Hallo, ich bin hier neu, habe aber schon einiges an Themen gelesen.
Ich selbst habe 2 Hauskatzen ( Katze und Kater ) und einen Main Conn Kater.
Gerne lese ich hier, denn ich finde die Geburtsberichte wirklich spannend.
Manchmal bin ich über so einige Antworten wirklich erschüttert.
Ich verstehe den Sinn des Tierschutzes dahinter, aber ich denke, jeden gleich als Vermehrer zu betiteln, ist nicht sinnvoll.
Nicht jeder mag Rassekatzen. Auch einfache Hauskatzen sind sehr beliebt. Nur, wer züchtet solche?
Keiner, es ist ja vermehren...
Natürlich ist Rolligkeit nicht schön für eine Katze. Kastrieren ist da sinnvoll, aber Menschen deswegen anzugreifen, weil sie es nicht taten, nicht hilfreich. Und sobald sich hier jemand anmeldet und viel darüber liest, sollte doch klar sein, dass das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen ist.
Nicht jeder Mensch beschäftigt sich stets damit, manche Menschen mögen diese Tiere gerne um sich haben, lieben sie, kümmern sich, aber müssen erst an ihrer Aufgabe als Katzenbesitzer wachsen.
Manchmal geht es gut, manchmal nicht.
Sobald hier jemand schreibt, ist die Katze wohl schon trächtig. Und jemand der Hilfe sucht, ist jemand, dem seine Katze nicht egal ist. Alltag, Familie, eigene Kinder, all das lässt auch mal eine Katze in den Hintergrund treten, und nicht jeder trägt ständig Gedanken darum, was man als nächstes mit der Katze zu tun hat.
Natürlich sollte man sich vorher Gedanken um das Tier machen, welches man sich anschafft. Doch Alltag lässt sein eigentlich vorgenommenes vielleicht auch vergessen. Deswegen ist man nicht schlecht, oder liebt sein Tier weniger.
Verantwortlich fühlen...das sollte sich jeder der ein Tier hat.
Und hier jemanden um Hilfe zu bitten, auch wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, ist Verantwortung übernehmen.
Zumindest dann wird versucht, Hilfe zu bekommen.
Ich finde es toll, wenn Züchter in diesem Moment helfen, ihr Wissen weiter geben und helfend unterstützten. Und sehr gut finde ich, diesen Menschen auch nach der Geburt noch Tipps zu geben. Wann kastrieren...ect.
Vorwürfe halten manche Menschen davon ab, nach Hilfe zu fragen. Leidtragend ist in diesem Fall nur die Katze.
Menschen neigen dazu, erst nachzudenken, wenn es zu spät ist. Und auch die Folgen werden oft nicht beachtet.
Das ist in vielen Bereichen des Lebens so, und wird sich nie ändern.
Welches Argument ich nicht mehr lesen kann ist, die armen Katzen im Tierheim. Das die Tierheime voll sind, weiß glaube ich jeder.
Aber landen dort nur Hauskatzen? Wenn es danach geht, dürfte niemand ( auch kein Züchter ) Katzen Babys bekommen lassen, oder? Dann müsste es mindestens 10 Jahre Pause von Kitten geben, damit man alle Katzen aus dem Tierheim unterbringen kann. Keinen Menschen kann man daran hindern, seine Katze wegzugeben. Ob Privat oder ins Tierheim. Es passiert täglich!
Hut ab vor Pflegestellen und Tierheimmitarbeitern. Vor allem, weil es ein Teufelskreis ist, der nie aufhören wird.
Menschen die vorwerfen, statt zu helfen, sind in meinen Augen allerdings fehl am Platze und bereits ausgebrannt. Sie sollten sich vielleicht überlegen, sich aus diesem Bereich zurückzuziehen.
Das sind nur einige Gedanken dazu.
Ich finde das Forum super, und danke denjenigen, die hier einen super Job machen, die wirklich etwas ändern möchten, ohne Vorwurfsvoll zu sein...
LG:-D
Keinen Mense