SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier"

Diskutiere SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich finde, zu einer verantwortungsvollen Katzenhaltung gehört es auch an das Wohl seiner Umgebung und die Lebewesen in dieser zu denken und nicht...
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #41
Ich finde, zu einer verantwortungsvollen Katzenhaltung gehört es auch an das Wohl seiner Umgebung und die Lebewesen in dieser zu denken und nicht nur an das eigene Wohl und das der eigenen Katze.
Würden das mehr Katzenhalter tun würde es, so glaube ich, auch weniger Katzenhasser geben.

Ich verstehe auch wirklich nicht wo das Problem liegt seine Katze, wenn von dieser ein eine Gefahr für ganze Populationen aus geht, wie es in Neuseeland der Fall ist, in der Wohnung oder aber im gesicherten Freigang zu halten. Vor allem geht es in Neuseeland nicht um Bodenbrüter sondern um einen großen Teil um flugunfähige Vögel. Die länger als die Katze zu Neuseelands Ökosystem zählen und dieses prägen.
Es sagt ja keiner, dass Katzen nicht mehr gehalten werden dürfen. Aber in gewissen Gegenden, da wo Populationen bedroht sind, Naturschutzgebiete angrenzen etc., müssen sie da wirklich in den ungesicherten Freigang?
Ist es da wirklich angebracht seine Katze über andere Lebewesen zu stellen?
Ist es für die Katze von existenzieller Bedeutung in den ungesicherten Freigang zu kommen? Oder gibt es eventuell auch andre Möglichkeit seine Katze zu halten?

Ich libe Katzen, ja, aber genau so liebe ich auch andre Tiere. Und andere Lebewesen haben das gleiche Recht recht auf Leben wie meine Katzen.
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #42
Es sagt ja keiner, dass Katzen nicht mehr gehalten werden dürfen.

Doch, genau das steht als Quintessenz in dem Artikel: "Sorgen Sie dafür, dass ihre Katze die LETZTE ist."

Wenn die Formulierungen dieses Artikels nicht reisserisch sind, dann weiss ich nicht was reisserisch sein soll. Wie kann man denn eine Katze als "Attentäter" ohne "Gnade" bezeichnen.
Über das Thema Vogelschutz, Katzendichte, Kastrationsplficht etc. kann man wie gesagt gerne diskutieren, aber nicht so.

Ich bin selber regelmässiger Spiegelleser aber dieser Artikel ist daneben. Das der Artikel in der Formulierung sehr einseitig ist, dafür muss man kein Katzenfreund oder Absolvent der Journalistenschule sein, um das festzustellen.

Allein das Wort "katzenverseucht". Warum schreibt man dort nicht, das die Population von Katzen unnatürlich hoch ist. Was für ein Aufschrei ginge doch die Welt würde man schreiben, dass ein Wohngebiet "schwarzen- oder latinoverseucht" wäre , und zwar zu recht!

Warum wird die Katze als Mörder, Killer, Attentäter, der aus Spass tötet beschrieben. Warum wird nicht gesagt, dass die Katze ein Raubtier ist, das seinem natürlichen Instinkt folgt und über aussergewöhnliche Fähigkeiten bei der Jagd verfügt, die es so einem erfolgreichen Jäger macht.

Mit diesem Artikel hat sich der Spiegel auf Sternniveau begeben, leider!
 
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  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #43
Nein Kalintje, das war nicht die Quintessenz dieses Artikels,
das ist die Meinung von Gareth Morgan,
eines Philanthropen, der in diesem Artikel zitiert wurde.
Bitte bleib korrekt wenn Du zitierst.

Edit
Der Ton in diesem Artikel ist daneben,
und von jemandem geschrieben der keine
Affinität zu Katzen hat.
Aber die Probleme um die es geht sind da-
 
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  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #44
Wenn der Artikel mit diesem Zitat eines vermeintlichen Experten schliesst und ich vorher als Leser über das Monster Katze lese, dann kann man das als Leser sehr wohl als Quintessenz auffassen.

Nur weill Du mit dem Spiegel beruflich verbunden bist, musst Du diesen Artikel nicht verteidigen. Der Artikel ist einfach schlecht geschrieben und schlecht recherchiert. Schade, denn damit hat man eine gute Gelegenheit verpasst.

Das sage ich als regelmässiger Spiegelleser aber hier hat sich der Spiegel ein Armutszeugnis ausgestellt. Von einer "Wissenschafts" redaktion erwarte ich mehr.
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #45
Du machst genau das,
was Du dem Spiegel vorwirfst.
Weder hat der Spiegel suggeriert, dass die Katze
ein Monster ist, noch ist dieses Wort gefallen.
Und wenn Du meine Beiträge gelesen hast
muss Dir ja aufgefallen sein, dass ich den Stil in dem dieser
Artikel geschrieben wurde nie verteidigt habe.
Ich habe versucht auf den Inhalt einzugehen,
aber anscheinend ist die Form doch wichtiger,
als der Inhalt.
 
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  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #46
Nee, es wurde nur gesagt, dass sie Attentäter, Mörder ohne Gnade sind, zum Spass töten und Killer sind. Den Schluss "Monster" habe ich da selbst gezogen. Wie bin ich blos darauf gekommen?

Du scheinst durch Deine beruflichen Verbindungen in diesem Fall wirklich befangen.
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #47
Ich finde das gerade echt schade, da es eigentlich ein wirklich interessantes Thema ist welches sich zu diskutieren lohnt…
Da jetzt ausschließlich auf den Stil des Textes zu pochen um scheinbar auf die dort angesprochene Problematik nicht eingehen zu müssen finde ich traurig…
Meien Güte, es geht hier doch nicht darum ob man den Spiegel gut findet oder den Stil des Artikels sondern um die Problematik die unter anderem in diesem Spiegelartikel aufgegriffen wurde.

Und warum muss eigentlich überall wo konstruktiv diskutiert werden könnte mit Sandförmchen nacheinander geworfen werden. Einfach mal persönliche Befindlichkeiten raus lassen und schon macht diskutieren wieder Spaß und Sinn.
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #48
*hat in diesem Fall seiner Vorrednerin nichts hinzuzufügen*

Im THEMA würd ich sehr gern diskutieren.
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #49
Laut Gesetz mussten während der Brutzeit von Singvögeln die Katzen von ihren Eigentümern im Haus gehalten werden. Diese Katzensperren wurden aber mangels Kontrolle und Durchsetzbarkeit mittlerweile wieder aufgehoben. Nachdem Katzen möglicherweise einmal ein Vogel zum Opfer fallen kann, empfiehlt es sich, während der Brutzeit der Katze ein Glöckchen umzuhängen, damit die Vögel rechtzeitig gewarnt werden. Sprechen Sie deshalb mit dem Nachbarn.


Blöd ist aber, dass die Empfehlung "Glöckchen umhängen" für die Katzen nervig und schlimmstenfalls tödlich ist (aber hier geht es ja um das Wohl der Vögel :-?)


Danke, das suchte ich. Nun ja, Kontrolle und Durchsetzung wären wohl weiterhin recht schwierig, ich wüsste spontan auch nicht wie man Freigänger für einige Wochen ans Haus bindet, könnte zu unangenehmen Protesten der Tiere führen.
Glöckchen sind unsinnig, Amseln die gerade mit einem Wurm beschäftigt sind, sind blind für ihre Umgebung.
Ich würde allerdings auch sagen, das wir das Wohl der Vögel nicht ausser Acht lassen dürfen, und zumindest überlegen sollten wir man es schützen könnte.
Bin selbst kein Vogelexperte, aber gibt es nicht sogar Vögel, die Warnrufe ausstossen, wenn sie Feinde sehen?
Ich erinnere mich wie mein Vater das früher versucht hat, denn wir hatten nicht nur Nistvögel im Garten sondern der Nachbar hatte auch Eintagsküken im Auslauf.
Wenn die Küken raus durften stellte mein Vater sich immer mit einem Wasserschlauch bereit und jede anschleichende Katze wurde von oben ziemlich geduscht, die Küken waren so sehr schnell uninteressant :-D
Und wenn eine Katze stolz einen erbeuteten toten Vogel anschleppte, wurde der am Flügel gepackt und wild vor ihr herumgewedelt, damit sie lernte Vögel als wehrhaft zu erkennen.
Bei einigen Katzen half das, zumindest kamen sie nicht mehr mit erbeuteten Vögeln an, aber wir hatten auch echte 'Vogelexperten', und ich weiss das eine von ihnen deshalb in eine Gegend umgesiedelt wurde, wo weniger Gärten waren.

Eine Lösung zu finden dürfte gewiss schwer sein, aber ich denke es würde dem Ansehen von Katzen dienen, danach zu suchen
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #50
bin auch für einen ganzheitlichen artenschutzansatz.
wenn es wo arge probleme mit der population wilder katzen gibt, gibt es eine ganz einfache lösung. diese kann dann jedoch meist nicht im zu gebote stehenden verhältnis praktiziert werden, da sofort massive proteste einsetzen.

halte ich nun freigänger muß ich mir im klaren sein, daß ich damit in das ökosystem eingreife.
wenn ich die zahlen im artikel lese, rechne ich mal kurz nach, und stelle fest, daß sich diese zwar nach großen zahlen anhören, jedoch sind diese sehr klein gegenüber der gesamtzahl dieser tierarten.

mit formulierungen wie "killer mit kulleraugen" habe ich überhaupt keine problem, weil es die wahrheit ist.

ich selbst befinde mich in einer recht komfortablen situation, die jedoch meine katze(n) bedroht.
es gibt hier die chefs, ein pärchen krähen, ganz oben im baum. von daher gibt es hier keine weiteren vögel, weil kein vogel dumm genug ist in deren nähe nachwuchs als futter anzubieten.
wenn hier irgendeine katze etwas tut was den krähen nicht gefällt werden diese angegriffen und gejagt, da geht es ab, aber richtig.
als ich hier einzog und das tor öffnete, hatte anstasia ihre nase noch nicht mal draußen, da pflanzte sich eine krähe vor der katze auf und erzählte ihr wie das hier läuft. da hat katze aber dumm geschaut und ich auch.:razz:
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #52
Ich denke, diese "Forumsdiskussion" sollte man doch mal einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen... damit diese mal wieder ein bisschen sensibilisiert wird, WER da mit Waffe durch die Nachbarschaft spaziert!

Einige Aussagen lassen keine andere Wertung zu, als.
DAS (diejenigen, die DIESE Aussagen treffen, nciht alle dort Diskutierenden) ist PACK der allerniedersten Stufe!

Und jetzt hör ich besser auf, sonst land ich aus Wut auf deren Niveau.
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #54
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #55
So etwas wäre mal einen Spiegelartikel wert :c054:!
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #56
Also sorry, aber ganz verstehe ich die
Aufregung nicht, da geht es um ein "Jagdforum"
in dem ein paar "Möchtegern Rambos" ihre seltsame
Meinung kundtun, der aber von anderen Mitgliedern dieses Forums
auch vehement widersprochen wird.
Was kann ein Forum für seine Mitglieder ?
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #57
Ganz einfach:
"Verhetzende Inhalte" gehören durch die Moderatioon gelöscht!
Löscht die Moderation solche beiträge nicht, so weist sie damit aus, dass sie sie nicht als "so wirklich schlimm" betrachtet".

Und die dort gegebenen "leisen Hinweise", man sei doch IMMER entsprechend weit vom Haus entfernt etcetc sind nahezu ne Aufforderung, erstmal alles abzuknallen, was sich bewegt.
Das geht schlicht gar nicht und grenzt an "Aufforderung zu einer Straftat".
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #58
Na, das ist doch genau das was wir mit "Attentäter" tun, wir knallen sie ab, warum nicht wenn sie Gebiete katzenverseuchen.

Wenn ich die difame Berichterstattung über das Tier Katze kritisiert habe, dann nicht wie so gerne im Forum in der sinnlosen Tonalitätsdebatte, sondern weil so eine undifferenzierte und einseitige Berichterstattung das Problem überhaupt nicht beleuchtet. Man kann hohe Katzendichte doch nicht ohne Kastratationspflicht diskutieren. Der Artikel diffamiert ein Tier,dass seinen natürlichen Instinken folgt, asl "Killer" und "Mörder" ohne "Gnade" und "Therapie ist zwecklos" und sie bringen sogar "Den Tod, wenn sie nicht töten". Dabei ist das Problem auch von Menschen gemacht und ohne diese Einsicht, ist das Problem auch nicht so lösen. Sicher sind Glöckchen und das Einsperren von Freigängern nicht die Lösung.

Dieser Spiegelartikel ist genau das, was solche Menschen als Rechtfertigung benötigen.
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #59
Ganz einfach:
"Verhetzende Inhalte" gehören durch die Moderatioon gelöscht!
Löscht die Moderation solche beiträge nicht, so weist sie damit aus, dass sie sie nicht als "so wirklich schlimm" betrachtet".

Und die dort gegebenen "leisen Hinweise", man sei doch IMMER entsprechend weit vom Haus entfernt etcetc sind nahezu ne Aufforderung, erstmal alles abzuknallen, was sich bewegt.
Das geht schlicht gar nicht und grenzt an "Aufforderung zu einer Straftat".

Du, da gebe ich dir voll und ganz Recht!!! Auch ich wusste nach dem Lesen nicht, ob ich kotzen oder schreien sollte. :twisted:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #60
Langsam bin ich ratlos.
Ich habe diesen Thread nicht eröffnet, um
seitenlang über die völlig missglückte Form und
den völlig missglückten Stil des Artikels zu diskutieren,
oder um mich über ein paar Typen in einem Jagdforum,
aufzuregen.
Mir ging es wirklich um den Inhalt.
Leute ihr wisst doch wie das ist,
die Katzen, um die es in diesem Forum geht
sind doch fast alle unter menschlicher Obhut,
und denen geht es gut, aber wir haben auch einige
Gegenden in denen es viele wildlebende gibt,und
die sind für die Fauna und Flora ein größeres Problem,
als viele von uns wahrnehmen.
Mir ging es darum, wie man dieses Problem löst.
 
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