Ein unglaublich sanfter, bezaubernder und gleichzeitig neugieriger, sehr verspielter und redseliger kleiner Katermann zog am Freitag, 13. September (so war es seit einigen Wochen geplant), hier ein. Wunderschön ist er obendrein, aber das ist nicht so wichtig. Er heißt Quincy und ist ein Langhaar-Brite. Dass er ein sehr stattlicher Kater (aber ohne Boller-Bäckchen) werden wird, daran besteht keinerlei Zweifel. Er ist schon jetzt ein echtes Kugelfischlein (2,5 kg), das sich auf dem Rücken immer hin und her rollt, um am Bauch gekrault zu werden.
Ach, die ganze Geschichte erzähle ich ein wenig später. Kugelfischlein sollte ja zu Lucky und Daisy ziehen, damit Lucky einen Raufkumpel, aber Daisy ihre Ruhe hat.
Daisy starb heute vor einer Woche.
Und Lucky war durch den Wind, auch weil ich durch den Wind war. Und nun ist ein Fischlein da, und ich bin so unglaublich froh, dass das Fischlein nicht nur ein Sonnenschein, sondern vor allem exzellent sozialisiert ist.
Hier nur das: Beide Katermänner nähern sich friedlich, etwas unsicher, aber neugierig einander an. Langsame Zusammenführung war vorgesehen (Gittertür etc. - alles installiert!), wurde aber nicht umgesetzt. Denn: Es gab nicht die Notwendigkeit dazu. Im Klartext: Keiner der beiden Kater hat bislang gefaucht oder geknurrt. Gut, sie sind sich noch ein bisserl fremd, sind beide vorsichtig, aber ich glaube: Das wird richtig gut!!
Lucky ist vier Jahre alt, Quincy 16 Wochen. Da sagt man im allgemeinen immer richtigerweise: NEIN!
In diesem Fall war, glaube ich, meine Einschätzung aber richtig. Ich kannte natürlich Lucky, aber auch schon sehr früh Quincy. Und hatte gleich ein gutes Gefühl.
Und wisst Ihr was: Gerade liegen beide ausgestreckt schlafend auf dem Boden vor mir – mit wenig Distanz zueinander.
Ich freue mich!!!!!!