Otto - was bist Du, woher kommst Du?

Diskutiere Otto - was bist Du, woher kommst Du? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Na, mehr wollten doch hier alle nicht, das Versucht wird der Chip auszulesen und das Tier eine ärztliche Behandlung bekommt. Aber Du musst schon...
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #41
Tja Layastin, des Rätsels Lösung schien gefunden zu sein.
In dem benachbarten Siedlungsgebiet wohnt eine sehr betagte Dame, die sich nun schon seit etlichen Wochen in einer Klinik befindet. Sie hat eine recht große Katze.
Wie uns nun aber die Nachbarn erzählten, soll es sich um einen Perser-Kater handeln, der - zudem in guter Obhut untergebracht - nun auf die Genesung seines Frauchens wartet.


Danke Fileo - endlich bringt es mal jemand auf den Punkt!
Mittlerweile sind die Beiträge einiger User hier alles andere, nur keine Hilfe. Ich bin es echt leid, mir Unvermögen, mangelnde Intelligenz oder gar schuldhafte Versäumnisse anhängen zu lassen.


Wir haben seit zig Jahren mit Katzen zu tun, waren im Verband organisiert und haben viele Jahre hindurch sogar recht erfolgreich gezüchtet. Klaro, daß da auch eine Box vorhanden ist - eine ganz normale Katzenbox. In so ein Ding nun ein Tier mit mehr als 40 cm Risthöhe und reichlichen 110 cm Länge stundenlang eingefercht zu halten, übersteigt mein Verständnis von anständigem Umgang mit Tieren ganz gewaltig!

In meinen bisherigen Beiträgen hatte ich mehrfach erwähnt, daß unser geheimnisvoller Gast - wenn er kommt - bisher immer erst nachts auftaucht (zwischen 22 - 24 Uhr). Der Versuch, ihn in eine jetzt extra beschaffte Hunde-Bos "einzupacken" schlug wegen dem plötzlichen Mißtrauen des Tieres fehl. In der darauffolgenden Nacht kam "Otto" nicht - wir fürchteten schon, ihn verprellt zu haben.

In dieser Nacht nun war er erstmals wieder hier (erst kurz nach Mitternacht), verhielt sich betont mißtrauisch und ist von gut 45 Minuten wieder untergetaucht.

In den hier geforderten Hau-Ruck-Methoden sehen wir keinen Sinn - die Zuständigen übrigens ebenso wenig.
Warum also nicht behutsam vorgehen und entsprechend der gemeinsamen Absprachen handeln?
Schließlich gilt es nicht, entwichenes Schlachtvieh einzufangen. Daß gerade Katzen äußerst empfindsame Wesen sind, dürfte hier in diesem Gremium wohl bekannt sein, oder bestehen da Zweifel? Dann allerdings wäre ich hier völlig falsch gelandet . . . .

Na, mehr wollten doch hier alle nicht, das Versucht wird der Chip auszulesen und das Tier eine ärztliche Behandlung bekommt. Aber Du musst schon zugeben dass es nicht so rüber kam. Diese Geräte kann man sich übrigens vom Tierschutz ausleihen, und benutzen ohne das Tier zu verschrecken. Eine Nacht geht da immer. Wäre ja schön wenn ihr ihn übernehmen könntet ,wenn es seinem Frauchen nicht gut geht. Leider ist es all zu oft so.
Und er scheint ja schon länger Streuner zu sein, bei seinem Pflegezustand. Um so wichtiger ist zu klären ob die Besitzerin nochmal zurück kommt ,oder Gesundheitszustand so schlecht ist ,dass sie in ein Altenheim muss oder gar verstirbt. Es ist sehr selten ,dass Menschen in dem Alter so lange im Krankenhaus sind, meist gehen sie spätestens nach 14 Tagen in eine Frühreha und von daaus ins Pflegeheim. Nach 4 Wochen weiss man schon in der Regel Bescheid. In jedem Krankenhaus gibt es ein Sozialdienst über diesem könnte man Kontakt aufnehmen. Aber dazu bedarf es natürlich der Chipauslesung um Sicherheit zu haben ,dass es sich wirklich um das Tier der alten Dame handelt. Dann bleibt mal am Ball! Das Chipauslesen mit einem geliehenem Gerät müsste doch klappen damit verschreckt man doch kein Tier, das bei Euch auf dem Sofa schläft.
Der Chip ist meist links am Hals.
Ach ja, und die alte Dame würde es bestimmt auch freuen zu hören,dass ihr geliebtes Haustier ein Zuhause gefunden hat. Das ist für die alten Menschen ganz besonders wichtig, ich weiss dass weil ich Krankenschwester bin. Die sind wirklich unruhig und machen sich dann große Sorgen um ihr Tier. Also dann versucht es mal. Mich würde es freuen wenn Du uns auf dem Laufenden hälst.
 
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  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #42
Tja Layastin, des Rätsels Lösung schien gefunden zu sein.
In dem benachbarten Siedlungsgebiet wohnt eine sehr betagte Dame, die sich nun schon seit etlichen Wochen in einer Klinik befindet. Sie hat eine recht große Katze.
Wie uns nun aber die Nachbarn erzählten, soll es sich um einen Perser-Kater handeln, der - zudem in guter Obhut untergebracht - nun auf die Genesung seines Frauchens wartet.


Danke Fileo - endlich bringt es mal jemand auf den Punkt!
Mittlerweile sind die Beiträge einiger User hier alles andere, nur keine Hilfe. Ich bin es echt leid, mir Unvermögen, mangelnde Intelligenz oder gar schuldhafte Versäumnisse anhängen zu lassen.

Na ist doch fein, wenn des Rätsels Lösung gefunden wurde. Zwar frage ich mich, welch "gute Obhut" es ist, wenn der Kater in einem angeblich ach so schlechten Zustand rumstiefelt, aber naja.

Übrigens unterstellt Dir niemand Unvermögen, mangelnde Intelligenz oder sonst was. DU hast dich an dieses Forum gewendet und um Tipps und Unterstützung gebeten und auch erhalten. Das diese Tipps nunmal nicht immer deiner Vorstellung entsprechen, damit musst Du klarkommen - ist jedoch kein Grund hier derart arrogant und pampig darauf hinzuweisen, dass es dich nervt. Scheinbar bist Du mit deinen Tierschutz, TÄ, OA und weiss der Geier, was Du alles mobilisiert hast gut aufgestellt (auch wenn dir offensichtlich keiner dieser "Vereine" wirklich hilft).
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #43
Ich hab's so verstanden, dass Otto nicht der Kater der alten Dame ist, da dieser woanders in Pflege gegeben wurde.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #44
Ja so hab ich es auch verstanden, ausdem sehen ja Perser gewöhnlich gaaaanz anders aus XD
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #45
Eben, das denke ich doch auch! ;-)
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #46
Tja - so ist es, wenn Beiträge nur diagonal mal überflogen werden und offenbar nur nach Ansätzen gesucht wird, um weitere Belehrungen bzw. schräge Vermutungen loszuwerden.

Viel sinnvoller wäre gewesen, mir etwas mehr über besondere Charaktermerkmale dieser "sehr großen Katzen" (über die Rasse herrscht ja nach wie vor Unklarheit) zu verklickern.

Was wir bisher bei Wikipedia & Co zu diesem Thema fanden, spricht ganz und gar nicht dafür, unseren geheimnisvollen Besucher (nach weitestgehender Klärung seiner Herkunft) in unser Rudel aufzunehmen . . . (zu dominant, mit anderen Artgenossen unverträglich usw.).

In der kommenden Woche wird über den weiteren Verbleib von "Otto" entschieden, so daß dieser Thread hier von den zuständigen Admis /Mods geschlossen werden könnte.
Vielleicht begegnen wir uns an anderer Stelle unter besseren Vorzeichen mal wieder . . . .
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #47
Warum bist du so herablassend und unfreundlich?

Man versucht dir hier zu helfen! Und nur weil jemand etwas falsch verstanden hat - muss man nicht so abfällig sein :roll:
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #48
Ok, aber schreib doch in der kommenden Woche dann noch einmal wo "Otto" dann bleibt, ja?!

Gern hätte ich dir gesagt, wass für eine Rasse er/sie ist, aber mehr als dass wohl ein Coonie drinsteckt kann ich leider nicht sagen. Eben wegen der Größe nicht aber dem restlichem Erscheinungsbild.

Ich wünsche Otto alles Gute!
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #49
Und Coonies sind nicht unbedingt Dominant :) Meine Zoé ist das beste Beispiel :)
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #50
Viel sinnvoller wäre gewesen, mir etwas mehr über besondere Charaktermerkmale dieser "sehr großen Katzen" (über die Rasse herrscht ja nach wie vor Unklarheit) zu verklickern.
Du kannst nicht von einer bestimmten Rasse sagen, dass deshalb jede Katze den selben Charakter haben muss.
Wenn Otto z.B. als Einzelkatze gehalten wurde, und die ganze Zeit von Frauchen verwöhnt und verhätschelt wurde, warum sollte er dann andre Katzen und Kater um sich sich toll finden die ihm den Platz streitig machen könnten?

Zudem sagt ja auch niemand hier, dass es definitiv eine reinrassige Katze ist. Wenn da ein Mix drinsteckt, kannst du noch so sehr googlen und findest nix über seinen Charakter.

Meine Main-Coon-Mix war vom Verhalten her auch etwas anders als das, was über Coonies geschrieben wird. Ich weiß bis heute nicht, ob sie überhaupt ein Mix ist, da ich sie aus dem Tierheim geholt hatte und die grundsätzlich ohne nachgewiesene Papiere solche Tiere immer als Mix vermitteln müssen.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #51
Ich finde eigentlich nicht, dass da etwas vom Cooni drin ist. Nur weil er groß ist muss es kein Cooni sein, oder? Eigentlich wüsste ich garnicht wo ich ihn hin stecken sollte.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #52
Kann ja auch ne andre Waldkatzenart sein.
Vom Kopf her würde ich schon in die Richtung tendieren.
Ne Perser ist da, meiner Meinung nach jedenfalls nicht drin (wegen dem längeren Fell meine ich jetzt).
Was hat also sonst noch langes Fell und ist meist krätiger gebaut?
Und eine normale Straßen-/Bauernhofkatze ist es jedenfalls auch nicht.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #53
Er ist wohl einfach Otto :-D

Und jetzt die Antwort, für die mich einige steinigen werden:

Wenn es offensichtlich niemanden gibt, der Otto vermisst, dann kümmert euch um ihn und seid ihm eine gute Familie! Nehmt ihn auf und alles Glück der Welt für den lieben kleinen Wurstsalat Otto :)
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #54
Steinigen wird ich niemand :mrgreen:

Die kümmern sich ja zum Glück um Otto.
Nur gibt es halt das Problem, dass viele der Meinung sind, dass sich nicht richtig drum gekümmert wird ob Otto von irgendwem vermisst wird.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #55
Tja Tawlwoot,
in höchster Eile über sämtliche zugängliche Medien suchen, den gerade langsam Vertrauen schöpfenden ergreifen, "einpacken" und nachts zum Lesegerät karren - all das trat hier in den absoluten Vordergrund.

Hingegen wurde unser behutsames und in erster Linie auf Pflege gerichtetes Vorgehen (das übrigens im Einklang mit allen zuständigen "Ämtern" stand) von der Gemeinschaft hier eher als Schluderjan angesehen, als hämischer Versuch, uns noch ein zusätzliches Katz einzuhamstern.

Haben wir bei der Anzahl unserer Katzen gar nicht nötig - oder schreibt man das jetzt offiziell zusammen (garnicht?).

Danke Dir für die lieb gemeinten Wünsche.
Nur - Otto ist erst einmal nicht erschienen . . . .
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #56
Tja Tawlwoot,
in höchster Eile über sämtliche zugängliche Medien suchen, den gerade langsam Vertrauen schöpfenden ergreifen, "einpacken" und nachts zum Lesegerät karren - all das trat hier in den absoluten Vordergrund.

Hingegen wurde unser behutsames und in erster Linie auf Pflege gerichtetes Vorgehen (das übrigens im Einklang mit allen zuständigen "Ämtern" stand) von der Gemeinschaft hier eher als Schluderjan angesehen, als hämischer Versuch, uns noch ein zusätzliches Katz einzuhamstern.

Ich frage mich ernsthaft, weshalb Du so herablassend bist. Du wolltest Tipps, Du hast sie bekommen. Aus KW bin ich andere Umgangsformen gewöhnt.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #57
Tja Tawlwoot,
in höchster Eile über sämtliche zugängliche Medien suchen, den gerade langsam Vertrauen schöpfenden ergreifen, "einpacken" und nachts zum Lesegerät karren - all das trat hier in den absoluten Vordergrund.

Hingegen wurde unser behutsames und in erster Linie auf Pflege gerichtetes Vorgehen (das übrigens im Einklang mit allen zuständigen "Ämtern" stand) von der Gemeinschaft hier eher als Schluderjan angesehen, als hämischer Versuch, uns noch ein zusätzliches Katz einzuhamstern.

Haben wir bei der Anzahl unserer Katzen gar nicht nötig - oder schreibt man das jetzt offiziell zusammen (garnicht?).

Danke Dir für die lieb gemeinten Wünsche.
Nur - Otto ist erst einmal nicht erschienen . . . .

Was heißt garnicht nötig, ihr habt Mitleid, und ihm lieb gewonnen. Man sollte immer beide Seiten sehen,und die Möglichkeit in betracht ziehen, dass er durch einen dummen Zufall sein Zuhause verloren hat, und vermisst wird. Was bitte ist daran falsch. Natürlich freuen sich hier alle wenn eine Niemandskatze ein Zuhause bekommt. Aber es muss nunmal geprüft werden ob es wirklich eine Niemandskatze ist.
Es ist wirklich schön dass ihr Euch ihm annimmt, und ein Zuhause geben wollt,bitte mehr von solchen Leuten, aber auch mit allen Pflichten und dazu gehört nunmal die Chipprüfung und eine ärztliche Untersuchung. Auch um Deine anderen Tiere zu schützen und um dass eventuelle Krankheitsrisiko zu minimieren. Ich finde es auch nicht so schön dann so pampig zu reagieren, wenn man hier im Forum gut gemeinte Ratschläge bekommt. Ich war auch lange im Tierschutz tätig, und dass Verhalten ist schon sehr merkwürdig. Ein guter Tierschutz bietet Dir Hilfe in allen Bereichen an, auch was die Chipauslesung betrifft. Eine Gemeinde hat nie Interesse an einer Findelkatze, die sind froh wenn die sich nicht kümmern müssen und auch keine Kosten tragen müssen.

Aber wie gesagt hier freuen sich alle darüber wenn eine wirkliche Niemandskatze ein neues liebvolles Heim bekommt.
Ich Wünsche Euch mit Eurem Otto viel Glück. Und vor allem Dingen Otto dass er wieder ein Zuhause bekommt entweder bei seinem vorherigem Besitzer oder auch bei Euch. Otto hat es bestimmt verdient, und er scheint Euch zu mögen. Das darf man auch nicht vergessen. Und er sieht alt und und sehr ungepflegt aus, es wäre dann doch auch sehr schön wenn er im Alter einen Zuhause findet wo er willkommen ist. Er hat Euch ja aus irgendeinem Grund dazu auserwählt. Das ist doch schön!!! Schlau scheint er zu sein, dort wo andere Katzen leben bekomme ich Futter!!! Hoffentlich geht dass nicht schon seit Jahren so. Wo ich mir auch Gedanken drüber mache ist sein Fell, es scheint verfilzst zu sein, und das kann ganz dolle Schmerzen und Verletzungen machen. Ich merke dass auch bei meinem Halblanghaarkater, wenn er eine Stelle hat die verknotet ist, tut ihm dass weh, und zwar so sehr dass er von allein zum kämmen kommt. Da sollte auch dringend was passieren. Er ist letzte Nacht nicht gekommen, vielleicht gab es ne dicke Maus, das Wetter ist auch so schön. Da kann man auch Draußen schlafen. Er scheint ein überlebenskünstler zu sein. Aber im Winter ist es leider nicht mehr so schön.
 
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  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #58
Ich kann Mikus aber voll verstehen und empfinde seine Art auch nicht als herablassend - im Gegenteil, er wünscht sich doch nur eine Kommunikation auf Augenhöhe (und die wird schnell mal ausser Acht gelassen, wenn man selbst anderer Meinung ist, als das Gegenüber ;)). Natürlich verstehe ich euch auch, dass ihr zielgerichtet zu sagen versucht, dass Otto schnell sein eventuelles Heim, so er denn eines hat, wiederfindet - aber die Seite von Mikus ist eben die Realität und die ist eben gemächlich. Es bringt rein garnichts, das frisch geschenkte Vertrauen von Otto sofort auszunutzen, ihn einzupacken und dahin zu karren, wo es ein Chiplesegerät gibt. Im Gegenteil - ich fürchte, damit hätte man Otto auf immer vergrault und wenn er kein Heim hat, wird seine endlose Odyssee weitergehen - nicht sehr wünschenswert, oder?

Ich hätte es genauso gemacht, wie Mikus. Jedesmal ein bisschen mehr Vertrauen aufbauen. Nichts dazwischen schieben, was dieses frische und zerbrechliche Vertrauen erschüttert.
Sicher - es mag vielleicht und eventuell irgendwo Leute geben, zu denen Otto gehört, das muss man in Betracht ziehen, und dass die ihn vermissen. Aber weder die haben etwas davon, wenn man von Otto was erzwingt (was vielleicht noch misslingt und er dann flüchtet), noch hat irgendwer sonst was davon, denn dann werden wir Otto wahrscheinlich niemals wieder sehen und er kommt weder zu seiner Familie zurück, noch zu Mikus. Und das ist der Punkt, auf den ich hinaus wollte.

Sicher sind die Ratschläge gut gemeint, die hier gekommen sind. Und das hat Mikus ja auch nicht angezweifelt. Nur muss man eben auch immer bedenken, dass es einen Tempus da draussen gibt, der sich nicht jenen hält, in dem hier Forenbeiträge kommen ;) Und es geht ja auch nicht um einen explodierten Gasherd, den man sofort austauschen muss, sondern um ein Lebewesen, das von einer langen Reise kommt und erstmal prüfen muss, dass ihm nichts getan wird.

Daher - immer ruhig und gemächlich.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #59
Vertrauen aufbauen ist schon richtig. Otto nicht verkraulen ist auch richtig.

Es stellt sich aber auch die Frage, wie es weiter gehen soll.
Mikus sagte, Otto verträgt sich nicht mit andren Katzen. Wie soll Otto also bitte da ein neues Zuhause bei Mikus haben?
Und eine Katze, die sich in die Wohnung traut und auf dem Sofa liegt, auf einen Chip überprüfen zu lassen, sollte ja wohl nicht gleich das komplette Vertrauen von Otto in Frage stellen.

Als Beispiel:
Kein Tier mag gerne zum Tierarzt. Und trotzdem flüchten sie, wenn man wieder zu Hause ist, nicht vor einem. Ganz im Gegenteil sogar. Sie freuen sich, dass sie wieder zu Hause sind und schmusen meist freudig mit einem.
Warum sollte Otto da eine Ausnahme sein?

Und nochmals zur Erinnerung.
Jeder der mal ein Tier vermisst hat, wird wissen wie es sich anfühlt wenn man Tage, Wochen, Jahrelang im Ungewissen ist ob das Tier überhaupt noch lebt.
Es ist eine unendliche Qual die man da durchlebt.
 
  • Otto - was bist Du, woher kommst Du? Beitrag #60
. . . . Mikus wünscht sich doch nur eine Kommunikation auf Augenhöhe (und die wird schnell mal ausser Acht gelassen, wenn man selbst anderer Meinung ist, als das Gegenüber ;)). . . . . - aber die Seite von Mikus ist eben die Realität und die ist eben gemächlich. Es bringt rein garnichts, das frisch geschenkte Vertrauen von Otto sofort auszunutzen, ihn einzupacken und dahin zu karren, wo es ein Chiplesegerät gibt. Im Gegenteil - ich fürchte, damit hätte man Otto auf immer vergrault und wenn er kein Heim hat, wird seine endlose Odyssee weitergehen - nicht sehr wünschenswert, oder?

Meine Frau und ich danken Dir von Herzen für Deinen entspannenden Beitrag.

Wir hatten uns mit dem Thema "Otto" hauptsächlich deswegen gemeldet, um mehr über das spezielle Verhalten, den Charakter solcher Großkatzen in Erfahrung zu bringen. Von der ganz normalen Hauskatze bis hin zum Perser behaupten wir schlicht, uns eigentlich auszukennen. Will sagen, da liegen haufenweise jahrzehntelange Erfahrungen vor. Das ließ ich auch schon mehrmals anklingen. Deshalb nervte es auch ein wenig (inmitten unserer wirklichen Probleme) fortlaufend von einigen Usern hier, über Grundkenntnisse der Katzenhaltung und der damit verbundenen Pflichten "unterrichtet" zu werden.
Wenn Tag für Tag die gleichen Texte wiederholt werden – tja, ich weiß nicht, wen das wohl helfen könnte.

Sehr dankbar nahmen wir hingegen jede vernünftige Art von Ratschlägen auf und . . . folgten so manchem Tipp.

Wieso man hier in der Runde aber offenbar immer wieder der Annahme ist, wir hocken hier taten- und gedankenlos herum und warten, daß sich alles von selbst erledigt, ist uns absolut unverständlich. Es ist doch sonnenklar, daß man sofort nach einem eventuellen Besitzer forscht, wenn einem ein Tier zuläuft.
@ GarNesh - das machen wir im KWer Bereich schon bei Tieren, die man flüchtig sieht und annehmen kann, daß es sich um Streuner handelt. Auf diese Weise konnten wir vor etlichen Wochen mit dafür sorgen, daß ein vor ALDI "abgestellter" kleiner Hund ganz schnell und problemlos in vernünftige Obhut kam.

Nichts dazwischen schieben, was dieses frische und zerbrechliche Vertrauen erschüttert.
Sicher - es mag vielleicht und eventuell irgendwo Leute geben, zu denen Otto gehört, das muss man in Betracht ziehen, und dass die ihn vermissen. Aber weder die haben etwas davon, wenn man von Otto was erzwingt (was vielleicht noch misslingt und er dann flüchtet), noch hat irgendwer sonst was davon, denn dann werden wir Otto wahrscheinlich niemals wieder sehen und er kommt weder zu seiner Familie zurück, noch zu Mikus. Und das ist der Punkt, auf den ich hinaus wollte.

Genau das wäre nun wahrscheinlich beinahe passiert.
Otto, der sonst regelmäßig nach max. 3 Stunden wieder spurlos im Dunkel der Nacht untertaucht, hatte eines Tages entweder die Zeit verpennt oder . . . wollte er womöglich noch mit uns gemeinsam frühstücken???
Doch als wir dann die Situation nutzen wollten und Fenster und Türen schlossen. steigerte sich Otto regelrecht in wilde Panik. Völlig außer sicht kratze er knurrend am Küchenfenster und biß sogar in den Rahmen der Haustür, durch die er ja nachts immer reinkommt. Als wir ihn beruhigen wollten, fauchte er nur und schlug nach uns.
Schon wegen seines zerstörerischen Treibens, ließen wir ihn rasch ins Freie entweichen . . . .

In den darauffolgenden beiden Nächten blieb Otto aus!
Wir ärgerten uns gewaltig, dass wir uns von dem Gedrängel hier in den Beiträgen haben treiben lassen und von allen Ratschlägen der Kompetenten hier (Leiterin des Tierheim, die Tierärzte der Station hier im Nachbarort und der Verantwortlichen im Ordnungsamt) abgewichen waren.

In der 3. Nacht erschien unser geheimnisvolle Gast endlich wieder. Er schien fürchterlichen Hunger zu haben, denn er verschlang eine Portion, die gewiß einen mittelgroßen Hund satt gemacht hätte. Aber anfassen ließ er sich nicht!
Dabei war es in den Nächten zuvor meiner Frau schon gelungen, ihn – wenn auch immer nur für kurze Zeit – zu bürsten und ganz behutsam die fürchterlich verfilzte Unterwolle wenigstens an Kopf, Hals und Schulter zu entfernen.

Daß man über diese erst einmal missratene Situation nicht vor lauter Freude hüpft und hier ausgelassen postet, dürft wohl jedem einleuchten.
Das zeitliche Geschehen hier vor Ort ist eben – wie Tawlwoot schon sagt – mitunter völlig von all den Beiträgen abweichend.

. . . es geht ja auch nicht um einen explodierten Gasherd, den man sofort austauschen muss, sondern um ein Lebewesen, das von einer langen Reise kommt und erstmal prüfen muss, dass ihm nichts getan wird.
Daher - immer ruhig und gemächlich.

Danke Dir!
Genau das ist auch die Ansicht aller hier in das Thema „Otto“ involvierten Leute.


Inzwischen scheint unser Gast das Vorkommnis so einigermaßen verwunden zu haben. Jedenfalls kommt er relativ regelmäßig wieder zu den gewohnten Zeiten und flegelt sich auch mal in den Katzensessel. Sobald wir jedoch die leicht angelehnte Terrassentür schließen, läuft er sofort zur Haustür, um zu prüfen, ob die auch wie gewohnt einen Spalt breit offen ist . . .
 
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