Na dann, hier also der Auszug aus der Mail von Cats Country:
1. Rohasche kann nach den neuen EU-Gesetzen mit den richtigen Namen genannt werden: Mineralstoffe bzw. Anorganisches Material. Das steht auch darauf.
Ein Futter mit so einem niedrigen Aschegehalt im Trockengewicht (5%) wäre ein eher vegetarisches Futter, was man bei Fleischfressern wirklich nicht empfehlen kann...
Rohasche ist der Mineraliengehalt im Futter. Umso höher der Fleischgehalt, desto höher auch der Anteil an Rohasche. Fleisch&Knochen bestehen nun mal zu einem Großteil aus Mineralstoffen (sprich: Asche). Ein Beispiel: Huhn hat einen natürlichen Rohaschegehalt von 11-13%; eine Maus 8,5-12,9% und eine Ratte bis zu 16% (Nal.usda.gov. WholePreyStudy 02.May2009)
Unsere Futtersorten sind nach den Empfehlungen von AAFCO, NRC sowie FEDIAF zusammengestellt worden. Wir halten alle Minimum- und Maximumanforderungen ein, zusätzlich werden diese fortwährend kontrolliert. Deshalb können wir sicher sein, daß eine Über- oder Unterversorgung nicht entsteht, wenn diese ausschließlich gefüttert werden. Ausserdem füttern wir unsere eigenen Katzen und Hund damit. Das Futter ist für unsere eigenen Tiere entwickelt worden, da wir natürlich nur das Beste für sie haben wollen und nicht finden konnten!
2. Das Kalzium-Phosphor -Verhältnis in allen Power of Nature Produkten ist absolut in Ordnung. Schließlich ist das Ca-Ph Verhältnis in einer Ratte (Beutetier) ebenso 2:1, wenn der natürlich enthaltene Knochenanteil mitgerechnet wird.
Es wird lediglich immer der Mittelwert 1.2-1.3:1 als Anhaltspunkt angegeben, den man aber bei der Verarbeitung von organischem Kalzium nur dann erreichen kann, wenn man Phosphor zusätzlich künstlich zufügt, was ich konsequent ablehne! Oder wenn man hauptsächlich mit Kalziumkarbonat arbeitet, was ich wegen der sehr niedrigen Verwertbarkeit ebenso ablehne. Zitat: "Selbst bei anorganischen Mineralstoffen kann die Verwertung der verschiedenen Formen grosse Unterschiede aufweisen.
Generell gibt es folgende Abstufungen bei der Verwertbarkeit: Sulfate und Chloride sind besser verwertbar als die Karbonate und Oxide." Small Animal Clinical Nutrition, 4th Edition. 2000 Mark Morris Institute, Topeka, Kansas, USA.
Hier kommt es schliesslich auch in erster Linie auf die Verdaulichkeit an. Deshalb verarbeiten wir in unseren Futtersorten ausschliesslich natürliches Knochenkalzium. Ein höherer, natürlicher Anteil an optimal verwertbarem Knochenkalzium ist logischerweise besser als ein niedriger Anteil an unverwertbarem Kalzium, denn letzteres kann a) zu Mangelerscheinungen führen und b) unverwertbare Bestandteile belasten den Organismus. Das vergessen gerne diejenigen, die nur auf reine Zahlen achten... Alles zwischen 1:1 und 2:1 ist für Katzen gut und akzeptabel - zu Beachten gilt: der Phosphoranteil sollte nie größer sein als der Kalziumanteil.
Wir hätten natürlich dem Futter auch künstlich Phosphor zufügen können (was die meisten tun), um das natürliche Verhältnis zu verändern aber wir halten einen niedrigeren Phosphorwert bei akzeptablem Kalziumgehalt für deutlich besser und vor allem verträglicher für die Nieren als den künstlich erhöhten Phosphorwert, nur um einen rechnerischen Mittelwert zu erreichen... Uns geht es schließlich um die Gesundheit unserer Katzen und nicht um rein rechnerische Werte.