Ich selbst arbeite mit dem AF-S Micro Nikkor 1:2.8/105mm G ED. Dieses kann ich selbstverständlich auch empfehlen. Weitere auf sehr nahe Einstellgrenzen optimierte Nikon-Objektive sind das 200mm f/4D ED-IF AF Micro-Nikkor und das 60mm f/2.8D AF Micro-Nikkor. Alle diese Objektive sind auch für Vollformatsensor ausgelegt. Da die Nikon D40 eine Halbformat-Kamera ist, würde ich deiner Bekannten zum 60mm raten. Das ist dann mit Berücksichtigung des Cropfaktors von 1.6 etwa einem 100mm bei Vollformat entsprechend. Es gibt also genügend Distanz zum Motiv um, wenn nötig, mit zusätzlichem Licht arbeiten zu können. Und wenn wir schon beim Arbeiten sind, empfiehlt es sich bei Makroaufnahmen sehr oft, den Autofokus auszuschalten und manuell scharfzustellen. Weil in der Scharfeinstellung und in der Schärfentiefe bei Makros nur wenige Millimeter oder sogar lediglich Teile davon entscheidend sind, fokussiert das Objektiv und fokussiert und fokussiert und ... fokussiert und fokussiert. Da ist es einfacher und wirksamer, mit manueller Scharfeinstellung zu arbeiten. Ein Stativ dazu ist zwar umständlich, aber oft von Vorteil. Wenn ein Stativ eingestezt wird, dann wäre auch der Bildstabilisator auszuschalten. Der will dann sonst etwas stabilisieren, was er gar nicht zu stabiliseren braucht und stabilisiert und stabilisiert und ... siehe oben beim Autofokus