Katzen sind wie Kinder. Die wollen auch keinen gesunden Spinat, sondern lieber Pommes, Schokolade und Eiscreme. Hmpf und grummel. Genauso ist das mit diesen blöden Fellkissen.
Man steht stundenlang in der Küche, schnippelt, hantiert mit Mörser und Waage, jagt nach Fleisch und Blut - und dann sieht dann die enttäuschten Katzengesichter, mit krausgezogenen Nasen. Manchmal phasenweise, manchmal immer.
Joda wurde zu ca. 70% gebarft. Bis Nita vor einem dreiviertel Jahr kam. Gut, Joda ist sowieso eine Mäkelkatze, hängt mit seinem Herzen zusammen, nehm ich an. Aber Nita: Sie konnte nicht kauen (!), sie hat das ganze Thema Rohfleisch nicht verstanden.
Nun, mit einer 12 Wochen alten Katze mache ich da keine Experimente: Die braucht Futter - viel Futter. Also auf Dosenfutter umgestellt, beide. Mit langsamen und mühevollen Versuchen, der Minikleinen das Kauen näherzubringen.
Ergebnis: Zwei Mäkelkatzen. Rohfleisch mit Fortain geht garnicht. Gekochtes Fleisch mit Fortain geht zu 40%. Rind und inzwischen Lamm ungern, wenn supplementiert, Geflügel ist okay. Primär gekocht. Gans und Ente ja, wenn kein Fortain drin ist. Sonst bäh. Rind und Lamm: Momentan schwierig.
So, wie krieg ich die Mäkelei aus meinen Katzen?