Die beiden schliefen seit der ersten Nacht fast immer in unserem Bett.
Tildi kam also krank hier an. Nachdem sie mit Katzenschnupfen oder Schnupfen kam, hatte sie ein dickes Auge. Sie bekam Vitamin- und Antibiotikasalbe und von uns soviel Liebe und Zeit wie wir nur hatten, außerdem noch jede Menge Leckerlis. Ein paar Tage später hatte sie eine Fibrinansammlung im Auge, also statt dem Antibiotika nun Cortison. Und da es ja nicht ging, das nur einer krank ist, hatte Belli auch ne Augenentzündung mit tränenden Augen und zuher Nase. Die Entzündung bei Belli haben wir recht gut in den Griff bekommen. Kurz darauf bekam Tildi dann noch Fieber. Wir dachten echt, hey wir haben doch langsam genug durch, reicht es nicht? :-(
Ich war also Tag und Nacht bei den Mäusen oder mit ihnen beim Tierarzt. Was noch dazu kam war, dass Belli den Anschein macht rollig zu werden oh man, meine erste und hoffentlich auch letzte Rolligkeit in meinem Leben...die Nächte waren so anstregend, ich will garnicht wissen, wie das für die Maus war. Bei dem nächsten Kontrollbesuch beim Tierarzt war Belli wieder ganz fit, hat nochmal zum nachschauen so leuchtetropfen in die augen bekommen, um zu sehen, dass die kanäle wieder frei sind...danach sah sie aus wie ein alien ganz süß und hatte dann auch gleich einen Termin für die Kastration bekommen *seufz*
Bei Tildi hingegen war es ein Auf und Ab. Nachdem es ein paar gute Tage gab, und sie endlich wieder spielte und auch mal zum Napf rannte und nicht nur schlürfte wollten wir schon fast eine Party feiern...dann der große Schock! Sie fing an Schlangenlinien zu laufen, zu stolpern und selbst der kleine hops vom Futonbett war zu viel und sie landete auf der Nase. Also mal wieder neue Medikamente, Blutziehen etc. Abends wurde sie dann auch noch neurologisch aufmerksam, die beiden vorderpfödchen knickten ihr weg und sie schien sie nicht mehr unter kontrolle zu haben. Haben noch einen Karton vom Kauf des 2. Katzenklos, in welchen wir eine Decke und einen kleinen Trink- und einen kleinen Fressnapf gestellt haben.
Ich konnte langsam nicht mehr, ich musste doch so dringend lernen, dabei war ich dauernd nur beim Arzt, aber die Mäuse taten mir so leid. Ich habe dann als Tildi die Pfötchen wegklappten mich die ganze Zeit neben den Karton gelegt, schlafen war nicht, außer mein Freund hat aufgepasst. Wenn ich bemerkt hab, dass die Maus aufs Klo will, hab ich sie vorsichtig hingetragen. Es brach mir das Herz die kleine Maus, die nicht mal 6 Monate war, so leiden zu sehen.
Wir haben jetzt den 20.02.2012 (ab hier hab ich den Text damals in einem anderen Forum wo ich nach Hilfe fragte gepostet). Heute scheint es ihr glücklicherweise wieder etwas besser zu gehen. Sie frisst schon mehr als gestern (bei der Leckerlistange hat sie mir sogar in den Finger gebissen), die Pfödchen scheinen auch besser zu gehen, aber sie steht noch ziemlich wacklig auf ihren Beinchen.
Die Blutwerte sagen, dass sie den Coronavirus in sich trägt. Außerdem sind ihre Elektrolyte verschoben. Alle anderen Werte sind ok. Es kann nun sein, dass sie
FIP hat oder die Erkrankung die sie seit sie hier ist mit sich rumschlept ins Hirn gewandert ist und dort eine Entzündung hervorgerufen hat. Wir hoffen auf das zweite, da es dort doch ziemlich gute Chancen für uns gäbe.
Ich hab nicht erwartet, das ich mit meiner ersten Katze gleich so ein Spektakel mitmachen muss, gut so was erwartet man nie, aber das ist echt ein riesen Schock für uns.
Wir hoffen, dass das Cortison und das Antibiotika nun anschlagen und die beiden bald wieder zusammen in der Wohnung rumtollen können und ich wieder ruhig schlafen kann.
Belli spielt in der Wäsche
die beiden Mäuse mit mir am kuscheln
Zucker pur
Tildi in ihrem lieblingsbettchen
Belli in der Wäsche versteckt
Belli und Tilde passen auf das ich in der Wanne nicht ertrinke
Hypno-Tildi