Ich verzweifel mit dem Kater

Diskutiere Ich verzweifel mit dem Kater im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich denke halt auch, dass er sich vielleicht von einem etwas älteren Kater/Katze mitziehen lässt. So als Vorbild halt.
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #41
Wenn du ihn überhaupt nicht weggeben willst, such dir einen zweiten Kater. Der kann ja dann ruhig ein wenig zahmer sein.
Er sollte aber dann wirklich sozial sein und den anderen nicht ärgern.
Dann kannst du ja mit ihm schmusen. Lass den anderen (wie heisst er eigentlich?) einfach in Ruhe, setzt dich mal ruhig zu ihm hin und lies ihm was vor.
Aber erwarte nichts von ihm. Klingt jetzt irgendwie hart aber am besten ist es wenn es dir einfach egal ist, ob du ihn anfassen kannst oder nicht.
Es ist auch einfach toll zuzusehen wie er sich langsam raus traut. Irgendwann wird er dann schon kommen.
Aber wenn du wütend auf ihn bist, hat es wirklich keinen Sinn.
Wenn ihr anderer Meinung seit, sagt es :oops: Ist nur meine Meinung.

Ich denke halt auch, dass er sich vielleicht von einem etwas älteren Kater/Katze mitziehen lässt. So als Vorbild halt.
 
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #42
Ich denke halt auch, dass er sich vielleicht von einem etwas älteren Kater/Katze mitziehen lässt. So als Vorbild halt.

Der Versuch ist es wert. Aber es gibt eben keine Garantie. Unser Ömchen hat 6 Monate gebraucht, und kuscheln ist heute nach wie vor nur dann, wenn sie es will.
 
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #43
Ich denke halt auch, dass er sich vielleicht von einem etwas älteren Kater/Katze mitziehen lässt. So als Vorbild halt.

Das mag sein, aber die Grundvorraussetzung ist erstmal ihn SO zu nehmen, mit etwas Feingefühl, und eine Bindung und Vertrauen aufzubauen.
 
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #44
Den Motorradhandschuh hatte ich nur zur Vorsicht an. Erstens wollte ich bei ihm aufräumen und zweitens dachte ich, ich kraul ihn mal, vielleicht gefällts ihm ja. Soll ich auf ne Bibel schwören, Greenpeace beitreten oder mir die Haut vom Rücken ziehen?

Ach, und ich BIN 39 und hatte 15 Katzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #45
Er ist jetzt so grade nen halben Monat bei dir ... In einer total fremden Umgebung... Er wird bedrängt ...

Was erwartest du ???

Gib ihm Zeit und lass ihn erstmal in Ruhe und die Handschuhe lass weg


Essensreste aus welchem Häuschen ?!
 
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #46
Er hat Angst vor Kontakt zu Dir, das macht ein Motorradhandschuh nicht besser. Lass den also bitte weg.
 
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #47
Das aber ein scheues Tier, besser von selber herraus kommt, müsstest du doch wissen bei deiner langen Erfahrung.
Wie sollte er da noch reagieren.
 
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #48
Den Motorradhandschuh hatte ich nur zur Vorsicht an. Erstens wollte ich bei ihm aufräumen und zweitens dachte ich, ich kraul ihn mal, vielleicht gefällts ihm ja. Soll ich auf ne Bibel schwören, Greenpeace beitreten oder mir die Haut vom Rücken ziehen?

Ach, und ich BIN 39 und hatte 15 Katzen.

Also wenn Du so mit dem Kater umgehst, wie Du argumentierst, dann wird's wohl nichts. Und dass Du männlich bist, macht es auch nicht besser. Entweder Du kannst die Geduld aufbringen, zu warten, bis das Tier zu DIR kommt, oder Du gibst ihn besser ab. Je länger er bleibt, desto geringer ist die Chance, dass der Kater da noch einigermaßen schadlos rauskommt.
 
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #49
Also wenn Du so mit dem Kater umgehst, wie Du argumentierst, dann wird's wohl nichts. Und dass Du männlich bist, macht es auch nicht besser. Entweder Du kannst die Geduld aufbringen, zu warten, bis das Tier zu DIR kommt, oder Du gibst ihn besser ab. Je länger er bleibt, desto geringer ist die Chance, dass der Kater da noch einigermaßen schadlos rauskommt.
Wieso schadlos rauskommt?
Ich hab vor, wenn er nen Jahr alt ist, mir nen schicken Nierengurt fürs Motorradfahren aus ihm zu machen...

Meine Fresse, bin ich jetzt der Katzen-Hanibal-Lecter oder wie? Man kanns auch übertreiben und leicht spleenig und wiederlich klingen...
 
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #50
'n Abend, ich misch mich auch mal ein.

Also, zum Höhle aufräumen: der Knirps benutzt doch sein Katzenklo, oder? Dann würde ich diese Gelegenheit zum Aufräumen nutzen und dabei vielleicht auch mal ein gut getragenes (=müffeliges :mrgreen:) T-Shirt reinlegen. Ansonsten würde ich ihn tatsächlich erstmal komplett ignorieren, gar keinen direkten Kontakt suchen (außer vielleicht beim Selbstgespräche führen seinen Namen zu sagen)
Was auch ziehen könnte, ist dich selbst einfach mal flach auf den Boden zu legen, und dabei zu lesen, im Internet zu surfen oder wasauchimmer - wenn du auf seiner Augenhöhe bist, dann bist du gleich viel weniger bedrohlich. Wenn er dann erstmal so weit ist, dass er sich blicken lässt, geh anfangs weiterhin in die Knie, um ihn zu locken. Ich denke, ein Katzenkumpel könnte helfen, aber noch nicht jetzt. Gib ihm noch ein paar Wochen, sich erstmal richtig einzufinden.
Liebe Grüße von einer selbsternannten Katzenflüster-Gutmenschin ;)

P.S.: chrchrchr, du hast 'Penis' gesagt :mrgreen: *scnr*
 
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #51
Beantworte ich Dir gerne.
Wenn Du weiterhin mit Hauruckmethoden versuchst, den Kater "zu zähmen", dann ist doch wohl klar, dass seine Angst vor Menschen noch groesser wird. Und dann nimmt er halt Schaden...
Gut so?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #52
Beantworte ich Dir gerne.
Wenn Du weiterhin mit Hauruckmethoden versucht, den Kater "zu zähmen", dann ist doch wohl klar, dass seine Angst vor Menschen noch groesser wird. Und dann nimmt er hält Schaden...
Gut so?
Ich versuchs ja nicht mit Hauruckmethoden. Ich sprech immer ganz lieb mit ihm, mach mich klein, verwöhn ihn mit Schnuck, Leberwurst und Sahne, kauf nur das beste Futter (also nix Wiskas oder so Abfall), Katzenmilch, Riesenkratzbaum. Das Fauchen ist auch nicht ein Angstfauchen, sondern eher ein ****-You-Fauchen, er krümelt sich ja nicht in eine Ecke dabei. Wollt nur wissen, wie ich sein Vertrauen gewinnen kann.
 
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #53
Hm, mal ganz blöd gefragt, vielleicht mag er Dein Rasierwasser nicht? Sorry, aber wenn Du denkst, er hat nicht wirklich Angst vor Dir sondern mag Dich aus anderen Gründen nicht...tjoa da gibts ziemlich viele Möglichkeiten. Versuch mal die Idee von WeirdStray mit dem getragenen Shirt von Dir in seinem Korb.
 
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #54
Hm, mal ganz blöd gefragt, vielleicht mag er Dein Rasierwasser nicht? Sorry, aber wenn Du denkst, er hat nicht wirklich Angst vor Dir sondern mag Dich aus anderen Gründen nicht...tjoa da gibts ziemlich viele Möglichkeiten. Versuch mal die Idee von WeirdStray mit dem getragenen Shirt von Dir in seinem Korb.
Das werd ich auch. Irgendwann taut er bestimmt auf... hoff ich...:)
 
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #55
Und wenn nicht, dann lass ihn bitte so sein wie er ist. Als Partner für ihn kannst Du dann immer noch eine Schmusekatze für Dich dabeiholen.
 
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #56
Katzen sind halt Katzen. Wie schon gesagt, wenn ich was erziehen wollte, würd ich mir nen Hund holen.






Ausserdem erzieh ich ja schon meine Freundin... ;)
 
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #59
Ausserdem erzieh ich ja schon meine Freundin... ;)

*lol* Eh ja...viel Spass bei dem Versuch.

Es ist ja doch am Ende immer eher anders rum ;) Der Mann wird erzogen und merkt es gar nicht. :roll::oops:


Aehem, also, wir haben Anfang Dez. auch einen recht scheuen kleinen jungen Mann bei uns einziehen lassen. Kam allerdings vom Züchter.. Keine Ahnung was er erlebt hatte, war aber wohl auch nichts schönes in Bezug auf Menschen..

Die ersten 3-4 Tage hat er fast durchgehend gemaunzt und lag dabei im Kratzbaum. Hat man mal nach ihm geguckt, hat er mitunter uns angefaucht, ich hab auch mal eine gewischt bekommen. Wir haben ihm das KaKlo unter den Kratzbaum gestellt ... Das essen, nach dem er einfach nicht raus wollte, haben wir ihm vor den Eingang gestellt und sind aus das Zimmer gegangen. (Er ging Anfangs auch nicht Nachts raus, irgendwie musste er ja was essen.)

Die darauf folgenden ca 10 Tage hat er fast durchgehend geschlafen. Ist aber in den Wachphasen ein wenig raus gekommen. Also essen in der Küche zu sich genommen, auf das Katzenklo im Flur / Küche von alleine gegangen. Mussten wir an ihm vorbei laufen, dann ist er getürmt. Teddy hatte anfangs panische Angst vor Cat-Nip Mäusen und Bällen die auf dem Boden rumlagen. Er kannte es von zu Hause gar nicht. Irgendwann hat er dann auch angefangen zu spielen, weil er es beim anderen sah.

Nun ist er gut ein Monat bei uns. Inzwischen läuft Teddy selbstsicher und alleine durch die Wohnung. Ist mein kleiner Schatten und verfolgt mich meistens.
Kommt uns jeden morgen im Bett besuchen und hol sich seine Streicheleinheiten ab. Dinge wie, direkt auf dem Flur streicheln mag er bis heute nicht, aber er rennt nicht mehr weg, wenn wir vorbei laufen. Aus der Hand frisst er nicht. Aber macht nichts, wir legen es dann einfach in seine Nähe ab. :)

Lange Rede kurzer Sinn und wie du es schon heute einige male lesen durftest: Lass ihn mal so sein wie er ist. Ignoriere ihn einfach mal komplett.. Schau fern, lese ein Buch, unterhalte dich mit deiner liebsten.. Irgendwann kommen da langsam kleine Fortschritte und wenn er nur mal aus dem Häuschen guckt, wenn du in der Nähe bist. :) und wenn es dann so weit ist, wirst du ihn mehr lieb haben als du dir vorstellen kannst, weil du merkst das es was ganz besonderes ist. :) und du siehst auch daran, dass einem nicht immer alles in den schoss fällt.. Sonst wäre es doch zu einfach! ;)
 
  • Ich verzweifel mit dem Kater Beitrag #60
Hab mir das jetzt auch größtenteils durchgelesen (Seh jetzt nur noch gestreift, die Farbe hier ist echt irgendwie anstrengend...:D )

Ich glaube nicht, dass du Vertrauen mit Katzenmilch und Kratzbäumen aufbauen kannst...prinzipiell sind Katzen (meine jedenfalls) mit Futter bestechlich, aber nicht, wenn ein Tier dermaßen verängstigt ist.
Ich finde es nicht richtig, ihn deswegen wieder weg zu geben. Wenn man sich eine Katze ins Haus holt, die man noch nicht gut kennt, muss man sie so nehmen, wie sie ist. Und Katzen sind eigensinnig und im Vergleich zu Hunden sehr autonom. Das weiß man und schätzt man an Katzen, wenn man welche hält.

Ich hatte bei meinen beiden großes Glück, da sie Handaufzuchten sind, sind sie nicht scheu gegenüber Menschen. Sie wollen immer in meiner Nähe sein (im gleichen Raum, wie ich), schmusen, spielen, schlafen vom ersten Tag an bei uns. Sie waren kein bisschen scheu, haben sich nicht verkrochen oder vor irgendetwas erschrocken. Aber sie sind eben auch zu zweit und kannten sich schon seit ihrer Geburt, das hilft.

Aber falls du den Kater jetzt echt wieder weggibst, tust du ihm damit noch mehr Leid an, weil er wieder aus einer Umgebung, an die er sich gerade etwas gewöhnt, rausgerissen wird. Wenn er aufs Sofa pinkelt, klar ist das doof und ärgerlich. Meine Kater haben das auch gemacht und haben auch bis vor kurzem noch in ihr Bettchen gepinkelt. Aber soll ich sie dafür bestrafen, oder sauer sein?
Wenn einer meiner Kater mir beim Spielen weh tut, weil er übermütig ist, oder wenn er irgendetwas kaputt macht usw, dann maule ich ihn einmal kurz an oder schreie laut AUA (dann guckt er doof und verzieht sich). Aber dann ist auch wieder gut. Meine Katzen sind nicht nachtragend und ich bin es auch nicht. Und du solltest es auch nicht sein.
Jedes Tier ist individuell und das darf auch so sein. Wenn meine beiden irgendwann anfangen, Tapeten zu kratzen, werde ich auch vor Freude keine Luftsprünge machen, aber ich werde versuchen, das Problem zu lösen. Und wenn das nicht geht, dass muss ich mich damit abfinden, ich werde dann die Kater nicht weggeben. Notfalls kommen eben alle Tapeten ab, dann gibts nur den Putz zu kratzen und das macht denen nicht so viel Spaß.

Wenn du deinen Kater weggibst, solltest du dir überhaupt nie wieder ein Tier anschaffen, denn es könnte ja immer unbequem und anstrengend werden.

Was ich verstehen könnte wäre, wenn kleine Kinder in der Wohnung leben, und der Kater diese aktiv angreift. Wenn sich das nicht beheben ließe, wäre es nachvollziehbar. Denn man kann das Tier nicht permanent von dem Kind und somit der Familie trennen. Und alles andere wäre mir persönlich zu gefährlich. Aber das ist ja bei dir nicht der Fall. Du hast in meinen Augen selbst Schuld, wenn er dir eine knallt.
 
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