Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P

Diskutiere Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Schau... das was andere und ich geschrieben haben, heißt nicht ,dass es auch nur einer von uns zu diesem zeitpunkt damals lustig fanden... hatten...
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #41
Die Diskussion fing ja deshalb an, weil einige deine Schilderung unheimlich lustig fanden, und ob die Situation nun wirklich lustig war haben eben andere in Frage gestellt ... und wie gesagt: ich hatte nicht den Eindruck, dass du es lustig fandest.

Schau... das was andere und ich geschrieben haben, heißt nicht ,dass es auch nur einer von uns zu diesem zeitpunkt damals lustig fanden...
hatten ja auch alle immer geschrieben das es für uns auch eine qual war, die pupertät!

und wir lediglich zeigen wollten, dass auch wieder bessere zeiten kommen, und man irgendwann dann mal auch darüber lachen kann, dass es mal so war wie es war ;-)

verstehste was ich sagen will ?? *gg*

jeder hatte schon mal schlimmes erlebt, und konnte irgendwann jahre später doch mal darüber lachen.

also man muss einfach noch etwas abstand gewinnen, und das war die quintessenz des ganzen :-D

man man man man man....

es kann halt nicht jeder soooo gelassen sein wie die braven user hier die noch nie was falsch gemacht haben *gg*

lg
 
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #42
Schau... das was andere und ich geschrieben haben, heißt nicht ,dass es auch nur einer von uns zu diesem zeitpunkt damals lustig fanden...
hatten ja auch alle immer geschrieben das es für uns auch eine qual war, die pupertät!

und wir lediglich zeigen wollten, dass auch wieder bessere zeiten kommen, und man irgendwann dann mal auch darüber lachen kann, dass es mal so war wie es war ;-)

verstehste was ich sagen will ?? *gg*

jeder hatte schon mal schlimmes erlebt, und konnte irgendwann jahre später doch mal darüber lachen.

also man muss einfach noch etwas abstand gewinnen, und das war die quintessenz des ganzen :-D

man man man man man....

es kann halt nicht jeder soooo gelassen sein wie die braven user hier die noch nie was falsch gemacht haben *gg*

lg

Ja, man man man, das kann ich auch nur sagen.

Klar kann man irgendwann hoffentlich darüber lachen, dass die Katzen einen in den Wahnsinn getrieben haben. Hat doch aber gar nichts damit zu tun, wie man sich selbst in der Situation verhält.

Wie ich schon sagte, oder es zumindest versucht habe, bin ich überhaupt nicht der Meinung, dass jeder der sich mal nicht 100% richtig verhalten hat gleich ein schlechter Mensch ist. Jeder macht Fehler, mein Gott. Deshalb ist es aber doch nicht richtig, oder lustig.

Glaubst du, ich kenn die Situationen nicht? Ich hab hier gerade sechs erwachsene Katzen, der älteste 3 und noch drei 11 Wochen alte Kitten. Manchmal will ich ausziehen :mrgreen: ... und nein, ich schrei die nicht an.
 
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #43
Ich brauche nicht brüllen und möchte auch gar nicht das Tier anbrüllen.
Wozu auch?
Was hat es falsch gemacht?



Na dann auf fröhliches brüllen ;-)

Hmm, also ich hab schon mal geschrien, als Tessa an den Kabeln knabberte hinterm TV und sie auf "gut zureden" mich völlig ignoriert hat. (Wasserflasche ging nicht, weil da eine Verlängerungssteckdose lag und ich selber, kam auch nicht an sie ran auf die Schnelle)

Also anschreien kann ich nachvollziehen, meine sind übrigens danach auch nicht verschreckt unterm Bett gewesen, aber Tessa hat das Kabel losgelassen :mrgreen:;-) für den Moment, es dauerte insgesamt mehrere Monate bis sie es gelassen hatte. :lol:

lg Juli
 
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #44
Gibt Ja auch noch n Unterschied zwischen schreien und rufen :) klar ruf ich auch mal "öööyyy doooo" wenn Rumpi sich über unser Essen her macht :)
 
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #45
Guten Morgen,

ich habe aber nicht eyyy doo gerufen, das juckt sie nämlich auch nicht. Entweder ich schreie richtig, oder die Wasserflasche. Ich hätte nen Wedel nehmen können um sie abzulenken ja, aber das wollte ich ihr nicht angewöhnen ;-) das sie , wenn sie an Kabeln frisst, von mir mit Wedel spielen belohnt wird ;-)

und Wasserflasche ging in der Ecke eben nicht, sonst nehme ich bevorzugt die Wasserflasche.

lg Juli
 
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #46
Hier geht es doch nicht mal nur darum, dass der Kater angebrüllt wurde, auch wenn ich das schon nicht ganz nachvollziehen kann. Der Freund der TE hat das Bett abgebaut und den Kater mit einem Zollstock hervorgetrieben um ihn danach im Bad einzusperren! Bei aller liebe, da hört es bei mir auf und ich finde daran überhaupt nichts mehr komisch.
Natürlich nerven pubertierende Kater bis aufs Blut, aber muss sowas sein?!

Gut, vielleicht haltet ihr das ja für üblich, aber ich komm gegen meine drei auch ohne Gebrüll, Einsperren und Wasserflasche an, obwohl ich mir nicht nur einmal überlegt habe, sie zur Adoption freizugeben ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #47
Hier geht es doch nicht mal nur darum, dass der Kater angebrüllt wurde, auch wenn ich das schon nicht ganz nachvollziehen kann. Der Freund der TE hat das Bett abgebaut und den Kater mit einem Zollstock hervorgetrieben um ihn danach im Bad einzusperren! Bei aller liebe, da hört es bei mir auf und ich finde daran überhaupt nichts mehr komisch.
Natürlich nerven pubertierende Kater bis aufs Blut, aber muss sowas sein?!

Gut, vielleicht haltet ihr das ja für üblich, aber ich komm gegen meine drei auch ohne Gebrüll, Einsperren und Wasserflasche an, obwohl ich mir nicht nur einmal überlegt habe, sie zur Adoption freizugeben ;-)

*zustimmt*

Ich hab jetzt viel darüber nachgedacht, aber meine Beiden hab ich noch nie angeschrien, brauchte ich auch nie... Klar erhebt man mal das Wort, aber meine hören schon auf Zischgeräusche oder nen kurzes Pfeiffen..


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  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #48
*zustimmt*

Ich hab jetzt viel darüber nachgedacht, aber meine Beiden hab ich noch nie angeschrien, brauchte ich auch nie... Klar erhebt man mal das Wort, aber meine hören schon auf Zischgeräusche oder nen kurzes Pfeiffen..


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Dann habt ihr offenbar sehr gelehrige Katzen, oder aber die kennen solche Geräusche sonst nie. Wenn ich pfeife kommen meine alle in die Küche, bzw Sammy direkt zu mir. Pfeifen, zischen, in die Hände klatschen juckt meine null. Selbst ein Bohrhammer draußen erschreckt meine nicht.

lg Juli
 
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #49
Dann habt ihr offenbar sehr gelehrige Katzen, oder aber die kennen solche Geräusche sonst nie. Wenn ich pfeife kommen meine alle in die Küche, bzw Sammy direkt zu mir. Pfeifen, zischen, in die Hände klatschen juckt meine null. Selbst ein Bohrhammer draußen erschreckt meine nicht.

lg Juli

Scheinbar habe ich wirklich Glück ;-)... Meine wissen auch genau, wenn sie Mist bauen, wenn mein Mann pfeifft wird kurz diskutiert, aber sie hören auf mit dem was sie gerade machen. Und ich denke sie erkennen den Unterschied ob es ein "böses" Pfeiffen oder ein "komm fressen" Pfeiffen ist :lol::lol::lol:

Mein Männe ist auch schon mal lauter geworden, aber er hat dann tatsächlich Ärger von mir bekommen, weil ich da so gar kein Verständnis für habe ....
 
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #50
Gelehrige Kater^^.. Schön wärs..
Die Jungs hier haben auch vor nichts Angst. Weder vor dem Staubsauger, noch vor der Bohrmaschine. Selbst als die Wand in unserer Küche aufgerissen wurde MUSSTE Snickers dabei sein. Klein Milky, der ja aus Spanien kaum etwas kennt, lässt sich seltenst mal aus dem Konzept bringen und wenn, dann sind es Dinge, die schätzungsweise mit seiner Vergangenheit zu tun haben. (Trage einen Stuhl durch die Küche und du siehst ihn nicht mehr - aber dafür seelenruhig weiter schlafen, wenn der Staubsauger läuft)
Bevor Milky kam, war ich teilweise nervlich dank Snickers am Ende. Er ist einfach so stark auf mich fixiert, dass er sich z.B. so lange gegen die verglaste Wohnungstür geworfen und dabei gebrüllt hat, bis er meine volle Aufmerksamkeit für mindestens 1,5h hatte. Das ging teilweise Stunden lang so und es war ihm wirklich egal, zu welcher Uhrzeit. Dem Herren war langweilig.
Wie oft ich Ladekabel beerdigen musste, weil ich sie vergessen habe wegzuräumen oder die Erde wieder zurück in die Blumentöpfe kippen musste :roll: Meine Güte, es sind Katzen..
Und wenn ich Milky zum 350 mal am Tag davon abhalte irgendwas aus der Küche zu klauen oder den Wertstoff in der gesamten Wohnung zu verteilen (steht mittlerweile vor der Wohnungstür^^)- dann ist das eben so.
 
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #51
Oh Gott Tina :lol: - ich seh schon ich hab wirklich Glück mit meinen Nasen *stolz ist*


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  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #52
Hi,

also Narrenfreiheit haben meine auch, sie schauckeln in den Gardinen, schlafen auf dem Tisch, klauen meinen autoschlüssel, kratzen an der Couch. Das sind nicht die Momente wo ich sie angeschrien habe. Katzen sind eben Katzen. Aber an Kabeln knabbern das will ich einfach nicht. Sicher habe ich am Anfang immer den Strom weggenommen, wenn ich die Whg verlassen habe, und es hat auch gedauert bis Tessa es nicht mehr gemacht hat, aber ich kann ja nicht zuschauen und daneben stehen, wenn sie es denn macht ;-)

Ganz auf der Nase rumtanzen lasse ich mir auch nicht. Gerade als sie im Rüpelalter waren. Ich würde auch nie zulassen, das mich einfach einer haut oder anknurrt (von nachbarn der Kater hat das einfach so gemacht, mir wurde schnell klar warum. Er hatte einfach geschnappt, wenn er nicht mehr gekrault werden wollte und was machen die Besitzer? Gaben ihm direkt danach Futter oder Leckerlie. Hat keiner bei mir gemacht, nur eine, wenns ums Knoten entfernen geht. Aber auch da kriegt sie m,al kurz Wasser ab und ich kann die Knoten entfernen, ohne das ich zerkratzt bin. Das hat bei ihr auch nichts mit Angst zu tun, sondern mit Durchsetzungsvermögen. Sie will einfach nicht, aber da hat sie Pech. Knoten darf sie nicht behalten :mrgreen:

lg Juli
 
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #53
Versteh mich nicht falsch - es ist nicht so, dass ich solche Situationen ignoriere und mir auf der Nase herum tanzen lasse. Aber ich sehe (hier bei uns zumindest) einfach nicht die Notwendigkeit, Wasser oder sonst was einzusetzen. Wir kommen gut klar und finden meistens Kompromisse ;-)
 
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #54
Es gibt 2 Methoden der Katzenerziehung:
Die eine ist durch "Nein", anbrüllen, sich aufregen, Wasserspritzen, sich ärgern, sauer werden, noch mehr brüllen, noch Wasserspritze, zwischendurch resignieren, dann wieder NEIN, sich aufregen, Wasserspritze usw.
Oder: durch die Methode positive Bestärkung des gewünschten Verhaltens nebst ignorieren des ungewünschten Verhaltens. Dabei wird die Katze durch Belohnung darauf konditioniert das zu tun, was man von ihr möchte anstatt das, was man nicht von ihr möchte. Man kannn einer Katze durch clickern allerlei tolle Kunststücke beibringen, warum nicht auch ihr durch diese Methode das "Kunststück" was darf ich und was nicht beibringen? Ganz ohne aufregen, ohne Wasserflasche, ohne Streß, sondern mit Spaß und guter Laune und ein bißchen Geduld.

Die Aufregmethode kann je nach Sensibilität der Katze entweder dazu führen, daß sie immer mehr für das Nein usw. abhärtet und sich eventuell sogar nen Spaß draus macht (negative Aufmerksamkeit ist immer noch besser als gar keine und Langeweile - dann ist wenigstens was los) oder eben bei sensiblen Katzen kann es ins umgedrehte gehen und sie bekommen Angst vor dem Menschen. Ich habe als Pflegis in der Regel Scheue oder Angstkatzen, auch traumatisierte Katzen und biege sie (wieder) gerade, daß sie ihre Angst verlieren - erzieht man deine solche Katze dann in ihrem neuen zu Hause auf die "harte Tour" wird recht fix alle Arbeit von mir hinfällig sein und die Katz hockt demnäxt nur noch in einem Versteck.

Ich kann verstehen, daß man mal genervt ist und das man dann auch mal ungewollt heftiger reagiert als eigentlich nötig - wir sind alle nur Menschen - aber ich kann nicht verstehen, daß man das dann verteidigt statt sich hinterher die Mühe zu machen zu überlegen, wie man solche Situationen n Zukunft besser meistern oder sogar vermeiden kann. Fehler macht jeder - die Frage ist nur, ob man bereit ist daraus zu lernen...

Für alle die lernen wollen möchte ich eine Buchempfehlung da laßen:

http://www.amazon.de/Katzenhaltung-mit-Köpfchen-glückliches-Katzenleben/dp/3844811923
 
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #55
man man man man man....

es kann halt nicht jeder soooo gelassen sein wie die braven user hier die noch nie was falsch gemacht haben *gg*

lg

eben...ich habe ja nur gepostet, weil ich die Situation währenddessen und auch noch hinterher sehr lustig fand. Ich hätte nüschts lustig dran gefunden, wenn irgendwer (außer mein Freund...NACHWEIßLICH) Schaden genommen hätte... Man hätte es einfach erleben müssen :roll:

Und ich finde echt nichts außergewöhnliches dran, wenn eine Katze über Nacht mal ins Bad gesperrt wird. Ich habe mich zwar selbst dagegen gewehrt, aber nur aus Prinzip. Meine Katzen sollen nachts bei mir sein! Aber was daran jetzt so aufregend ist...

Ach man ärgert sich hier nur...tschöö
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #56
Es gibt 2 Methoden der Katzenerziehung:
Die eine ist durch "Nein", anbrüllen, sich aufregen, Wasserspritzen, sich ärgern, sauer werden, noch mehr brüllen, noch Wasserspritze, zwischendurch resignieren, dann wieder NEIN, sich aufregen, Wasserspritze usw.
Oder: durch die Methode positive Bestärkung des gewünschten Verhaltens nebst ignorieren des ungewünschten Verhaltens. Dabei wird die Katze durch Belohnung darauf konditioniert das zu tun, was man von ihr möchte anstatt das, was man nicht von ihr möchte. Man kannn einer Katze durch clickern allerlei tolle Kunststücke beibringen, warum nicht auch ihr durch diese Methode das "Kunststück" was darf ich und was nicht beibringen? Ganz ohne aufregen, ohne Wasserflasche, ohne Streß, sondern mit Spaß und guter Laune und ein bißchen Geduld.

Die Aufregmethode kann je nach Sensibilität der Katze entweder dazu führen, daß sie immer mehr für das Nein usw. abhärtet und sich eventuell sogar nen Spaß draus macht (negative Aufmerksamkeit ist immer noch besser als gar keine und Langeweile - dann ist wenigstens was los) oder eben bei sensiblen Katzen kann es ins umgedrehte gehen und sie bekommen Angst vor dem Menschen. Ich habe als Pflegis in der Regel Scheue oder Angstkatzen, auch traumatisierte Katzen und biege sie (wieder) gerade, daß sie ihre Angst verlieren - erzieht man deine solche Katze dann in ihrem neuen zu Hause auf die "harte Tour" wird recht fix alle Arbeit von mir hinfällig sein und die Katz hockt demnäxt nur noch in einem Versteck.

Ich kann verstehen, daß man mal genervt ist und das man dann auch mal ungewollt heftiger reagiert als eigentlich nötig - wir sind alle nur Menschen - aber ich kann nicht verstehen, daß man das dann verteidigt statt sich hinterher die Mühe zu machen zu überlegen, wie man solche Situationen n Zukunft besser meistern oder sogar vermeiden kann. Fehler macht jeder - die Frage ist nur, ob man bereit ist daraus zu lernen...

Für alle die lernen wollen möchte ich eine Buchempfehlung da laßen:

https://www.amazon.de/gp/redirect.html

Hmm, also einmal Wasser mitten ins Gesicht hat bei meinen gereicht, da brauchte ich mich nicht dauerhaft aufregen. Clickern, ja, Tessa würde mir den Clicker aus der Hand schlagen, übrigens, sie frisst keine Leckerlies und zwar überhaupt keine. Bei ihr würde man mit dem Clickern nichts erreichen. Ich habe meine alle groß bekommen, ohne clickern. Schreie ich sie mal an? Ja, aber sie sitzen nicht verschreckt unterm Bett deswegen, bekommen meine Wasser ab? Manchmal, inzwischen allerdings sehr selten, aber auch das verstört sie nicht. Ich habe nicht eine scheue Katze hier und ich brauche kein Clickertraining. Wer das machen möchte, kann dies ja tun, ich persönlich möchte es für meine Katzen nicht. Auf nein haben meine noch nie gehört, nicht als Kitten und nicht heute. Dennoch wissen sie inzwischen was sie dürfen und was nicht. Mein Hauskater hört allerdings sehr gut, nur nicht auf Nein, sondern auf "ab" wieso, warum, keine Ahnung. Irgendwann ist mir das mal aufgefallen, wenn ich gesagt habe "Sammy ab" (weil ich essen wollte und er auf dem Tisch gerade saß) das er dann hörte.

Für mich ist es kein Fehler mal eine Wasserflasche zu benutzen, oder mal kurz richtig laut zu werden. Ich schreie sie ja nicht den gesamten Tag an und ich jage sie auch nicht den gesamten Tag mit der Wasserflasche.

Ins Bad sperren würde ich sie auch nicht über Nacht, aber aus dem Schlafzimmer, sind meine alle verbannt, eben weil ich auch gerne schlafen möchte. ;-)

lg Juli
 
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  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #57
Canix: Diejenigen bei denen alles gut ist und alle zufrieden und glücklich sind mit dem wie es ist, die brauchen sich ja auch nicht angesprochen fühlen... ;-)

Ich habe ihr 8 eigene Katzen unterschiedlichen Alters - weder hab ich ne Wasserflasche, noch schrei ich rum, noch geht irgendwas kaputt, im Schlafzimmer wird geschlafen, obwohl es für die Katzen offen steht und ich kann morgens so lang schlafen wie ich will, da die Katzen artig auf ihr Frühstück warten.... auch clickere ich nicht - dafür habe ich neben den Pflegis gar keine Zeit ;-)
Die Methode basiert nur auf dem Clicker-Prinzip, da es dasselbe System des (Um)lernes durch Konditionierung benutzt. Einmal umgelernt ist gelernt und braucht nicht ständiger Wiederholung - das ist der Vorteil: man muß sich eine Zeitlang anstrengen und vor allem erstmal auch selber umdenken lernen und dann ist aber gut.
Ich habe vor über 4 Jahren das System für mich entdeckt, als mein Maroukater hier ungeplant reinplatzte - 5 Monate alt, komplett verängstigt sowohl dem Menschen als auch überhaupt allem und jedem gegenüber und aber bereits geschlechtsreif und markierend - was leider nach der Kastra auch nicht aufhörte. Schimpfen, Wasserflasche, Klatschen, egal was - jedes der sonst üblichen Möglichkeiten hätte zu nichts anderem geführt, als daß er in Panik in den Schrank geflüchtet wäre und sich nicht mehr vorgetraut hätte. Marou hatte ich mir nicht ausgesucht - er wurde ausgesetzt und saß so in meinem Garten... und was macht man dann? Warten, daß die Holzdielen sich unter dem Urin biegen und das Haus stinkt? Den eh schon völlig verängstigten Kater noch mehr ängstigen? Ihn genauso abschieben wie der, der ihn ausgesetzt hatte? Wohl alles keine wirkliche alternative... Und der Erfolg von der Methode brachte dann bei mir das umdenken, denn es funktionierte...

Wie gesagt: wer glücklich ist mit dem wie es ist, bei dem ist ja alles gut.. wer das aber nicht ist und bereit ist mal ne andere Methode zu probieren als die, die man seit Jahrzehnten verwendet und offen für was Neues ist, der sollte es einfach mal versuchen - was gibt es zu verlieren? ;-)
 
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  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #58
Es gibt 2 Methoden der Katzenerziehung:
Die eine ist durch "Nein", anbrüllen, sich aufregen, Wasserspritzen, sich ärgern, sauer werden, noch mehr brüllen, noch Wasserspritze, zwischendurch resignieren, dann wieder NEIN, sich aufregen, Wasserspritze usw.
Oder: durch die Methode positive Bestärkung des gewünschten Verhaltens nebst ignorieren des ungewünschten Verhaltens. Dabei wird die Katze durch Belohnung darauf konditioniert das zu tun, was man von ihr möchte anstatt das, was man nicht von ihr möchte. Man kannn einer Katze durch clickern allerlei tolle Kunststücke beibringen, warum nicht auch ihr durch diese Methode das "Kunststück" was darf ich und was nicht beibringen? Ganz ohne aufregen, ohne Wasserflasche, ohne Streß, sondern mit Spaß und guter Laune und ein bißchen Geduld.

Bravo! Toller Beitrag! :))

Ich habe jedenfalls noch nie im Leben meine Katzen angebrüllt (das wage ich mit Stolz zu behaupten), ich besitze auch keine Wasserspritze oder habe jemals "resigniert".

Jede Katze ist mit Geduld und Liebe und des Erkennens der Bedürfnisse der Katzen ein "angenehmer" Mitbewohner wage ich zu behaupten. ;-) Das geht meistens sogar ohne Klickern. Aber natürlich kann Klickern sehr hilfreich sein und Spaß machen!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #59
Bravo! Toller Beitrag!

Ich habe jedenfalls noch nie im Leben meine Katzen angebrüllt (das wage ich mit Stolz zu behaupten), ich besitze auch keine Wasserspritze oder habe jemals "resigniert".

Jede Katze ist mit Geduld und Liebe und des Erkennens der Bedürfnisse der Katzen ein "angenehmer" Mitbewohner wage ich zu behaupten. ;-) Das geht meistens sogar ohne Klickern. Aber natürlich kann Klickern sehr hilfreich sein und Spaß machen!

Dann bist du herzlichst eingeladen, mir zu zeigen, wie man bei Painty Knoten entfernt mit gut zureden :mrgreen: ich halte auch die Videokamera bereit. Sie ist in der Gruppe keine dominante Katze, aber wenn es um knoten geht, hat sie eine extreme dominanz, wenn du da loslässt und es mit gut zureden versuchst, hast du völlig verloren.

Der letzte der mir mal vor einigen Jahren bei meiner Britin gesagt hat: ich zeige dir, wie man ihr stressfrei Medis gibt, war völlig blutig zerkratzt. Das war übrigens die Tierarzthelferin die es hier daheim mal versucht hatte, die Medis waren aber ebenfalls nicht in der Katze. Meine Methode sieht vielleicht nicht so lieb aus, ist aber wirksam. Und allemal stressfreier, als wenn ich zum Tierarzt muss, um paar knoten zu entfernen, oder wegen paar Medis. ;-) Painty ist knotenfrei und ist nicht einmal 1 minute später bei mir zum kuscheln, trotz das sie mal Wasser abbekommen hat. Meine britin ist sonst übrigens die liebste katze der Welt (und würde nie fauchen, kratzen oder hauen), inzwischen haut sie auch nicht mehr nach mir, wenn Medis mal sein müssen, das ging auch mit meiner Methode. Ich bekomme Medis problemlos in meine Britin, aber am Anfang war ich weit davon entfernt. Ich bin bei den e.colis tatsächlich aller 2 Tage zum Tierarzt, weil ich das AB nicht in sie reinbekommen habe und auch da war es ein Kampf.

Es ist toll, wenn es bei dir alles mit lieb zureden klappt, ich persönlich sehe dennoch keinen Fehler bei mir, meine Gruppe harmoniert, die Katzen kommen regelmäßig zu mir zum kuscheln und machen sicherlich auch mal Quatsch, aber normalen quatsch. Ich kann sogar bis 9 uhr schlafen wenn ich möchte, mich weckte keiner. :-D Und mal kurz schreien bringt keine Katze um ;-).

Jeder muss für sich entscheiden, für seine Katzen. Katzen sind unterschiedlich, manche sind so lieb, da brauchst man wirklich weder wasserflasche noch sonst was. Mein Hauskater z.B. ...und andere, da kommt man eben besser, wenn man doch mal die Wasserflasche z.B. einsetzt. Verallgemeinern kann man nie.

lg Juli
 
  • Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P Beitrag #60
Mit "gut zureden" hat das nichts zu tun - im Gegenteil. Es geht darum zu verstehen wie Katze tickt und wie man auf der Basis des Katzendenkens der Katze klar machen kann, was man von ihr will. Wenn ich vor mir ne scheue fauchende Katze habe, die in die Box muß, dann werd ich mit viel reden nix erreichen - und Marou hätte mit markieren sicher auch nicht aufgehört, nur, weil ich ihm sage, daß er aufhören soll ;-)
Nein - es geht darum zu wissen, wann man wie handeln muß - und wann eben nicht. Katzen ticken anders als Menschen und anders als Hunde - aber sie sind sehr klug. Sie machen was sie wollen - aber: wenn ich weiß, WAS sie wollen, dann kann ich genau DAS dafür benutzen, damit sie mithilfe dessen, was sie wollen dann das tun, was ich will. Deshalb brauchts dann keine Wasserflasche oder schimpfen mehr, denn beide Seiten bekommen, was sie wollen - jeder seins, aber auf demselben Weg.
 
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Hilfe, Kater im Rüppelalter! Brauche Trost... :P

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