Otto - was bist Du, woher kommst Du?

Diskutiere Otto - was bist Du, woher kommst Du? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Gut 3 Wochen ist es her, als eines Abends bei uns plötzlich regelrecht Katzenalarm ausbrach. Mit entsetzt aufgerissenen Augen huschen sie geduckt...
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Mikus

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Gut 3 Wochen ist es her, als eines Abends bei uns plötzlich regelrecht Katzenalarm ausbrach. Mit entsetzt aufgerissenen Augen huschen sie geduckt über den Flur, sausten wie angestochen durch die Klappen, um gleich darauf wieder neugierig angeschlichen zu kommen. Die Aufregung hatte irgendwie auch uns erfasst. Nun schlichen auch wir umher, um des Rätsels Lösung zu finden. Unser Katzenrudel nun aber nicht gewöhnt, dass wir Dosenöffner und Betreuer auch mal gaaaaanz vorsichtig die Lage peilten, gerieten durch unser Schleichen noch mehr in Panik. An diesem Abend war bis in die Nacht hinein hier echt der Teufel los – jeder erschrak sich vor jedem . . . .

Am nächsten Abend saßen wir wieder wie gewohnt beim Abendbrot (ich weiß ja, viel zu spät, aber es ist bei uns nun mal so). Die Zimmertür stand offen – ich konnte von meinem Platz aus auf den Flur zur halb geöffneten Schiebetür gucken, die zum Vorflur führt, und . . . hätte mir beinahe in den Finger statt in die Tomate gebissen!
Genau auf der Schwelle der Schiebetür saß etwas ungewöhnlich Großes. Fest stand sofort – es konnte keine unserer Katzen sein.
Ein wildes Tier also?
Hatten sich am Abend zuvor unsere Katzen davor schon einmal fürchterlich erschrocken??
Unverwandt glühten mich zwei riesig wirkende Augen an.
Ganz leise machte ich meine Frau auf dieses schemenhafte Etwas aufmerksam. Aber sie konnte auch nicht mehr erkennen, als ich.
Nun hat man ja beim Abendbrot keine Taschenlampe bei sich. Sonst hätten wir Licht in das Halbdunkel bringen können. Also aufstehen und langsam hingehen . . .
Kaum war ich um den Tisch herum an der Zimmertür, musterten mich diese sehr großen Augen noch ein paar Sekunden lang aufmerksam – dann huschte der Schatten weg und verschwand draußen im Dunkel der Nacht.

Wir rätselten noch beim TV, was das wohl gewesen sein könnte. Für einen Waschbär passten weder Färbung noch Kopfform und auch solch große Augen hat wohl kein Waschbär. Ein Uhu? Aber der fliegt und läuft nicht ins Freie. Außerdem gibt es hier in unserer Gegend keine Uhus.
Während wir so dasaßen und Möglichkeiten erwogen, fühlte ich mich plötzlich beobachtet – wieder saß diese Erscheinung dort auf der Schwelle der Schiebetür und musterte mich erwartungsvoll mit seinen riesigen Augen. Und diesmal verschwand die Gestalt nicht sofort wieder, als wir in der geöffneten Zimmertür erschienen. Vorsichtig holte meine Holde einen Teller mit Resten – unsere „lieben Kätzlein“ sind nämlich manchmal recht wählerisch und essen dann nicht auf . . .

Und nun kam Bewegung in das Geschehen – unser Gast verdünnisierte sich jetzt nicht wie ein Geist im Dickicht unseres Gartens, sondern verharrte auf dem Treppenabsatz. Dort kämpfte er dann mit sich selbst – haue ich nun ab oder warte ich, was die mir da servieren möchte . . .
Die Neugier – oder war es Hunger? – siegte. Und nun konnten wir im Schein der Außenlaterne endlich was erkennen. Ein sehr großes Katz (wir wissen bis heute nicht, ob Kater oder Miez) machte sich – immer wieder argwöhnisch das Umfeld sondierend - über den Teller her. Kaum war der Teller leer und sauber abgeleckt, verschwand das Tier im Garten. Diesmal sah es allerdings nicht mehr nach Flucht aus.
Tja – seit jenem Abend bekommen wir nun regelmäßig Besuch. Immer fast zur gleichen Zeit taucht „Otto“ auf, wie wir unseren geheimnisvollen Besuch nennen.
Inzwischen haben wir ihm auch begreiflich machen können, dass ihm von uns keinerlei Gefahr droht. Was der Igel, der grimmig unter dem Auto vorschaute, weil da jetzt jemand anderes die Reste bekommt, völlig anders bewertete.

Am übernächsten Tag gestattete Otto uns, ihn auch mal zu streicheln. Ich durfte sogar ein, zwei Bilder schießen.

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hier ein toller Größenvergleich – die wahrlich nicht zierliche Hand meiner Holden . . .

Doch dann reichte es ihm wieder und er verschwand im Dunkel der Nacht.
Seit vorgestern nun kommt er sehr, sehr vorsichtig rein und wagt sich sogar ins Zimmer oder schaut, ob es was in der Küche zu Nachen gibt. Gestern legte er sich dicht neben einen Sessel lang ausgestreckt wie ein Hund hin und bestaunte das Geschehen im TV. Aber nicht lange. Als kommt er mit der Flut all der neuen Eindrücke nicht zurecht, bleibt in seinem Verhalten eine gewisse Unruhe . . .

Wo ist unser Gast nun aber tagsüber?
Wo findet er Unterschlupf, wenn es wieder so verrückt gewittert und gießt?
Wo kommt er überhaupt her – hat ihn jemand verstoßen/ausgesetzt?
Oder ist es ein echter Vagabund, den es nach einem üppigen Mahl und ein paar Streicheleinheiten wieder in die Fremde lockt . . . bis zum nächsten Abend???

Jetzt seid Ihr dran ! ! !
Was für ein Tier ist „Otto“ ? ? ?
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #2
Jetzt seid Ihr dran ! ! !
Was für ein Tier ist „Otto“ ? ? ?

nach dem ersten Blick würde ich sagen da hat irgendwann eine Coonie mitgemischt und für einen Streuner sieht das Tier noch erstaunlich gepflegt aus.
Ich würde mal versuchen zu plakatieren das Euch eine Katze zugelaufen ist, und auch das Tierheim und die Tierärzte in der Nähe informieren, falls das Tier vermisst wird.
Und natürlich weiter füttern, damit Ihr evtl. die Möglichkeit habt nach einer Tätowierung oder einem Chip schauen zu lassen
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #3
Du kannst zusätzlich noch die Hundebesitzer fragen, die täglich bei Euch vorbei laufen. Oft wissen die auch wo welche Katze hingehört.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #4
Sicher, dass das überhaupt ein Streuner ist?
Der sieht zu gut genährt und gepflegt aus, in meinen Augen. Und hier wäre Anfüttern eher kontraproduktiv, am Ende sucht er sich eure Familie als seine Neue aus und seine eigenen Menschen haben das nachsehen.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #5
Ist der süß mit seinem Klappohr und dem bedröppelten Blick! Otto! :-D
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #6
Sicher, dass das überhaupt ein Streuner ist?
Der sieht zu gut genährt und gepflegt aus, in meinen Augen. Und hier wäre Anfüttern eher kontraproduktiv, am Ende sucht er sich eure Familie als seine Neue aus und seine eigenen Menschen haben das nachsehen.

Es ist Urlaubszeit. Falls er ausgesetzt wurde müsste er dann noch Hungern.

Bitte meldet ihn beim Fundamt, beim Tierheim, den umliegenden Tierarzt und bei Tassos. Wenn möglich mit Foto.

Falls er gesucht wird hat er Chancen so von seiner Familie gefunden zu werden.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #7
Sicher, dass das überhaupt ein Streuner ist?
Der sieht zu gut genährt und gepflegt aus, in meinen Augen. Und hier wäre Anfüttern eher kontraproduktiv, am Ende sucht er sich eure Familie als seine Neue aus und seine eigenen Menschen haben das nachsehen.

Ich würde auch herumfragen ob er zu jemandem in der Nachbarschaft gehört. Vielleicht ist er Freigänger und die Besitzer im Urlaub?
Auch würde ich ihn nicht in die Wohnung lassen. Das ist das Revier eurer Katzen und da hat ein fremder Kater nichts darin verloren.

Ich hatte grad hier 10x tägliche Markierattacken von meinem Herrn Lehmann, weil ein Fremder sich nachts Zutritt ins Haus verschafft hat. Das wünsche ich keinem.

Es ist Urlaubszeit. Falls er ausgesetzt wurde müsste er dann noch Hungern.

Bitte meldet ihn beim Fundamt, beim Tierheim, den umliegenden Tierarzt und bei Tassos. Wenn möglich mit Foto.

Falls er gesucht wird hat er Chancen so von seiner Familie gefunden zu werden.

Man könnte wenigstens mal schauen ob er tättowiert und/oder gechipt ist. So läßt sich gegebenenfalls der Besitzer ermitteln.
 
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  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #8
Wow, dass ist aber echt ein kräftiger Bursche.
Würde auch sagen, dass da irgendwas Waldkatzenmäßiges mit drin steckt.

Kommt er nur Abends?
Dann kann es gut sein, dass er tatsächlich tagsüber in seinem eigentlichen Zuhause ist.
Vielleicht futtert er sich ja noch anderswo auch durch, und die Besitzer wundern sich schon weshalb er immer dicker wird :p

Hängt doch einfach mal ein paar Zettel mit Foto in der Umgebung auf. In den Läden z.B. im näheren Umkreis. Einfach nur draufschreiben "Wer kennt diese/n Katze/Kater? Bitte melden unter: Tel.Nr. xxx".
So ist die Chance, dass wenn die Besitzer die Zettel nicht sehen, sich zumindest jemand andres melden der weiß wo das Tier hingehört.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #9
Auch ein Halsband könnt man vorübergehend mit der Telefonnummer bestücken.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #10
Ergänzende Nachbetrachtungen
Aus der unmittelbaren Nachbarschaft (unserer und der Nebenstraße) kann er/sie nicht sein. Eigentlich hatten wir schon an Aushänge gedacht, doch das könnte aber auch, wie eine Vermittlungsbörse wirken.
Nachfragen im Tierheim hier und bei "unserer" Tierarztstation ergaben bisher auch nix. Jetzt hoffen wir sehr, eventuell fündig zu werden, bei den Leuten (ein paar Straßen weiter), die Exoten und Langhaarkatzen züchten.

Verrückt ist auch, daß es uns in der gesamten Zeit noch nicht gelang, seinen Aufenthaltsort tagsüber herauszufinden. "Otto" kommt relativ pünktlich kurz nach Einbruch der Dunkelheit, bleibt eine Weile und verschwindet dann. Er wurde bisher weder bei uns, noch auf den angrenzenden Grundstücken im Hellen gesehen. Selbst unsere Nachbarin, die sonst sogar weiß, wenn ein Sperling eine Feder verlor, hat "Otto" bisher gesehen.

Trotz aller Zuwendung von uns, bleibt "Otto" (vielleicht auch "Ottilie"??) sehr, sehr mißtrauisch. Bei unbedachten, heftigen Bewegungen retteriert er sofort. Er läßt sich zwar nach längerem Zureden am Kopf und der vorderen Rückenpartie streicheln und auch mal kraulen - sonst aber läßt er sich nicht anfassen, hochheben schon gar nicht.
Für unsere anderen Katzen interessiert er sich sehr, rennt oft tollpatschig auf sie zu und möchte sie beschnüffeln, wird von denen aber als Ungeheuer klassifiziert (oder eigenartigen Hund) und dementsprechend unfreundlich empfangen . . . .
_________________

"Otto" - wir nennen ihn einfach so - kommt nach wie vor. Beinahe pünktlich taucht er zwischen 21°° und 22°° auf. Dann sitzt er schweigend in echt erwartungsvoller Haltung in der Tür und scheint auf ein einladendes Signal zu warten..

Ist es nicht verrückt? Als er neulich mal aus uns unerklärlichem Grund völlig ausblieb, machten wir uns regelrecht um den Kerl Sorgen, und wie überlegten, wo er wohl versehentlich eingesperrt wäre.
Wir sind auch noch nicht dahinter gekommen, wo sich "Otto" tagsüber aufhält.

Heute nun hat er uns echt überrascht. 19:20 kam er echt unerwartet (so früh war er noch nie) hier in mein kleines Arbeitszimmer, naschte von dem Trockenfutter, welches hier immer für hungrige Mäulchen bereitsteht und schlenderte dann in aller Seelenruhe in Richtung Küche. Aber nicht, ohne sich an Tischbeinen und anderen Gegenständen zu reiben.

Nach wie vor sind "Otto's" Portionen eher was für einen mittleren Hund und stets knuspert er hinterher noch ein paar Happen Trockenfutter. Für unsere Begriffe trinkt er viel zu selten/zu wenig. Kann aber auch sein, daß er sich unterwegs oder bei uns im Garten an den zahlreichen Tränken versorgt

Einen Erfolg haben wir jedenfalls schon zu verzeichnen - der Rücken faßt sich nicht mehr so kamm-/keilförmig mager an. Ach - und ein wenig kämmen ließ er sich auch schon. Aber nur ein bissel - dann erhob er die Pfote und haute meiner Holden den Kamm aus der Hand . . . .

Muß noch was nachtragen.
"Otto" oder "Ottilie" - wir wissen es noch immer nicht. Da hinten läßt er/sie keinen ran. Auch nicht vorhin, als unser geheimnisvoller Gast sich auf die Couch flegelte und den Kopf auf das Bein meiner Holden regelrecht ablegte. Er schien ein Weilchen zu schlafen - wenn man das überhaupt als schlafen ansehen kann. Der Kerl scheint ständig in höchster Alarmbereitschaft zu sein.
Unsere dagegen gänzlich anders - wenn die pennen, dann pennen die! Offenbar haben die grenzenloses Vertrauen zu uns und ihrem Zuhause. Wenn Mikes auf einem Kissen schläft, pennt der auch weiter, wenn man ihn hochnimmt und in einen anderen Raum trägt . . .

"Otto" mag auch nicht von den übrigen Katzen - egal, ob Miez oder Kater - beachtet/beschnüffelt werden. Offensichtlich empfindet er das als Bedrohung, was unsere aber nun ebenfalls falsch deuten. So entstand vorhin eine Situation, bei der sich "Otto" und Mikes gegenüberstanden, sich anfauchten und auch ein paarmal mit den Pfoten fuchtelten - aber ohne sich zu treffen. Als meine Holde den Zwischenfall mit lautem Schimpfen quittierte, war "Otto" eingeschnappt und verschwand beleidigt auf die Terrasse. Dauerte über 2 Stunden, bis er wieder rein kam.

Sollte "Otto" bleiben wollen, ergeben sich Probleme. Wird er sich in unser Rudel eingewöhnen?
Und - was, wenn das Winterhalbjahr kommt und wir die Türen wieder ständig geschlossen halten? Durch die Katzenklappen komm der ganz bestimmt nicht durch - dazu ist er einfach zu groß?
Ihn jedoch nun beizeiten "abnabeln"???
Das bekommen wir nicht fertig . . . .

Mit seinem linken Ohr muß was Schlimmes passiert sein. Es ist quer rüber verknorpelt - deshalb auch die auffällige abgewinkelte Haltung. Im Inneren der Ohrmuschel sieht es aus, als wäre es zerrissen gewesen.
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Hier kann man deutlich das völlig vernarbte, abgeknickte Ohr erkennen


So richtig Platz hat unser geheimnisvoller Gast in dem Sessel nicht. Ob er deswegen die untergelegte Decke loswerden wollte?

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Noch rasch ein kurzes Nickerchen - ehe es wieder raus in die Nacht geht . . . mit unbekanntem Ziel . . .

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Und nun heute Abend?
Das zweite Mal in den vergangenen 3 Wochen halten wir vergeblich nach ihm Ausschau.
Alles Rufen ist umsonst - von "Otto" keine Spur.
Und wieder macht man sich Sorgen . . . ist er womöglich irgendwo versehentlich eingesperrt, ist ihm was passiert???
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #11
Auch ein Halsband könnt man vorübergehend mit der Telefonnummer bestücken.
Damit sich Otto irgendwo noch damit stranguliert wenn er wo hängen bleibt?
Ne, ne, ne!!!! Nie und nimmer ein Halsband bei einer Katze anbringen!
Wo er hingehört kann man auch anderst rausfinden, ohne das Tier zu gefährden.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #12
So ein Halsband würde uns "Otto", glaube ich, auch gewaltig übel nehmen. Vor allen wie soll es funktionieren - wer sollte nachts hinter ihm hersausen und nach einer Telefonnummer am Halsband forschen ? ? ? ?

Tja Freunde, von Tasso war auch die Rede.
Was aber kann ich konkret dort nennen - genaue Rasse-Bezeichnung, Alter, Name des Tieres? Alles Fehlanzeige! Haben doch nur jede Menge Spekulationen und ganz wage Vermutungen.

Die TÄ-Station hier ganz in der Nähe ist informiert. Die tippen übrigens dem ersten Eindruck nach auf Norwegische Waldkatze - oder Mix. Von den Leuten dort aber jemanden zu Mitternacht herzubitten, wage ich nun trotz meiner Dickfelligkeit doch nicht. Bliebe das Hinfahren - aber zur Geisterstunde?
Abgesehen davon, daß das Tier in unsere Katzenkisten überhaupt nicht reinpaßt.
Wir haben in der vergangenen Nacht mal versucht, zu messen:
Schulterhöhe knappe 45 cm - hinten noch höher.
Länge über alles etwa 100 bis 115 cm.
Und noch etwas konnten wir ermitteln - Otto ist mit ziemlicher Sicherheit kastriert (dort, wo was zu sehen sein müßte. ist nix :wow:)

Eine befreundete TÄ rät uns, gaaaanz behutsam vorzugehen und durch keine vorschnellen Handlungen das bissel Vertrauen, was das Tier uns entgegenbringt, auf keinen Fall zu gefährden. Dazu gehört z.B. momentan, daß wir die Stubentür nicht schließen dürfen, wenn "Otto" im Raum ist. Er spielt sofort verrückt und gebärdet sich wie wild.

Ach ja - bisher haben all unsere Nachforschungen in unserer Siedlung nichts ergeben. Auch die Familie mit der Langhaar-Katzenzucht steht vor einem Rätsel.
Vielleicht liegt es auch daran, daß Otto offensichtlich nur nachts "auf Achse" ist. Unsere Nachbarin hält uns schon für durchgeknallt . . . .

Also wäre uns eine Fellnase abhanden gekommen, würden wir überall in der Umgebung plakatieren. Ist übrigens hier schon immer so üblich.
Und dann - wie abhanden gekommen?!
Freiwillig würde keine unserer Schmusetiger mehr als ein paar Stündchen fortbleiben, weil es ihnen hier an nix fehlt.
Wir gehen daher also langsam davon aus, daß Otto - sollte er ein Zuhause gehabt haben - ausgesetzt/verstoßen worden zu sein. Wie sonst könnte solch stolze Katzen derart verwahrlost und echt runtergekommen sein?! Auch vermuten wir, daß er hier bei uns seine einzige Mahlzeit am Tag bekommt. Was er z.B. in der vergangenen Nacht verzehrte, hätte mit Sicherheit einen mittelgroßen Hund gesättigt - so viel hat damals mein Schäferhund nicht auf einmal hintereinander verputzt!

Das Rätseln geht also mittlerweile in die 5. Woche!!!
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #13
Normalerweise würde ich das mit dem Halsband auch nicht machen, aber erstens gibt es welche, die sich öffnen, sollte die Katze hängenbleiben und zweitens, hat sie einen Besitzer hat sie (ãhm ER) die längste Zeit ein Halsband getragen.
Es wäre aber eine Möglichkeit schnell mit dem Besitzer Kontakt aufzunehmen.
Ein paar Stunden Hasband wird sicher keinen umbringen.
 
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  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #15
Ja, genau das. Wollte zudem gerade vorschlagen, Otto/Ottilie dort als Fundtier zu melden. Bitte mit Bild.

Der "Trick" mit dem Halsband und meiner Anschrift hat hier geholfen. Keine 2 Stunden später stand der Dosi mit meinem Halsband vor der Tür und ich wusste, wem das Tier gehörte.

Kannst du alternativ das Tier nicht kurzfristig bei dir einsperren und vom Tierschutz abholen lassen? Die könnten dann Geschlecht, Tätowierung, Chip überprüfen. Oder selbst mit dem Katzentier zum Tierarzt / Tierschutz?
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #16
Ihr könnt doch nicht ernsthaft vorschlagen den Kater wegzusperren und den Tierschutz zu rufen.
Wenn er nur abends auftaucht, wird er tagsüber sicher bei seinen Menschen sein.
Ich finde es nach wie vor falsch den Kater ins zu Hause eurer Katzen zu lassen und ihm Futter zu geben.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #17
Ja wenn er sicher Menschen hätte, aber so wie er aussieht..denke ich das eher nicht.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #18
wie sieht erst denn aus? ich sehe weder verfilzte Haare noch sieht erst ungepflegt aus. sicher, er hat ein kaputt Ohr, aber das scheint alt zu sein.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #19
Bin zwar neu hier und noch unbekannt, doch darfste mir glauben, wenn ich von total verfilzter Unterwolle (Klumpen bis dicht an die Haut) schreibe.

Und überhaupt, wenn mir ein Tier begegnet, daß echt ungepflegt und obendrein noch extrem abgemagert ist, kann ich dem nicht Futter und Trinken verwehren. Vermutlich hat der bereits tagelang zuvor das Futter verschlungen, was wir für unsere Igel in den Garten stellten. Jetzt - nach 4 Wochen - benimmt er sich an seinem Teller normal - schlingt nicht mehr, wie ein Hund auf der Flucht!
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #20
Kann man sich so ein Chiplesegerät vom Tierschutz ausleihen? Ich finde gut das Du ihm Futter gibt , Du verfolgst ja das Ziel sein Besitzer zu finden. Wenn er verfilzt ist, bekommt er mindestens 14 Tage keine Pflege mehr. Und ich finde schon, man kann sehen das er etwas ungepflegt aussieht. Aber dennoch kann es sein, dass er von seinem Dosi vermisst wird. Aber gut wäre sicherlich auch in nächster zeit eine ärztliche Versorgung, aber dafür muss er er Vertrauen haben.
Wie wäre es denn mit einem Foto am Einkaufladen im Ort.
Ich denke auch an Urlaubszeit, dem Sitter entlaufen ,oder Tier eines alten kranken Menschen.
Das Ohr ist ja schon sehr auffällig, da müsste man doch weiter kommen.
Bei Tasso und im Haustierregister kannst Du auch einfach Halblanghaarkater und Farbe angeben. Fundtiere sollten auch bei der Gemeinde gemeldet werden.
 
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