Kathi, Tom ist immer noch in freier Wildbahn auf der Pirsch. Er ist nicht zurückgekommen. Er fehlt mir sehr, bin aber sicher, das es ihm gut geht. Ich kenn die Gegend dort und ich weiß, dass er da keine Probleme mit Futter (wilde Katzen werden von den Anwohnern gefüttert), Autos und warmen Schlafplätzen (viele Scheunen) hat. Trotzdem würde ich mich riesig freuen, wenn er wenigstens mal auf Besuch vorbeikommen würde.
Admiral ist immer noch in der Einfindungsphase. Er ist schnell verunsichert, wenn ich ihm ans Pfötchen möchte, über den Rücken streichel etc. Das über ich in Streichelform jeden Tag mit ihm und es wird langsam aber stetig besser. Grundsätzlich bin ich schon sehr erstaunt, wie vertraulich er mir gegenüber geworden ist. Katzen brauchen ja oftmals sehr lange Zeit, bis sie Vertrauen aufbauen, je nachdem, was sie durchgemacht haben. Und mich hat er ja eher als böse medikamentenverabreichende Riesin kennengelernt ;-).
Mit der Meute hier ist es so lala. Auch hier ist er noch im Entwicklungsstadium. Streiterein gibts hier zwar nicht, Admiral kennt es aber nicht, dass Katzen sich wohl auch gerne lieb beschnuppern. Wenn einer auf ihn zukommt und schnüffeln will, sieht man ihm sehr seine Verunsicherung an. Ich vermute, dass es u. a. auch an seinem Hormonhaushalt liegt. Er ist ja erst bei mir mit geschätzten 2 Jahren kastriert worden. Mit Fred singt er manchmal im Duett. Beide sitzen sich dann gegenüber und einer fängt an hohe Töne von sich zu geben. Wenn der aufhört antwortet der andere in ebenso hohen Tönen. Das geht dann bis zu 2-3 Minuten und dann löst sich das ganze Spiel auf. Ohne gekloppe. Mich würde ja schon brennend interessieren, was die beiden sich dabei so erzählen. Und ich finde, dass ich ein recht darauf hätte es zu erfahren - die Töne sind nämlich nur mit äußerster Toleranz zu ertragen :mrgreen:. Aber Hauptsache kein Gehaue, das ist auf jeden Fall wichtig. Und ausreichend Platz sich aus dem Weg zu gehen haben sie ja.
VG
Simone