• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Lymphom bei Barney :-(

Diskutiere Lymphom bei Barney :-( im Tumore und Geschwürerkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Guten Morgen liebe Forenmitglieder, ich brauche euren Rat... (Tut mir leid, dass es so lang wurde...) leider melde ich mich mit einer traurigen...
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #1
Caimilee

Caimilee

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Guten Morgen liebe Forenmitglieder, ich brauche euren Rat...

(Tut mir leid, dass es so lang wurde...)

leider melde ich mich mit einer traurigen Diagnose von unserem kleinen Barney (1 / 1/2 Jahre). Nicht nur, dass ich vor 2 Monaten meine Mutter an Krebs verloren habe, sondern jetzt soll auch er daran sterben. Wir, mein Partner und ich, sind fix und fertig.

Wir sind letzte Woche Dienstag bei unserem Tierarzt gewesen, weil Barney häufiger erbrach, sogar Schaum. Schon seit er klein ist, erbrach er hin und wieder und wir waren sogar bei Tierärztin, die nur die Vermutung hatten, dass er beim Fressen schlingt. Das tat er ja auch :-(
An diesem Dienstag machten sie eine Röntgenaufnahme, doch wirklich was sehen konnten sie nicht. Ich hatte im Bauchbereich Knubbel gespürt, die sie abtastete und meinte, das sei nichts schlimmes. :-( Die Ärztin wollte es mit Antibiotika behandeln und gab auch Fiebersenkendes Mittel dazu, denn er hatte 40 Grad Fieber. Im Verhalten war Barney relativ normal, nur fiel auf, dass er öfters in den Kleiderschrank ging um Ruhe zu suchen. Auch das er fraß und dann nach wenigen Bissen es zuschaufeln wollte, machte mich skeptisch. Am Dienstag Abend sprang Barney wieder vermehrt rum. Wir hatten Hoffnung.
Am Mittwoch rief ich die Ärztin noch einmal an, denn sie wollte sich mit dem anderen Tierarzt besprechen. Er hatte den Verdacht auf Gastritis. Ich verneinte das vom Gefühl her und ließ mich in die Tierklinik Kaiserberg überweisen.

In der Tierklinik tastete man ihn gut ab und es fielen im Bauchbereich diese Knubbel auf. Sie machten dann eine Ultraschalluntersuchung und stellte Formen im Bauchbereich fest, die nicht dort hingehört. 6 x 3 cm (!!) maß sie ab. Die Organe seien aber unbeschädigt. Wir sollten ihn da lassen, denn sie wollten ihn ggf. operieren. Wir stimmten unter Tränen ein. Er verstand gar nicht, wieso wir ihn da ließen. Diese großen, grünen Kulleraugen…

Sie riefen am nächsten Tag an und da sie nicht wussten ob es wirklich ein Tumor ist, wollten sie erst noch Antibiotika geben für 5 Tage und sehen, ob es kleiner würde. Barney ging es in diesen Tagen mittelmäßig. Er hatte sich nur einmal erbrochen, was uns Hoffnung gab. Er fraß nur ausgewähltes, wenig, aber immerhin etwas. Auch auf's Katzenklo ging er, er machte sich etwas sauber (er war noch nie der reinliche Typ)

Am Mittwoch fuhren wir wieder hin, nächste Ultraschalluntersuchung, die er ganz tapfer und ohne Fauchen, ohne großen Widerstand über sich ergehen ließ.
Wir waren bei Doktor Kresken (ein sehr guter, erfahrener Arzt in dieser Klinik) und er meinte, dass sich nichts gebessert habe. Er sah auch, dass mehrere Tumore in der Bauchhöhle waren…
Er meinte, dass es so ausschaue, als würden es die Lymphknoten seien, aus denen diese Tumore entstehen, genau könne er dies nicht sagen. Aber er ist sich sehr sicher, das es Krebs ist, der ganz langsam entsteht. Dadurch, dass der Krebs keine Organe befallen hat, konnten wir dies auch nicht merken. Denn Schmerzen hatte er keine. Nur jetzt, wo die Tumore so groß sind, dass sie den Magen eindrücken, kann er nicht mehr viel Fressen. Ich habe so ein schlechtes Gewissen, dass ich der Ärztin vertraut habe, dass es nur durch sein Fressverhalten entstehe.

Dr. Kresken meinte aber, dass, selbst wenn wir eine frühere Diagnose gehabt hätten, nichts hätten tun können. Rausschneiden kann man Lymphdrüsenkrebs nicht, man hätte es nur verlangsamen können. Mensch, Barney ist doch erst 1 1/2 Jahre alt :-(
Dr. Kresken fand es auch verstörend, dass er so jung ist, aber Krebs gibt es nun einmal auch bei Kindern.

Was ihm aufgefallen war ist, dass Barney eine Augenentzündung (hinter dem Auge, also inneliegend) am Anfang des Jahres gehabt hatte, die behandelt wurde. Der Arzt hatte eine andere Katze behandelt, die mit 13 Jahren die selbe Augenentzündung hatte und die nun auch einen Tumor im Bauchbereich hat… Dies sei, nach seiner Aussage, vielleicht nur ein Zufall, aber auffällig sei dies schon.

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Es gab 2 Möglichkeiten, Barney zu öffnen und eine Probe zu entnehmen, wobei wenn es der Lymphdrüsenkrebs ist, wovon sie zu 99,9 % ausgehen, dann müssten sie ihn sofort einschläfern. Eine Biopsi von außen wollte er nicht wagen, da Barney verbluten könnte:-(

Oder mit Cortison behandeln und schauen ob der Körper darauf reagiert und er noch ein paar Monate hat, bei dem es ihm besser gehe. Die Tierärztin neben Herr Kresken riet uns dazu, damit das Tier vielleicht die Chance auf ein paar mehr Monate habe.

Wir wollen, dass er keine Schmerzen hat… und nun brauche ich euren Rat.
Barney frisst durch das Cortison etwas mehr, wobei er gestern sehr stark erbrochen hat. Er liegt in unserer Nähe, versteckt sich also nicht so sehr. Gerade liegt er auf der Fensterbank in seinem Kissen und döst. Sein Fell ist strubbelig. Geht man in die Küche, schaut er aufmerksam auf, will den Weg aber nur laufen, wenn er seinen Namen hört und das Klimpern von Porzellan. Er schaut uns immer so wach und klug an und im nächsten Moment döst er wieder. In den Augen lese ich, dass er weiß, wie es um ihn steht… (das bringt mich zu weinen)
Spielen tut er nicht mehr, grabbelt man mit den Händen unter der Decke, schaut er ganz fuchsig und würde spielen wollen. Dann lass ich es aber, weil keine weitere Reaktion kommt. Und wenn wir mit Leckerlies rascheln ist es so, als hätte er rein gar nichts. Er kommt angetapst und guckt so aufmerksam, dass es mir schwer fällt abzuwegen, ob man und wann man ihn erlösen muss oder nicht… denn dann legt er sich wieder auf die Jacke die auf der Couch liegt und sieht wie ein Häufchen elend aus. Er drückt auch sein Köpfchen in die Hand, wenn man seine Wangen streichelt. Er ist so lieb :-(

Ab wann ist es nicht mehr okay…? Ich will nicht, dass ich diesen junge Tier seine Chance verweigere… Wir haben auch wegen Chemo gefragt und Bestrahlung, aber das ginge nicht, sagte der Arzt, weil totes Gewebe im Körper zum Tode führt. Gibt es andere Möglichkeiten? Ich habe was von Horvi gehört...

Wir wissen einfach nicht weiter…

Danke für das Durchlesen und für die Ratschläge (!!)

Caimi mit Barney und Lilly

(Ach… Lilly geht es nach der Futterumstellung wieder sehr gut. Sie rennt wie wild durch die Wohnung, was mir für Barney so unendlich leid tut. Ich habe das Gefühl, dass Lilly nicht merkt, wie schlecht es ihm geht und überrennt ihn öfters oder ignoriert ihn… ich hatte durch den Tod meiner Mutter vergessen, was zu Lillys Zustand zu schreiben, Entschuldigung)
 
  • Lymphom bei Barney :-(

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  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #2
Oh, Caimi, das tut mir unendlich leid. Horvi kannst Du ausprobieren. Ist eine Schlangenenzymtherapie. Such´ Dir baldigst eine TieheilpraktikerIn, die sich damit auskennt. Kannst Du übers Internet finden oder einfach anrufen und nachfragen. Leider ist Lymphdrüsenkrebs eine sehr tückische Krebsart. Aber ohne Gewebeprobe.... Joy wurde ein Knubbel unter der Achsel punktiert.

Meine Joy (auch dieser Krebs) hat zudem Bioresonanztherapie bekommen. Danach hat sie immer gewirkt, als hätte wer ihre Batterien aufgeladen.

Wie findest Du den richtigen Zeitpunkt? Mit Whisky habe ich damals gesprochen. Ich habe ihm gesagt, er solle mir Bescheid geben, wenn es genug ist. Als er fast nichts mehr gegessen hat, habe ich ihn gefragt, ob wir Schluß machen sollen und er hat deutlich gezwinkert.

Bei Joy wurde mir die Entscheidung abgenommen, da es ihr eines Morgens so dreckig ging, daß wir mit wehenden Fahnen in die TK geeilt sind. Lunge in einer Woche zumetastasiert. Scheiße. Wir haben sie sofort erlösen lassen.

Beobachte ihn gut. Solange die guten Zeiten überwiegen ist es o.k.. Wiege ihn, um sein Gewicht zu kontrollieren. Beobachte sein Eßverhalten. Nutze jede Sekunde mit ihm. Mehr kann ich gerade nicht sagen. Aber frag´ nur, wenn Du magst.

Herzlichen Gruß,
Sisja
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #3
Vielen Dank Sisja,

das mit der Horvi-Therapie würden "wir" gerne ausprobieren, wobei mein Partner Angst vor Scharlatanen hat. Mein Partner meint, dass eine nicht-anerkannte Therapie seine Skepsis weckt.

Hm, wie erkenne ich einen guten Tierheilpraktiker? Hat jemand schon einmal Erfahrung damit gemacht im Bezug auf eine Krebstherapie nähe Krefeld?

Ich habe von einer Frau Elvira Taulien gehört, aus Bad Kissingen... natürlich würde die Anfahrt dorthin unmöglich, um ihr Barney zu zeigen.

Ach Mensch ... :-(

Wenn man in der Tierklinik nach dieser Therapie fragt, würde man dann abgewiesen?
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #4
Versuch´ es einfach! Kann mir nicht vorstellen, daß Dich jemand komisch anguckt. Da kann man Dir vielleicht auch eine/n THp empfehlen. Ich würde das Schnellstens machen, weil die Therapie auch eine Weile braucht, um anzuschlagen.

Die Horvi-Therapie wird übrigens auch in der Schulmedizin erforscht und erhält nach und nach Anerkennung. In der Naturheilkunde wird sie schon seit Jahrzehnten angewandt.

Ich will Dir keine falschen Hoffnungen machen, aber ich weiß, daß man in einer derartigen Situation alles probieren möchte.

Die Horvi-Präparate kannst du im Netz günstiger bekommen. Das Zeug wird in den Niederlanden produziert und braucht ca. ne Woche, bis es da ist. Wenn Du Details brauchst oder Dich austauschen willst, schick´ mir ne PN.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #5
Hey Sisja,

vielen Dank für deine Hilfe, das wissen wir sehr zu schätzen. Ich musste die ganze Zeit an deinen ersten Beitrag denken, dass Whisky dir ein Zeichen gegeben hat. Das hat mich sehr gerührt. Wie alt war dein Whisky als er über die Regenbogenbrücke ging? :( (Verzeih' mir, wenn ich das aus anderen Beiträgen nicht mitverfolgt habe)

Ich habe furchtbare Angst, dass es so werden könnte wie bei Joy :-( mir brennt das Herz, wenn ich darüber nachdenke, was die Tiere in diesem Moment denken. Wobei es die einzig richtige Entscheidung ist (bzw. war).


Habe vorhin bei meinem Tierarzt angerufen, der, der auch damals Barney behandelt hatte (und das auch gut getan hat) Er meinte eine Schlangengifttherapie würde bei dieser "verschwaschenen Tumorbildung" nichts bringen. Er würde eher eine Misteltherapie probieren in der Hoffnung, dass sich die Tumore verkapseln. Aber da beginnt er doch zu fiebern? ._.

Ich fühl' mich irgendwie angefahren.

Nochmals danke für deine Hilfe. Ich schaue mal was der Arzt nachher sagt und kann Bericht erstatten.

Liebe Grüße von uns
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #6
Habe vorhin bei meinem Tierarzt angerufen, der, der auch damals Barney behandelt hatte (und das auch gut getan hat) Er meinte eine Schlangengifttherapie würde bei dieser "verschwaschenen Tumorbildung" nichts bringen. Er würde eher eine Misteltherapie probieren in der Hoffnung, dass sich die Tumore verkapseln. Aber da beginnt er doch zu fiebern? ._.
Hallo,

ich stecke gerade in einer ähnlichen Situation mit einem Katerchen, das auch erst etwas über 5 Jahre ist. Ein inoperabler Tumor am Kopf.
Misteltherapie ist leider hier bei uns in der Gegend unmöglich, es gibt keinen Tierarzt, der damit Erfahrung hat. Und da diese Therapie nun mal nicht so ganz ohne ist, wird das leider nichts.
Mein Katerchen bekommt Tarantula. Habe eine gute THP gefunden, die ihn betreut. Schulmedizinisch kann für ihn nichts mehr getan werden. Es ist ein kleiner Hoffnungsstrahl und selbst wenn es nichts bringen sollte, haben wir es wenigstens versucht.
Gifttherapie (Schlange oder Spinne) dient dazu, dass sich die Tumore verkapseln sollen, die Misteltherapie soll sogar zum Rückgang bzw. zur Auflösung dienen.

Für euch und euren Kleinen alles Gute.
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #7
Ohje, Streunerhof :-(

Das tut mir so Leid... wie geht es deinem Katerchen denn? Verträgt er die Therapie gut?

5 Jahre... das ist immer so hart, weil sie noch so jung sind. Fühl' dich gedrückt, ja?
Ich wünsche mir, dass dein Kleiner viel Kraft und Lebensmut hat, denn das ist auch ganz ganz wichtig.

Schreibst du deine Erfahrungen hier im Forum?


Ich hoffe so sehr, das die Misteltherapie bei Barney anschlägt.

Der Tierarzt meinte, wir müssten ihn die Spritze selber verabreichen. Auweia, ich musste meiner Mama in der Krebszeit öfters Thrombose-Spritzen geben. Ich glaube, es tat mir mehr weh als ihr :-( Aber der Doktor meinte, dass es bei Katzen nicht so schlimm sei. Ist Barney mir denn nicht dann böse? :-( Nicht, dass er mich am Ende nicht mehr angucken kann. Aber wenn es funktionieren sollte, dann wär' mir das auch egal.
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #8
Ja, Flori hat Lebenswillen und es geht ihm soweit gut. Bis auf die Schwellungen im Gsichterl. Ich fotografiere ihn jetzt auch nicht mehr, kannst Fotos vom Anfang sehen, da berichte ich auch immer mal wieder.

Für Barney drücken wir Daumen und Pfötchen, dass die Therapie gut anschlägt. Mir persönlich wäre es aber zu gefährlich, selber zu spritzen.
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #9
Hallo zusammen,

wir waren gestern mit Barney beim Tierarzt. Leider war der Doktor selber zu einem Notfall, sodass wir bei der anderen Tierärztin waren. Er hatte uns einen sogenannten "Tumorcocktail" zusammengemischt. Spritzen sollen wir ihn jedoch nicht, sondern es oral eingeben. Ich habe noch einmal nachgefragt, ob das wirklich so stimme. Ja, so soll es gemacht werden.

1x am Tag 1 ml ist die Dosis.
Dazu noch Cortison, wobei das nun halbiert wird.

Gestern beim Doktor hat er noch eine Spritze bekommen mit dem selben Inhalt.

Barney hat seit gestern nicht mehr erbrochen. Wir geben ihm ganz kleine Portionen, er meldet sich dann auch ganz lieb (ok, es ist eher ein anmotzen ;-)), wenn er was haben möchte. Dreamies möchte er zwischendurch auch sehr gerne haben. Heute hat er sich nicht einmal versteckt und hat auch Lilly beim Spielen zu gesehen, auch lag er heute bei meinem Partner wie eine Schlange in seinen Armen.

Mal sehen wie alles zusammen wirkt, wenn ein bestimmtes Level erreicht ist.

Ich kann euch auf den laufenden Halten.

@Streunerhof

Habe mir das Flori durchgelesen. Ich finde es, genauso wie die anderen, bemerkenswert. Wie dankbar dieses Tier ist, dass es euch hat und die Chance auf die Jahre bekommen hat, rührt mich sehr. Ich liebe es, wenn Menschen ihre Energie schenken... dein Kleiner ist trotz dieser Situation ein Glückspilz, denn ohne euch, wie du selber geschrieben hast, hätte er sehr wenig Chancen gehabt.

Liebe Grüße
Cai mit Barney und Lilly
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #10
Whisky starb mit geschätzten, stolzen 25 Jahren.

Wegen der Medikamente: Kannst Du Barney nicht hinterher ein ganz besonderes Leckerchen geben? Oder direkt sein Essen hinterher? Whisky habe ich nach dem Metacam immer sofort sein Frühstück hingestellt und schon war alles vergessen.

Joy habe ich ihre Medis, als sie noch gut gegessen hat, in ein wenig Feuchtfutter gegeben, anschließend die restliche Portion. Manchmal musste ich das Zeug auch mit ner kleinen Spritze ins Mäulchen geben. Sie hat es mir auch nicht krumm genommen.

Ich wünsche Barney das Allerbeste, daß die Therapie gut anschlägt und es ihm so richtig prima geht!

Liebe Grüße und fühl´ Dich ganz herzlich gedrückt,
Sisja
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #11
Hallo Cai,

hier sind alle Daumen für Barney gedrückt.

Flori hat gestern leider gegen den Tumor verloren :sad:
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #12
Hallo Cai,

hier sind alle Daumen für Barney gedrückt.

Flori hat gestern leider gegen den Tumor verloren :sad:

Tut mir leid, liebe Eva. *drückdich*

Mach´s gut, kleiner Flori und viel Spaß auf der anderen Seite!
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #13
Ich bin ganz traurig, wenn ich hier im Forum lese, wievielten Pfoten es so schlecht geht, die Krebs haben. Meine Leonie hat ein Knochensarkom am Unterkiefer. der Tierarzt hat uns nur gesagt, dass man überhaupt nichts machen kann. All die Medikamente, die ihr nennt, hat er gar nicht erwähnt. Auch diese Therapien nicht. Halten die den Krebs auf? könnten die uns vielleicht auch helfen? ich kann deinen Kummer so gut verstehen. Es bricht einem das Herz, wenn man die vorher so verspielte und agile Miez so fertig daliegen sieht. Ich bin nur am weinen. Und weiß nicht, wie ich helfen könnte. Sei lieb umarmt und ich wünsch dir viel Kraft und alles erdenklich Gute. Liebe Grüße an all deine lieben Ratgeber.Allein, dass jemand mitliest und mitfühlt, ist ein gutes Gefühl.
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #14
Ich bin ganz traurig, wenn ich hier im Forum lese, wievielten Pfoten es so schlecht geht, die Krebs haben. Meine Leonie hat ein Knochensarkom am Unterkiefer. der Tierarzt hat uns nur gesagt, dass man überhaupt nichts machen kann. All die Medikamente, die ihr nennt, hat er gar nicht erwähnt. Auch diese Therapien nicht. Halten die den Krebs auf? könnten die uns vielleicht auch helfen? ich kann deinen Kummer so gut verstehen. Es bricht einem das Herz, wenn man die vorher so verspielte und agile Miez so fertig daliegen sieht. Ich bin nur am weinen. Und weiß nicht, wie ich helfen könnte. Sei lieb umarmt und ich wünsch dir viel Kraft und alles erdenklich Gute. Liebe Grüße an all deine lieben Ratgeber.Allein, dass jemand mitliest und mitfühlt, ist ein gutes Gefühl.


Tut mir leid, das von Deiner Miez zu lesen. Krebs ist einfach saumäßig tückisch. Es gibt eben Krebsarten, bei denen man nix machen kann und welche, die man zumindest verzögern kann. Das muß man immer im Einzelfall sehen. Ich denke, wenn es geht, sollte man sich von einem VetOnkologen beraten lassen. Wir haben glücklicherweise welche in der Hofheimer TK. Guck´ doch mal in Magdeburg, da gibt es bestimmt ne TK. Wie ist das denn diagnostiziert worden?
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #15
Wir waren mit ihr in der Klinik, da wurde geröntgten dann haben sie gesagt, es sei etwas knöchernes, was nicht operiertwerdenkann. Dann waren wir mit ihr ca. 3 Monate später beim Tierarzt, der meinte, es sei ein Osteosarkom, inoperabel und böse. Heute haben wir einenälteren Tierarzt, der noch praktiziert, zu uns nach Hause kommen lassen, damit sie nicht den Stress mit dem Autofahren hat. Der hat ihr eine Brose Spritze mit Antibiotikum und Vit B und Aufbaumitteln gegeben und eine Paste zurKräftigung gegeben, die wir ihr einfach auf die Pfote machen sollen, sie leckt das dann runter. Im mom schläft sie und erholt sich von der Aufregung. Das Fell ist ein bisschen struppiger als sonst, aber heute hat sie gefressen und sogar geschnurrt. Ich hoffe, es geht ihr besser.
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #16
Wir waren mit ihr in der Klinik, da wurde geröntgten dann haben sie gesagt, es sei etwas knöchernes, was nicht operiertwerdenkann. Dann waren wir mit ihr ca. 3 Monate später beim Tierarzt, der meinte, es sei ein Osteosarkom, inoperabel und böse. Heute haben wir einenälteren Tierarzt, der noch praktiziert, zu uns nach Hause kommen lassen, damit sie nicht den Stress mit dem Autofahren hat. Der hat ihr eine Brose Spritze mit Antibiotikum und Vit B und Aufbaumitteln gegeben und eine Paste zurKräftigung gegeben, die wir ihr einfach auf die Pfote machen sollen, sie leckt das dann runter. Im mom schläft sie und erholt sich von der Aufregung. Das Fell ist ein bisschen struppiger als sonst, aber heute hat sie gefressen und sogar geschnurrt. Ich hoffe, es geht ihr besser.

*drückdich* Alles Liebe für Euch!
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #17
Ich danke dir für deine lieben Worte und Gedanken. Es hilft sehr, wenn man spürt, dass da jemand mitfühlen kann. So eine Pfote ist doch wie ein Kind, man liebt und sorgt, so gut es geht.... Ich bin froh, dass du mir schreibst, dann bin ich nicht so allein. Danke!
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #18
Ich danke dir für deine lieben Worte und Gedanken. Es hilft sehr, wenn man spürt, dass da jemand mitfühlen kann. So eine Pfote ist doch wie ein Kind, man liebt und sorgt, so gut es geht.... Ich bin froh, dass du mir schreibst, dann bin ich nicht so allein. Danke!

Klar, die Miezen sind Familienmitglieder. Man will, daß es ihnen gut geht und leidet ganz fürchterlich mit. Was mir geblieben ist aus den Erfahrungen mit Whisky und dann mit Joy: Man sollte jede Sekunde nutzen. Meine Miezen stehen an erster Stelle. Sie dürfen bei mir im Bett schlafen. Sie dürfen frech sein und mich ausnutzen und anquietschen. Wir haben unendliche Geduld mit ihnen. Und das kommt besonders unseren Angstmädels zugute, die an Joy´s Todestag bei uns eingezogen sind.

Ich muß heute noch oft weinen, wenn ich an Whisky und Joy denke. Sie waren so wunderbare Miezekatzen. Scheiß Krebs.
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #19
Das tut mir so leid für dich! Der verstand sagt zwar, dass auch der Tod zum Leben gehört, dass man für die Zeit, die man gemeinsam hatte, schön war und man auch dankbar für all die Freude sein muss, die man mit dem Fellpfötchen hatte, aber das Herz jammert und will nicht loslassen. auch, wenn die Mieze schon längst gegangen ist. Sei froh, dass du neue Miezen haben kannst! Seid meine Leonie diesen Krebs hat, erfahre ich von so vielen Tieren, die diese KrNkheit haben. Das wusste ich vorher gar nicht. und wieviele traurig sind, weil sie ihr Tier einschläfern lassen mussten. Das ist so traurig und schlimm! Ich wünsche dir heute einen schönen Tag und alles Liebe!
 
  • Lymphom bei Barney :-( Beitrag #20
Du, meine Einstellung hat sich mittlerweile sehr geändert. Klar, ich bin immer noch traurig, obwohl Joy´s Tod fast ein Jahr her ist und Whisky 15 Monate vor ihr sterben mußte. Ich denke, alles hat irgendwie einen Sinn. Es sollte so sein, daß Joy zu uns kam. Wir sollten eine gute Zeit miteinander haben.

Daher ist uns auch die Entscheidung leicht gefallen, gleich wieder zwei Notfellchen bei uns aufzunehmen. Mein Mann und ich denken, daß jedes Tier eine Chance verdient hat. Wir als Menschen nehmen uns zurück. Die Tiere stehen im Mittelpunkt. Es wäre schön, wenn wir noch mehr Platz hätten und vielleicht noch ein Miezchen dazunehmen könnten. Aber mit Dreien ist die Obergrenze erreicht.

Wir brauchen keine Katzen, die sofort auf den Schoß hüpfen. Klar, ist es schön, wenn sie schmusen kommen. Aber so spröde Miezen haben auch was für sich. Man muß sich die Zuneigung und das Vertrauen erarbeiten. Auch ist uns die Entscheidung sehr leicht gefallen, unseren Opi dazuzuholen. Er hatte ein Geschwür im Gesicht, von dem wir nicht wissen, was es war. Er ist mit nem Job bei uns eingezogen. Erziehungshilfe für die Angstmädels.

Wir sind uns voll bewußt, daß es Krebs gewesen sein könnte. So what? Er hätte null Vermittlungschancen gehabt und ist so ein lieber, hübscher, herzensguter Kater. Wir wollen ihn nicht mehr missen. Was kommt, wissen wir eh nicht. Joy ist als gesunde Miez bei uns eingezogen. Vier Monate später die Diagnose. Ein Rezidiv eines Mamatumors, von dem keiner wusste, außer vielleicht die Vorbesitzer.

Wir wissen eben nie, was uns erwartet. Aber ist das ein Grund, sich zu verschließen? Nein. Die guten Momente zählen und das Glück, das man zusammen erlebt.


@Cai: Wie geht´s Barney? Liebe Grüße!
 
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