Mein dritter Zwuck: Quincy ist da!

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  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #41
Mal wieder Neuigkeiten aus meinem äußerst flusigen Männerhaushalt!

Quincelchen ist nun 6 ½ Monate alt. Genau: Rüpelphase. Ich sag mal lieber so: Sturm- und Drangphase, denn rumgerüpelt wird hier nicht! Quincel ist ein Hans Dampfchen in meinen Gassen, und das total! Nix mit ruhigem Highlander, der hat Pfeffer, wenn er schnellen Pfötchens – tap-tap-tap – in einer mir unbekannten Sprache artikulierend angepest kommt. Er spricht viel und ausführlich. Hmmm- Fressen! Hmmm- Balli-Spielen! Aber wie zum Teufel komme ich auf den Küchentresen????

Den Begriff des „Katerraufens“ kannte ich bislang nur abstrakt. Daisy hat ja jede Berührung von Lucky kategorisch abgelehnt, und Luckylein reagierte dann mit dem einzig möglichen: Er trollte sich.
Jetzt aber sehe ich konkret, was damit gemeint ist. Zwei Flausch- und Flusenmänner im Ring. Catchen ist angesagt. Beide haben aber offenbar Angst vor der eigenen Courage, man stellt sich dem „Gegner“ auf eine Weise, die Verletzungen auf beiden Seiten ausschließt. Cream meets lilac, huschelpuschel, sich kugelndes Fellgewirr, tonlos das alles. Und wieder Rückzug und Popo-Schwanz-Näschen-Schnüffeln. Prima!
Der Quincel wuchs ja „allein“ unter (einigen!) Frauen auf, der 4 ½ jährige Luckel hat einen Bruder, aber den hat er letztmalig vor mehr als vier Jahren gesehen. Kater muss sich also erst einmal (wieder) an Kater gewöhnen. Klappt aber gut!

Klappt ganz gut. Mein Lucky-Prinzchen ist manchmal etwas überfordert. Dann schaut er mich mit diesem traurigen Blick an, bei dem ich denke: OK. Ein dritter – und quasi Zwischenkater muss einziehen. Wenn ich dann aber sehr bemüht diesem Gedanken nachgehe, merke ich oft, dass mein Luckelchen gar nicht mehr „traurig“ an eben jener Stelle sitzt, sondern eine kleine Quincel-Verfolgungstour eingeplant hat. Oder – tatahhhh – als Alleinherrscher auf den Küchentresen gesprungen ist und dort schnurrend auf ein Extra-Leckerlie wartet.

Kurzum: Hab hier zwei so freundliche Katerchen, die miteinander und mit mir auskommen.
Was will ich mehr? Nix!
 

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  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #42
Kurzum: Hab hier zwei so freundliche Katerchen, die miteinander und mit mir auskommen.
Was will ich mehr? Nix!

*Lach*, verstehst Du jetzt das es so viele bekennende Katerfans gibt?
Wenn Colja und Fuchur hier loslegen -und sie sind ja schon 'ältere Herren' sind das immer noch gepflegte Ringkämpfchen, die manchen Fremden erschrecken, um dann zu staunen, wenn sie sich mitten im Satz wieder gegenseitig abschlecken.
Freut mich sehr, dass Deine beiden Dir auch soviel Spass machen, und nein ein dritten Kater würde ich nicht planen, aber zwei Mädchen wären noch passend :mrgreen:
 
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  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #43
@russian: BIN bereits bekennender Katerfan!!! Noch zwei Mädchen??? Huihhh. Da muss ich überlegen. SCHÖN wäre das schon...

LG Ingrid (mit meinen zwei Puschels)
 
  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #44
Frohes Neues allerseits!

Der Quincel spielt gerade mit seinem „Balli“, hat dem dösenden Prinzchen Lucky aber quasi auf dem Weg ein Nasenbussi gegeben. Süß!

Hier läuft fast alles gut, die beiden Katertiere verstehen sich prima, auch wenn der „kleine Quincy“, der gestern 7 Monate alt wurde, doch ein richtiger Herr Ungestüm ist. By the way, er wiegt aktuell 5 Kilo.

Fast gut, denn: Hier gab es am Montag einen Unfall, und ich kann nur sagen „Vorsicht Gitterregal“!

Bei mir im Eingangsflur, der türlos mit meiner sehr offen gebauten Wohnung verbunden ist, steht ein ca. ein Meter hohes Gitterregal mit Metallstreben als Schuhablage. Die oberste Ebene hatte ich mit einer Decke – wie ich meinte sicher – abgedeckt, außerdem lagen da Tücher und Handschuhe. Ich dachte: absolut katzensicher. Man sollte vorsichtiger sein als ich es war!!

Quincy und Lucky spiel-rauften am Montagmorgen hinter mir. Ich saß am Schreibtisch. Dann hörte ich einen nicht endenden, einen schrecklichen Schrei, sah mich um, sah Lucky weglaufen, ging um die Ecke, sah Quincy an einer Hinterpfote in dem Gitter hängen – Kopf nach unten, panisch schreiend.

Reflexartig griff ich nach dem dort hängenden Anorak, legte ihn so gut es ging es ging um meinen Quincelmann, der mich in seiner Panik sonst sicherlich gebissen hätte, und konnte seine Pfote schnell befreien. Der Quincel sprang dann so schnell er konnte aus dem Anorak raus und ging – sehr leicht humpelnd – zu seinem Schlafplatz, an dem er sich putzte.

Mir war übel vor Angst. Mein Problem. Meine Schuld. Gar nicht lange gefackelt, sofort beim Tierarzt angerufen. Es war 11.30 Uhr. Vorher hatte ich Quincy kurz gecheckt: Er ließ sich streicheln, und er nahm gerne und gierig - also wie immer - Leckerlies. Intuitiv war meine Laien-Logik: bei starkem Schmerz fressen Katzen nicht. Tierarzt-Helferin meinte: sofort in die offene Sprechstunde kommen und lange warten oder um 14.00 Uhr kommen und sofort drankommen. Ein echter Notfall läge meiner Beschreibung nach nicht vor. 14.00 Uhr also.

Nach einer halben Stunde stand der Quincel auf und wollte mehr Leckerchen. Gutes Zeichen. Kaum noch ein Humpeln. Ich also den Kennel geholt, tja, und das lief dann schief. Wollte den kleinen Mann etwas später so vorsichtig wie möglich eintüten, aber der kleine Mann wollte das nicht. Kurzum: nach 30minütiger und erfolgloser Eintütaktion habe ich aufgegeben. Mittlerweile hatte sich Quincy, dem meine Ganzkörperzittrigkeit nicht verborgen geblieben war, versteckt. Nix mehr mit Humpelei.

Und wer hat mir – wieder einmal – geholfen? Nic und ihr Mann! Katerchen professionell im ersten Anlauf eingesackt, Zitter-Dosi beruhigt – und dann mit mir zusammen zum Tierarzt gegen 15.00 Uhr. Auf dem Untersuchungstisch zeigte Quincel keine spezifische Schmerzreaktion bei einer ausführlichen Gesamtabtastung. Gesamtdurchknetung. Auch sein Gang war normal. Röntgen sei nicht notwendig. Die Praxis hat drei Tierarzt, alle Diagnostikinstrumente am Ort und macht eher zuviel als zu wenig – also alles auf der vorsichtigen Seite. Quincy hat eine Spritze bekommen, für die nächsten Tage Metacam – und alles ist gut. Er springt wieder wie ein Irrer durch die Wohnung, keinerlei Anzeichen einer Beeinträchtigung.

Warum schreibe ich hier? Zum einen, um vor sämtlichem Gitterartigen in Wohnungen zu warnen, in dem sich Pfoten verhaken können. Zum zweiten, auch wenn „nix“ war: Besser einmal zuviel als zu wenig zum Tierarzt gehen. Und zum dritten: Was seriöse Züchter/innen für ihre Katzis tun, das ist unbezahlbar!

Mittlerweile haben wir und ich den Schock überstanden. Ich bieg mir da was zurecht, aber ich glaube: Mein Daisy-Sternchen hatte ein Auge auf uns und dafür Sorge getragen, dass ich bei diesem Unfall DA war! Kaum vorstellbar, wie das sonst ausgegangen wäre…

Gestern – hier war bürgerkriegsartige Knallerei – war ich ab 23.30 Uhr zu Hause. Quincel: total neugierig! Luckylein: wie immer ein Mega-Schisser. Wir haben es gemeinsam überstanden!

Liebe und bebilderte Grüße von uns!
 

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  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #45
Auch Dir und Deinen Katermännern ein gutes, friedliches und vor allem gesundes Jahr 2014!

Oo, das ist ja GsD nochmal gut gegangen! Der arme Quincelmann, da war wohl der Schock größer als alles andere. Wirklich gut, dass Du Zuhause warst. Aber da sieht man mal wieder wie sehr man alles bedenken und auf Katzensicherheit untersuchen muss. Obwohl Du es getan hast, war da trotzdem eine Schwachstelle.
Zu Deiner Züchterin kann ich nur sagen, dass ich Dich beneide. Ich hoffe später auch mal so eine verantwortungsvolle, umsichtige und liebe Katzenzüchterin zu bekommen. Denn wer weiß, ob Nic dann noch züchtet, wenn ich zwei Katzis brauche, denn ich gehe davon aus, dass Krabbe noch lange lange leben wird.

Du hast zwei entzückende süße Katerschönheiten, die sich auch noch wunderbar verstehen. Die Bilder sind wunderschön.
 
  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #46
So, die letzte Wohnungsbastion wurde gestern von Dr. Quincy eingenommen: der Küchentresen, Luckyleins letztes Refugium und Fressplatz.

Meine (offene) Küche hat, das muss ich dazu sagen, einen „Handlauf“ – zum Aufhängen von Handtüchern etc.; also im Prinzip: Küchenmöbel bzw. Arbeitsplatte, Abstand, Handlauf. Für Lucky und Daisy war das nie ein Problem, die wussten genau, dass dort eben eine Lücke ist. Nach Quincys Gitterregalunfall allerdings habe ich letzte Woche noch einmal einen Kontrollcheck gemacht und eben dabei das Handlaufproblem erneut in Augenschein genommen. Vor meinem geistigen Auge rutschte Quincy mit einer Pfote in die Lücke und hing quasi fest.
Aber wie diesen Spalt abdecken? Holzlatte gesucht. Unmöglich. Dann fiel mir die Rolle Knickwinkel ein. Probiert. Größe passte. Also Knickwinkelband mit Panzerklebeband über der Lücke befestigt. Bombensicher! Sieht mega-unschön aus (Ästhetik: 6 setzen!), erfüllt aber seinen Zweck.

Quincy hatte – bis gestern – die Technik des Standsprunges noch nicht raus: mit etwas Abstand in einem „Hopp“ auf den Tresen. Das mit dem Abstand (Erdmännchenhaltung führt ja bekanntlich zu nichts) und dass in der Ruhe die Kraft liegt, das hatte er bislang noch nicht kapiert.

Gestern abend kam ich spät nach Hause und suchte nach der „Pfauenfeder“, um mit den beiden Zwucks zu spielen. Ich hatte sie vor Tagen in einer Notaktion (Quincy war da so drauf fixiert, dass ich sie schnell „aus den Augen“ wegräumen wollte) einfach in den Geschirrschrank gesteckt. Da klemmte sie nun hinter den Tellern. Ich also voll konzentriert rumgewerkelt, damit die davor stehenden Tassen nicht rausfliegen, da sehe ich aus den Augenwinkeln neben mir auf dem Tresen graues Fell. Nee. Nicht beige bzw. „cream“, sondern grau bzw. „lilac“. Er hatte es geschafft…

Das wurde ein langer Abend, denn nichts schien von größerem Interesse als das Abschnüffeln und Explorieren der Küche von „oben“. Lucky schaute mich die ganze Zeit mit großen Augen an, als wolle er sagen: Nee, das nicht auch noch! Das gehört doch mir!
Aber es war ja absehbar, und ich war froh, dass die Knickwinkelpanzerklebeband-Lösung 1A installiert war.

Das echte Problem, das sich jetzt ergibt, ist die Fütterung: Lucky ist ein Häppchenfutterer. Also ganz und gar nicht gierig. Sein Futter stand immer zur freien Verfügung „oben“ auf dem Tresen. Nicht super gesund, einschließlich Trockenfutter; nicht den Zeigefinger heben bitte, ich weiß, aber das ist eine andere Geschichte, die ich im Lucky & Daisy Thread beschrieben habe.

„Unten“ seit Quincys Einzug: hochwertigstes Nassfutter, das Lucky aber seit dem 13.9. nicht einmal mit dem Hintern angeschaut hat. Quincy allerdings war immer hochinteressiert an Luckys „Knuspergeräuschen“ von oben. Nahezu fixiert. Ein paar Bröckchen gab es für sein Fummelbrett. Tja, keine gute Situation. Ich hätte nach Quincys Einzug Lucky radikal umstellen müssen. Der aber tat mir leid: erst stirbt Daisy, dann kommt ein Neuzugang, und dann auch noch anderes Futter? War ein Fehler. Mitleid ist meistens kein guter Ratgeber.

Und jetzt haben wir den Salat: Auf den Tresen kann ich Trockenfutter unmöglich länger hinstellen, Quincy würde auch ein Kilo davon fressen. Und lässt sein Premiumfutter links liegen. So schnell geht das. Also: unten jetzt Nassfutter für beide, als Kompromiss für Lucky dann eben auch Miamor in Sauce (naja…) und Porta Hühnchen (letzteres ist sicher gut, aber nur ein Ergänzungsfuttermittel, das Lucky aber sehr mag), und Trockenfutter schleiche ich übers Fummelbrett langsam aus. So der Plan. Wahrscheinlich wäre es noch besser, das Trockenfutter komplett und radikal zu streichen, um Quincys „Fixierung“ nicht häppchenweise zu nähren und zu verstärken. Intermittierende Verstärkung wirkt ja bekannterweise extrem gut.

Und sonst? Als Kitten mit 15 Wochen war der kleine Zwuck Quincy absolut nicht anstrengend. Mit 7 ½ Monaten ist er es mitunter. Sein Bewegungsdrang ist kolossal ausgeprägt, und das ist ja auch wunderbar. Ein gesunder Jungspund eben. Aber manchmal mache ich mir schon Sorgen, wenn er Kratzbäume und Cat-Walks im Highspeed-Modus durchflitzt oder im gestreckten Galopp um die Ecken fegt, von Wänden und Möbeln abrupt ausgebremst wird, weil der Boden (vor allem auf Stein und Parkett) „rutschig“ ist. Manchmal ist mein Luckel etwas überfordert, wenn der „Kurze“ angeschossen kommt und wieder raufen will. Andererseits ist Lucky seit Quincys Einzug viel „wacher“ und aktiver geworden, was mich sehr freut. Und: Wir beiden Oldies haben zum Ausgleich auch unsere gemeinsamen Rituale, da darf sich das Quincelchen dann nicht einmischen. Oder nur ein bisschen…
 
  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #47
Sieht mega-unschön aus (Ästhetik: 6 setzen!), erfüllt aber seinen Zweck.

Ich kann es mir vorstellen .... :roll:



Ich hätte nach Quincys Einzug Lucky radikal umstellen müssen.
Hab ich es nicht .....

War ein Fehler. Mitleid ist meistens kein guter Ratgeber.
Hab ich es nicht ....

Und jetzt haben wir den Salat:
Genau!!

Wahrscheinlich wäre es noch besser, das Trockenfutter komplett und radikal zu streichen,
JA !!!

Warum hört nur nie einer auf mich ... ????

Grüße,
Nic - die sich mal wieder die Fusseln vom Mund kratzt .... :mrgreen:
 
  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #48
Haha, der Quincy. Vllt ist er aber auch nur hochgesprungen eben weil Du diese Konstruktion gebaut hast :razz:? Ich kann mir Deine Küche schlecht vorstellen, ist auch nur eine Vermutung. Fakt ist, dieses Trockenfutter-Problem hätte ich auch, wenn jetzt ein Kitten Einzug halten würde. Die einzige Hoffnung, dass Krabbe neugierig und futterneidisch wäre, aber wie ich ja lese, klappt das wohl in den wenigsten Fällen.
Ansonsten scheint ja alles super zu laufen bei Euch Dreien. Wenn ich mir vorstelle, wie Quincy um die Ecken fegt :lol:, zu süß. Er bekommt ein Herzchen von mir, der Süße ♥ und Lucky auch ♥.
 
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  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #49
Mal wieder Neuigkeiten von dem Quincelomat und seinem Onkel, Prinzchen Lucky.
Der Quincel ist jetzt 9 ½ Monate alt: sehr ungestüm und verspielt, sehr lieb, sehr sozial, sehr verschmust, sehr neugierig: sehr Traumkaterchen eben. Ich glaube, er behält sein Baby-Face für immer, ansonsten wächst er, aber holla!

Auch meine erste aushäusige Nacht habe ich seit dem Einzug von Quincel überstanden. Und Quincel sowieso – mit Catsitter natürlich. Seit dem Tod von Daisy bin ich… sagen wir mal überbesorgt. Aber auch das legt sich langsam, vielleicht auch weil Quincel jetzt motorisch sehr souverän ist. Fast sehr souverän. Als mein Kugelfischlein auf dem Rücken liegend neulich hin- und herrollte, was er noch immer gerne tut: autsch, da fiel er sprichwörtlich aus dem Bett. Aus dem niedrigen Bett.

Mit dem Cat-Dancer (genial einfach und wirkungsstark) beschäftigt er sich selbst äußerst ausdauernd und nachhaltig. Seine Bocksprünge – mit allen vieren gleichzeitig – sind unbeschreiblich. Balli-Werfen ist ebenfalls täglich angesagt. Und natürlich Männercatchen mehrmals am Tag.

Der Quincel hält mich und Lucky auf Trab und ist gleichzeitig ein Schmusebärlein. Kein Schoßschmusi, aber ein Boden- und Couch- und Bettschmusi. Ähnlich wie Lucky, aber Lucky ist und war schon immer etwas weniger kraulorientiert. Wenn man seine Katzen kennt und gut beobachtet, weiß man irgendwie, wann und was sie mögen – und was nicht.

Lucky legt besonderen Wert auf bestimmte Rituale mit mir. Wenn er abends auf dem Küchentresen sitzt und maunzt, weiß ich sofort, was zu tun ist: dann will er sein Kinn an der Gießkannentülle reiben (und ich soll die Gießkanne dabei festhalten) oder die Fliegenklatsche „unter“ dem Teppich bzw. einer Decke jagen. Oder ähnliches. Das ist ihm wichtig, also machen wir es! Ggf. auch mitten im „Tatort“.

Ach, meine zwei Katerchen! Quincel ist jetzt fast so groß wie Luckylein. Trotz des vergleichsweise großen Altersunterschieds kommen beide nach wie vor gut miteinander klar. Beide sind freundlich und aufgeschlossen, keiner zieht sich depressiv oder frustriert zurück.

Bin ich froh, dass es mit den beiden bzw. uns drei so gut klappt! Und jetzt mal wieder… Photos!
 

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  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #50
Da hast Du uns aber verwöhnt mit Bildern. Und eins schöner als das andere. Was für zwei Schönheiten. Und gewachsen ist der Quincelmann:shock: wow! Ich freue mich für Dich, dass es so gut klappt mit den beiden Katermännern.
Was hat denn Lucky auf dem zweiten Bild da auseinander genommen?
Und dann habe ich noch eine Frage. Ich glaube auf einem der Fotos eine Dolcepad Transporttasche zu sehen. Ist das die Größe S? Ich habe mir eine zugelegt in der Größe und mit Blick auf eine weit entfernte Zukunft auch die Größe S genommen, um auch mal 2 Katzen transportieren zu können ;-). Hast Du das schon mal praktiziert?

Und zu meiner großen Erleichterung durfte ich feststellen, dass Deine Kater auch auf die Küchenarbeitsplatte dürfen, genauso wie bei mir:lol:.
 
  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #51
@Krabbentier: Ich freue mich sehr, dass Dir Bilder und Kater gefallen! Auf dem zweiten Bild siehst Du Lucky mit seinem Fetisch. Er liebt es einfach, seine Bäckchen an der Gießkanne zu reiben… Ich habe jetzt im Prinzip eine Gießkanne ohne Pflanzen, denn meine Palme (oder so ähnlich, war auf jeden Fall nicht giftig!) musste ich entsorgen. Die hatte Quincy geschreddert. Und als Lucky sah, wie Schreddern funktioniert, hatte er sich angeschlossen…

Ja richtig, ich habe eine Dolcepet-Tasche in Größe S. Verbrieft funktioniert die größentechnisch aber nur für einen Kater. Und auch sonst würde ich Lucky und Quincy nie in einer Tasche transportieren wollen. Das wäre ihnen – glaube ich – zu dicht und zu nah und zu stressig.

Zum Transport ausprobiert habe ich die Tasche noch nicht, sie ist momentan einer der beliebten Quincel-Schlafplätze. Anbei ein Bild von dieser Woche mit meiner sonstigen Transportbox – mit Luckel VOR dem Besuch beim Tierfriseur…

Liebe Grüße

Ingrid
 

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  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #52
Ja Ingrid Deine Katermänner sind bildschön und für Quincy werde ich wohl Zeit meines Lebens eine Schwäche haben und ich bin immer noch verliebt in ihn. Mein Herzschlag wird immer noch genauso schneller wie bei dem allerersten Bild als Kitten ;-). Er ist niedlich mit seinem " Babyface" aber auch auf der anderen Seite schon ein stolzer Kater. Du hast ganz ganz großes Glück gehabt mit Deiner Züchterin und den Tieren.
Krabbe liegt leider nicht in der Dolceped, weil sie auf dem Fußboden steht und ich keinen Platz mehr habe, sie erhöht aufzustellen. Aber er soll sich ausbreiten können, wenn er schon eingesperrt werden muß auf dem Weg zum Tierarzt. Dass dort keine zwei Katzen reinpassen wundert mich. Oder liegt es daran, dass Deine Beiden so groß sind?
Ich wundere mich sehr, dass Lucky zum Katzenfriseur "geht". Lässt er sich denn so einfach anfassen von einer fremden Person? Oder verfällt er in Schockstarre?

LG Bianca und Krabbe
 
  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #53
Hi Bianca,

Größe Dolcepet S:
Ich könnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass beide Kater in die Tasche passen würden. Lucky ist schon ein großer Katermann und wiegt mind. 6,5 Kilo. Quincy ist schon fast so groß (und wächst ja noch); ich bin davon überzeugt, dass er auch schon 6 Kilo wiegt (habe ihn länger nicht gewogen). Beide zusammen in dieser Tasche: no! Mal ganz davon abgesehen, dass ihnen das viel zu nah beieinander wäre…

Lucky und der Friseur:
Nein, Lucky liebt das ganz und gar nicht. Aber noch weniger, noch viel weniger liebt er regelmäßiges Bürsten. Dabei hat er sehr viel Unterwolle, und überhaupt ist er eine Plüschbombe. Ich will weder, dass sich Verfilzungen zeigen, noch dass er zu viele Haare beim Putzen aufnimmt.

Also geht es 4 X im Jahr ab zum Friseur. Die Friseurin bürstet und kämmt schnell und professionell einen kompletten Kater aus ihm heraus (nicht übertrieben), schneidet oder schert die Hosen und das Fell am Pöppes, und in zwanzig Minuten ist alles erledigt. Wir gehen immer in der Mittagszeit, dann ist Lucky müde und kampfunwillig. Mittlerweile versucht er nicht mehr zu kratzen oder zu beißen, brummt aber natürlich gelegentlich, zumal er auf dem Frisiertisch behandschuht festgehalten werden muss. Gut, das ist jetzt nicht schön für ihn, aber auch nicht wirklich stressig. Er ist auch nie nachtragend… Und kotzt auch nur noch sehr selten einen Haarballen aus. Verfilzungen haben wir auch keine mehr.

In die Transportbox geht er nie freiwillig, wenn er ahnt (und er ahnt immer richtig), dass es gleich losgeht. Aber er macht auch kein Theater (und ich auch nicht). Ich „schnapp“ ihn mir (hochheben findet er blöd) in so großer Ruhe wie mir möglich und „packe“ ihn in die Box. Ohne „hutzliputzli“ Mitleidskommentar, also so selbstverständlich wie möglich. Zumeist gelingt das bereits im ersten Anlauf – schnell und ohne Stress.

LG
von meinen beiden wunderbaren Katern und mir
 
  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #54
Mal wieder ein paar aktuelle Photos von meinen bezaubernden Katermännern:
 

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  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #55
Die sind aber auch bezaubernd:d078:. Und die Bettwäsche passt so gut zu den Beiden:lol:. Ganz ganz tolle Bilder.
Aber dieses Pferd gefällt mir auch sehr gut *vom Thema abschweif:oops:*.
 
  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #56
Hi Bianca,

ich hatte die Bettwäsche gewechselt, das lieben sie und turnen dann immer auf dem Bett herum...

Ja, mein Karussellpferdchen... Ich war neulich mit einem Freund in Münster in einem wunderschönen Antiquitätengeschäft. Und da stand das Ex-Karussellpferd aus den 50ger Jahren... Nur den Schweif muss ich immer abmontieren. Ist aus echtem Rosshaar, und mein Quincelmann fängt dann stoisch an, den Schweif zu putzen. Da die Haare lang und hart sind, habe ich Angst, dass er mal eines verschluckt...

LG Ingrid
 
  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #57
Da hätte ich auch Angst. Diese Katzen, haben immer wieder neue Ideen. Aber sonst wäre es ja auch langweilig. Für die Katzen und die Dosis:lol:.
 
  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #58
Man - sind die hübsch :mrgreen:
 
  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #59
Das Karussellpferdchen ist ja toll, würde gut zu meiner passen. Die Kater sind wirklich bezaubernd und wunderschön.

lg
Verena
 
  • Mein dritter Zwuck: Quincy ist da! Beitrag #60
@Nic: Ja, meine Zwucks sind ohne Frage schön. Die schönsten Kater dieser Welt. Die schönste Katze ist Daisy, die mir manchmal sehr fehlt, sowieso und überhaupt. Aber was mir noch wichtiger ist: Meine drei Westpark’s sind – bzw. Daisy war – so lieb und neugierig und verspielt und zurückhaltend und… mir unheimlich ans Herz gewachsen.

@Verena: Karussellpferdchen ist gut…., das Tierchen wiegt bestimmt 20-30 Kilo. Als ich es sah, dachte ich: Du wirst nie wieder im Leben in einem Antiquitätengeschäft vor einem Karussellpferd, das du kaufen könntest, stehen – also kauf es!

Und anbei noch ein Photo mit einem Nicht-Katzen-Tier, einem Versteck- und einem Suchkater.

LG Ingrid
 

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