SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier"

Diskutiere SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Als alter SPIEGEL-Leser habe ich folgenden Leserbrief verfasst: "Ich hoffe, niemals wird jemand gegen Katzen vorgehen, denn angesichts ausufernder...
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #21
Als alter SPIEGEL-Leser habe ich folgenden Leserbrief verfasst: "Ich hoffe, niemals wird jemand gegen Katzen vorgehen, denn angesichts ausufernder Mega-Cities wachsen Müll- und Abfallberge und damit auch die vermehrungsfreudigen Ratten- und Mäusepopulationen. Da werden dann immer mehr Katzen gebraucht, um diese für Menschen gefährlichen Krankheitsüberträger zu dezimieren. Aktuell werden Wildkatzen (Luchse) als natürliches Regulativ in unseren Wäldern wieder angesiedelt, im Dreck und Abfall der Städte bilden die vielen Exemplare der felis domestica (Hauskatze) die "Gesundheitspolizei". Wir Menschen sollten uns bewusst sein, dass die Katze mit ihrer Individualität und Intelligenz die letzte Stufe der Evolution vor den Primaten darstellt; die Halbaffen (Prosimiae) sehen noch wie Katzen aus, haben aber schon Greiffinger. Ist der Hund als Rudeltier noch der "Untertan" des Menschen, so ist die Katze die "Gefährtin". Es ist nicht nur unverschämt, sondern auch widersinnig von katzenfeindlichen Aktivisten, Katzenfreunde aufzufordern, sich nach Ableben der alten keine neue Katze mehr anzuschaffen, denn wenn die Katze in einer Wohnung mit einem oder mehreren menschlichen Spielgefährten zusammenlebt, dann braucht sie nicht in der Brutzeit Vögel zu jagen! Außerdem ist kein anderes Wesen so geeignet wie die Katze, als Gefährtin einem heranwachsenden Menschenkind soziale Verantwortung beizubringen."
Gerne hätte ich noch mehr geschrieben, aber dann sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Veröffentlichung. Mir ist durchaus bewusst, dass die australisch-neuseeländische Fauna mit ihren Beuteltieren und flugunfähigen Laufvögeln (der von den australischen Aborigines bereits im 17. Jahrhundert ausgerottete Moa und der Kiwi) ausgesprochen empfindlich auf höherentwickelte Säuger reagiert; es gab da schon mal eine Kaninchenplage. Da sind katzenfreundliche Menschen in der Verantwortung für die samtpfötigen Schönheiten: Straßenkatzen müssen kastriert werden, um ungeregelte Vermehrung zu stoppen, möglichst viele Familien müssen Katzen in ihren Wohnungen aufnehmen, um durch Beschäftigung mit ihnen sie an ihrem Jagdtrieb zu ungebetener Zeit zu hindern. Nach wie vor halte ich (flugfähige) ausgewachsene Vögel, die von Katzen gerissen werden, nicht für "kerngesund", denn eine Katze kann nun einmal nicht fliegen. In vorchristlichen Religionen und im Islam wurde und wird die Katze als anmutigstes und schönstes Wesen göttlicher Schöpfung verehrt. Der Himmelswagen der germanischen Göttin Freya wurde von zehn (europäischen)Wildkatzen gezogen. Über den Propheten Mohammed ist überliefert, dass er vor einem Morgengebet den rechten Ärmel seines Gewandes abgeschnitten hat, um die darin schlafende Katze nicht zu stören.
Vom SPIEGEL erwarte ich schon, dass in einem solchen Artikel alle Aspekte eines Problems angesprochen werden. Dies ist im vorliegenden Fall leider nicht geschehen. Wieviele Ratten und Mäuse und andere Schädlinge sind unter den jährlich angeblich 20,7 Milliarden getöteten Säugern? Ich hoffe, dass mein vorstehender Beitrag Euch Katzenfreunden einige Argumente für Auseinandersetzungen liefert.
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #22
Danke, dem ist nichts hinzuzufügen!
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #23
Also... die Berechnung der Katzenpopulation/km² find ich ja klasse!
Wenn man so überlegt, dass die ja auch (gerade in London" größtenteils auf verschiedenen Höhenebenen leben... das ist wirklich verwerflich von den Katzen, nicht nur im Erdgeschoss zu residieren!
Gleichzeitig überlege ich grad voller Angst und Schrecken, was es für mich bedeutet, dass die kakerlakenpopulation in einem entsprechenden "Ghettoblock" (im Sinne der rapper benutzter Terminus) für die Welt bedeutet... ich meine... die dürfte 70, 80 mal höher sein, als der lebensraum das hergibt; in der Natur können die sich nämlich gar nciht stapeln, während die in verschiedenen Etagen übereinander... mich packt das Grausen!

WENN diese Artikel etwas sind, dann sind sie die nächsten Argumente gegen den ungesicherten Freigang... und DANN bin ich "bei der Musik"! Denn ICH lehne den aus Gründen des Menschenschutzes (Unfall durch Ausweichmanöver/Schlag auf die Reifen/Krankheitsübertragung etcetc), des Naturschutzes (da hab ich sogar geringe Sympatien für den Artikel) und des Katzenschutzes (ich weiß nicht, obs stimmt, las aber mal: "Eine Hauskatze hat eine stat. Lebenserwartung von 15 Jahren, eine draussen lebende Katze hat eine Lebenserwartung von 2 Jahren!"... selbst, wenn die absoluten Zahlen nicht stimmen ist die Gefahr nicht von der Hand zu weisen!) ab!
Dass es anders geht, beweisen User dises Forums... auf einer Homepage fand ich nciht nur Bilder eines katzensicher gemachten Gartens, sondern zugleich die komplette Beschreibung, WIE es geht! Und wer keinen Garten hat, hat nen Dachboden... oder die Möglichkeit, seine Wohnung entsprechend einzurichten... uswuswusw.
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #24
@Mistbaer: wiki hauskatze:

Lebenserwartung

Im Haus lebende Katzen erreichen bei Pflege durch den Menschen in der Regel ein Alter von 12 bis 15 Jahren. Nach seien aber auch Lebensalter von mehr als 20 Jahren belegt. Als Ausnahme nennt er den Fall einer Tabbykatze namens „Puss“, die von 1903 bis 1939, also 36 Jahre, gelebt habe.
In freilaufenden Katzenpopulationen ohne menschliche Zuwendung und medizinische Betreuung liegt die Lebenserwartung einer Katze zwischen 1,4 und 3,2 Jahren (männliche Tiere) bzw. 3,3 und 4,2 Jahren (weibliche Tiere). Diese Zahlen gehen aus Untersuchungen hervor, die durch Liberg (1980) in einem ländlichen Gebiet Schwedens und Le***/Pontier (1983) in der französischen Stadt Lyon durchgeführt wurden.

weiter unten, unter katzen ohne freigang:
Im Gegensatz zur Katze mit Auslauf hat die Wohnungskatze meist kein abwechslungsreiches Umfeld. Lebende Tiere zum Fangen, Bäume zum Klettern und Entdeckungsmöglichkeiten fehlen oft völlig.

wer katze ausweicht oder bremst, sollte sich im klaren sein, ob die verkehrssituation dies zuläßt. schlag im reifen ist nicht zu befürchten, katze ist definitiv platt.
mögliche schäden beim auto sind jedoch an der front möglich.

katze schafft es schon, gesunden, ausgewachsenen vogel zu reißen, selten allerdings, weil echt kompliziert. eine maine coone sollte in der lage sein, eine ausgewachsene ente zu reißen, die normale hauskatze traut sich da nicht ran.

selbst auf der fläche von einem quadratkilometer haben tausend katzen immerhin noch 1000 quadradmeter für sich. :mrgreen:
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #25
Hahahahaha ich kann nur lachen Omg jeden Tag töten Menschen Menschen ( Der Mensch der Killer mit Schusswaffe und Soldaten uniform ) ...
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #26
Jetzt habe ich mir diesen Artikel durchgelesen und muss leider feststellen, dass die Spiegel- Wissenschafts!!!!-Redaktion auf Bildzeitungsniveau formuliert. Dabei bleibt festzustellen, dass der BILD-Zeitungsartikel über Trockenfutter recht gut recherchiert war.

Ansonsten ist dieser Artikel von einem Redakteur geschrieben, der sich ganz sicher nicht auskennt mit Katzen. Voll von reisserischen Formulierungen, zu Worte kommen allein Vögelschützer. Gerne sollte man über eine zu hohe Katzendichte und Vogelschutz diskutieren, aber dann bitte auch im Kontext mit Kennzeichnungspflicht, Kastrationspflicht und darauf hinweisen, dass im Tierschutz 40000 Katzen auf ein Zuhause warten, ein Grossteil davon dort entsorgt von ihren Haltern aus Motiven wie Umzug, Baby, keine Lust, Pinkelkatze etc.

Ein paar Beispiele für die tendenziöse Berichterstattung:

"Killer mit Kulleraugen"

"WEltweit treibt ein Raubtier sein Unwesen, dass zum Spass tötet und nur davon lebt, das Mensche es lieben, schützen und füttern.... Wer geht gegen die Vierbeiner vor?"

".. durchs Gebüsch marodierender Attentäter, ohne Gnade, ohne Einsicht, Therapie zwecklos"

"denn Katzen bringen den Tod selbst dann, wenn sie gar nicht töten. Es reicht , dass sie da sind.... in einem katzenverseuchten
Revier, so haben die Forscher-...

"die amerikanischen Ergebnisse seien alarmierend und sicher auch auf Deutschland übertragbar..."

"Da hilf auch das Glöckchen wenig, das manche einsichtige Katzenbesitzer ihren mordenden Schützlingen umbinden.."

"Die Lösung für das Raubtierroblem ist....
`Wer seine Katze liebt, der behält sie im Haus.`Und ausserdem: ` Sorgen sie dafür, dass diese Katze ihre letzte ist."


Also bitte solch polemische Zeilen, gespickt mit dem Blödsinnstipp des Glöckchenhalsband ist meinens Erachtens überhaupt nicht dafür angedacht, dass man sich dem Problem sachlich annährend. Hier geht es alleine um billige Stimmungsmache und ich möchte nicht wissen wieviele Vorurteile dieser einseitige Artikel produziert.
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #27
Die Antworten zeigen mir, dass es richtig war, mich bei Euch einzuklinken und mal zu schreiben. Kalintje hat den SPIEGEL-Artikel genau richtig analysiert. Das Ganze klingt fast schon wie eine Aufforderung zu einem Katzen-"Holocaust", deswegen war ich auch so aufgebracht, dass ich mal wieder an den SPIEGEL geschrieben habe (hoffentlich sind genug Protestbriefe eingegangen) und mich auf die Suche nach Gleichgesinnten gemacht habe. Ich hoffe ja, dass felis domestica in allen ihren Rassenformen bei uns in Europa so beliebt ist, dass katzenfeindliche Aktivisten hier keine Chancen haben. Aber ich möchte auch, dass in Neuseeland unsere kätzischen Freunde akzeptiert und gefahrlos leben können. Alle fleischfressenden Säuger sind "Killer" - wir Menschen eingeschlossen. Affen und Katzen - unsere evolutionsmäßigen "Vorfahren" - bedürfen weltweit unserer Aufmerksamkeit und Fürsorge, dazu gehört selbstverständlich, dass wir sie möglichst davon abhalten, zur Brutzeit auf Jagd zu gehen. Ich habe inzwischen die vierte Katze als Lebensgefährten; mein Perserkater (mit Nase) und seine Vorgänger haben nie einen Vogel gerissen, weil sie 1. immer in der Wohnung geblieben sind, 2. am schmal geöffneten Fenster nach "Vögelchen" gucken, und 3. ich mit ihnen spiele (mit Ping-Pong-Bällen oder mit der Vortäuschung schneller flatternder Bewegungen mit einem Stofftier). Ich weiß, dass nicht alle Katzen ständig in der Wohnung gehalten werden können, aber es gibt dann auch Lösungen wie bereits von einigen von Euch beschrieben.
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #28
@schischa:
Die Trennlinie zwischen den Verfechtern des ungesicherten Freilaufs und ihren Gegnern verläuft FAST so scharf, wie die zwischen "Hunde- und Katzenmenschen"... es GIBT Mischformen, aber beide Seiten haben gute Argumente.

Lets agree to disagree!

By the way:
Die Antworten zeigen mir, dass es richtig war, mich bei Euch einzuklinken und mal zu schreiben. Kalintje hat den SPIEGEL-Artikel genau richtig analysiert. Das Ganze klingt fast schon wie eine Aufforderung zu einem Katzen-"Holocaust"(...)
Es GIBT Stellen, an denen ist eine "scharfe Formulierungsweise schlicht komplett daneben.
Der Artikel fordert nicht zu Vergasung oder systematischer Vernichtung auf... und eine Parallele zwischen der Haltung der Spiegel-Redaktion und der Ideologie des dritten Reiches herzustellen ist SO unsachlich und ausschließlich polemisch, dass sich der Autor gerade bis zur Rücknahme dieses Terminus als Gesprächspartner für mich komplett disqualifiziert hat. Inwieweit der Spiegel gegen einen solchen Vergleich rechtlich vorgehen kann, wäre herauszufinden... ich denke, die Redaktion hätte gute Erfolgsaussichten.

Auch der Umgang mit Wörtern sollte ein verantwortungsvoller sein!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #29
Der Vergleich mit der Idiologie des 3. Reiches verbietet sich von selbst.

Aber der Artikel ist so reisserisch geschrieben und stellt Katzen pauschal als Bedrohung da, dass man auch fragen muss, ob so ein Artikel nicht auch als Aufruf verstanden werden kann dem "mordenen Attentäter" selbst bei zu kommen. Die Katze wird als gnadenloser Killer beschrieben, der aus Spass tötet und sich grenzenlos vermehrt. Da mag so manches krankes Hirn doch denken:
"Ne Katze weniger ist gut und Mitleid muss ich mit so einem Killer auch nicht haben."

Ich finde es wirklich gefährlich über die Natur der Katze mit menschlich-moralischen Massstäben zu urteilen. Mal abgesehen, dass der Mensch selbst im Glashaus sitzt.
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #30
Da mag so manches krankes Hirn doch denken:
"Ne Katze weniger ist gut und Mitleid muss ich mit so einem Killer auch nicht haben."

solche kranken Hirne gilbt es leider auch ohne reisserische Artikel imnmer noch genug.
Und da Wölfe und Bären, die sich langsam wieder ansiedeln wohl nicht genug Schlagzeilen abgeben, versucht man es nun mit einem der beliebtesten Haustiere.

Das der Mensch im Glashaus sitzt wollen viele nicht einsehen, aber es wäre gut würden sie wenigstens sachlich an bestimmte Themen herangehen, nur bringen Artikel zur nötigen Kastrationspflicht der Katzen eben weniger Leser
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #31
WENN diese Artikel etwas sind, dann sind sie die nächsten Argumente gegen den ungesicherten Freigang... und DANN bin ich "bei der Musik"! Denn ICH lehne den aus Gründen des Menschenschutzes (Unfall durch Ausweichmanöver/Schlag auf die Reifen/Krankheitsübertragung etcetc), des Naturschutzes (da hab ich sogar geringe Sympatien für den Artikel) und des Katzenschutzes (ich weiß nicht, obs stimmt, las aber mal: "Eine Hauskatze hat eine stat. Lebenserwartung von 15 Jahren, eine draussen lebende Katze hat eine Lebenserwartung von 2 Jahren!"... selbst, wenn die absoluten Zahlen nicht stimmen ist die Gefahr nicht von der Hand zu weisen!) ab!
Dass es anders geht, beweisen User dises Forums... auf einer Homepage fand ich nciht nur Bilder eines katzensicher gemachten Gartens, sondern zugleich die komplette Beschreibung, WIE es geht! Und wer keinen Garten hat, hat nen Dachboden... oder die Möglichkeit, seine Wohnung entsprechend einzurichten... uswuswusw.[/QUOTE]

Ich hoffe wirklich, dass du damit nur unkastrierte Katzen meinst!!!! Ansonsten ist mal wieder bei mir auch nur Kopfschütteln angesagt! :roll:
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #32
WENN diese Artikel etwas sind, dann sind sie die nächsten Argumente gegen den ungesicherten Freigang... und DANN bin ich "bei der Musik"! Denn ICH lehne den aus Gründen des Menschenschutzes (Unfall durch Ausweichmanöver/Schlag auf die Reifen/Krankheitsübertragung etcetc), des Naturschutzes (da hab ich sogar geringe Sympatien für den Artikel) und des Katzenschutzes (ich weiß nicht, obs stimmt, las aber mal: "Eine Hauskatze hat eine stat. Lebenserwartung von 15 Jahren, eine draussen lebende Katze hat eine Lebenserwartung von 2 Jahren!"... selbst, wenn die absoluten Zahlen nicht stimmen ist die Gefahr nicht von der Hand zu weisen!) ab!
Dass es anders geht, beweisen User dises Forums... auf einer Homepage fand ich nciht nur Bilder eines katzensicher gemachten Gartens, sondern zugleich die komplette Beschreibung, WIE es geht! Und wer keinen Garten hat, hat nen Dachboden... oder die Möglichkeit, seine Wohnung entsprechend einzurichten... uswuswusw.
Ich hoffe wirklich, dass du damit nur unkastrierte Katzen meinst!!!! Ansonsten ist mal wieder bei mir auch nur Kopfschütteln angesagt! :roll:

Da es bei BEIDEN Geschlechtern absolut klare Gründe PRO Kastration gibt, meine ich selbstverständlich kastrierte Katzen!
Und witzigerweise bin ich sogar mal mir Saurier und den allermeisten Vereinszüchtern auf einer Linie, die SEHR oft gleich auf ihre HP schreiben: "Keine Abgabe in ungesicherten Freigang!"
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #33
Ja, das finde ich wirklich witzig! ;-)
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #34
Irgendwie finde ich es ein bisschen merkwürdig,
auf was sich die Diskussion hier konzentriert,
der Artikel war sehr polemisch, das stimmt schon,
aber reißerisch war er nicht und ich glaube auch nicht,
dass er Menschen dazu animiert jetzt auf Katzen los
zu gehen.Ich finde es auch nicht fair wenn man zitiert und
die Zitate aus dem Kontext reißt.
Ich würde gerne den ganzen Artikel hier reinschreiben
aber das verstößt glaube ich gegen das Urheberrecht.
Auf die Problematik das in manchen Gegenden
,speziell zur Brutzeit, ganze Vogelpopulationen in (vielleicht ?)
großer Gefahr sind geht irgendwie keiner ein.
Und ja auf den Inseln ist die Gefahr besonders groß,
aber die Katzen kamen vor Jahrhunderten dort hin
und werden auch nicht mehr gehen.
Das ist doch der "Tierschutzbereich" hier, da kam sich doch mal
auch um andere Tiere als Katzen einen Kopf machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #35
Ich find ausgesprochen seltsam, mit wem ich auf einmal so "auf einer Linie" (zumindest in Teilfragen) liege!

Katzenliebe: JA!
Komm ich ja selbst nicht dran vorbei!

Aber "BLINDE Liebe" war noch IMMER unheibringend!
In der Literatur, im Drama, im wahren Leben. Darüber kann jeder mindestens eine Geschichte erzählen. Die stets nur DANN nciht stimmt, wenn sie die eigene (blinde) Liebe betrifft....
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #36
Hallo Mistbaer, ja, die Formulierung "Holocaust" ist wohl überzogen, weil dieses Wort für eine so einmalige Sache in der Geschichte steht, dass man es hier wohl nicht anwenden sollte. Aber ich hatte beim Lesen des betreffenden Artikels tatsächlich ein richtiges Gefühl der Angst um unsere kätzischen Freunde. Ich habe ja auch geschrieben "klingt FAST so wie", also doch eine Abschwächung, wobei die Fomulierung "klingt so wie" auch keine Gleichsetzung ist. Aber wir wollen hier nicht um Feinheiten feilschen. Zumal ich Historiker bin, distanziere ich mich hiermit von diesem Ausdruck und ersetze ihn durch "Massenmord". Der SPIEGEL-Redaktion würde ich so etwas auch nie unterstellen, sonst würde ich nicht den SPIEGEL seit Jahrzehnten lesen. Also mein Gefühl war und ist: Natürlich will die Redaktion nicht zu einem Katzen-Massenmord auffordern, aber "es klingt fast so" - durch die reichlich unglücklichen Formulierungen des Autors des Killer-Artikels (aber wie schnell man unglücklich formulieren kann, habt Ihr gerade bei MIR festgestellt...). Bezüglich "Freigang" und "Wohnung" möchte ich betonen, dass ich kein Gegner des Freigangs bin (außer in der Brutzeit), sofern man auf dem Dorf oder in einem ruhigen Vorort einer Stadt wohnt. In der Stadt selbst sind die Gefahren für Katzen durch den Autoverkehr und Katzenfänger sehr groß. Das muss ein jeder selbst entscheiden. Und hiermit klinkt sich Tigerfreund wieder aus dem Forum aus, um Euch keine Schwierigkeiten wegen meiner unglücklichen Formulierung zu bereiten. Tschüs und von meinem "Fürsten" Miau!
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #37
Guten Morgen, Tigerfreund!

Mag sein, ich bin SEHR sensibel, was Terminologie angeht... aber du hast auch selbst bemerkt, dass der Begrif "nich so dolle" war. Damit kann mans echt gut sein lassen. Ich freu mich drüber, dass du das klargestellt hast.

Der Freigang... das ist tatsächlich ein so zwiespältiges Thema, dass ich in mir selbst Argumente für BEIDE Seiten finde: Auf der einen Seite sag ich aus diversen, oben nur in Überschriften angesprochenen Gründen "Nein, muss nicht sein!"... dann kommt aber auch bei mir sofort genau DAS, was du grad anführst, hoch: "Und was ich mit dem 40-Häuser-Dorf im Hunsrück (kann durch jede andere Region ersetzt werden), in dem die freilebende Katze lang schon ein BESTANDTEIL des regionalen Ökosystems ist?"
Manchmal -glaub ich- funktionieren eindeutige Bekenntnisse zu einem "Ja" oder "Nein" in einer Frage nicht wirklich... in solchen Fällen geht wohl tatsächlich nur die differenzierte Einzelfallentscheidung.

Dein Verschwinden würd ich übrigens bedauern...
bei EINEM Wort daneben zu greifen, das kann passieren...
dass deshalb ein engagierter Mensch hier verloren gehen soll, fände ich überzogen und schade! Denk, bitte, noch mal drüber nach!
Und hab nen angenehmen Tag heut!
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #38
Auf die Problematik das in manchen Gegenden
,speziell zur Brutzeit, ganze Vogelpopulationen in (vielleicht ?)
großer Gefahr sind geht irgendwie keiner ein.

Ich erinnere mich einer Gesetzgebung die es verbot Katzen während der Brutzeit der Vögel ins Freie zu lassen, und das war zu Zeiten als Katzen eigentlich nur Freigänger waren.
Wann dieses Gesetz geändert wurde, und aus welchem Grund dessen kann ich mich leider nicht mehr erinnern, vielleicht jemand anders hier?
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #39
Zitat aus "Mein schöner Garten" 11/2010

Ich habe einen naturnahen Garten angelegt, mit vielen Nistplätzen und Futterstellen für Singvögel. Nachbars Katze stellt den Vögeln jedoch regelmäßig nach. Kann ich dagegen etwas unternehmen?

Rechtlich haben Sie hier keine Möglichkeiten. Die Nachbarn dürfen in einer durchgrünten Wohngegend mindestens eine Katze mit freiem Auslauf halten. Dies muss nach den Grundsätzen der nachbarschaftlichen Gemeinschaft und dem Gebot der Rücksichtnahme geduldet werden. Es gehört zur Natur der Katze, dass sie auf Streifzug geht. Ist eine Katze den freien Auslauf gewöhnt, kann nicht verlangt werden, dass sie ausschließlich im Haus oder in der Wohnung gehalten wird. Früher gab es eine sogenannte "Katzensperre" in einigen Bundesländern. Laut Gesetz mussten während der Brutzeit von Singvögeln die Katzen von ihren Eigentümern im Haus gehalten werden. Diese Katzensperren wurden aber mangels Kontrolle und Durchsetzbarkeit mittlerweile wieder aufgehoben. Nachdem Katzen möglicherweise einmal ein Vogel zum Opfer fallen kann, empfiehlt es sich, während der Brutzeit der Katze ein Glöckchen umzuhängen, damit die Vögel rechtzeitig gewarnt werden. Sprechen Sie deshalb mit dem Nachbarn.


Blöd ist aber, dass die Empfehlung "Glöckchen umhängen" für die Katzen nervig und schlimmstenfalls tödlich ist (aber hier geht es ja um das Wohl der Vögel :-?)
 
  • SPIEGEL "Hauskatze das gefährlichste Raubtier" Beitrag #40
Das mit dem Glöckchen ist natürlich Quatsch Vero,
und dort wo die Relation von Katzen und Vögeln stimmt,
ist das ja auch kein Problem.
Eine Katze wird nur selten einen gesunden Vogel erwischen.
Um was es in dem Spiegelartikel (unter anderem) ging, sind die Gebiete,
in denen zu viele Katzen in einem zu kleinen Revier den Vogeleltern in der Brutzeit
gar keine Chance lassen ihre Jungen zu füttern.
Ich finde auch da beginnt Tierschutz, und da helfen bestimmt
keine Gesetze (das kann man nicht kontrollieren),
sondern eher die Einsicht des Katzenhalters.
 
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