Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht?

Diskutiere Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Ist schon okay ;-) Ich bin auch ein wenig erleichtert, dass die Kleinen noch bleiben dürfen - natürlich wäre noch eine Woche mehr das Optimale...
  • Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? Beitrag #121
Ist schon okay ;-)

Ich bin auch ein wenig erleichtert, dass die Kleinen noch bleiben dürfen - natürlich wäre noch eine Woche mehr das Optimale ...

Ich hoffe sehr, dass du Glück haben wirst und dir vieles erspart bleibt - ehrlich ... Aber wissen muss man es halt und ansonsten sehe ich es halt wie Raggy-Duo - es wird sich leider nie etwas ändern, wenn nicht einer den Anfang macht ;-)
 
  • Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? Beitrag #122
Hallo, Deep, wir wollen Dir ja auf keinen Fall die Freude nehmen, und was Barbi sagt, da ist was Wahres dran, man sollte solche Leute nicht unterstützen. Aber, ehrlich gesagt, ich könnte jetzt auch nicht mehr widerstehen und würde sie nehmen; erstens mal haben sie schon Dein Herz erobert, ich fürchte, wenn Du jetzt alles rückgängig machst, damit wirst Du auch nicht glücklich, Du wirst immer im Hinterkopf haben, was wohl mit den beiden geschehen ist, bei wem sie jetzt sind, ob es ihnen gut geht. Du weißt ja, wir beide haben eben auch noch zu unserer Trauer ein sehr gutes Geschick, uns mit Vorwürfen zu behängen. Man muss dann einfach hoffen, dass sie gesund sind. Meine Kleinen sind jetzt ein Jahr alt, aber ob sie wirklich gesund sind, das kann ich im Prinzip auch nicht sagen. Da mache ich mir auch schon manchmal Sorgen, weil wir bei Kuhfleckchen in all den Jahren auch nie etwas bemerkt haben (vermutlich unerkannte HCM). Oder ob sie evtl. sonst etwas haben, man weiß das nie. Sei zuversichtlich, dass sie fit sind, Du kannst Dir keinen weiteren Kummer mehr leisten. Meine Liebe, ich würde die Schätzchen nehmen, versuchen, es so lange wie möglich rauszuzögern, dass sie noch bei der Mutter bleiben können (hier ist ein Appell an den Menschenverstand des Züchters angebracht!!), und dann würde ich, falls er in Deiner Nähe ist, sein Tun mal ein wenig aus der Ferne beobachten......., verstehst Du, was ich meine? Liebste Grüße Elisabeth
 
  • Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? Beitrag #123
Hallo meine lieben,

Heute muss ich mal wieder meinen Tränen freien Lauf lassen. Momentan ist es wieder ganz schlimm wegen garry. Ich sehe ihn überall und habe jetzt von meiner ma seine Futternäpfe und alles bekommen und sehe ihn daraus fressen, dann sehe ich ihn nach der op wie er so erbärmlich maunzt und weint und die Tage danach mit der Riesen Wunde am Rücken und zu guter Letzt sehe ich ihn tot auf dem Tisch liegen. Es zerreißt mir gerade mal wieder mein Herz und ich kann nichts gegen die vielen Tränen machen. Sie laufen ungehindert an meinem Gesicht herunter. Wie gerne würde ich alles rückgängig machen und wie gerne wäre ich doch zu dem anderen Tierarzt gefahren. Es tut so weh momentan und ich dachte es war einigermaßen vorbei
 
  • Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? Beitrag #124
Hallo Deep!

Schön dass du dich für zwei kleine Kitten entschieden hast! Ich teile deine Meinung, nimmst du sie nicht würde sie wer anderer nehmen, so ist es auch bei meiner Mia, da konnte ich auch gott sei dank noch Zeit rausschlagen, dass sie bei der Mutter bleiben dürfen.

Übrigens meine Mona hab ich damals schon mit 8 Wochen bei mir gehabt und sie ist zu einer wundervollen jungkatze herangewachsen. Das sie FIP hatte konnte man nich voraussehen und das hatte auch nichts damit zu tun dass sie schon mit 8 Wochen von ihrer Mutterkatze getrennt wurde. Klar es ist nicht das optimum aber immernoch besser als sie landen auf der Strasse und verhungern elendig oder kommen zu menschen die die Katze nehmen nur ihres Kindes zuliebe und nach 1 Jahr sitzt sie erst wieder auf der Straße...

Also deine Absichten sind gute, merkt man ja dass du noch Zeit für die kleinen rausschlagen konntest ;-)

Ich bin schon gespannt wie es sein wird wenn Mia kommt, denn bis jetzt ist Monas ehemaliger Futterplatz leer. Ich war schon am überlegen ob ich diesen an Mia weitergeben soll oder ob sie einen anderen Platz bekommen soll. Bis jetzt habe ich auch hinausgezögert neue Futternäpfe zu kaufen. Kann deinen "Rückfall" schon nachvollziehen. Ich fürchte mich vor meinem auch schon, ganz ehrlich, ich weiß sobald ich die kleine Mia in Händen hab, werd ich mich wohl nich mehr halten können vor lauter Tränen, wegen der Erinnerung an meine Mona.

Schick dir eine virutelle Umarmung und lass dir ganz liebe Grüße da!
 
  • Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? Beitrag #125
Hallo, Deep, kann Dich gut verstehen, solche Tage wird es immer wieder geben, an denen man besonders trauert. Man ist ja nicht jeden Tag seelisch gleich gut gestimmt, aber lass auch Deinen Tränen freien Lauf. Das tue ich heute nach 13 Monaten noch, das ist auf jeden Fall besser als alles in sich hineinzufressen, davon wird man krank. Meine Liebe, ich schäme mich nicht es zu sagen (aber nur hier im Forum): Ich gehe, wenn ich ganz schrecklich trauere, in den Keller. Dort habe ich die Kuscheldecken von der Couch mit all den vielen Haaren dran, das "letzte" Trockenfutternäpfchen und die Fliegenklappe, mit der ich jeden Morgen mit Kuhfleckchen spielen musste, als ehrendes Andenken in einem großen Sack aufbewahrt. Da darf niemand dran. Ich weiß, es ist heftig und man macht sich noch trauriger, aber ich fühle dann an der Kuscheldecke, so als ob sie's wäre. Jetzt sind wir wieder beim Thema: Wer soll das noch von meiner Familie verstehen? Keiner! Deshalb erfährt es auch keiner. Liebe Deep, bei Dir ist das Geschehene auch noch sehr "frisch", nimm Dir wieder etwas Fröhliches ins Haus, das stimmt Dich seelisch besser. Alles, alles Liebe, Kopf hoch, Elisabeth.
 
  • Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? Beitrag #126
Hallo ihr lieben,

Also ich weiß gar nicht wie ich es ausdrücken soll, aber hier weiß ich wenigstens dass ihr mich alle versteht. Elisabeth ich verstehe dich, wenn du ein Platz hast an dem du deine ganze Trauer rauslassen kannst. Und auch mit der Decke und allem versteh ich dich. Ich habe vor zwei Wochen meine Gardinen enthaart die von garry dran hingen und habe drüber gestreichelt. Und auch heute geht es mir so beschissen wie schon seit langem nicht mehr. Ich komm nicht aus dem Bett und muss wirklich fast jede Minute an garry denken. Men Herz fühlt sich an, als waere es nur noch ein trockener Klumpen Lehm und kein Mensch außerhalb dieses Forum versteht meine Lage.

Wieso kann ich nicht aufhören mir Vorwürfe zu machen?? Jedes mal wieder habe ich bestimmte Szenen im Kopf von garry und das schlimme IST das ich nur noch an seine Verletzung denken kann und überhaupt nicht mehr an früher und die schönen Zeiten. Bzw. Ganz richtig ist es nicht, ich sehe ihn in meiner alten Wohnung und muss nochejr weinen, denn da hat er noch gelebt war kerngesund und hat auf meinem Bauch geschlafen. Ich vermisse ihn so ich weiß ich wiederhole mich, aber ich kann nicht mehr. Irgendwann breche ich wirklich zusammen
 
  • Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? Beitrag #127
Hallo, Deep, Du tust mir so dermaßen leid. Schade, dass wir alle so weit voneinander weg wohnen, sonst könnte man sich mal treffen, mal Fotos zeigen, sich gegenüber sitzen. Wenn Du seelisch nicht damit fertig wirst, hol Dir bitte professionelle Hilfe. Ich habs zwar, obwohl mir jeder dazu geraten hat, auch nicht getan, weil ich dachte, mit der Trauer müsste ich doch alleine fertig werden. Ich bin in dem einen Jahr um viele Jahre gealtert, ich sehe im Spiegel nur noch ein trauriges, faltiges Gesicht, ich bin eh nur eine halbe Portion. Ich hab im Moment auch eine ganz schlimme Phase, kann mir keine Fotos von meinem Liebsten ansehen. Bitte, lass es nicht soweit kommen. Oh, ich wollte mir das doch auch nie mehr antun, noch einmal mich so an ein Tier zu gewöhnen. Aber das passiert schon mit dem Tag, wo ein Tier bei dir einzieht. Die Kleinen geben uns auch unheimlich viel, aber immer im Hintergrund diese schreckliche Trauer, dass man nach so langer Zeit gar nicht mehr an schöne Sachen denken kann, nein, sobald man daran denkt, z.B. wie sie abends schon vor der Haustüre gewartet hat (obwohl sie ja tagsüber rein konnte), morgens schon gewartet hat, dass ich mit ihr spiele, dieses Händelecken, abends auf der Couch auf meinem Bauch liegen, wenn ich ihr am Fenster klopfte, kam sie wie ein Osterhase über die Wiese geschossen, nein sobald man daran denkt, ist es nicht schön, sondern traurig. Wir müssen beide versuchen, egal wie, aus diesem schrecklichen Loch rauszukommen, sonst haben wir keine Kraft für die "anderen" Sachen, die im Leben leider noch kommen, dann brechen wir ganz zusammen. Ich denke, Du solltest vielleicht doch mal überlegen, ob Du nicht doch nochmal so was Süßes bei Dir aufnehmen möchtest. Wenn man dann traurig ist, wird man doch sehr durch diese fröhlichen Wesen abgelenkt. Überleg es Dir doch mal. Du darfst nicht krank werden! Alles, alles Liebe, Köpfchen hoch (und vielleicht bald auch noch Pfötchen...) Elisabeth
 
  • Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? Beitrag #128
Hallo Deep,

es tut mir sehr, sehr leid was passiert ist.
Ich kann sehr gut nachvollziehen wie es dir geht. Nach dem Tod meines kleinen Katers habe ich volle 4 Tage am Stück geweint bevor es überhaupt nur annähernd besser wurde. Er war eigentlich nicht lange bei uns, trotzdem hat mir sein Tod das Herz zerrissen. Auch heute, viele Jahre später, treiben mir solche Geschichten wie deine immer noch die Tränen in die Augen, weil sie mich daran erinnern. Trotz alledem bin ich froh um die Zeit, die ich den Kleinen hatte und möchte sie auch nicht missen. Ich erinnere mich gerne an ihn, den kleinen tapsigen Kater, der gerne neben mir auf meinem Kopfkissen geschlafen hat. Der aus Versehen in die volle Badewanne gefallen ist, weil er unbedingt wissen wollte was da los ist, und sich beim Sprung auf den Rand überschätzt hat...

Erinnerungen sind wichtig, und man sollte sie nicht wegsperren. Lass sie zu, aber versuch dich an die schönen, die lustigen Situationen zu erinnern. Nicht den Tisch, nicht den letzten Moment.
Ich weiß es ist schwer, und eine ganze Zeit lang wird dir jede Erinnerung auch noch sehr weh tun. Aber du darfst nicht aufgeben! Du wirst nicht daran zerbrechen, auch wenn du glaubst es wäre jeden Moment soweit. Bitte hör auf dir Vorwürfe zu machen. Du hättest nichts tun können, es hätte nichts geändert, selbst wenn du da gewesen wärst. Er wusste, dass du ihn liebst, auch wenn du nicht da warst. Du hast dein Menschenmöglichstes getan um ihm zu helfen, um ihn zu retten. Aber manchmal gibt es eben Dinge, die man nicht beeinflussen kann. Manchmal muss man jemand Geliebtes gehen lassen. Sterben gehört nun leider zum Leben dazu.
Mir haben damals meine 2 Miezen sehr geholfen. Sie waren eine gute Ablenkung. Wenn du dich soweit fühlst, überlege dir doch eine neue Katze anzuschaffen. Sie wird dann deine ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen, und ich glaube du hast sehr viel Liebe zu geben - warum sollte sie nicht einer neuen Katze zu Gute kommen? Vielleicht sogar eine aus dem Tierheim? Ich habe manchmal das Gefühl, dass 'gerettete' Tier nochmal extra dankbarer, verschmuster und anhänglicher sind... Garry würde das sicher auch gut heißen.

Auch wenn der Beitrag jetzt sehr lang wird, aber ich möchte dir gerne eine Geschichte erzählen, die mir damals sehr geholfen hat, auch wenn es von außen betrachtet sehr absurd klingt.
Ich habe oft mit dem Tod geliebter Tiere gekämpft, weil ich seit ich denken kann, immer Haustiere hatte. Hunde, Katzen, Hasen, Meerschweine...
Ein paar Jahre bevor ich Kedyn hatte, starb mein Meerschweinchen Max. Mein damaliger Freund hat sich, um mich zu trösten, dieses Szenario ausgedacht. Wir waren beide Fan von dem Film 'Pulp Fiction' und er meinte zu mir: "Stell dir vor, Max ist jetzt im Himmel..." Und er schilderte mir den Himmel den er meinte, wie eine Art 50ger Jahre Nachtclub ähnlich wie im Film. Alle meine verstorbenen Tiere waren da, alle hübsch und stilgerecht zurecht gemacht, mein kleiner Max mit einer kleinen schwarzen Fliege um den Hals steht neben einem großen schwarzen Flügel und singt mit einem kleinen Mikro in der Pfote einen witzigen Song aus dem Film. Alle um ihn herum haben Spaß, unterhalten sich oder lauschen ihm, einige lachen und andere trinken aus kleinen Cocktailgläsern mit bunten kleinen Schirmchen dran....
Allein die Vorstellung daran - ein Meerschwein mit einer Fliege an - ließ mich schmunzeln. Mein kleiner Kater Kedyn ist jetzt auch da. Er trägt einen weißen Frack. Seinen weißen Zylinder frech leicht ins Gesicht gezogen, sitzt er an der Bar und unterhält sich angeregt mit meinem Kater Purzel, den ich als Kind hatte. Max singt den zweiten Song des Abends, Lilo und Speedy, zwei meiner Meerschweinchen, tanzen dazu...

Ich weiß es klingt verrückt, manche können das vielleicht auch nicht nachvollziehen und würden nur den Kopf schütteln.
Aber mit diesen Gedanken blicke ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf meine Tiere zurück. Wir sollten unsere geliebten Begleiter niemals vergessen. Trotzdem muss das Leben auch ohne sie weiter gehen.
Und wenn du magst, heiße ich Garry sehr gerne in meinem Himmel willkommen. Kedyn würde sich bestimmt über neue Gesellschaft freuen.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Fühl dich gedrückt.
 
  • Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? Beitrag #129
Liebe Faelivrin,
Deine Geschichte hat mir gerade Tränen in die Augen getrieben Freuden-und normale Tränen. Gerne darfst du Garry Willkommen heißen. Ich habe ja mittlerweile die zwei Fellnasen, fühle mich aber schuldig weil ich sie mit garry vergleiche, was man natürlich nicht machen soll. Und dann vermisse ich ihn noch mehr. Ich denke mir immer, warum "nur " acht Jahre?? Wieso stirbt mein bester Freund einfach und ich war nicht da? Warum wird mir mein, zweites Baby hab ich ihn immer genannt, einfach weggenommen?? Warum können die zwei neuen Fellnasen nicht meine ungeteilte Aufmerksamkeit und liebe bekommen?? Immer mehr neue Fragen und Vorwürfe. Und ich weiß, das es nicht gut ist und ich weiß, dass es garry jetzt gut geht, aber ich vermisse ihn einfach so sehr und dieser Schmerz ist einfach so unerträglich. Und es trifft mich jedes Mal mit voller Wucht und total unerwartet und dann kann ich auch nur weinen.
Die zwei neuen können nichts dafür, aber die sind viel viel komplizierter im Handling und das verunsichert mich zusätzlich. Ich weiß auch nicht wie ich es ändern sollte...
 
  • Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? Beitrag #130
Hallo Deep, schön wieder etwas von dir zu hören! :)

Ich finde es toll dass du die beiden Fellnasen nun bei dir aufgenommen hast. Und dass du unsicher bist ist normal, es ist Neues Leben bei dir eingekehrt und diesmal auch zu zweit! Du wirst sehen die beiden werden wenn sie ihren Charakter erstmal vollständig entwickelt haben total anders sein in vielen Sachen, vllt haben sie aber doch auch etwas gemeinsam mit Garry. Du wirst ihnen schon noch dein ganzes Herz schenken können, denn den 1. Schritt hast du ja schon getan, du hast sie zu dir geholt und bietest ihnen ein schönes Leben wo sie ganz sie selbst sein können!

Mittlerweile musste ich auch Leeroy einschläfern lassen am Dienstag... Er konnte nicht mal sein neues Geschwisterchen kennenlernen welches nächste Woche Mittwoch/Donnerstag kommt...

Jetzt ist nur noch Sammy zuhause bei mir und eig. ist er die ruhigste Katze die ich kenne, aber seitdem Leeroy weg ist setzt er sich oft irgendwohin und fängt an zu Maunzen obwohl er niemals wirklich maunzt... bis jetzt...

Ein schönes Wochenende und viel Spaß mit deinen beiden Miezen!
lg. Kathy
 
  • Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? Beitrag #131
Liebe Kathy,

das tut mir so unendlich leid, dass du nun Leeroy über die Regenbogenbrücke gehen musste. Ich hoffe du verkraftest es. :cry:
Ich drücke dich mal ganz fest

lg Dani
 
  • Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? Beitrag #132
Danke Dani. Naja es ist schon ein rießiger Schock gewesen für mich und wie du evtl. auch in meinem Thread
"Shattered... machs gut mein Schatz" lesen kannst war ich schon ganz schön am Ende... Aber es war anders als bei Mona...

In diesem Post kann man auch den Gedenkplatz sehen den ich verändert habe. Nun mit Mona und Leeroy Bildern und den brennenden Kerzen. Ich denke da ich diesmal schon im Vorhinein "wusste" dass er es wohl nicht schaffen wird, hab ich schon im Voraus viel geweint. Und am Tag der Einschläferung auch wieder soetwas wie ein Zusammenbruch meiner Welt...

Es ist so schlimm, vor allem da ich dachte "jetz hast du den Tod von Mona verarbeitet und kannst dich auf die neue Katze einlassen" und dann batsch hauts dir ne Ohrfeige runter und ich habe dann noch die Ankunft von Mia um 1 Woche verschieben lassen. Weil die neue Katze den stress nich mitkriegen soll und Leeroy noch seine Ruhe haben sollte, seine gewohnte umgebung ohne der neuen Katze.
 
  • Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? Beitrag #133
Hallo ihr Lieben...
ich habe gerade diesen Post entdeckt...und sitze hier mit Tränen in den Augen...:sad:

...ihr alle beschreibt hier beinahe exakt meine Gefühle, die ich im September 2011 hatte, als ich meine über alles geliebte Katze Leia einschläfern lassen musste...ihre Nierenwerte waren so dermaßen schlecht...über zwei Wochen war ich jeden Tag beim Tierarzt, weil ich hoffte, wir würden das irgendwie in den Griff kriegen, es kamen auch in der Zeit immer wieder kleine Momente, in denen es ihr besser ging und ich wieder Hoffnug schöpfte...aber kurz danach ging es immer wieder schlechter...ich habe mich quasi 2 Wochen lang von ihr verabschiedet, Gott angefleht, dass er sie erlösen möge und ich nicht den Zeitpunkt bestimmen muss, wann sie sterben soll...wer möchte sich denn schon zum Henker seines Tieres machen??

Letztendlich konnte ich es nicht mehr ertragen und als dann die Tierärztin auch der Meinung war, es hätte wohl keinen Zweck mehr, weil es eigentlich keine Hoffnung mehr gibt, habe ich mich dann auch noch gleich direkt in der Praxis dazu entschlossen, dem ein Ende zu machen...:-(

Dann bekam meine Katze zuerst die Betäubungsspritze, von der sie sich gleich erbrochen hat...und nun muss ich immer dran denken, dass das womöglich das letzte war, das sie vom Leben mitbekommen hat und da leide ich bis heute drunter...von einigen Bekannten, die auch ihr Tier einschläfern lassen mussten, hatte ich das anders gehört, die sind einfach friedlich eingeschlafen und haben dann die letzte erlösende Spritze bekommen...ich habe meine Katze zwar noch die ganze Zeit gestreichelt, bis sie keine Reflexe mehr hatte und die letzte Spritze bekommen sollte, nur weiß ich nicht, ob sie das überhaupt noch mitbekommen hat...:sad:

Was auch schlimm ist, was ihr auch hier schon erwähnt habt, das die Mitmenschen oft kein Verständnis haben für die Trauer...man darf in deren Augen einfach nicht um ein Tier weinen...um Menschen ja, aber doch nicht um ein Tier...kann man sich doch einfach ein neues holen...:sad::-x

Das Ganze ist wie gesagt schon beinahe zwei Jahre her...anfangs habe ich sehr, sehr viel geweint...ich habe sie überall auf ihren Lieblingsplätzen liegen sehen...alles, was mich aber an ihre Krankheit und die letzten zwei Wochen vor ihren Tod erinnert hat, habe ich aber noch am gleichen Tag, an dem sie eingeschläfert worden ist, aus meinen Blickfeld geräumt, z.B. die Transportkiste, mit der ich sie die zwei Wochen jeden Tag zum Tierarzt gefahren hatte...auch die Medikamente, was ich noch da hatte...selbst die Badezimmermatte, auf der sie kurz vor ihren Tod oft gelegen hatte (das hatte sie nie vorher, als sie noch gesund war, gemacht!) habe ich aussortiert...ich konnte diese Matte nicht mehr anschauen, weil ich sie da immer Gedanken krank drauf gesehen habe...:sad:

Ich weine heutzutage eigentlich nicht mehr...ich denke heute immer in liebevoller Erinnerung an sie zurück...hilfreich ist mir da auch, dass sie bei uns im Garten begraben ist, ich habe ihr einen Gedenkstein machen lassen, mit einem Foto von ihr...hat mir in der Trauer sehr geholfen...das Grab schön zu halten war etwas, was ich noch für sie tun konnte...in der ersten Zeit bin ich mehrmals am Tag dort hingegangen, habe mit ihr gesprochen...das tat sehr gut...wie gesagt, die Tränen wurden mit der Zeit weniger...dachte ich bis jetzt eigentlich, denn ich muss ehrlich gestehen, das sie jetzt beim Lesen dieses Threads wieder liefen...so ganz wird es niemals vergehen, aber ich kann sagen, die schönen Erinnerungen machen es besser mit der Zeit...und es hat mir auch geholfen, dass ich noch zwei andere Katzen hatte zu dem Zeitpunkt, u.a. ihren Bruder, die haben mich unheimlich getröstet...

...also Kopf hoch, ihr alle, die ihr um eure Lieblinge weint, denkt immer dran, dass sie in der Zeit, in der ihr sie bei euch gehabt, euer Leben verschönert haben und das sie sich auch glücklich waren, dass sie Euch hatten...:smile:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? Beitrag #134
Servus Anne!

Ja du hast schon recht, meine beiden Jungs haben mir auch Trost gespendet nachdem Mona fort war. Aber als jetzt auch noch Leeroy, einer meiner Jungs gehen musste nur 2 Monate nach dem Tod der 1. Katze, wo ich grade mal so drüber hinweg bin, war das schon sehr heftig für mich.

Hätte ich einen Garten, hätte ich meine beiden dort wohl auch begraben. Stell ich mir schön vor so ein kleines liebliches Grab für die Lieblinge.
 
  • Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht? Beitrag #135
Hallo Dani!

Ich wollte mal nachfragen wie es dir denn so geht? Und wie kommst du mit den beiden Rabaucken zurecht? Hoffentlich ist bei euch alles okay und die Stubentiger bescheren viel Glück :)

Liebe Grüße
Kathy
 
Thema:

Wie komme ich mit eigenen Vorwürfen zurecht?

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