Danke für die ausführliche Erklärung.
Ich weiß übrigens, was die Wörter "Barfen" und "Supplemente" bedeuten, und die meisten anderen Mitleser hier vermutlich auch, das hättest du also nicht erklären müssen, schon gar nicht gleich zweimal.

Du hättest "Barfen" und so weiter auch nicht in Gänsefüßchen setzen müssen, das klingt so, als wär alles, was die Barf-Vordenker so rausgefunden haben, per se unseriös.
Oder soll deine Abhandlung gleich in ner tiermedizinischen Fachzeitschrift veröffentlicht werden? Dann nimm vorher besser ein paar von den Sonderformatierungen raus, die wirken emotional arg geladen.
Warum die Phosphorgehalte bei Judys (nicht Judiths) Kalkulator eigentlich Phosphatgehalte sein sollen, hab ich immer noch nicht kapiert. Auch wenn Phosphor in Lebensmitteln praktisch immer als (organisches Poly)Phosphat vorliegt - in sämtlichen Lebensmitteldatenbanken wird immer der Phosphorgehalt aufgeführt, nicht der Phosphatgehalt; in sämtlichen klinischen Bedarfswertetabellen für Katzen ist immer von der Phosphoraufnahme die Rede, nicht von der Phosphataufnahme. Warum da jetzt deiner Meinung nach also ausgerechnet Phosphat gefragt sein soll, erschließt sich mir nicht.
Und in dem von dir zerrupften "Laienlink" ist nirgendwo von Phosphatbindern die Rede. Da geht es nur darum, den Phosphorgehalt im Futter selbst zu senken und/oder den Calciumgehalt zu erhöhen.
Ansonsten find ich dein naives Gottvertrauen in Tierärzte auf Grund von zig Erfahrungen hier im Forum (und von mir persönlich) relativ unangebracht ... ich denk mal, 70% der Tierärzte würden bei Nierenleiden die RC-Renal-Trockenfuttertüte über den Tresen reichen und sagen, dass man seine Katze mit allem anderen im wesentlichen umbringt.
Ums Selber-Nachforschen führt m.E. kein Weg drumrum.
Ich find's gut, dass du drauf aufmerksam machst, dass die "Barferszene" oft auch nur im eigenen Saft köchelt. Aber das könnte man doch von allen Seiten her etwas konstruktiver machen, oder?