Hallo ihr Lieben!
Ja, war heute in Hofheim.
Leider gibt es keine guten Nachrichten. Andora hat einen Lebertumor! Es müsste ca. 50% der Leber entfernt werden. Allerdings sind auf Röntgen und Ultraschall keine Metastasen zu erkennen.
Laut Tierarzt wäre eine OP möglich, doch in Bezug auf Andoras Alter und darauf, daß sie ja körperlich durch die Blasen OP nicht ganz auf der Höhe ist, nur mit Risiko. Möglich wäre, daß Andora nach 3-4 Tagen wieder nach Hause darf, möglich ist aber auch, daß sie ein Intensiv-Fall wird und im schlechtesten Fall Wochen in der Klinik verbringt und vielleicht nicht mehr rauskommt...
Um Gottes Willen.... Ich habe nicht die geringste Ahnung was ich tun soll und bin völlig überfordert! Einerseits möchte ich natürlich alles in meiner Macht stehende tun um meiner armen Maus zu helfen, andererseits wenn das schiefgehen sollte könnte ich es mir wohl niemals verzeihen. Wenn ich jetzt nichts mache, vielleicht hat sie ja noch ein schönes Jahr zu leben, vielleicht geht es aber auch ganz schnell und sie ist im Herbst nicht mehr bei mir.
Was mach ich nur?
Und es geht noch weiter... Ich habe ca. 1 Stunde Autofahrt bis nach Hofheim. Leider ist meine Klimaanlage nicht mehr ganz funktionstüchtig. War also sehr warm. Andora durfte ja nichts essen und war nüchtern. Auf der Rückfahrt kam ich natürlich in den Feierabendverkehr und war schon 1,5 Std. unterwegs und fast zu Hause als mein Auto den Geist aufgab. Andora hechelnd in der Hitze auf dem Schoß... Ich hatte solche Angst...
Gott sei Dank konnte mich gleich jemand abholen, also Andora raus aus dem Auto und auf den Hügel neben den Seitenstreifen. Da hab ich dann ein bisschen Schatten unter einem Busch gefunden und sie dort abgestellt. Das Hecheln wurde dann auch besser.
Als ich heim kam dachte ich, daß Andora gleich schlafen würde. Aber Pustekuchen, erstmal trinken, dann Pipi machen, dann wieder trinken dann was fressen, dann auf die Terrasse, dann was Trinken, Fresschen machen und von vorn! Jetzt liegt sie seit ner viertel Stunde neben mir auf dem Stuhl und döst! Das macht mir ein bisschen Hoffnung, daß sie die evt. OP doch verkraften könnte. Vielleicht merkt sie danach ja auch, daß der böse Tumor weg ist und fängt sich wieder...
Dieses Ungewissen macht einen fertig...
LG