hallo!
abgesehen von mitgenommen-werden und misshandlung gibt es für jede katze deutlich größere und häufiger vorkommende gefahren durch straßenverkehr, jäger, hunde und halsbänder. eine rassekatze hat im vergleich zur hauskatze lediglich ein höheres mitnahme-risiko. alles andere gilt für alle katzen.
und obgleich unser erster kater nach nur einem halben jahr draußen etwa 200m von zuhause entfernt überfahren wurde, hab ich mich trotzdem entschlossen, unserem norweger weiter den freilauf zu gönnen.
das ist aber ein ganz persönliche entscheidung gewesen unter abwägung von risiko zu renovierungs-abständen und 18 jahren mit einem unausgelasteten, was zerstörung angeht sehr kreativen kater im haus zu einem sehr glücklichen draußen, der vielleicht nicht älter wird als drei.
das heißt nicht, dass ich nicht ganz lange jedes mal angst gehabt hätte, wenn ari nicht pünktlich zuhause war - und auch heute noch habe, wenn er sich arg verspätet... und ich weiß auch, dass wenn ari etwas passiert, ich sofort einen cat-fence installieren lassen würde für unsere katze (die glücklicherweise total zufrieden damit ist nur ab und an mit uns mit geschirr und 30 m leine im garten rumzutüteln!) und den nächsten fellkumpel.
aber mir würde es auch immer fehlen, meinem kater beim hoch und runter flitzen der bäume zuzuschauen, von ihm auf spaziergängen begleitet zu werden oder wenn er freudig über die weide getobt kommt, weil er mich auf dem fahrrad entdeckt hat, dann in den fahrradkorb springt und mit mir nach hause fährt!
wir wohnen hier aber auch in einer spielstraße am äußersten stadtrand. hier kennen alle ari. wenn jemand versuchen würde, ihn einzupacken würde er es nicht nur mit 6-kilo beballter arm-verabscheuung zu tun kriegen, sondern vermutlich auch mit ner bande klugscheißernder kinder

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lg, irena