Sie gewöhnen sich daran, ja. Der Punkt ist nur: Den Schaden, die Defizite, erkennt man meistens aber erst, wenn man sieht, was ihnen gefehlt hat, wenn eine zweite Katze da ist. Gerade die ruhigen, genügsamen Katzen, die nicht aus Protest pinkeln, randalieren, Tapeten zerkratzen, bei diesen ruhigen Tieren denkt man oft: Ach, die sind doch zufrieden. Nein. Wenn sie dann vergesellschaftet werden, und eben noch keinen totalen Schaden durch jahrelanges Alleinsein haben, merkt man, wie groß der Fehler war, den man durch die Einzelhaltung begangen hat. Diese Tiere blühen regelrecht auf, saugen wie ein Schwamm diese neuen Erfahrungen auf.