Da bin ich wieder - es gibt Neuigkeiten:
ICH BIN VERWIRRT!
Aber von Anfang an: Mit Röntgenbildern bewaffnet bin ich dann samt Jordy in die Klinik gefahren, habe ja mit der Frau Doctor (Chirurgin) in der Klinik einen Termin gehabt.
Diese hat den Stick in den PC geschoben, sich alles von mir angehört, die Bilder angesehen, den Kater springen und laufen lassen, abgetastet und dann sagte sie: Sie würde die OP noch nicht machen lassen! Ich dachte, ich hätte mich verhört, aber dann erklärte sie, daß Jordy ja noch sehr jung ist (3,5) und sich noch gut bewegen und springen kann, also könnte man die OP ja noch hinauszögern.
Dann fragte ich, ob sie denn meint, daß er gesund ist - daraufhin sie dann wieder, nein, er hätte eindeutig Arthrose und HD und zwar beidseitig, aber er kann anscheinend gut damit umgehen.
Dann fragte ich, ob er denn aber Schmerzen haben könnte und sie meinte, daß er definitiv Schmerzen haben muß, das hätte sie beim abtasten spüren können, weil er beim Druck an bestimmten Stellen zuckte.
An diesem Punkt war ich schon sehr verwirrt und fragte sie dann noch, was sie von der beidseitigen OP an einem Tag hält und da meinte sie dann wiederum, daß sie erst die eine und dann, zwei - drei Monate später (?!) die andere Seite machen würde.
Joa...
Das Ende der Geschichte war nun, daß sie sich mit ihren zwei Kollegen beraten möchte und mich am Montag abends dann anruft.
Komisch, oder? Fakt ist nun - Jordy hat beidseitig definitiv HD, Arthrose und Schmerzen. Natürlich kann er noch laufen und springen, aber ist das ein Grund, so lange zu warten, bis er gar nichts mehr kann? Für den Herrn Doctor war eben von Vorteil, daß er noch alles kann, weil er jetzt noch gut ausgebildete Muskeln besitzt, die ihn nach der OP gut halten würden.
Wartet man nun, bis er nur noch liegen kann (von den Schmerzen abgesehen), wird es für ihn nach der OP natürlich umso schlimmer bzw. anstrengender.
Was sagt Ihr denn?