Kater vom Zug überfahren

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  • Kater vom Zug überfahren Beitrag #41
Ja, da hast du Recht. Es wäre ja auch utopisch, wenn das alles so schnell verarbeitet wäre.
Gestern habe ich von Herny geträumt. Ich habe geträumt, dass er nicht eingeschläfert werden musste und weitergelebt hat. In meinem Traum hatte er auch nur ein Beinchen verloren, sah aber sehr verstrubbet und unglücklich aus und dann hab ich wieder nicht richtig aufgepasst und er ist auf die Straße gelaufen und ich konnte ihn dan aber nach langerm Hinterherrennen einfangen. Aber er war nicht mehr der alte Henry,sondern hat irgendwie sorgenvoll und traurig gewirkt, das Gegenteil von seiner wirklichen Art. Keine Ahnung, was der Traum zu bedeuten hat.

Vielen Dank Mimi für all das Nette, dass du mir geschrieben hast. Du hast schon Recht, ich habe auch schon mehrere Situationn erlebt, wo irgendwie eine Verkettung von unglücklichen Umständen zu etwas führt und im Nachhinein fragt man sich dann, was man hätte besser machen können oder wie man es hätte verhindern können. Es stimmt, manche Dinge haben ihren tieferen Sinn, der uns aber verborgen bleibt. Trotzdem ist es oftmals sehr schwer, das anzunehmen.
 
  • Kater vom Zug überfahren Beitrag #42
Liebe Lisa,
während ich Deine Geschichte las, liefen mir die Tränen nur so über das Gesicht. Du tust mir so leid, aber bitte mache Dir keine Vorwürfe. Es war nicht Deine Schuld. Seine Zeit war gekommen, so hart es klingt. Aber er hat die kurze Zeit, die er bei Dir sein durfte bestimmt ganz doll genossen. Und mein weiß ja auch nicht, was bei den ganzen Herzfehlern noch passiert wäre. Denke an die schöne Zeit mit ihm, aber bitte mache dir wirklich keine Vorwürfe. Denke immer daran, daß man ein Tier von seinen Leiden erlösen kann. Und wenn ich lese, was er alles für Verletzungen hatte, war es wirklich besser, ihn von seinem Leid zu erlösen
Ich selber mußte mich vor 4 1/2 Jahren von meiner Lucy verabschieden, da sie in der Tierklinik falsch behandelt wurde und ich sie von ihrem Leid erlösen wollte.
Und die, die meinen, es sei ja nur ein Tier, höre nicht auf sie. Ein Tier ist genauso ein Familienmitglied. Ich habe jetzt noch 2, einer ist 12 und einer knapp 8 Monate. Wir leben zwar in einem kleinen Dorf, in dem nicht viel Verkehr ist. Aber wenn ich will mir gar nicht vorstellen, wie ich reagiere, wenn den beiden mal was passiert.
Laß dich in Gedanken gedrückt sein.
Liebe Grüße
Bianka
 
  • Kater vom Zug überfahren Beitrag #43
Ja, da hast du Recht. Es wäre ja auch utopisch, wenn das alles so schnell verarbeitet wäre.
Gestern habe ich von Herny geträumt. Ich habe geträumt, dass er nicht eingeschläfert werden musste und weitergelebt hat. In meinem Traum hatte er auch nur ein Beinchen verloren, sah aber sehr verstrubbet und unglücklich aus und dann hab ich wieder nicht richtig aufgepasst und er ist auf die Straße gelaufen und ich konnte ihn dan aber nach langerm Hinterherrennen einfangen. Aber er war nicht mehr der alte Henry,sondern hat irgendwie sorgenvoll und traurig gewirkt, das Gegenteil von seiner wirklichen Art. Keine Ahnung, was der Traum zu bedeuten hat.

Vielen Dank Mimi für all das Nette, dass du mir geschrieben hast. Du hast schon Recht, ich habe auch schon mehrere Situationn erlebt, wo irgendwie eine Verkettung von unglücklichen Umständen zu etwas führt und im Nachhinein fragt man sich dann, was man hätte besser machen können oder wie man es hätte verhindern können. Es stimmt, manche Dinge haben ihren tieferen Sinn, der uns aber verborgen bleibt. Trotzdem ist es oftmals sehr schwer, das anzunehmen.

Ich bin jetzt keine professionelle Traumdeuterin...
...aber vielleicht bedeutete der Traum einfach, dass es besser war ihn zu erlösen, weil er sonst ein sehr unglückliches Leben - vermutlich unter Schmerzen und Medikamenten - hätte führen müssen.
Ich denke der Tierarzt und du ihr habt genau die richtige Entscheidung getroffen FÜR Henry, so schwer es fällt so etwas zu entscheiden.
Du solltest dir keine Vorwürfe machen, dass du nicht von Anfang an anders reagiert hast, sondern denken, dass du eine Entscheidung getroffen hast, die für dich wahnsinnig schmerzhaft ist, aber ihn von seinen Schmerzen erlöst hat, bzw. sie ihm erspart hat.
Ich glaube wo immer er ist, er weiß was du getan hast und ist dir sehr dankbar dafür.
Fühl dich fest gedrückt und nimm dir alle Zeit die du brauchst um das Geschehene zu verarbeiten.
 
  • Kater vom Zug überfahren Beitrag #44
Liebe Bianca, vielen Dank für deine lieben Worten. Das muss ja auch ganz schlimm für dich gewesen sein, deine Katze auf diese Weise zu verlieren. Das tut mir sehr leid. Sowas ist sicher auch nir ganz schwer zu akzeptieren.
So sehe ich das auch. Warum soll denn ein Tierleben weniger wert sein als ein Menschenleben? Und wo ist festgelegt, dass man ein Tier nicht auch so lieben darf wie einen Menschen? Ich glaube solche Menschen haben die Erfahrung einfach noch nicht machen dürfen und wissen deshalb nicht wovon sie reden.

Vielen Dank Jiji für deinen Trost. Ich hatte diesen Traum seitdem noch 2 mal. Er war immer anders, aber das Wesentliche blieb gleich. Henry hatte ein Bein verloren (obwohl er in Wirklichkeit ja noch viel schlimmer verletzt war) und war so traurig und einsam und ich konnte ihn nicht berühren, weil ihm das Schmerzm bereitet hat. Er hat gelitten, dass habe ich total deutlich gespürt, aber ich konnte ihm nicht helfen. Vielleicht hast du Recht, vielleicht will mir mein Unterbewusstsein sagen, dass ich ihm keinen Gefallen getan hätte, wenn ich darauf bestanden hätte, dass der Tierarzt versucht ihn zu retten. Aber das wäre ja garnicht möglich gewesen, das zweite Beinchen war ja auch so verletzt und da fehlte so viel, dass das auch hätte abgenommen werden müssen und wie hätte er sich mit fehlenden 2 Beinchen auf der gleichen Seite fortbewegen sollen? (Und der Schwanz war ja auch noch fort). Noch dazu hat er ja so "wässrig" gehustet. Der Tierarzt ging ja davon aus, dass sich Wasser in der Lunge angesammelt hat und dass er das alles grade wegen seinem Herzen, so oder so überhaupt nicht überstanden hätte. Vielleicht verabreitet mein Unterbewusstsein auf diese Art auch die Bilder und die Ereignisse. Zum Glück sehe ich ihn in meinen Träumen nie so schwer verletzt, wie er ja in Wirklichkeit war :(. Ich wünschte nur, dass ich wüsste, dass es ihm jetzt gut geht.
 
  • Kater vom Zug überfahren Beitrag #45
Natürlich geht es ihm jetzt gut da brauchst du dir wirklich keine Gedanken zu machen.

Ich glaube an Gott un den Himmel und was wäre der Himmel ohne Tiere. Und wo kommen die Tiere her? Sehr warscheinlich wohl auf die gleiche weise wie wir Menschen, oder?

Das Unterbewusst sein fängt an die Bilder und Erlebnisse zu verarbeiten. Verträngt aber das schreckliche Bild wie es wirklich war aus deinem Inneren da du sonst total überfordert wärst. Das würde dir jeder Psychologe so sagen und auch wissenschaftlich beweisen können;-)

Ich denke auch das der Traum dir sagen möchte das es richtig war. Er wäre nie mehr glücklich geworden und hätte sich nur gequält. Du hast das richtige getann das kannst du dir gewiss sein:a102:
 
  • Kater vom Zug überfahren Beitrag #46
Du hast natürlich Recht. Ich glaube ja eigentlich auch an Gott. Aber die ganze Sache hat mich irgendwie so verunsichert. Ich habe schon so oft um ein Zeichen gebetet, dass es Henry jetzt gut geht, aber in meinen Träumen ist immer das Gegenteil der Fall. Am Sonntag habe ich in der Kirche eine Kerze angezündet und in dem Moment als ich gebetet habe, dass ich hoffe, dass es ihm jetzt gut geht und dass er mir verzeihen soll, hat irgendwo total laut eine Tür geknallt. Ich weiß, das hört sich total abergläubig und blöd an. Das sind wahrscheinlich meine Schuldgefühle.
Das was du da über das Unterbewusstsein schreibst wusste ich nicht, aber es hört sich logisch an.
Ich habe heute übrignes eine gute Nachricht bekommen. 4 Tage bevor Herny gestorben ist habe ich mir eine Wohnung angeschaut, weil ich geplant hatte umzuziehen und nach langem Hin und Her, habe ich heute Bescheid bekommen, dass ich die Wohnung bekomme. Das ist für mich im Moment wirklich eine glückliche Fügung, weil ich mich in meiner jetzigen Wohnung einfach überhaupt nicht mehr wohl fühle nach all dem was Geschehen ist. Ich denke und hoffe,dass es mir helfen wird, von diesem Platz wegzuziehen, an dem Herny gestorben, bzw. so schwer verletzt wurde.
 
  • Kater vom Zug überfahren Beitrag #47
Henry ist dort gestorben. Sein Seele ist dort gestorben. Und das wusstest du auch sonst hättest du ihn nicht beim Tierarzt Einschläfern lassen.

Ich kann dir Nachempfinden das das Türknallen in dem Moment für dich eine Antwort war. War es aber nicht, Gott würde nie mit der Tür knallen. Gott gibt dir Tief in deinem Herzen Antworten und wenn du ganz tief hinein horchst hast du die auch schon bekommen. Da bin ich mir sicher.

Das ist gut und kommt genau zur rechten Zeit, zieh von dort Weg und versuche das alles hinter dir zu lassen und fang neu an. Wenn du ein paar Jahre später das Gefühl hast an den Ort zurückkehren zu wollen. Dann nimm etwas mit lege es dort ab und lasse los.
 
  • Kater vom Zug überfahren Beitrag #48
Liebe Lisa,
ich habe damals, als ich unsere Lucy einschläfern mußte, sehr gelitten. Es war die erste gemeinsame Katze von meinem Mann und mir und ich habe sie geliebt. Sie war immer wie ein Baby. Wir holten sie 1999 im Alter von fast 3 Jahren aus der Tierhilfe. Sie war soweit eigentlich immer gesund. 2002 bekamen wir dann noch Geronimo dazu.
Nur im März 2008 änderte es sich schlagartig. Wir waren gerade 4 Monate vorher aus dem Ruhrgebiet nach Hessen gezogen. Hatten dadurch natürlich auch noch keinen neuen Tierarzt gesucht. Warum auch. Impfen war ja noch nicht angesagt.
Sonntag morgens nach dem Aufstehen sah sie mich an und hatte ein ganz rotes blutunterlaufenes rechtes Auge. Erst haben wir uns dabei gar nicht gedacht, da sie sich immer mal wieder mit Geronimo in die Haare kriegte. Sie liebten und sie schlugen sich. Als es dann montags immer noch nicht besser wurde, sind wir in eine Tierklinik gefahren. Nachdem wir schon 1 1/2 Stunden warten mußten und Lucy solange ja auch im Korb bleiben mußte (was sie immer gehaßt hat), kamen wir endlich dran und wurden von einer Ärztin behandelt, von der ich direkt das Gefühl hatte, sie weiß nicht, was sie macht. Lucy war halt immer sehr nervös und es ist ein Tier, das man nicht sagen kann, sie soll jetzt mal still sitzen. Sie wollte immer nur auf meinen Arm und hätte sich am liebsten dort versteckt.
Die Ärztin guckte sich das Auge an, wußte aber wohl nicht so recht, was sie machen soll. Irgendwann kam sie dann auf die Idee, das Auge genauer zu untersuchen (wohlgemerkt sind die auf Augenverletzungen spezialisiert), hat ihr dann eine Flüssigkeit ins Auge getropft und sagte dann immer nur zu mir, ich solle doch jetzt endlich mal schauen und das ich doch auch eine Verletzung an der Netzhaut sehe. Hallo, ich bin Laie, wie soll ich das erkennen. :???:.
Dann sollte sie noch zur Blutdruckmessung und zum Herzultraschall. Und das war das schlimmste für Lucy. Sie hat sich so gewehrt, weil sie eine Angst hatte. Ich hatte die Tränen in den Augen. Die Ärztin wurde immer ungeduldiger und motzte die kleine nachher schon an, daß ich was sagen mußte. Also hatte sich die Ärztin am Ende entschieden, ihr Augentropfen und ein blutdruckfördernes Mittel zu geben. Das würde den Kreislauf anregen und das Auge würde besser durchblutet werden.
Ich wollte der kleinen ja nur helfen. Dienstags und mittwochs wurde es auch etwas besser. Aber Donnerstag morgen sah das Auge noch schlimmer aus. Also wir wieder in die Tierklinik und endlich hatten wir einen sehr netten Arzt. Der guckte sie an und sagte sofort, daß sie wahrscheinlich einen viel zu hohen Blutdruck hätte und ihr dadurch schon die Adern im Auge geplatzt wären. Ich bin bald hinten rübergefallen. Das war der am Montag einfach nicht aufgefallen und gibt ihr noch ein Mittel, damit der Blutdruck angeregt wird. Es wurde keine Verletzung am Auge festgestellt. Und als ich dann sagte, wie seine Kollegin denn dann auf eine Verletzung kommen würde, kriegte ich nur ein Achselzucken (na ja, die eine Krähe hackt der anderen halt kein Auge aus).Ich hatte nur noch die Tränen in den Augen. Wir haben sie dann über Nacht in der Klinik gelassen. Ihr Blick, als wir das Behandlungszimmer an dem Tag verliessen, brach mir das Herz. Freitag morgens rief ich gleich in der Klinik an und da sagte man mir, das meine Maus einen Blutdruck von über 200 hätte und sie den auch nicht runter bekommen. Da die Klinik im gleichen Ort wie meine Arbeitsstelle ist, wollte ich dann mittags um 1 nach Feierabend gleich hin. Ne, kriegte ich zu hören, sie würden um 1 zumachen und ich könne ja gegen 4 wiederkommen. Ich bin eigentlich ein sehr gedultiger Mensch, aber da wurde ich echt zum kleinen Giftzwerg. Ich würde um 1 kommen und liesse es mir auch nicht verbieten. War dann auch in Ordnung. Mein Mann und ich sind dann um 1 hin und als sie Lucy von der Station ins Behandlungszimmer holten, habe ich nur gedacht, daß ist nicht mehr meine kleine Kuschelmaus. Der traurige Blick, das stumpfe und zerzauste Fell. Es brach mir das Herz. Was sollten wir nun tun? Die Klinik konnte bis dahin auch nicht sagen, was ihr fehlte. Sie würden jetzt anfangen, Lunge, Schilddrüse, Leber, Nieren usw. zu untersuchen. Ob sie was finden, könnte man uns nicht sagen. Wir könnten sie natürlich auch so wieder mit nach Hause nehmen. Aber dann hätte es passieren können, daß sie irgendwann einen Schlaganfall bekommt, sie hätte nicht raus dürfen, nur noch Diätfutter, keine Leckerchen mehr. Und das, wo wir gerade aufs Land gezogen waren, wo Lucy und Geronimo jetzt endlich raus durften. Mein Mann und ich haben lange überlegt, dann aber letztendlich die Entscheidung getroffen, sie zu erlösen. Der traurige Blick sprach Bände. Als wir uns dazu entschieden hatte, hatte ich das Gefühl, daß sie ruhiger wurde und kam kuscheln. Als ob sie sich bedanken möchte, daß wir sie von ihrem Leiden erlösen. Wir wollten ihr diese Qualen einfach nicht antun. Wir wußten, wie sehr sie schon immer beim Impfen litt. Sie ist dann auch ganz ruhig und friedlich eingeschlafen und wir konnten und lange von ihr verabschieden. Das ganze war am 25.03.2008, genau 3 Monate und 1 Woche nachdem mein Vater starb. Das neue Jahr in der neuen Umgebung hatte sehr traurig angefangen.
Na ja, viel Zeit ist vergangen und ich sehe sie trotzdem heute noch auf dem silbernen Tisch liegen. Inzwischen haben wir neben Geronimo einen fast 8-monate alten Kater. Beide lieben wir sehr.
Wir haben damals auch zu hören bekommen, es wäre doch nur ein Tier. Aber wir haben keine Kinder und deshalb sind die beiden dann unsere. Also lasse dir nichts einreden. Tiere gehören zum Leben und sind ein Teil von uns.
Die Tierklinik habe ich nie wieder betreten und eine neue ganz in unserer Nähe gefunden. Die haben mein Vertrauen verloren.
Liebe Grüße
Bianka
 
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  • Kater vom Zug überfahren Beitrag #49
Henry ist dort gestorben. Sein Seele ist dort gestorben. Und das wusstest du auch sonst hättest du ihn nicht beim Tierarzt Einschläfern lassen.

Ich kann dir Nachempfinden das das Türknallen in dem Moment für dich eine Antwort war. War es aber nicht, Gott würde nie mit der Tür knallen. Gott gibt dir Tief in deinem Herzen Antworten und wenn du ganz tief hinein horchst hast du die auch schon bekommen. Da bin ich mir sicher.

Das ist gut und kommt genau zur rechten Zeit, zieh von dort Weg und versuche das alles hinter dir zu lassen und fang neu an. Wenn du ein paar Jahre später das Gefühl hast an den Ort zurückkehren zu wollen. Dann nimm etwas mit lege es dort ab und lasse los.

Natürlich hast du Recht. Ich weiß im Grunde ja auch, dass das so nicht funktioniert und dass das eine sehr naive und kindliche Herangehensweise ist. Ich glaube es liegt einfach daran, dass ich nach einer Absolution suche. Bis jetzt hat mir ja zum Glück niemand Schuldgefühle oder Vorwürfe gemacht, ganz im Gegenteil, aber ich selbst komme halt von diesen "Wenn ich doch nur (nicht)...." - Gedanken los. Dafür waren es einfach so viele kleine Dinge und auch als Henry angefahren worden war, habe ich mich nicht so verhalten, wie ich es im Nachhinein als richtig einschätzen würde. Ich war einfach viel zu hysterisch und konnte Henry so überhaupt keine Stütze sein. Ich denke eher, dass ich ihm mit meinem Geschreie noch mehr Angst gemacht habe. Ich war mit der ganzen Situation völlig überfordert und ganz ehrlich, wenn nicht die Nachbarin gekommen wäe, weiß ich nicht, ob ich irgendwas hinbekommen hätte. Sie musste mir ja sogar noch sagen, dass ich Schuhe an die Füße ziehen soll. Nur beim Verabschieden habe ich es geschafft mich zu beruhigen und Henry das mit auf den Weg zu geben, was ich ihm gerne sagen wollte. Sicherlich war das eine Ausnahmesituation und es wäre sicher auch anderen Menschen so gegangen. Rational weiß ich auch, dass man , wenn man in Ruhe über Dinge nachdenkt, ganz andere Verhaltensmöglichkeiten findet als in solch einer Situation. Ich glaube ich muss einfach noch lernen, alles, so wie es geschehen ist anzunehmen.
Das hast du sehr schön geschrieben. Meine neue Wohnung ist auch nicht so weit weg. Vielleicht werde ich wirklich mal das Bedürfnis haben, hierher zurück zu kommen.

Das ist ja wirklich schlimm, Bianca. Deine arme Kleine. Konnte dir niemand sagen, warum sie so einen hohen Blutdruck hatte? Hatte sie einen Herzfehler? Das ist wirklich nicht schön, wenn eine Tierärztin so unsensibel mit Tieren umgeht. Mein Hennchen hat sich auch immer vorm Herzultraschall gewehrt, obwohl er sonst überhaupt keine Scheu und Angst vorm Tierarzt hatte. Beide Ärztinnen in den beiden Tierkliniken, in denen ich war, waren aber total geduldig und verständnisvoll. Meine Tierärztin ist aber auch total toll und ein sehr warmer und lieber Mensch. Sie hatte mir die beiden Kolleginnen auch empfohlen und extra für mich einen Termin bei den beiden geholt, weil sie auch gleich meinte, dass grade den Herzultrallschall nicht jeder kompetent durchführen kann. Von einer Tierklinik (ausgerechnet die, in der ich den Henry dann einschläfern lassen musste, weil sie einfach die nächste war) hat sie mir sogar komplett abgeraten. Es ist komisch, wenn sowas in so zeitlicher Nähe ist. Meine Oma, zu der ich eine enge Bindung hatte, ist auch am 10.10. gestorben und Herny am 11.11. . Ich hoffe, dass ihr euch, trotz dem traurigen Start, jetzt wohlfühlt in eurer Wohnung.
 
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