Hallöchen ihr, sorry, bin jetzt das erste Mal wieder online. Die paar Tage abschalten haben mir wieder etwas Kraft gegeben. Nur ich wollte euch ja wenigstens auch fundierte Ergebnisse liefern.
Seit Mittwoch letzter Woche habe ich mich bei Admiral eingeschleimt um ihm den Bauch- und Vorderbeinverband zu entfernen. Nada, nix, nijente. Der große liebe Rote steigerte sich so sehr in seine Ängste, dass nichts zu machen war. Donnerstag fasste ich mir ein Herz (so lässt er sich ja am Kopf kraulen, dabei ist er wohl angespannt - was ich verstehen kann, er hat ja auch eine ganz heftige Menge mitgemacht) und habe ihn mir gegriffen. Das Ergebnis war, dass meine rechte Hand jetzt ein paar Striemen hat. Ich hätte es nicht versucht, wenn er nicht ruhig gewesen wäre, aber er steigerte sich plötzlich wieder total in seine Ängste rein.
Fazit: Ich habe ihn gestern in die große Hundebox gehalten und bin heute Abend mit ihm zur TÄ. Sie hat ihn leicht sediert, sonst wäre keine Möglichkeit gewesen an ihn ranzukommen. Und was soll ich sagen, wir sind alle super begeistert wie die Wunde verheilt ist. Die Narbe sieht spitzenmäßig klasse aus!!!! Und rennen kann der Kerl, wie der Wind. Jetzt hat er erstmal von allem Ruhe, der Verband ist ab, es gibt keine Medikamente mehr und ich kann ihm alle Zeit der Welt geben zur Ruhe zu kommen. Das hat mich super sehr gefreut. Und auch super schön war, dass, als ich ihn zu Hause dann aus dem Käfig gelassen habe, hat er sich hinter einem Sessel gesetzt und mein Fred ist auf ihn zu hat ihn beschnüffelt, als wenn er 'Hallo, da biste ja wieder' sagen wollte

. Und Admiral ist glaube ich mega froh den Verband nicht mehr tragen zu müssen.
Nur kurz zu Madam Mim: Sie hatte wohl einen irendwie heftigen Infekt. Verdacht ist auf Katzenschnupfen, wobei sämtlich Symptome eines Katzenschnupfens fehlten. Das was heftig war, ist, dass ihre Zunge komplett rot und angeschwollen war und auch der Rachenraum war rot und hheftigst entzündet. Da sie eine Autoimmunerkrankung hat, war jetzt die Gefahr, dass sich die Zunge so entzündet, dass sich Löcher in der Zunge bilden. Sie wollte auch fressen, konnte aber nicht. Sie ist ein kleiner Hämpfling und hat somit vom Körper her nichts zuzusetzen. So habe ich die freien Tage genutzt und habe sie immer bei mir gehabt, mit Päppelfutter (ReConvales Tonicum hat sich als das verträglichste rausgestellt und klappte super) gefüttert. Jeden Tag war ich mit ihr beim
Tierarzt und es wurde ihr AB (Baytril), Cortison (aber nur 4 Std.-Depot) und Schmerzmittel (Metacam) gespritzt. Bevor ihr jetzt aufschreit (ich habe aufgeschrien), ich weiß das Metacam mit Cortison ganz schlimme Folgen für den Darmtrakt verursachen kann. Ich habe auch telefonische Rücksprache mit der TK genommen und der
Tierarzt, dem ich vertraue, hat es bei ihr als sehr gute Lösung gefunden. Die TK kennt sie ja, auf Grund der Zahnbehandlung.
Es ging ihr von Tag zu Tag besser. Sie war heute mit bei der TÄ (Wochenende habe ich selber gespritzt) und sie war mit ihrem Zustand soweit zufrieden, dass sie nur noch AB gespritzt bekommt. Wahrscheinlich auch, um nicht wirklich noch Nebenwirkungen hervorzurufen. Die Zungenspitze ist noch ein wenig angegriffen, aber sie frisst seit Tagen eigenständig und hat auch nicht abgenommen.
Hätte das nicht geklappt, wäre nur die stationäre Aufnahme mit Zwangsernährung mittels magensonde möglich gewesen.
Auf jeden Fall brauche ich jetzt nur noch jeden Tag AB spritzen und wenn nichts außergewöhnliches passiert, erst Freitag zur Kontrolle mit ihr zur TÄ.
Und von Leo gibt es auch sehr schöne neuigkeiten, dazu aber in ihrem Thread.