für die Störung, und berichte ihr von ihrem Nachbarn, der mich zu Ihr geschickt hat. Daraufhin erzähle ich ihr kurz und bündig meine Geschichte, woraufhin sie mich sorgenvoll ansieht, und sie genau wissen will, wie mein Kätzchen denn aussieht.
Mit einem Griff in meine Jackentasche, ziehe ich eines von den noch wenig übriggebliebenen Plakaten heraus, und gebe es ihr.
" Oh, das ist ja noch ein junges Kätzchen! " Dann erzählt sie mir, wieviele Katzen sie vor allem im Sommer hat. Manchmal seien es so viele, daß sie nicht mehr weiß, wie sie das Futter besorgen kann. Um Gottes Willen, aber warum denn? Ja, weil es sich wohl unter den "wilden" Kätzchen herumspricht, daß es hier Futter, und ein ruhiges Plätzchen zum Schlafen gibt! Die Tür sei das ganze Jahr
über offen, sogar im Winter! So könnte auch die scheuen Katzen im Flur und im Keller, dessen Abgang sich rechts befindet, Unterschlupf finden. Die zutraulichen Tiere würden sich auch in der Wohnstube und in der Küche aufhalten.
Sie selbst sei alleine, ihr Mann ist vor sechs Jahren gestorben. Jetzt hat sie nur noch die Katzen, die ihre ganze Freude, aber auch Sorge sind.
Auf stille Art und Weise betreibt dies Frau Tierschutz, ohne die Hilfe anderer Menschen in Anspruch zu nehmen.
Die Katzen, die sich bei ihr heimisch fühlen, und beschlossen haben, bei ihr zu bleiben, läßt sie auf eigene Kosten bei einem Tierarzt kastrieren,desen Name mir von vor über zwanzig Jahren bekannt ist. Der Sohn hat wohl die Praxis seines Vaters übernommen.
Im Moment würden allerdings nicht so viele fremde Katzen kommen, und auf meine mich drängende Frage hin, ob sie vielleicht meine Katze gesehen hat, verneint sie dies.
Als sie mein offensichtlich enttäuschtes Gesicht sieht, verspricht sie mir, mich sofort anzurufen, falls sie auftauchen würde.
Eine alte Frau, die sich noch zur Lebensaufgabe gemacht hat, das Leid der armen Kätzchen ein wenig zu mildern; und die im Gegenzug dazu, viel Liebe und Zuneigung von ihren Schützlingen erfährt.
In der nächsten Zeit führt mich mein Weg noch öfters zu ihr.
Den Tränen nahe, da sich wieder ein Stück Hoffnung in Luft auflöste, setzte ich meinen Weg fort.
Für heute hatte ich noch genau zwei Zettel in meiner Tasche. So fuhr ich nur noch bis zur nächste Waldkreuzung, an der sich eine kleine Holzhütte , wahrscheinlich ein Geräteschuppen befand. An diesem hingen Plakate verschiedener Veranstaltungen der Umgebung.
Ich heftete meines dazu.
Erst zu diesem Zeitpunkt wurde mir schmerzlich bewußt, daß mein Murmelchen noch nicht kastriert war. Geschweige denn tätowiert und/oder gechipt.
Bis dato war es für mich eben noch kein Thema gewesen. Murmelchen war doch noch so klein; ich hatte erst vor, sie mit ca. zehn Monaten kastrieren zu lassen. Jetzt machte ich mir schlimme Vorwürfe.
Kastration war damals bei meinen ersten Katzen natürlich ein Muß, denn sie waren alle Freigänger.
Das Thema Kastration machte mir in Tunesien allerdings sehr große Probleme, da dort Kastrationen bei den heimischen Tierärzten nicht durchgeführt werden.
Und schon gar nicht im Landesinneren. So fügte ich mich deren Gepflogenheiten, und ließ insbesondere meinen Kater Felix nur ungerne hinaus. Anfangs war er noch sehr häuslich, doch das änderte sich schlagartig als er geschlechtsreif wurde, und rollige Katzen
umherliefen. Selbst Nachts konnte ich ihn dann nicht mehr daheim halten, und jedesmal öffnete ich ihm schweren Herzens die Türe.
Er blieb glücklicherweise nie lange weg, doch er kam immer häufiger mit Schrammen diverser Katerkämpfe nach Hause.
Zudem fing er an, mit Vorliebe auf meinem Kleiderschrank auf die dort gestapelten Schafsdecken zu markieren. Lecker!
Doch um überhaupt eine Möglichkeit der Kastration in Erwägung zu ziehen, hätte ich mit ihm nach Tunis in die Tierklinik reisen müssen. Das hat wiederrum mein Mann nicht erlaubt. Und was solche Themen insbesondere in Bezug auf meine, teils auch unsere Haus-Hof-und Nutztiere betraf, lernte ich sehr schnell mich zu beherrschen, und viele Dinge einfach nicht anzusprechen, und es für mich
alleine auszumachen.
Für Felix wäre aber auch die weite Strecke eine Tortour gewesen.
Schließlich handelt es sich um 300 Kilometer. Und diese Straßen sind bei Gott nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen.
Etwas einfacher gestaltete sich die Organisation meiner Hunde. Diese konnte ich im Falle der Läufigkeit meiner Schäferhündin Julia getrennt halten. An Platz mangelte es uns wirklich nicht.
Insbesondere war diese Trennung nötig, nachdem Julia schon zweimal Junge bekam, das erste Mal gleich zehn kleine Scheißerchen,die ich natürlich zusätzlich mit der Flasche ernähren mußte, da die Milch der Mama für so viele Babys nicht ausreichte.
Sie wuchsen und gediehen alle prächtig, und entwickelten sich zu richtigen kleinen Rackern. Arabisches Blut eben!
Das zweite Mal warf sie im darauffolgendem Jahr wieder neun Junge, wovon das erste im Geburtskanal stecken blieb, und ich es leider zu spät und nur mit größter Not herausziehen konnte.
Ich weiß es noch wie heute. Wie das letzte Mal fingen die Wehen in der Nacht an, und mit einem Jammern weckte mich Julia ausmeinem leichtem Schlaf.
Ich hatte ihr schon Tage zuvor ein Lager im "Gurbi" hergerichtet.( Gurbi = eine Art Höhlenbehausung, die mindestens drei Meter tief in den lehmartigen Sand gegraben wird. Abgedeckt werden diese Träger mit einer großen Plastikplane, zum Schutz vor Sandstürmen und eventuellem Regen. Darauf stapelt man allerhand an Gestrüpp und leichtem Geäst, oben drauf nochmals
eine Schicht Dornengestrüpp. Dieses soll die Schafe und Ziegen daran hindern, darauf herumzustrampeln.)
Mit einer Öllampe bewaffnet, und schnellstens in meine Bergstiefel geschlüpft, schlich ich mich zur Hintertüre bei der Küche hinaus.
So leise wie möglich, daß meine Tochter im Schlaf nicht gestört wurde.
Das Terassenlicht war zu schwach, als daß es bis zu der Stelle, die sich Julia aussuchte, gereicht hätte.
" Julia, warum bist du denn nicht im Gurbi? " Statt dessen lag sie in einer tiefen Sandgrube, direkt an der Hauswand, die sie sich gegraben hatte. Genau wie das letzte Mal. Sie wird schon wissen warum; dachte ich. Ich riß ein Handtuch von der dort befindlichen Wäscheleine herunter, und hievte Julia etwas aus dem Loch, legte das Handtuch hinein, und ließ meine zitternde Hündin wieder
hineinliegen. Oh, je, das könnte eine lange Nacht werden.
Mit der Öllampe suchte ich die gesamte Wand und den davorliegenden sandigen Platz nach Skorpionen und Schlangen ab. Zwei Skorpione trat ich mit aller Wucht mit meinen Bergstiefelabsätzen kaputt. Diese Schuhe hatten mich noch nie im Stich gelassen.
Mit einer Schaufel, die an der Wand zur großen Garage lehnte, hob ich die zerquetschten Viecher mit einem Schwung über die zwei Meter hohe Mauer. Sollten sich die Hühner am nächste Morgen dran erfreuen.
Dann ging ich zu dem hinteren Hundebereich, in der Baghira unruhig und leise winselnd, hinter der Gittertüre hin und herlief.
" Ruhig mein Schatz; ich kann Dich jetzt nicht heraus lassen. Julia bekommt Deine Babys." Meine Hand lag auf dem Gitter, so daß
er meine Hand schlecken konnte.