Es tut so weh ...

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Barbi

Barbi

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Hallo ... ich bin neu hier, vielleicht auf der Suche nach Leuten zum Reden. Eigentlich weiß ich es selbst nicht so genau. Ich weiß nur, dass mein geliebter Kater vor fast 4 Wochen am 12.01.2013 gestorben ist - sein Name war Gaston, wir nannten ihn "Gassi". Und ich halte diesen Schmerz und auch die Schuldgefühle einfach kaum aus, alles ist so leer, ich bin täglich stundenlang nur am Heulen. Fast 19 Jahre wurde er alt, er war seit seiner 12. Lebenswoche bei uns - ich weiß auch, dass dies ungefähr 92 Katzenjahre bedeutet und somit ein stolzes Alter ist ... Er hatte eine Niereninsuffizienz und eine Kardiomyopathie - eigentlich ging es ihm gut, erst im September 2012 wurde es schlechter - 3x täglich Medikamente, er erblindete, tägliche Infusionen daheim - aber er kämpfte tapfer, er fraß, er wanderte umher, ging sogar in den Garten, er schnurrte ... Bis zu dieser schrecklichen Nacht, als uns ein Thrombus einholte ... Vielleicht muss ich ein wenig über uns erzählen, damit man die gesamte Situation besser versteht. Ich bin alleinerziehend mit einem schwerstmehrfach behindertem Sohn, der absolut hilflos ist, unser Freundeskreis extrem klein dadurch. Wir wohnen in einer sehr kleinen Stadt - die nächste Tierklinik war 30 km Serpentinenstraße von uns entfernt. Keiner der Tierärzte hier macht Hausbesuche, auch die Klinik nicht ...
Und so nahm das Schrecken seinen Lauf in dieser Nacht. Am Freitagabend brachte ich meinen Sohn zu bett, er schlief recht schnell ein. Draußen schneite es wie verrückt. Ich merkte schon, dass es Gassi nicht gut ging - er wanderte dauernd umher, allerdings sah es eher schleppen aus, er miaute auch, wenn man ihn anfasste. Mir war klar, wir brauchen die Tierklinik - nur war die Frage wie ... Wie gesagt, es schneite, die Klinik 30 km entfernt und ein schlafendes schwerstbehindertes Kind im Bett, was man nicht unbeaufsichtigt lassen kann. Welch ein Horror ... Ich beschloss erstmal nicht in Bett zu gehen, sondern bei Gassi im Wohnzimmer zu bleiben - zusammen ausharren bis zum Morgen, um dann irgendwie bei Tageslicht in die Klinik zu fahren. Ich schlief irgendwann auf dem Sofa ein, merkte zwischendurch nur, dass Gassi noch immer am Wandern war und keine Ruhe fand. Gegen 5 Uhr in der Früh stand ich auf, Gassi schleppte sich nun nur noch, machte unter sich, konnte mit den Hinterbeinen kaum aufstehen. Ich rief die Tierklinik an, um vielleicht doch Zuhause Hilfe zu bekommen, aber Irrtum - wir sollten hinfahren ... Einziger Rat - Aspirin geben - ich hatte keine im Haus ... Ich rief meine einzige Freundin hier an - die hatte Frühdienst, musste um 6 arbeiten und Aspirin hatte sie auch nicht ... Gegen 6 Uhr legte ich Gassi in sein Körbchen - er konnte nicht mehr laufen, ich machte ihm eine Wärmflasche und deckte ihn mit einer Decke zu. Ich überlegte krampfhaft, wie ich Hilfe bekommen könnte. Dann rief ich eine Betreuerin von den Maltesern an, die meinen schwerstbehinderten Sohn schon betreut hat - natürlich klingelte ich sie an einem Samstagmorgen aus dem Schlaf. Ich erklärte ihr die Lage und sie war bereit, zum Babysitten zu kommen. Also fing ich an, meinen Sohn fertig zu machen, damit er wenigstens angezogen war, gefrühstückt und seine Medikamente hatte - Gassi mauzent in seinem Körbchen immer neben uns. Ich sagte dauernd "Gassi, halt durch, wir fahren gleich" ... Wieder und wieder ... Und versorgte nebenher meinen Sohn. Erst kurz nach 9 Uhr kam dann endlich der Babysitter, nach ewigem Warten. Ich war so froh - endlich konnten wir los ... Als ich Gassi dann aus seinem Körbchen nehmen wollte, stellte ich mit Entsetzen fest, dass er nicht mehr warten konnte, dass die Zeit für ihn nicht gereicht hatte und er bereits aufgegeben hatte - wir hatten den Kampf verloren, er starb in seinem Körbchen bevor wir überhaupt los konnten ... Nun ist der Schmerz unendlich groß ... Aber ich werde auch mit meinen Schuldgefühlen nicht fertig - warum hab ich ihn in sein Körbchen gelegt, anstatt ihn bei seinem letzten Atemzug im Arm zu halten ... Warum hatte ich nicht mal blödes Aspirin im Haus ... Warum habe ich meinen schwerstbehinderten Sohn nicht einfach allein gelassen und bin in die Klinik gefahren ... Es bringt mich fast um den Verstand, zu wissen, dass ich nach fast 19 treuen Jahren mit Gassi nicht in der Lage war, ihm in seiner größten Not zu helfen ... Und ich bin völlig allein mit meinem Kummer - keiner versteht es, warum ich so ein Theater mache - und das auch noch nach fast 4 Wochen ... Gassi wurde einzeln eingeäschert, ich habe mich für eine mit seinem Bild handbemalte Urne entschieden und er ist inzwischen wieder bei uns - eine andere Entscheidung kam für mich nicht in Frage, da wir nur zur Miete wohnen und ich durch meinen Sohn sehr eingeschränkt bin und kaum auf einen Tierfriedhof hätte gehen können. Natürlich kam eine Masseneinäscherung auf keinen Fall in Frage - das hat Gassi sicher nicht verdient ... Nun ist er also wieder bei uns, wo er hingehört und fast 19 Jahre verbrachte ... Aber wie wird man mit dem Schmerz fertig, den Schuldgefühlen? Für mich ist es einfach nur die Hölle ...
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #2
Was für eine schreckliche Situation, liebe Barbi! Klar, mußt Du mit der Trauer alleine fertig werden. Aber was ist denn Deine Schuld dabei? Du mußt Dich um Deinen Sohn kümmern und kannst ihn nicht einfach alleine lassen.

Es tut mir in der Seele weh zu lesen, daß Du so alleine bist und keine Freunde hast, die Dir schnell helfen können. Was hättest Du denn machen sollen? Natürlich bist Du verzweifelt. Bitte mach´ Dir keine weiteren Schuldgefühle. Ich weiß, es ist leichter gesagt, als getan. Du hast das getan, was Dir in diesem Moment möglich war.

Und Du hast Recht - Dein Kater hat mit 19 Jahren und den Erkrankungen ein richtig stolzes Alter erreicht. Das hilft Dir jetzt nichts, ich weiß. Er hat ein wunderschönes Leben bei Dir gehabt und war nicht alleine, als er gestorben ist. Auch wenn Du ihn nicht im Arm halten konntest, Du warst bei ihm.

Ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll, um Dich etwas zu trösten. Ich weiß, daß es im Moment keinen Trost gibt. Fühl´ Dich ganz lieb gedrückt!

Sisja
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #3
Vielen Dank für deine lieben Worte, Sisja ...

Mein Kopf sagt mir natürlich auch all das ... Aber mein Herz ist gebrochen. Ich bekomme einfach die Bilder und das Miauen der letzten Nacht nicht aus dem Kopf - es fühlt sich an, als hätte ich Gassi nach all seinen treuen Jahren, in denen er mir immer absolut vertraute, im Stich gelassen.

Nichts fühlt sich richtig an hier in der leeren Wohnung. Noch immer war ich nicht in der Lage, seine Toiletten wegzuräumen oder im Wohnzimmer seine Pfotenabdrücke vom letzen Gartenbesuch vom Parkett zu wischen. Ich laufe umher und schaue in jede Lieblingsecke von ihm. Er fehlt mir so unendlich ... Und leider versteht das einfach niemand - Kollegen und so meinen immer, nach 4 Woche muss doch mal Schluss sein, aber ich kann einfach nicht aufhören zu weinen ... Das Loch ist so groß ...

Danke für's Drücken, Sisja
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #4
Hey Barbi!

Auch von mir mein herzlichstes Beileid zu deinem Verlust! Nach so einer langen Zeit ist klar, dass Gassi mehr als nur ein Haustier für dich war und dir dein Weggefährte nach seinem Tod schrecklich fehlt. Auch wenn es eine etwas andere Sache ist, aber ich habe mit 8 Jahren meinen Vater verloren - er hatte eine schwere Grippe und erlitt dadurch einen tragischen Unfall. Ich habe mir lange, lange Zeit auch Vorwürfe gemacht... Heute nach über 20 Jahren, weiß ich, dass ich nichts hätte tun können.

So ein Verlust eines Familienmitgliedes - und das war Gassi nach 19 Jahren zweifellos für dich - ist nie einfach und es braucht Zeit. Oft sogar sehr viel Zeit! Nimm dir die Zeit - alle Zeit der Welt! Du darfst trauern, das ist richtig und gut so! Ich hatte die Möglichkeit damals nicht - mit wurde verboten dieses Thema anzusprechen. Lass dir nichts einreden. Du hast das Recht über ihn zu trauern - so lange es eben dauert.

Der Verlust wird immer ein Loch, eine Lücke hinterlassen, aber irgendwann wird es einfacher damit umzugehen und du wirst den Schmerz gegen die Einsicht, dass er ein schönes und erfülltes Katzenleben bei dir haben durfte eintauschen können. Du hast alles getan, was in deiner Macht stand! Halt die Erinnerung an ihn lebendig und sei dir sicher, dass er jetzt an einem besseren Ort ist.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft für die Tage die da noch kommen werden!
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #5
Du Arme, fühl dich gedrückt!
Ich denke jeder hier versteht deine Trauer und auch wenn du nichts hättest anders machen können, ich verstehe auch deine Schuldgefühle, ich hätte sie auch...
ABER auch wenn es noch so traurig ist, du konntest nicht mehr tun, als du getan hast und das weiß dein Gassi auch!

Weißt du, auch in der Klinik hätten sie vielleicht nicht mehr viel tun können und dann wäre er dort gestorben. In fremder Umgebung, vielleicht mit Angst.
So war er zu Hause, bei dir. So solltest du das versuchen zu sehen.

Wenn du reden magst ich höre dir gerne zu!

Ganz lieben Gruß
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #6
Hallo.lasse dich ganz lieb drücken!! Es wird dich nur der Mensch in deiner Trauer verstehen,der ein selbes Schicksal mit seinen Tieren durchgemacht hat!
Als Sternenkater Randy am 18.12.2012 von uns gegangen ist ,muste ich mir auch solche dummen Kommentare anhören! Hier im Forum hab ich Menschen gefunden,die so denken wie ich und mir in dieser Situation geholfen haben!
Aliena hat mir dieses geschickt ,das hat mich in der Entscheidung gestärkt,wieder 2 Katerchen aus dem Tierheim zuholen,obwohl sie Randy nicht ersetzen können und er ,erst kurze Zeit von uns ist,haben mir die Zwei schon geholfen darüber etwas weg zukommen!
Sie ssind seit Sontag bei uns!




Dies Testament hat mir Aliena geschickt das hat mir sehr geholfen,nochmals DANKE AN ALIENA!


Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben,
denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.
Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.
Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"
Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
Und gib' ihr meinen Platz.
Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.

von Margaret Trowton
____

Gruß Udo
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Es tut so weh ... Beitrag #7
Ich danke euch allen sooooo sehr für eure Unterstützung und lieben Worte - endlich Menschen, die mich in meinem Schmerz verstehen ...

Ich habe versucht, ein Profilbild von Gassi hochzuladen, aber obwohl ich es auf nur 100 Pixel verkleinerte, habe ich immer nur eine Fehlermeldung bekommen - schade ... Ich hab keine Ahnung, was ich falsch gemacht habe ... Ich hätte ihn euch so gern gezeigt ...

Schmusekatze23 - es tut mir leid mit deinem Vater. Auch hier weiß ich genau, was du meinst - ich habe in 2008 meine Mama verloren, hatte auch kaum Raum zur Trauer, da diesen mein Vater nur für sich beanspruchte ... Mit Gassi ist es trotzdem irgend wie anders - viel intensiver, viel schmerzhafter, einfach unerträglich, auch wenn sich das vielleicht herzlos meiner Mama gegenüber anhört ... Liegt vielleicht daran, dass ich grad selbst 19 Jahre alt war, als mein schwerstbehinderter Sohn geboren wurde und ich seit dem allein lebte - die letzten 8 Jahre über 550 km entfernt von meinen Eltern ... Ich bin froh, dass ich hier um Gassi trauern darf ...

Juliafientje - auch dir vielen Dank. Ich wünschte, ich könnte diese Schuldgefühle ablegen. Leider frage ich mich dauernd, was gewesen wäre, wenn ich nur ein einfaches Aspirin im Haus gehabt hätte, was ich ihm schon Freitag zur Nacht hätte geben können ... oder früher hätte losfahren können ... Ich hätte ihn in der Klinik ja nicht allein gelassen - vielleicht hätten sie ihm nicht mehr helfen können, aber vielleicht andererseits erlösen von den Schmerzen, die er ja scheinbar hatte - und ich hätte ihn gehalten ... So musste er sich die ganze Nacht quälen und am Ende starb er zwar Zuhause, aber doch nicht in meinen Armen ... Das macht mich ganz verrückt.

Udo - es tut mir sehr leid um deinen süßen Randy, es ist ja auch noch gar nicht lange her ... Ich finde auch das Testament sehr schön ... Aber ich bin tatsächlich nicht in der Lage dazu. Ich weiß nicht, ob sich diese Meinung noch mal ändern wird, aber im Augenblick ist es für mich gefühlsmäßig einfach unvorstellbar, eine andere Katze als Gassi im Arm zu halten ... Ich hielt ihn dann bereits verstorben noch so lange im Arm, streichelte ihn, heulte dabei wie ein Schloßhund - bis der Tierbestatter kam ... Ich möchte dieses Leid auch in der Zukunft keiner weiteren Samtpfote antun - meine eigene Situation mit meinen Sohn, das Wissen, dass ich hier im Notfall keinerlei schnelle Hilfe habe - das möchte ich keine weitere Katze erleben lassen. Und im Moment noch egoistisch - auch ich selbst möchte diesen Schmerz kein zweites Mal ertragen ... Gassi war mein erstes Kätzchen ... Niemals habe ich über diesen Moment auch nur eine Sekunde nachgedacht, als ich ihn in seiner 12. Lebenswoche voller Stolz vom Züchter nach Hause holte ...

Ich danke euch allen soooooooooo sehr - es tut so gut, einfach nur mal alles rauslassen zu können bei Menschen, die einen verstehen. Sollte ich hier irgend etwas falsch machen mit meinen Antworten, bitte lasst es mich wissen ... Vielleicht rede ich zu viel über mich und Gassi und gehe zu wenig auf euch ein ... Sagt es mir einfach - es ist ja alles total neu für mich ...
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #8
Liebe Barbi, um Gottes Willen, du machst doch nichts falsch hier *drückdich*

Es ist dein ganz eigener Thread über den Verlust deines Gassis und du darfst hier von uns aus seitenweise "jammern", trauern, deine Gedanken loswerden...
Dafür ist das hier ja da!

Ich verstehe wirklich gut, das du solche Schuldgefühle hast. Wirklich. Aber trotzdem, was hättest du tun sollen?
Und ich sehe ehrlich gesagt, die "Schuld", bei den Klinikärzten und Tierärzten die Notdienst hatten. DIE hätten in der Situation zu dir kommen müssen.
Wenn überhaupt von Schuld die Rede sein kann, dann sehe ich sie da.

Aber letztlich hat Gassi jetzt keine Schmerzen mehr, hatte ein tolles, langes Katzenleben und wenn ein bisschen Zeit vergangen ist, dann wirst du vielleicht doch noch mal über das Testament der Katze nachdenken und wenn nicht ist das auch ok.
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #9
Liebe Barbi,

ich habe vor 3 Tagen meine Annie verloren. Vor 8 Monaten war es Mimi und es schmerzt jedes Mal wie die Hölle. Ich verstehe das nur zu gut.

Vielleicht hilft es dir, wenn ich dir erzähle, dass ich mit Annie schweren Herzens zum Tierarzt gefahren bin und sie habe einschläfern lassen - sie hat geschriehen... Ich bekomme diese Bilder auch nur schwer aus dem Kopf. Und obwohl ich weiß, dass ich an diesem Abend nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt habe, quält mich der Gedanke, dass es in einer fremden Umgebung passiert war. Obwohl es das einzig richtige war, denn sie wäre mit Sicherheit noch in derselben Nacht erstickt. Also hatte ich die Wahl und habe mich letztendlich um 22:30 entschieden. Sie wurde um 23:15 eingeschläfert, bei einem fremden Tierarzt, den ich nicht kannte, der seine Sache aber immerhin gut gemacht hat.

Annie hatte einen bösartigen Mammatumor und die Metastasen in ihrer Lunge haben ihr das Atmen schwer gemacht. Das ging auch quasi von heute auf morgen - ich war seelisch total unvorbereitet. Obwohl es absehbar war, ging es an dem Tag viel zu schnell.

Knapp 2 Stunden zuvor am selben Abend war ich mit ihr bei "unserer" Tierarzt, da konnte ich es aber noch nicht zulassen, da ich mit der Tierarzt eigentlich verabredet hatte, dass sie zu mir nach Hause kommt und es dort passiert. Als ich Annie danach wieder mitnahm und noch dachte, sie würde bis morgen durchhalten und wir könnten sie in aller Ruhe in ihrer gewohnten Umgebung gehen lassen, merkte ich schnell, dass dies nicht mehr möglich sei als ich mit ihr zu Hause ankam. Also bin ich wie oben beschrieben, ein zweites Mal los.

Es blieb keine andere Möglichkeit, als sie entweder in fremder Umgebung bei komplett fremden Menschen einschläfern zu lassen oder sie die Nacht lang zu quälen, in den Armen zu halten und zu hoffen, dass sie es schafft. Damit will ich sagen, obwohl ich weiss, dass es genau das richtige war, mache ich mir immer noch Vorwürfe. Ich wünschte, sie wäre bei mir eingeschlafen und nicht 2x durch die Gegend kutschiert worden. Es war auch kein wünschenswertes Ende... aber ich glaube, egal wie man es macht, man hat immer das Gefühl, es war alles falsch.

Dein Gassi ist in vertrauter Umgebung gestorben, er hat gemerkt, wie verzeifelt du warst und du hast nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Du weisst ja auch nicht, ob etwas passiert wäre, hättest du deinen Sohn alleine gelassen. Es ging einfach nicht anders. Du hast dich in dem Moment entschieden, in die Klinik zu fahren, hast alles vorbereitet, weil du überzeugt warst, dass er durchhält. Du hättest nicht besser handeln können in dem Moment. Du wusstest es nicht besser. Wir sind eben alle nur Menschen. Aber so hatte er keine anstrengende Autofahrt mehr zu überstehen und durfte zu Hause einschlafen. Du hast dich in deinem Dilemma bemüht, alles zu tun und das richtige zu tun und das hast du. Ich glaube, ich hätte es nicht anders gemacht.

Es gibt auch keinen allgemeinen zeitlichen Rahmen für die Trauer. Ich habe nach Mimi's Tod 4 Tage auf der Couch geschlafen und nur Katzenwäsche betrieben. Ich konnte auch meine Kleidung, die ich an dem Tag der Einschläferung anhatte wochenlang nicht waschen (natürlich habe ich sie ausgezogen und einfach irgendwo hingelegt). Ich habe geweint, geweint, geweint und den einzig wahren Trost habe ich hier im Forum und bei einer Freundin gefunden. Es hat ja kaum jemand Haustiere in meinem bescheidenen Freundeskreis, also stößt das Verständnis auch dann irgendwann an seine Grenzen.
Jetzt bei Annie kann ich nicht in meine Wohnung zurück, da mich alles an sie erinnert und schlafe zurzeit wieder auf derselben Couch (!) bei meinen Eltern.

Das mag dem ein oder anderen komisch vorkommen, aber das war und ist meine Art damit fertig zu werden. Die Trauer hielt auch bei mir einige Wochen, Annie hat mir aber auch etwas dabei geholfen, über Mimi's Tod hinwegzukommen.

Ich hoffe, dass ich auch ein wenig dazu beitragen konnte, dich ein wenig zu trösten.

Liebe Grüße,
Mimi
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Es tut so weh ... Beitrag #10
Huhu Barbi,

ich habe gerade Deine traurige Geschichte von Gassi gelesen und möchte mich den anderen anschließen.:-(

Wir alle trauern mit Dir und Du kannst Dir hier den Kummer von der Seele schreiben. Lass Dich mal drücken.

Weißt Du manchmal ist man einfach macht- und hilflos und Du hast Alles getan um Gassi zu helfen. Er hat bestimmt Deine Liebe gespürt als er über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Gassi ist jetzt ein Sternenkater, der seinen Platz immer in Deinem Herzen haben wird. Irgendwann werden wir uns alle wiedersehen.

Wir haben jetzt den vierten Kater. Einer ist spurlos verschwunden und zwei mußten leider krankheitsbedingt eingeschläfert werden. Es war jedesmal furchtbar. Den Schmerz und die Leere, die unsere Samtpfoten hinterlassen ist fast unerträglich. Dies ist leider für viele Leute, die selbst keine Tiere haben, unverständlich. Man hört Sprüche wie: "War doch nur eine Katze, stell Dich nicht so an." Am Besten man ignoriert solche Leute.

Ich wünsche Dir jetzt ganz viel Kraft.

LG
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #11
Liebe Barbi.
Du hast mein allertieftes Migefühl. Laß dich mal ganz lieb in den Arm nehmen. Ich mußte diesen furchtbaren Schmerz leider schon vier mal ertragen. Als mein letzter Kater vor vier Jahren unerwartet tot im Bett lag, war es als würde mir jemand mein Herz zerreißen. Er war nicht krank, hatte vorher noch gespielt und gegessen. Es war so schlimm für mich, dass ich zum Arzt mußte.
Du kannst hier schreiben so oft und so viel du möchtest, hier versteht dich jeder. Hier fühlen alle mit dir.
Ach ja ich habe mir sechs Wochen nach Kimbas Tod wieder zwei Katzen geholt weil ich nicht ohne sein konnte.
Ich wünsche dir Viel, viel Kraft.

Lebe wohl lieber kleiner Gassi, jetzt hast du keine Schmerzen mehr. Im Katzenhimmel kannst du mit all unseren Sternenkätzchen spielen und wieder glücklich sein.
Grüß bitte meine vier Lieblinge von mir.


Ganz traurige Grüße Kathi.
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #12
Ach gott ... so viele schicksale ... und so viel Verständnis ... Ich lese all eure Antworten und schon muss ich wieder heulen ...

Juliafientje - ja, ich versuche mir auch einzureden, dass die Tierklinik Schuld ist, die einfach keine Hausbesuche machte, wo hätten wir uns sonst hinwenden sollen, mitten in der Nacht, wenn nicht an unsere eigene Klinik, in der Gassi all die letzten Monate behandelt wurde - aber sie verlangen, dass man selbst kommt, und das, obwohl sie die Situation mit meinem Sohn kannten, da ich immer Schwierigkeiten hatte, alles zu organisieren und ihnen erklärte warum ... Leider hat immernoch der Gedanke überhand, ob er nicht doch noch überlebt hätte, wenn ICH eher hingefahren wäre ... auch wenn ich selbst nicht weiß, wie es hätte funktionieren können.

Mimi - was für ein Schicksal ... Es tut mir sooooooo leid ... Und ich kann dich nur zu gut verstehen - ich kann den Pullover aus dieser Nacht auch nicht mehr anziehen, ich habe seit Wochen im Wohnzimmer den Boden nicht gewischt, weil dort wenn man genau schaut, noch immer seine Pfötchenabdrücke vom letzten Gartenbesuch zu sehen sind ... Auch seine Toiletten stehen noch unberührt da - er hatte in der letzten Nacht eher überall unter sich gemacht, so waren sie sauber - aber seine Pfötchenabdrücke erkennt man auch hier noch ... Es ist so hart ... Als ich seine Futternäpfe und Wassernäpfe wegräumte - das war nach 2 Wochen - kam es mir wie Verrat an ihm vor ... Und so ist es auch jetzt noch ... Ich sitze oft an seiner Urne, daneben steht ein Bild von ihm, Blumen dahinter, 2 Teelichter davor, die wir jeden Abend anzünden ... Vor der Schrankzeile, wo seine Urne steht, stand auch immer sein Körbchen - ich lege seit Wochen immer wieder eine frische Rose in sein Körbchen ... Wenn ich also dort sitze, dann rede ich mit ihm - ich erzähle ihm, wie sehr ich ihn vermisse und bitte ihn immer wieder um Verzeihung ... Natürlich heule ich dann wieder ...

Tinaho - auch vielen Dank für deine Anteilnahme ... Ja, so viel Unverständnis in der eigentlichen Umgebung ... das hätte ich nicht erwartet ... Erst hier kann ich endlich mal alles loswerden - ohne, dass man mich für völlig bekloppt hält. Mir gefällt die Vorstellung von der Regenbogenbrücke sehr und ich hoffe, Gassi ist dort glücklich ... Dann wieder habe ich Angst, dass alles zuuuuuu lange dauert ... dass ich seinen Geruch vergesse ... vergesse, welch lustige Geräusche er beim Fressen seiner Lieblingsachen machte ... und und und ...

Basije - auch an dich ganz lieben Dank ... Ihr seid hier alle so lieb zu mir ... So viel Verständnis und Kommunikation hatte ich den ganzen letzten Wochen nicht. Es tut mir leid, dass dein Kimba so unverhofft gegangen ist. Ich kann im Augenblick an keine neue Katze denken ... Besonderen Dank für deinen so lieben letzten Abschiedsgruß an meinen Gassi - ich bin mir sicher, wenn er kann, dann richtet er deine Grüße aus ...

Auf jeden Fall danke ich euch allen sooooooo sehr für eure lieben verständnisvollen Worte. Ich wünschte, im Himmel gäbe es Besucherstunden ... Mir fehlt meine kleine Fellflunder so unendlich, diese Leere ist echt schlimm ... und schon heule ich wieder ... ich hatte keine Ahnung, dass man so viele Tränen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Es tut so weh ... Beitrag #13
Du meine Liebe mache Dir keine Vorwürfe bei einer Embolie kann keiner helfen, auch kein Aspirin mehr. Mir sind schon junge Menschen auf Intensiv Tod in den Arm gefallen, Embolie und Ex. Trotz Blutverdünnungsmittel und Überwachung und Reanimation. Manchmal liegt ein Leben nicht mehr in unserer Hand und die Zeit ist gekommen. Und Dein Sohn braucht Dich, es hätte auch wahrscheinlich nichts geändert. Erinnere Dich an die schönen Zeiten. Sei nicht so traurig. Sie starb nicht allein und dass ist wichtig , im Kreis der Familie die letzten Stunden zu verbringen,ist doch sehr viel schöner.
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #14
Auch an dich ganz lieben Dank, Lorel ... Ich hoffe so sehr, dass ich eines Tages tatsächlich nur noch an all das Schöne denken kann ... Ihr alle spendet mir soooo viel Trost - es ist einfach nur toll, auf so viel Verständnis und Mitgefühl zu stoßen. Vielleicht hilf es mir, ein wenig zur Ruhe zu kommen.

Wenn noch jemand von euch einen Tip hat, warum das mit meinem Profilbild nicht klappt, obwohl es nur 100 Pixel und ca. 16 kb hat - auch hier wäre ich über jeden Rat froh ... Ich würde doch soooo gern hier mit Gassi im Profil auftreten ...

Ganz herzlichen Dank an euch alle !!!
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #15
Liebe Barbi,
mein aufrichtiges Beileid zum Tode deines geliebten Katers Gassi.

Vorwürfe musst du dir gewiss nicht machen, er war in seinem
vertrauten Zuhause, du hast dich die ganze Nacht um ihn gekümmert.
Du hattest alles organisiert, um mit ihm zur Klinik fahren zu können,
was angesichts der Behinderung deines Sohnes nicht so einfach ist.

Vermutlich wurde ihm damit sogar der Stress in der fremden Umgebung
der Tierklinik erspart, denn mit seinen 19 Jahren und der von dir be-
schriebenen Symptomatik hätte man ihm wohl kaum noch helfen können.

Vielleicht findest du ja doch wieder eine Katze, die in euer Leben passt
und dir und deinem Sohn neue Freude ins Leben bringt.

Zu deinem Wunsch, ein Avatar-Bild einzustellen hätte ich die Vermutung,
dass du statt dessen ein Profil-Bild erstellt hast. Man kann hier beides
machen, das Profilbild sieht man nur, wenn man dein Profil aufruft, das
Avatar-Bild bei jedem Beitrag, den du schreibst. Versuch es also einfach
noch einmal bei der richtigen Funktion, also Avatar erstellen.
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #16
Liebe Barbi, du mußt das Foto nicht als Profilbild, sondern als Avatar einstellen.
Das findest Du links, wenn du auf Profil klickst, im 3. Abschnitt.

Barbi, Dein Schicksal rührt mich sehr. Ich kann gut verstehen, wie sehr Du Gassi geliebt hast.
Aber zermürb Dich bitte nicht mit Selbstvorwürfen. Gassi hat bis zum Schluss gespürt, wie sehr Du ihn liebst.
Aber er wußte auch, wie sehr Dein Sohn Dich braucht, in jeder Minute.
Gassi schaut jetzt aus dem Regenbogenland auf Dich herab. Er wird Dir irgendwann ein Zeichen schicken, um Dir zu zeigen, dass er gut angekommen ist.
Ich bin fest davon überzeugt, dass er seine Zeit dort genießen wird, und wenn Deine Zeit gekommen ist, wird er auf Dich warten.
Die Zeit der Trauer kann sehr lange dauern. Ich weine heute noch um meine Dickie, und das nach 1,5 Jahren. Nein, nicht mehr täglich, aber doch noch oft genug.
Und keine Sorge, du wirst nichts vergessen, weder seinen Geruch, noch seine ganz eigenen Angewohnheiten, seine Blicke, seine süße Stimme. Das wird Dich immer begleiten.
Barbi, meine Gedanken sind bei Dir. Denk bitte dran, dass Dein Sohn Dich braucht. Er wird spüren, wie schlecht es Dir geht und wie sehr Du Dich selbst zermürbst.
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #17
Ihr seid mir alle ein großer Trost hier ... Ich kann das kaum in Worte fassen ...

Danke für den Tip mit dem Avatar - ich hatte natürlich keine Ahnung ... Alles ist neu ... Aber ich habe 3 schöne Bilder in ein Album geladen - ich denke, dort sieht man meinen Gassi in seiner vollen Pracht auf einem der Bilder am besten ... Ich muss erst rausfinden, wie hier alles funktioniert - wie man Kontake hinzufügt, wer überhaupt interessiert ist und so weiter ... Ich muss nur in meinem Alltag mit Philipp, meinem Sohn, noch mehr Zeit finden - irgendwie ist alles noch total außer Plan ...

Es tut mir so leid, dass ich euch erst jetzt gefunden habe, nach dem Gassi schon im Regenbogenland ist ...

Vielen lieben Dank, Mennemaus und Corinna ... Eurer aller Worte sind solch Balsam auf meiner leidenden Seele ...

Die Welt dreht sich einfach weiter - nur für mich steht sie still ... Nichts fühlt sich richtig an ...
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #18
Liebe Barbi.
Ich habe deine Bilder gesehen. Dein Gassi ist so ein süßes Mäuschen. Dass dein Sohn so krank ist dass tut mir sehr leid. Er braucht dich jetzt ganz besonders, denn auch er wird um Gassi trauern auch wenn er es nicht so zeigen kann.
Hänge dir ein schönes Foto von deinem Schatz auf, das habe ich auch und ich rede oft mit ihnen.
Ganz liebe Grüße Kathi.
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #19
Es tut mir schrecklich leid um Deinen Kleinen :-(

Du warst wirklich in einer ganz schwierigen Situation, ich hoffe, nie in eine solche zu kommen ...

Bitte mach Dir keine Vorwürfe mehr, Dein Gassi macht Dir ganz sicher keine, er ist jetzt immer in Deinem Herzen.
 
  • Es tut so weh ... Beitrag #20
Ganz lieben Dank, Kathie ... Ja, es ist für meinen Sohn Philipp nur schwer zu verstehen ... Deinen Rat mit dem Foto habe ich recht bald nach Gassi's Tot gemacht ... Er hat eine schöne Ecke hier - seine Urne, ein Bild, frische Blumen und jeden Abend 2 brennende Kerzen ... In seinem Körbchen, in dem er starb, liegt nun immer eine frische Rose ... Ich denke, es ist das mindeste, was ich noch für ihn tun kann ... Ich habe auch im Flur und in der Küche Fotocollagen zu hängen - sie zeigen meinen Schatz in groß und ganz klein ... Ich werde sicher noch ein paar andere Bilder hier hochladen ... Und ich kümmere mich nach wie vor um Philipp, versuche hier meinen Schmerz zu verbergen, damit es ihm weiterhin gut geht, auch wenn das nicht immer leicht ist ... Liebe Grüße, Bärbel


Auch an dich ganz lieben Dank, Neryz ... Ja, diese Situation möchte ich kein zweites Mal erleben und wünsche sie auch keinem ... Niemals hätte ich gedacht, dass man so hilflos ist ... Und niemals hätte ich gedacht, dass ich mich mal irgend wie so entscheiden müßte ... Eigentlich kann ich es noch immer nicht fassen ...
 
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Es tut so weh ...

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