Du findest es als gut, nicht mit dem Strom zu schwimmen und ein Kitten zu früh vom Vermehrer zu holen, nicht zeitnah ein zweites geeigenetes Kitten dazuzuholen und das Tier noch nicht grundimmunisiert z.B. schon in den Garten zu lassen etc. und nebenbei anderen vorzuwerfen, wie schlecht und unmoralisch sie mit ihren Tieren umgehen?
Da es scheinbar nicht gelesen wird, oder nicht gelesen werden will, wiederhole ich mich nun doch ;-) Auf das Vermehrer-Problem bin ich leider zu spät (das Kitten war schon bezahlt und reserviert) aufmerksam gemacht worden, und wir haben der Frau, was den Abgabetermin anging, vertraut. Danach habe ich mich gleich auf die Suche nach einem Zweittier gemacht, habe auch über paar Wochen versucht immer wieder mit meinen Eltern darüber zu reden, und war bereit, mir gegen ihren Willen trotzdem entsprechende Katzen anzuschauen. Aber das Haus gehört nicht mir und wir hatten dann auch Riesen(!)zoff, weshalb das nun gescheitert ist. Seit dem Thread über Ostern ("Dringend! Problem!") kommt die Kleine auch nicht raus, bis der
Tierarzt ein OKAY gibt. Einzelhaltung ist übrigens per se in Ordnung, wenn das Tier rauskann. Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe und versuche es in Zukunft besser zu machen und rate auch niemanden, das Gleiche zutun, sondern jetzt, wo ich es weiß, gleichermaßen aufzuklären. Tut mir leid, dass ich mir trotzdem gleichzeitig prinzipielle Gedanken mache und diese auch äußere. Außerdem schließe ich mich selbst in meinen Kritikpunkten nicht aus - was viele von euch nicht verstehen wollen. Ich habe hier auch schon gesagt, dass ich Rassetiere wunderschön finde (und es an sich schade fände, gäbe es diese nicht mehr) , stehe aber trotzdem aus verschiedenen Gründen zwiespältig dazu. Darf ich das nicht äußern? Genauso, wie ich es auch manchmal in Bezug auf MICH und nicht nur auf andere fraglich finde, ob es so in Ordnung ist, überhaupt Heimtiere zu halten. Darf ich das nicht äußern und selbst mal in Frage stellen und mich mit anderen austauschen?
Wenn man bei so einem Thema wie hier, wo es neben den Fakten auch um Hypothesen und moralische Vorstellungen/moralischegeprägte Vorwürfe geht, nicht auch auf Persönliches eingehen darf, wo dann?
Persönliche Dinge gehören da hin, wo es der Name schon sagt: unter die Familie, Freunde, enge Vertraute, oder denen, denen man sich anvertrauen möchte. Auch nur in diesem Kreis spielt die persönliche Kritik auch eine Rolle. Kommt diese von Außenstehenden, stößt man häufig auf
taube Ohren (und ich sehe ganz unabhängig davon, niemanden in der Pflicht, auf verhörensmäßige Fragen antworten zu müssen). Zumal du damit signalisierst, dass du selbst getroffen bist /dich bedroht und persönlich kritisiert fühlst oder sticheln willst. Es geht um prinzipielle Fragen, ob Zucht und Heimtierhaltung ethisch ok ist, wenn ja, warum, wenn nicht, warum nicht ? Das hat mit der persönlichen Geschichte des Diskutierenden nichts zutun. Zumal er dann, kommt es zu neuen Denkanstößen, die ihn nicht angreifen oder bedrohen, zum neuen Nachdenken, Reflektieren, usw. anregt. Was gut ist und letztlich mehr bringt, als Anschuldigungen und ein kindisches:"Aber duu machst es doch auch nicht besser, äätschi, also darf ich das

" ;-)
Vielleicht wäre es dann möglich, dass Du dann darauf auch in Deinen Beiträgen eingehst und schreibst, was Dir nciht schlüssig erscheint oder welches bessere Alternativen wären. Das macht eine Diskussion aus.
Das habe ich getan.
Eine absolute moralische Wahrheit gibt es nur in einer idealen Welt, manche würden das Paradies nennen. In der könnten die Menschheit aus dem Nichts Energie erzeugen, man könnte sich von Lichtnahrung ernähren und kein Mensch müsste sich an irgendeinem Lebewesen versündigen, zu denen übrigens auch die Pflanzen gehören. Auch die haben Wahrnehmungen und einen Lebenswillen. So lange man aber in unserer realen Welt lebt, geht das nicht, ohne anderen Lebewesen zu schaden. Jeder Schritt den man tut, vernichtet unzählige Lebewesen.
Das ist wahr, aber ich entdecke in der Geschichte (und Gegenwart) unzählige Male die Tendenz, sich darin selbst keine Grenze setzen zu können oder zu wollen. Wir haben erkannt, dass Unrecht an Menschen (Zucht, Darstellung als Objekt und Eigentum) nicht legitim sind. Jetzt ist es an der Reihe, auch über andere Spezies nachzudenken, finde ich. Denn nicht selten leidet dieses Leben nicht an Bedürftigkeit des Menschen (jeden Tag Fleisch, Milch,etc. braucht niemand und ist sogar mit vielen Krankheiten assoziiert), sondern aus reiner Bequemlichkeit und Genuss. Ich finde es schon sehr gut, einen Schritt nach vorne zutun und dem entgegenzusetzen. Darum geht es ja: geht es um Bedürftigkeit des Menschen (denn wir müssen ja essen, um zu überleben), dann ist es ok, Pflanzliches zu verarbeiten und zu essen; anders geht es nicht. Fleisch, vor allem in den Mengen, ist aber per se nicht notwendig, sodass die Tierquälerei diesbezügl unnötig ist und stark in Frage gestellt werden sollte. Auch braucht der Mensch so gesehen eigentlich kein Lebewesen in seinem Haus, das bei ihm lebt. Es geht hierbei darum, die Grenzen für diesen "Schaden" an anderem Leben zu setzen und das finde ich unabdingbar oder möchtest du sagen: "Es ist so, dass man nicht 100% Schaden von jedem Leben (Pflanze, Insekt,...) abwenden kann, also darf man auf 0% runtergehen und so gesehen, sofern man es einfach kann, sich an anderem Leben vergreifen, wie man lustig ist" ? Ich glaube nicht, oder ?? Unabhängig davon, ob es möglich ist, muss man immer im Bestreben sein, das Beste zutun.
Vielleicht liest Du die Beiträge noch einmal durch. Wenn Du dort keine Argumente entdecken kannst, dann ist jede weitere Diskussion völlig unsinnig.
Ich habe nie gesagt, dass hier nirgends Argumente sind. Von deiner Seite aus habe ich viele Argumente gehört und habe auch, bis auf den persönlichen Post zu Anfang und der Altersfrage, einen sachlichen Ton vernommen, was ich gut finde. Auf viele andere, die hier schreiben, trifft das leider nicht zu, darauf bezog sich das.