So, wir waren gestern abend wieder beim Onkel Doc und dieser war seeeeehr zufrieden mit Jordy´s Mäulchen! Es ist nichts geschwollen, keine Blutungen, Verfärbungen, er futtert wie ein wilder sein Matschefutter und bewegt sich - ACHTUNG - ganz komisch! Dadurch, daß er im Moment seine zweite Morphium-Spritze intus hat, strengt er sich nicht gerade an, seine Hinterläufe unter Kontrolle zu halten und knickt nun noch schlimmer weg. :-( Das ist mir so aufgefallen, weil dieses Narkoseknicken beim Poldi ganz anders war (ist ja zum Glück noch gar nicht so lange her, daher habe ich noch alles im Kopf).
Na jedenfalls haben wir dann am 30.12. um 12.00 Uhr einen Termin (ging leider urlaubstechnisch bei mir nicht früher und meinem Freund ganz alleine sowas zuzumuten ist auch nicht so toll, der ist zu sensibel :mrgreen

und Jordy wird operiert. Mr. Doc meinte mir gestern alles zeigen zu wollen vonwegen Hammer, Meißen und Vorführkunstobjekt, aber ich habe mich herzlich bedankt. Die Google-Bilder waren schon schlimm genug.
Klar kriegt ihr das gewuppt, die Forumskatzen hier haben sich alle prima von der OP erholt und springen auch wieder

Es wurde hier nur bei keiner Katze direkt beidseitig vorgenommen, auch bei meinem Kater Floyd lagen 9 Monate zwischen den zwei Eingriffen … beide Seiten auf einmal ist schon eine heftige Vorstellung für die kleine Fellnase.
Aber dein Doc scheint ein patenter Kerl zu sein und wird Recht haben, Jordy dann eine zweite Tortur derart zu ersparen.
Was bekommt er denn derzeit gegen die Schmerzen?
Jordy hat gestern noch per Katheter eine zweite Dosis Morphium wegen der Zähne bekommen und dann haben wir noch eine kleine Flasche Metacam für Zuhause bekommen, falls er noch Schmerzen zeigen sollte - ob Zahn- oder Hüftschmerzen. Wir sollen es einmal die Woche verabreichen und viel mit Jordy spielen und laufen, damit er bis zur OP die Muskeln aufgebaut bzw. gestärkt hat, weil er ja danach darauf angewiesen ist.
Meine Fast-Schwiegermutter hatte mal einen Boxer, der hat Goldakupunktur bekommen. Vielleicht wäre das für die Übergangszeit besser als so ein Schmerzmittel?
Hallo pkvp
also diese OP ist echt alle mal besser als ein leben lang Schmerzmittel. Aber es ist doch ein sehr großer Eingriff. Nicht nur das da das Fell ab ist, das wächst recht schnell wieder nach.
Als ich im März die Diagnose HD und Arthrose für meine Katze bekam fragte ich auch gleich was man da machen kann. Bei meiner Katze war aber noch zusätzlich ein Knochensplitter im Gelenk. Bei HD und Arthrose kann man wohl auch recht gut was mit Goldimplantaten machen. Die Wirkung ist aber nicht garantiert.
Mein Tierarzt macht die OP nicht auf beiden Seiten gleichzeitig. Aber ich habe auch schon gehört das es machbar ist beide Seiten gleichzeitig zu operieren. Ehrlich gesagt ich weiss nicht was besser ist. Als ich meine Katze den Tag nach der OP kriechen sehen habe war ich froh das nicht beide Seiten auf einmal gemacht wurden, denn ich weiss echt nicht wie das arme Tier hätte laufen sollen wenn es denn gar kein stabiles Hinterbein hat. Ausserdem hat die Katze dann ja auch Probleme zu liegen, auf welche Seite soll sie sich denn legen wenn beide Seiten weh tun? Also meine hat den ersten Tag geschrien wenn sie sich auf die Operierte Seite gelegt hat trotz Schmerzmittel. Andererseits hat dein Arzt schon recht, der Katze wird eine Narkose erspart und ausserdem habt ihr es mit einem mal hinter euch. Keiner von uns der die OP schon einmal hat machen lassen möchte das gerne noch mal durchmachen. Also ich habe mich erst mal gegen die OP der zweiten Seite entschieden und behandele das mit meiner THP zusammen Homöopathisch, was bisher ganz gut geht. Homöopathie wäre für euch villeicht auch noch eine Alternative. Aber da such dir bitte einen erfahrenen THP und bespreche das mit dem.
Es ist deine Entscheidung. Wir sind für dich da wenn du Fragen hast.
Oh nein, oh nein...Das liest sich ja gar nicht gut. Dabei war ich schon sehr glücklich und optimistisch und gestern in der Klinik wurde mir nochmal versichert, daß es zwar keine leichte Nach-OP-Zeit für das Tier ist, aber sie es sehr gut vertragen und froh sind, endlich keine ständigen Schmerzen zu haben....
Von Homöopathie halte ich ehrlich gesagt nicht sehr viel...Ich habe ja noch einen
Asthma-Kater und mit dem bin ich damals von einer Klinik zum nächsten
Tierheim gerannt und es wurde rumexperimentiert und nichts hat geholfen. Hmmm...
Morgen!
In einem anderen Forum habe ich mit einer Userin gesprochen die bei ihrer Katze mit schwerer HD die Goldimplantate hat machen lassen.
Bei ihr hat es toll funktioniert. Lt. ihr verhält sich die Katze beinahe wie gesund. Kann alles tun und scheint keine Schmerzen zu haben. Sie macht allerdings auch laufend Bewegungstherapie und Massagen bei dem Tier (THP).
Wir lassen den Kater Akupunktieren, machen intensive Spieleinheiten damit sich seine Muskeln wieder aufbauen (durch Knie OP total verkümmert an Rücken und Beinen) und geben div. andere hom. Mittel. Bis jetzt hat sich sein Bewegungsapparat sehr verbessert.
Vielleicht überlegt ihr unterstützend auch homöopathisch was zu tun... Ich kann es nur empfehlen.
Vielleicht entscheiden wir uns später auch mal für eine OP. Aber erst wenn er Top fit ist und das auch schafft.
Ja, das mit der Bewegungstherapie und Massen ist eine sehr gute Idee. Jordy läßt sich eh sehr gerne von mir befummeln und ist auf mich fixiert, da wird er sich nur freuen. Muß halt mein Freund sich in dieser Zeit um die andere Zicke kümmern, das klappt schon.
So eine Akupunktur macht eine THP?