Kasimir - Mein Pflegekater

Diskutiere Kasimir - Mein Pflegekater im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Einige von euch werden sich noch an Kasimir erinnern, den Gunda und ein paar andere Tierschützerinnen in einem ganz furchtbaren Zustand...
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Einige von euch werden sich noch an Kasimir erinnern, den Gunda und ein paar andere Tierschützerinnen in einem ganz furchtbaren Zustand aufgefunden haben. Ich hatte mich dann als Pflegestelle angeboten und nach einiger Zeit zog Kasi bei mir ein.

Lange konnte ich nichts über ihn schreiben, denn er musste noch einmal zum Tierarzt zurück.

Jetzt ist er aber wieder da und es ist Zeit, seine Geschichte weiterzuschreiben.

An dieser Stelle aber zuerst ein großes Dankeschön an Schweden-Tiger, die mir einen großen Sack CBÖP als Spende für Kasimir gebracht hat. Vielen vielen Dank!!!

Hier nun ein zunächst ein Rückblick:

14.06.2012:
Nach einer schlimmen Krallenkratzattacke (Kasi hatte mich aus heiterem Himmel angegriffen und übel an Kopf und Stirn verletzt) haben wir uns entschieden, Kasi noch einmal zum Tierarzt zurückzubringen. Es war zu befürchten, dass in seinem Köpfchen etwas nicht in Ordnung ist. Seine Unberechenbarkeit machte uns Angst :neutral:

Der Abschied fiel mir unendlich schwer. Kasi schien zu ahnen, dass er für längere Zeit wegbleiben wird, denn er hat sich nur mit massiver Gegenwehr in die Transportbox stecken lassen.

Der Tierarzt hat verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass Kasi eine Zyste hinter dem einen Auge hatte. Zuerst wurde überlegt, diese operativ zu entfernen. Doch so eine OP ist eine heikle Angelegenheit.

Dann hat sich der Tierarzt doch entschieden, zunächst mit Antibiotika zu versuchen, ob sich die Zyste allein zurückbildet. So war es dann auch. Der Heilungsprozess hat aber sehr lange gedauert.

Außerdem haben wir zwischenzeitlich in Erfahrung gebracht, dass Kasi wohl mal von einem Auto angefahren worden ist. Leider hat ihn damals niemand zum Tierarzt gebracht :n035:, so dass sein Kiefer schief zusammengewachsen ist. Diese Fehlstellung lässt sich heute leider nicht mehr korrigieren.

Ich kann mir gut vorstellen, dass bei diesem Unfall in seinem Köpfchen noch mehr kaputtgegangen ist. Vielleicht hatte Kasi öfter Kopfweh und ist deshalb so unberechenbar?

25.07.2012:
Heute war es endlich so weit: Nach langen sechs Wochen Wartezeit konnte ich Kasi endlich wieder abholen.

Das stundenlange Autofahren schien Kasi sehr gestresst zu haben. Als wir um ca. 19.30 Uhr zu Hause ankamen, war er sehr schlecht gelaunt und machte das durch lautes Miauen auch sehr deutlich!

Aber er wusste noch, wo sein Futterplatz und das Katzenklo sind. Sofort hat er erstmal sein Abendbrot aufgefuttert und sich anschließend im Zimmer umgeguckt, ob sich in seiner Abwesenheit etwas verändert hat.

Leider wurde er dann wieder übermütig. Als mein Sohn an ihm vorbeiging, sprang Kasi ihn an und umkrallte sofort wieder mit seinen Vorderpfoten die Wade meines Sohnes. Und leider hat er ihn wieder so doll erwischt, dass gleich Blut kam :sad: Der Kasi hat wirklich verdammt lange Krallen :neutral:
Kurze Hosen und nackte Beine sind nicht die passende Kleidung, wenn man mit Kasi zusammenlebt :???:

Ach Mann, warum macht er das nur immer? Das Leben könnte so einfach sein.

26.07.2012:
Heute Morgen, nachdem ich Kasi sein Frühstück gebracht hatte, wollte ich ein bisschen mit ihm spielen. Leider hat ihn keine meiner Spieleangeln interessiert. Er guckt immer nur nach den Händen, die die Angel in der Hand halten, und versucht, danach zu hauen.

Dann war's Zeit, ich musste wieder rüber in meine Wohnung, um mich für die Arbeit fertigzumachen. Ich stehe also vom Sofa auf, gehe los und da springt mich der kleine Kerl von hinten an. Da hab ich das allererste Mal mit ihm geschimpft und ganz laut "NEIN" gesagt. Da hat er mich sofort losgelassen :shock:

Ist er vielleicht doch einfach nur unerzogen?

Übrigens waren wir in der Zwischenzeit nicht untätig. Und zwar haben wir in die Tür, die die Räume meines Sohnes von meiner Wohnung trennt, ein Gitter eingebaut. So können Kasi und meine Katerbande Kontakt miteinander aufnehmen, ohne dass wieder Blut fließt.

Leider sind die ersten Annäherungsversuche schon gescheitert. Man hört nur wütendes Knurren und Fauchen auf beiden Seiten :evil:

28.07.2012
Es hat sich noch nicht viel verändert. Kasi haut nach allem, was sich bewegt. Vor allem Hände sind sein beliebtestes Opfer. Manchmal kann man auch ganz still sitzen, die Hände auf dem Schoß. Schon kommt er und greift die Hände an. Selbst beim Streicheln kann man gar nicht so schnell gucken, wie man eine gewischt bekommt. Nicht schön! :-(

Heute Morgen zum Beispiel wollte ich ihm sein Frühstück geben. Der Napf war noch nicht am Boden angekommen, da haute er danach und fiel mir aus der Hand. Da hieß es erstmal tief durchatmen :-x

Leider hab ich auch nicht viel Zeit für ihn. Morgens ein Viertelstündchen für Streicheln, Frühstück, Klo saubermachen. Abends dann ein bisschen mehr; aber auch nicht viel, denn ich hab ja auch meine eigenen Fünf und einen Haushalt. Abends ist dann zwar mein Sohn da, der aber durch das ständige Hauen auch schon ein bisschen genervt ist.

Deshalb ist Kasi viel allein :neutral: Es wäre so schön, wenn er sich in meine Gruppe integrieren ließe. Aber das kann ich vergessen, das wird nix! Ich könnte echt heulen. Und dabei hatte ich mich so auf ihn gefreut :c020:
 

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  • Kasimir - Mein Pflegekater

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  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #2
Bei dem Text muss ich erst mal tief durchatmen, das ist wirklich keine schöne Situation. Ich muss leider gleich weg, schaue später noch mal rein.
 
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #3
So, da bin ich wieder. Das ist wirklich eine blöde Situation, hat er das beim Tierarzt denn auch gemacht? So könnt ihr ja kein Vertrauen zu ihm aufbauen, was ist bloß mit ihm los? Die Zyste hinterm Auge wurde doch behandelt, vllt. hat er immer noch Schmerzen.

Wäre es evtl. besser wenn er Freigang haben könnte, es gibt Katzen, die kann man einfach nicht einsperren und er kommt ja von draussen.

Diese Situation tut mir auch sehr leid für dich und deinen Sohn, ihr wollt ihm nur helfen und dann reagiert er so. Dabei ist er so ein hübscher Kerl, sein Schicksal hat viele Menschen und mich auch angerührt.
 
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #4
Das stimmt, er ist wirklich ein Hübscher. Vor allem ist sein Fell jetzt so schön weich und auch seine Vorderbeine, die voher so gelblich waren, sind jetzt schneeweiß. Daran kann man sehen, dass er sich besser fühlt und sich auch wieder putzen kann. Auch das angeschlagene Auge sieht jetzt viel besser aus.

Ich bin sicher, er meint das mit dem Hauen nicht böse. Wenn ich zu ihm rüber gehe, kommt er sofort an und streift mir um die Beine. So wie eine Katze das macht, wenn sie gestreichelt werden will. Aber wenn man ihn dann streichelt, muss man verdammt aufpassen, denn urplötzlich haut er einfach zu :-| Vielleicht ist es wirklich nur Ungeduld.

Er ist jetzt auch viel agiler als vorher. Während er damals viel geschlafen hat, läuft er jetzt von Fenster zu Fenster und guckt raus. Ich denke auch, dass er jetzt lieber wieder nach draußen möchte. Die Behandlung beim Tierarzt hat ihm geholfen, er fühlt sich gut und will nun nicht mehr in der Wohnung bleiben.

Er bräuchte ein Zuhause, wo er sicher nach draußen gehen kann. Und wo möglichst keine anderen Katzen sind. Obwohl - vielleicht ist draußen gar nicht so böse zu den anderen. Er kommt ja ursprünglich von einer Stelle, wo noch andere Katzen lebten. Da muss das ja auch funktioniert haben.

Ich weiß auch nicht, bin auf alle Fälle ziemlich ratlos und auch traurig :-(
 
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #5
Hallo Andrea,

ich hatte so sehr gehofft, das sich alles zum Guten wendet und das Hauen am Tag der Ankunft nur durch den Streß bedingt war.

Leider scheint es so nicht zu sein.... Ist er wohl wirklich unglücklich mit seiner Situation??? Vorher hat sich auch niemand um ihn gekümmert, das weiß ich. Da wurde nur mal von einer Küchenhilfe Essensreste rausgestellt... Ansonsten sind die Leuten dort die Tiere egal.

Leider hat er das in der Tierarzt-Praxis auch gemacht. Zum Schluß hatte nur noch 1 Helferin keine Angst vor ihm... Alle anderen haben sich nicht mehr an ihn ran getraut...

Ich weiß nicht ob wir jemanden finden werden, der ihm Freigang geben kann, Verständnis für sein Verhalten hat und keine Angst vor ihm bekommt... Er will ja kuscheln....

Wir werden jetzt besprechen wie es für Kasi weiter gehen soll...

Ich habe schon mal überlegt, ob er evtl. doch noch Schmerzen hat. Eine Möglichkeit dies zu testen wäre, wenn man ihm mal für ca. 1 Woche nen gut verträgliches Schmerzmittel geben würde. Keine Ahnung ob das ne Option ist....
 
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #6
Hallo Andrea.
Das tut mir so leid für dich. Vielleicht hat Kasi wirklich noch Schmerzen. Wenn er was am Köpfchen hat dann ist es schwierig, das hat meine Sunny ja auch. Sie faucht die anderen auch nur an. Ich wünsche viel Glück mit Kasi.
Liebe Grüße Kathi.
 
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #7
Ach Kathi, wenn es nur Fauchen wäre. Leider sind es ja Krallenattacken und die sind wirklich schlimm. Man kann sich in Kasi's Gegenwart nur in Zeitlupe bewegen und muss ihn wirklich immer im Auge behalten.

Vorhin als ich ihn füttern wollte, habe ich mir meine dicken ärmelhohen Lederhandschuhe angezogen :!:

Ich glaube nicht, dass er Schmerzen hat. Dafür ist er zu agil. Ich kenn das von meinen anderen Katern so, wenn die was haben, sind die ganz ruhig oder ziehen sich zurück. Daran merke ich immer, wenn mit einem von denen was nicht stimmt.

Kasimir hingegen ist ständig in Bewegung. Als wenn er hyperaktiv ist. Er muss unbedingt nach draußen.
 
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #8
Lass uns morgen mal bitte telefonieren...
Ich würde probieren ihm Paroli zu geben.. sprich erstaml nur lange Hosen an, wenn er haut, fauch ihn an oder sag klar und deutlich "nein"... füttern udn spielen nur mit Handschuhen, jedes mal wenn er haut gehst du weg und unterbrichst das Spiel.. genauso mit Futter, stell es ihm erst hin wenn er es ohne hauen kann... meinst du er reagiert auf sowas? Ich überlege gerade ob man merkt das er attackiert man die Wasserspritze auch einsetzen kann.. aber ads könnte zu gegen Aggressionen führen.. *vermut*
Hat er auf den Da Bird nicht reagiert?
Die Tierarzt Helferinnen hatten auch nur Angst vor ihm weil er so in die Gitter springt... und halt mal vorsichtig das Hosenbein von hinten antariert... so arg war er da nicht.. ich vermute wir erleben gerade einen unausgelasteten "normalen" Kasi.. jetzt heißt es harte Erziehungsarbeit... ich glaube nicht das er Schmerzen hat, ich glaube so ist er fit.



Edit:
darf ich im anderen großen Forum deine Texte kopieren? vllt finden sich da noch mehrere Meinungen...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #9
Was du da vorschlägst, ist leicher gesagt als getan.

Immer lange Hosenbeine, immer Handschuhe:
Du weißt, dass Kasi in der Wohnung meines Sohnes lebt. Der kann nicht immer und ständig Handschuhe anziehen. Stell dir vor, du müsstest in deiner Wohnung den ganzen Tag Handschuhe und immer lange Hosen anziehen (denk mal z. B. an die 30 Grad der vergangenen Tage).

Mein Sohn kann sich mittlerweile nicht mehr frei in seiner Wohnung bewegen, weil Kasi immer und ständig hinter ihm her ist. Man muss da drüben alles in Zeitlupe machen und Kasi immer im Auge behalten. Man kann nichts, wirklich absolut nichts ohne ihn machen, weil er immer um einen herum ist und dann zuhaut. Auf die Dauer ziemlich zermürbend.

Obwohl mein Sohn - wie wir alle - sehr gerne Katzen mag, ist er mittlerweile schon ziemlich angefressen. Was ich gut verstehen kann, denn sogar ich bin schon genervt.

Vom Spielen mit Angeln hält Kasi nichts, wie schon beim letzten Mal, als er hier war. Er beobachtet nur die Hände und haut danach.

Leider habe ich keinen Raum, wo ich Kasi einsperren könnte, um meinen Sohn zu entlasten. Und das kann auch nicht die Lösung sein!

Ich bin sehr unglücklich über die ganze Situation, denn so hatte ich es mir nicht vorgestellt. Wir wollten Kasi so gerne helfen, aber so kann es nicht weitergehen. Deshalb bitte ich euch ganz dringend, schnell eine andere Lösung für Kasimir zu finden.
 
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #10
es gibt keine Lösung für ihn.... die einzige die wir haben ist ihn ohne medizinische Versorgung dort wieder raus zusetzen.. da kriegt er nicht mal mehr regelmäßig futter..
Wenn du jetzt sagst er soll so schnell wie möglich dort weg.. haben wir keine Chance für ihn... ich würde euch bitte es jedenfalls zu probieren.. eine Woche lang.. und dann gucken das sich Ideen finden.. mit dem Verhalten ist er unvermittelbar und andere Vereine würden ihn einschläfern, das kommt für uns aber nicht in Frage.

Ich weiß auch gar nicht was ich dazu sagen soll.. so hat er sich weder in der Praxis noch bei dir vorher verhalten, das ist jetzt Verhaltensproblem nr 3, bzw Verhalten nummer 3.... ich verstehe das einfach nicht..
Die in der Praxis haben Bange gehabt weil er so ins Gitter springt, die Tierarzt Helferin hat dann ganz kla rzu ihm "nein" gesagt und er ist runter und hat sich benommen.. kein Schlagne nach den Händen mehr etc...

Ich werde morgen guckne ob sich ein Verhaltenstherapeut oder irgendwas ähnliches bei dir ind er Nähe finden lässt... etwas anderes fällt mir so auch ncith ein...

Darf ich deine Beiträge ins andere Forum rüber kopieren?

ich bin gerade aktiv dabei Hilfe zu suchen.. gucke nach Verhaltenstherapeuten um Bremen rum.. aber ohne Empfehlung ist dsa schwierig.. bis jetzt ist mir das sehr positiv ins Auge gefallen.. vllt haben die noch Tipps oder Ideen..
Ich hab auch ein paar Bekannte angeschrieben ob irgendwer schonmal so einen Fall hat udn noch Tipps hat...
 
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #11
Ist es möglich das sein Verhalten evtl. "nur" am fehlenden Freigang liegt? Sonst wäre Zylkene vielleicht eine Möglichkeit...
 
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #12
Ist es möglich das sein Verhalten evtl. "nur" am fehlenden Freigang liegt? Sonst wäre Zylkene vielleicht eine Möglichkeit...

auch wenn es nur Freignag wäre.. er müsste ja perse irgendwo 4 Wochen festgesetzt werden...
Zyklene ist schonmla ne gute Idee.. aber das dauert ja auch etwas.. und ich glaube nicht das nur "Entspannung" reicht...

Ich bin schon gerade fleißig am Trommeln, lasse das auch durch nen Verteiler laufen, evtl findet sihc ja jemand der gute Ideen hat.

Option 2, in unter Schmerzmittel setzen und guckne ob die Anfälle nachlassen, evtl hat er Schmerzen und verbindet die mit der Hand?

--> meiner Meinung nach ne Möglichkeit aber hier nicht gegeben, was meint ihr?
 
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #13
Ich bin um meine Einschätzung gebeten worden und werde dies nun versuchen gut zu sortieren:

Kasi macht das vordringlich bei euch, aber nicht in der Praxis - der Grund: bei euch fühlt er sich zu Hause und nimmt sich deshalb bei euch nicht zurück, sondern lebt aus, was in ihm steckt - so wie ein Kind, was zu Hause ungezogen ist, in der Schule aber artig ;-)
Das heißt nicht, daß das sein Charakter ist, sondern die Wut über das vorher woanders erlebte läßt er dort ab, wo er sich wohlfühlt, so wie wir eben bei einem Streit mit dem Chef beherrscht bleiben und dann zu Hause aber bei einem kleinen alltäglichen Mißgeschick schlagartig explodieren.
Du sagst, er wirkt hyperaktiv - er ist es - er steht unter kompletter innerlicher Anspannung. Da ist soviel in seinem Leben an Umstellung passiert. Die einen ziehen sich zurück aufgrund schlimmer Erlebnisse und müßen langsam gelockt werden wieder zu Vertrauen und die anderen Vertrauen weiterhin, wissen aber nicht wohin mit ihren angestauten Gefühlen.

Ich hatte mal eine ältere nach Auszug zurückgelassene Hauskatze bei mir, die obwohl sie jahrelang versuchte in die Häuser zu kommen immer wieder abgewiesen wurde. Jahrelang hielt sie sich immer weiter in ihrer alten Umgebung auf und bettelte im wahrsten Sinne des Wortes um ihr Leben. Als dann der erste der letzten harten Winter mit über -20 Grad kam hatte endlich jemand erbarmen und fragte bei meiner TÄ'in, was man tun könnte, die mich anrief. Bei mir war diese Katze super lieb und friedlich - untergebracht im Katzenraum. Im neuen zu Hause war sie 2 Tage super verkuschelt und griff dann Nachts unvermittelt ihr Frauchen an - es war eine Übersprungshandlung einfach aufgrund der aufgestauten Gefühle. Zum Glück war nach diesem einen Angriff der Spuk vorbei - ich denke auch aufgrund des besonnen Verhaltens der Leute, die sie in die Schranken wiesen und keine Angst vor ihr zeigten, aber Stärke repräsentierten, aber trotzdem Liebe ausstrahlten - denn sonst kann sich so ein Verhalten einschleichen. Das ist wie bei Hunden oder Pferden, die ihr Herrchen aufgrund eines Vorfalls dann nicht mehr ernst nehmen - das kippt dann schnell und aus dem eigentlich reinen Abreagieren wird ein Dominanzspiel.

Bei Kasi denke ich ist es eine Mischung aus beidem. Er ist noch nicht fertig mit abreagieren und zeitgleich hat sich da aber schon ein Dominanzverhalten gebildet.

Ich sehe deshalb nur 2 Möglichkeiten: entweder ihr - vor allem dein Sohn, wo er sich ja befindet - nehmt euch die Zeit mit ihm zu arbeiten - das heißt ein individuelles Training erarbeiten, das ihm hilft seine Aggression ungefährlich abzubauen und ihm aber zeitgleich hilft euch wieder als "Chefs" ernst zu nehmen, bei dem er aber zeitgleich auch gut geborgen und aufgehoben ist und sein darf(!) (ihr seit die Mama und deshalb seid ihr strteng, aber auch lieb und deshalb darf Kasi klein und weich sein und muß nicht böse und nicht stark sein), oder er muß woanders hin, wo ihm eben diese Arbeit von Anfang an gegeben werden kann und man ihm noch ohne angst begegnet.

Freigang kann das Problem zwar mildern, da er sich dann dcraußen auspowern kann, wird es aber nicht beseitigen. Ich bin mit einer Katze wie Kasi groß geworden - sie war im Freigang und liebte es uns Kindern im Garten aufzulauern und uns an die Beine zu springen - sie tat es nur und ausschließlich, wenn diese nackt waren ;-) Als ich größer und selbstbewußter wurde und sie auch in die Schranken wies tat sie das nicht mehr...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #14
Taskali wie könnte den so ein Plan aussehen? Bzw wie handelt man jetzt richtig?
 
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #15
Am besten wäre man da mit einer echten TP aufgehoben um so etwas auszubaldowern - aus der Ferne ohne das Tier je gesehen zu haben ist immer schwerer da konkret was zu sagen.

Meine Gedanken dazu:

Ich würde ihn für 2 oder 3 Tage erstmal komplett ignorieren. Also nur reine Versorgung machen, ihn dabei aber nicht beachten, auch nicht ansprechen, nicht streicheln. einfach wortlos Futter hinstellen und wieder gehen - dabei aber bitte darauf achten, daß man trotzdem eine positiv freundliche gute Laune Atmosphäre ausstrahlt. Ist schwer - ich weiß. Aber dadurch ist die Chance vorhanden, daß alle runterkommen von der aufgeheizten Atmopsphäre.

Danach müßte man dann mit dem Programm anfangen - am besten wäre was in Clickerrichtung, das hilft immer ungemein. Ziel beim Therapieclickern ist nicht, daß er irgendwelche Kunststückchen lernt, sondern beclickert wird das gewünscht Verhalten - das ungewünschte wird einfach ignoriert. Also z.B. zu Anfang einfach nur Leckerlie aus der Hand futtern - ganz simple Sache, aber er lernt die Hand als was schönes kennen statt als etwas, was zum abreagieren gut ist. Dann wird belohnt, wenn er sich streicheln läßt ohne aggression. Bei leichten Aggressionsanflügen ignorieren aber weitermachen, bei kompletten Angriffen wortlos die session abbrechen und zur Tagesordnung übergehen.
Zum auspowern wären Leckerlie-werfspiele denk ich gut. Ihn mit den Leckerlies anlocken und in einem größeren Raum die Leckerlies quer durch den Raum werfen, so daß er hinflitzen muß um sie sich zu holen.
Und wie gesagt: keine Angst zeigen, sondern Zuversicht und stärke Ausstrahlen. Dann traut er sich das nicht mehr so schnell.
 
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #16
Ich bin schon dabei eine zu finden.. nur leider sind das zig Leute in Bremen und ihc hab ka wer gut ist.. danke für deine Tipps...

Andrea, möchtest du den mit ihm arbeiten oder möchtest du es gar nicht mehr probieren eben weil es so massiv ist.. Das soll jetzt kein Angriff sein sondern ne sehr ernstgemeinte Frage.... Egal wo er das Problem hat, es muss jetzt aktiv gehandelt werden... Wir sind dir nicht böse wenn du sagst geht gar nicht mehr... nur wir können halt nicht innerhalb von Stunden ne Lösung jetzt finden..
Bitte überleg dir das bis heute Abend in Ruhe.. ich kann verstehen wenn du nicht mehr möchtest... ich hätte auch echt Angst... die Wunden tun ja auch weh...aber ka.. das hatte ich auch einfach nicht erwartet... Aber das hab ich ja bereits vorher am TElefon gesagt als wir besprochen haben wann und wie er zurück kommt. Wäre das irgendwie absehbar gewesen hätten wir dir und ihm die Fahrt und alles nicht zugemutet.
 
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  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #17
Habe gerade Mittagspause und fange gleich an zu heulen, wenn ich das hier alles so lese.

Ich habe ein bisschen Gefühl, als würde mir unterschwellig unterstellt, ich wolle Kasi „loswerden“. Um eins mal klarzustellen, so ist es nicht!

Sonst hätte ich nicht meinen Sohn um Mithilfe gebeten, damit ich überhaupt erst Pflegestelle werden kann.
Sonst wäre ich bestimmt nicht von Pontius bis Pilatus mit Kasi gefahren, damit er wieder gesund wird.
Sonst hätte ich nicht meinen Bekannten gebeten, mir eine Gittertür zu bauen, damit eine Zusammenführung mit meinen Katern leichter wird.
Sonst wäre ich nicht 130 km gefahren, um ihn nach sechs Wochen Tierarztaufenthalt wieder abzuholen.
. . .

Ich habe auch nicht verlangt, dass Kasi innerhalb der nächsten 24 Std. woanders hin soll. Dass das unmöglich ist, weiß ich selbst. Ich habe lediglich darum gebeten, schnell eine andere Lösung zu finden, weil es so nicht weitergehen kann. Die Situation ist nicht nur für uns Menschen schwierig, sondern mit Sicherheit auch für Kasi nicht schön.

Zum Vorschlag „Erziehungsarbeit“ bei Kasi zu leisten, kann ich nur sagen, dass ich das von meinem Sohn nicht auch noch verlangen kann. Er ist mit seinen 24 Jahren beruflich stark eingespannt. Er geht morgens um 7 Uhr aus dem Haus und kommt um ca. 19 Uhr (manchmal auch später) nach Hause. Dann duscht er, kommt danach fix bei mir Abendessen und muss anschließend noch ca. 1 ½ Std. seinen beruflichen Papierkram machen. (Er hat seinen Dienst-Laptop übrigens mittlerweile in meiner Wohnung aufgestellt, weil Kasi ihn nicht in Ruhe arbeiten lässt.)

Ich selbst habe auch nicht die Zeit, Kasi zu „erziehen“ oder mit ihm zu arbeiten. Ich bin voll berufstätig, gehe um ca. 8.30 Uhr aus dem Haus und habe um ca. 17 Uhr Feierabend. Einkaufen, Abendessen kochen für meine Söhne, Katzen füttern, mindestens vier Katzenklos säubern, Wäsche waschen/aufhängen/abnehmen, Geschirrspüler etc. pp.; zwischendurch nach draußen laufen mit den Tabletten für meinen schwer herzkranken Kater, der als Extrem-Freigänger ja leider nicht immer parat steht. (Das kommt übrigens noch erschwerend hinzu: Er kommt ja auch oft nachts nicht nach Hause, so dass mich die Angst um ihn nicht richtig schlafen lässt. Dadurch bin ich eigentlich fast immer müde und übernächtigt.)

Dann noch meine andern beiden Kranken: der dreibeinige Merli mit seinem Struvitproblem und Micki mit seiner FORL-Krankheit, der mir in letzter Zeit ständig überall hinpinkelt, sogar oben auf die Küchenarbeitsplatte. Dass so etwas auch an die Substanz geht, kann – denke ich – jeder hier zumindest ansatzweise nachvollziehen.

Das alles soll jetzt keine Rechtfertigung sein. Oder irgendwie doch; zumindest aber eine Erklärung, warum ich so genervt bin.

Die Kritiker unter euch werden jetzt sagen: „Das hätte sie ja auch vorher wissen können“ oder „Sowas muss man sich vorher überlegen“.

Um ganz ehrlich zu sein, dass es so extrem werden würde, habe ich nicht geahnt. Ich hatte schon viele Katzen in meinem Leben, aber Kasi ist wirklich ein „Sonderfall“. Als ich mich für ihn als Pflegestelle beworben habe, habe ich es wirklich nur gut gemeint. Ich wollte dem geschundenen Tierchen ein schönes Zuhause auf Zeit bieten, mit Katzengesellschaft, mit Kuscheln und Schmusen und allem Drumherum. Mein Merli war auch ein Straßenkater, der sich dann aber problemlos in unser Zuhause integrieren ließ und jetzt ein zahmer Oberschmuser ist. Ich hatte mir gewünscht, dass es bei Kasi auch sein würde. Dass das Ganze jetzt so nach hinten los gehen würde, habe ich nicht erwartet. Wirklich nicht!

Mir geht es jetzt einzig und allein darum, für Kasimir die beste Lösung zu finden. Ich denke, dass es für ihn auch nicht schön ist, nur mit Lederhandschuhen gestreichelt zu werden. Aber anders traue ich mich nicht mehr an ihn heran. Und ich habe wirklich das Gefühl, er will jetzt wieder raus.

Und ja, du kannst meine Texte ins andere Forum kopieren. Selbst wenn ich da wieder verrissen werde wie beim letzten Mal, und das von Leuten, die mich überhaupt nicht kennen. Aber ich habe damals gewusst, dass mit Kasi was nicht stimmt und leider habe ich ja auch recht behalten (Zyste hinterm Auge)!!!
 
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #18
Also möchtest du nichts weiteres probieren sondern Kasi soll die PS wechseln? Es hat dir niemand unterstellt dsa du ihn loswerden möchtest, dsa hab ich mit keinem Wort geschrieben.. ich habe gefragt ob du mit ihm arbeiten kannst.. ich habe den ganzen morgen damit verbracht eine Lösung zu finden...
Mein Vorschlag wäre jetzt das wir erst einmal Metacam besorgen und ihn 5-7 Tage unter Schmerzmittel setzen... nach 1-2-3 Tagen müsste eine Verbesserung eintreten... wenn nicht, probieren wir es mit BB und einer Verhaltensänderung... ich habe die Nummer von jemand versirten die gerne helfen möchte.. nur ich kann nicht so viel Auskunft geben wie du.

Ich habe übrigens auch geschrieben das dsa niemand erwartet hat..
Du wurdest auch im anderen Forum nicht verrissen, sondern es wurde eine kritische Stimme laut die wir bzw respektive ich sofort ruhig gestellt haben.. mehr nicht..

Das was wir probieren möchten ist kein Programm während des ganzen Tages.. nur kleine Sachen.... es soll darum gehen das ihr eben nicht mehr mit Handschuhen ran müsst und dergleichen..ich brauche einfach jetzt momentan von dir den Hinweis ob dus jedenfalls probierne möchtest oder ob du einfach sagst aufgabe.. weil dann haben wir nur die Möglichkeit Kasi wieder daraus zu setzen wo er herkommt. und nein es verurteilt dich keiner wenn du aufgibswt, wir brauchen nur jetzt eine klare Entscheidung.. um in kasis sinne weiter zu gucken..

Und es hat dir in diesem Thread niemand etwas unterstellt... er hatte was ja, und warum das beim ersten mal in der praxis nicht aufgefallen sit, ka, aber wir haben dir geglaubt und haben ihn in tierärztliche Betreuung zurück gegeben! Es hat nie jemand an dir gezweifelt...

Ich bin jetzt arbeiten, wäre super wenn du mir bis heute Abend iwie bescheid geben könntest wie du dich entschieden hast und ob du mit der Person telefonieren möchtest... weil dann können wir weiter schauen... mehr als aus der Ferne helfen kann ic nicht, ich bin so überlaufen das ich Kasi nicht aufnehmen kann.
 
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #19
Ich zumindest verurteile dich nicht - es ist nicht leicht mit einer Problemkatze klar zu kommen, wenn man nicht damit gerechnet hat bzw. bisher sowas nicht kannte. Deshalb ja die Tipps, was du tun kannst. Dabei ist Qualität entscheident - nicht Quantität!

Nur kurz zum Umriß: ich bin volltags berufstätig, Alleinerziehend mit 2 Kindern, habe großes Haus + großen Garten, die in Ordnung gebracht + gehalten werden müßen, 7 eigene Katzen, mache als weiteres Hobby mit Autos und bin PS auf eigene Verantwortung für derzeit 5 - bald 7 Katzen - davon 4 kranke Kitten und 1 scheuer zu zähmender Kater. Der Tag hat nur 24 Stunden, schlafen muß man auch. Entscheident ist nicht WIEVIEL man mit einem Tier arbeitet, sondern wie intensiv. Ich habe pro Katze am Tag auch nur jeweils wenige Minuten. Im Schnitt nur Morgens und Abends - und morgens auch nur kurz - mit den Pflegis. Die Arbeitssessions dauern im Schnitt 10-15 Minuten. Entscheident ist: in dem Moment wo ich zu dem Tier gehe für diese Session ist alles andere nicht vorhanden und ich bin nur für dieses Tier da. Das spürt es und damit gebe ich ihm das Gefühl gewollt und erwünscht zu sein, auch wenn ich den restlichen Tag keine Zeit für es habe.

Wenn du mit diesem gehetzt-gestresst-Gefühl, was in deinem Posting zum Ausdruck kommt zu Kasi gehst, dann spürt er das und es überträgt sich auf ihn und zusammen mit seiner inneren Wut expoldiert das. Das hat keinen Sinn. Wenn du merkst, das du das Streß und Angstgefühl nicht im Griff hast, dann ignoriere ihn bitte einfach - das ist besser, als wenn du deine Gefühle noch mit auf ihn oben drauf packst. Du bzw. ihr habt erstmal einen unsichtbaren Kater, dem ihr einfach nur Futter hinstellt und das Kaklo säubert....

Zum ignorieren wollte ich noch was hinterherschieben:
Das darf man nicht vermenschlicht sehen - das ist für Kasi dann in dem Sinne keine Bestrafung oder so, sondern im Gegenteil. Ignorieren gilt unter Katzen als Höflichkeit (!). Damit zeigst du ihm dann (aus seiner Sicht), daß du seine Privatphäre und seine Gefühle respektierst und dich nicht aufdrängst. Aufdrängen tun sich nur ungezogene Kitten, die man erziehen muß... ;-)
 
  • Kasimir - Mein Pflegekater Beitrag #20
Hallo Andrea,

ich habe mich jetzt auch mal durchgeforstet und nochmal den Thread von früher durchgeguckt.

Dort wurde festgestellt, das Kasi sehr schlecht hört und schlecht sieht. Wenn das immer noch so ist, kann auch das mit reinspielen, warum er so aggressiv reagiert.
Ob eine Katze Schmerzen hat oder nicht, lässt sich manchmal auch nur feststellen, wenn man Schmerzmittel gibt. Wenn die Katze dann entspannter ist, dann hatte sie vorher Schmerzen.
Ich glaube ich würde auch total ausflippen, wenn ich kaum was sehen würde, schlecht hören und auch noch Schmerzen hätte, so könnte man auch Kasis Verhalten erklären.

Ich denke gerade diesen Weg kannst du probieren, da er eine geringer Aufwand ist. Und Anhaltspunkte, dass Kasi Schmerzen haben könnte gibts genug. Die Zyste beim Auge, der gebrochene, jetzt total schiefe Kiefer, der lange vor sich hin schwärende Entzündetet Backenzahn kann auch Nerven zerstört haben, so dass er nun chronische Schmerzen hat.
Gerade das Gesicht ist unglaublich empfindlich, was Verletzungen betrifft, auch Katzen haben einen Trigeminusnerv, der von der Kopfseite kommend in 3 Armen in den Kiefer, über den Augen"brauen" und in die Stirn läuft... er wurde auf einer Seite massiv von einem Autounfall verletzt, das kann auch gut diesen sehr empfindlichen Nerv verletzt haben!
(Trigeminusneuralgie ist etwas sehr sehr unerträgliches und kann einen im wahrsten Sinne verrückt vor Schmerzen machen)

Bitte probier den Weg aus, mit den Schmerzmitteln. Es wäre doch für euch eine gute Lösung, wenn sich herausstellen würde, dass diese Aggression und wahnsinnige Unruhe von unerträglichen Schmerzen kommt. Diese Schmerzen können auch plötzlich aufflammen und wieder weg sein in Intervallen... Und auch diese Zyste, die kann innerhalb kürzester Zeit wieder anschwellen.
Ich kann mich erinnern meine Katzen haben den Metacamsaft einfach nur ekelhaft gefunden. Mein Tierarzt hat mir dann, als Glenn ihre Reisszähne rausbekommen hat Tabletten mitgegeben. Ein Schmerzmittel namens Onsior ( ), die hat Glenn wie Leckerli einfach so verputzt. :mrgreen:

Bitte lasst euch nicht ins Boxhorn jagen. Es ist unglaublich schwer eine Katze zu mögen oder gar zu lieben, die einen angreift, weil sie einfach schreckliche Waffen haben mit ihren Krallen und Zähnen...
Katha und Gunda rotieren und versuchen alle Möglichen Lösungswege zu finden. Aber gib uns Zeit. Und gibt Kasi mal wirklich Schmerzmittel, einen Versuch ist es wert.

Ganz liebe Grüsse aus Osnabrück
Steffi

PS: du hast einen FORL Kater? Hast du schon mal im blauen Katzenforum den FORL Thread gelesen? Ich habe auch 2 Katzen die FORL haben... oder hatten. Sie sind nun seit über einem Jahr beide komplett Zahnlos und ihnen geht es seitdem prächtig :-D
Das Zahnfleisch ist perfekt rosa, kein Mundgeruch mehr, kein Durchfall mehr, und sie sind viel enstpannter und aufgeschlossener, weil die Schmerzen endlich weg sind.
 
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Trauert mein Kater?!: Hello, vor 3 Tagen ist mein Seelenfreund Toni (BKH,10 Jahre) verstorben. Ich habe ihn letzte Woche Donnerstag in die Tierklinik gebracht und bei...
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