Schau, das liegt aber nicht daran, dass Katzen keine sozialen Tiere wären. Sondern daran, dass sie falsch vergesellschaftet (also falsche Konstellationen) und falsch zusammengeführt werden.
Ich hab das mal versucht zu erklären, vielleicht liest du es ja mal:
http://haustierwir.blogspot.de/2011/03/katzen-zusammenfuhren.html
Ich habe eine Futterstelle für Wildlinge. Die zwingt kein Mensch zum Zusammenleben, die können kommen und gehen wie sie wollen. Diese Katzen leben in losen Gruppen, manche auch in Duos. Ich habe mehrere Mädels-Duos, die man nur zusammen sieht. Und Kater, die immer mit ihrem besten Kumpel unterwegs sind.
Auch die, die alleine kommen und gehen suchen den Kontakt zu den anderen und oft sitzt eine grössere Gruppe beisammen, putzt sich, sonnt sich, pflegt Sozialkontakte.
Katzen sind alles andere als Einzelgänger. Sie sind EinzelJÄGER, aber keine Einzelgänger.
Im Übrigen, willst du wirklich und allen Ernstes die verlinkte Studie von Crowell-Davis, Curtis, Knowles als "Räubergeschichte" bewerten? Nee, ne?