Mimi geht es wieder schlechter ich mach mir furchtbare sorgen, kann gerade aber nichts anderes tun als Abwarten. Das Abwarten ist pure Folter also schreibe ich weiter, vielleicht lenkt mich das ein wenig ab.
Wieder Zuhause mit Mimi und Filou angekommen stellte ich Mimi kurz vor der Tür ab fütterte meine Jungs um sie aus dem Weg zu haben weil ich ja die Tür zum Bad nun offen lassen wollte aber auch nicht brauchen konnte das sie sofort auf der Matte stehen. Dann nahm ich die Tonne stellte sie vors Badezimmer und die Tasche auf den Platz wo vorher die Tonne stand. Ab jetzt sollte die Tasche ihre Höhle werden, die war offene ich konnte leichter an sie ran, musste sie nicht zum nächsten
Tierarzt besuch wieder in die Tasche packen und sie konnte auch die Außenwelt besser beobachten. Gesagt getan es hat funktioniert und die neue Höhle wurde angenommen, blieb ihr auch nicht wirklich was anderes übrig.
Den
Tierarzt besuch hast sie relativ locker weggesteckt und fing auch besser an zu fressen zwar immer nur in meinem Beisein aber betütteln brauchte ich sie nichtmehr die ganze Zeit über. Es wurde sichtlich besser aber aus der Höhle raus kam sie noch immer nicht. Rechts stand direkt das Klo das benutzte sie anstandslos und sonst blieb sie immer in der Höhle. Bis meine Jungs anfingen sich für sie zu interessieren, da spurtete sie jedesmal wie von der Terantel gestochen los und wollte Nasenküsse verteilen. Filou erwiederte das jedesmal mit einem Fauchen und knurren und lies es erst garnicht so weit kommen. Garfield duldete es aber auch er Fauchte hinterher immer, ich denke bei ihm war es einfach nur der Schreck weil sie ja wirklich jedesmal rausgeschossen kam.
Eins war also sicher Mimi vermisste ihre Artgenossen sehr aber leider musste sie bald feststellen das die die sie ihr um sich hat nichts mit ihr zu tun haben wollen. Ich denke hätte sie jemand soziales an ihrer Seite wäre sie vermutlich von ihrer Entwicklung schon viel viel weiter. Aber was nicht ist ist nicht, leider.
Die Woche über benam sich Mimi jedenfalls super, sie taute immer mehr auf und kam auch mal kurzzeitig aus dem Bad geschlichten erkundete die nähere Umgebung ihrer Höhle verschwand aber jedesmal sofort wieder sobald ihrgend was raschelte oder sich bewegte.
Dann nach einer Woche verschluckte sie sich abends plötzlich und würgte ganz seltsam. Das tat sie ab und an aber so schlimm wie an dem Abend war es noch nie. Seit her hatte sie das Fressen dann komplett eingestellt. Zwei Tage später rief ich die TÄ an und fuhr auch sofort los. Verdacht auf einen Tumor im Hals, ich fuhr mit Tränen zur Praxis. Der Verdacht bestätigte sich glücklicherweise nicht. Sie hatte starke Zahnschmerzen und der Hals war dadurch total angeschwollen, sie konnte also nichtsmehr fressen weil nichtsmehr durchging. Die Schmerzen müssen furchtbar gewesen sein. Sie wurde Operiert. Zwei Zähne mussten entfernt werden und sie hat außerdem noch ein Entzündungshemmendes Mittel direkt unters Zahnfleisch gespritzt bekommen. Eine Methode die sehr erfolgsversprechend ist aber auch sehr teuer, die TÄ behandelte umsonst, ihr lag Mimi wohl selbst schon sehr am Hezen.
Bei der Unsersuchung machte Mimi erstmal noch unter sich vor lauter Angst, stinkender Kot. Auch das ich bei ihr war half ihr diesmal nicht, klar sie hatte rasende Schmerzen. Da sie dann gleich Operiert werden sollte ging ich dann auch.
Ich fuhr nach hause beruhigt zu wissen das sie in den besten Händen ist und machte erstmal alles was liegen geblieben war. Saugen, putzen, waschen, all die Dinge die laut waren und in Mimis beisein nicht möglich.
Dann holte ich sie wieder ab, noch als sie unter Narkose war denn ich wollte nicht das sie die Fahrt wieder mitbekommt und außerdem war es für sie sicher angenehmer in ihrem Gewohnten Umfeld wieder aufzufachen. Ich blieb 2 Stunden bei ihr, bis sie wieder fit genug war um aufs Klo zu kommen und auch etwas gefressen hatte. Später sah ich das sie aus der Höhle draußen war und direkt am Eingang auf einer Duschmatte lag. Ich guckte in die Höhle und sah das überall Blut klebte (also nicht schlimm vermutlich von der OP frisch dort reingelegt worden) und sie erbrochen hatte. Also tauschte ich die Decke aus, dachte sie wollte sicher nichtmehr darin liegen weil es dreckig war aber weit gefehlt seit dem Tag an lag sie nichtmehr drin und ich packte sie irgendwann wieder weg.
An dem Abend bewegte sie sich nichtmehr von der Matte und ich ging ins Bett, am nächsten Tag ging ich ins Bad vorbei an der Tonne die ja da am Eingang stand. Die Duschmatte im Bad auf der einen Seite und dann Wand und auf der anderen Seite die Tonne im Wohnzimmer. Daneben eben die die Tür (die offen stand). Als ich an der Tonne vorbei lief fauchte es mich daraus an, ich war überrascht Mimi lag darin. An dem Tag hatte sie ordendlich gefressen und ich fuhr los bei den Schrewergärten neue Katzen zur Kastra einfangen. Als ich zurück kam begrüsste mich Mimi, sie saß mitten im Zimmer und guckte mich an als hätte sie das schon immer so getan. Sie blieb auch noch eine Weile sitzten während meine nach meiner Begrüssung wieder zurück auf den KB wanderten. Mimi putzte sich gemütlich guckte sich in Ruhe um und legte sich dann unter den KB in ein Bettchen. Abends ging es erneut auf Wanderschaft und mir viel auf das sie auf mein Bett sprang, später saß sie aber unterm Bett. Mir viel auch plötzlich ein das sie noch nicht auf dem Klo war und sicher dringend musste. Ich dachte mir schon das sie es entweder nicht fand oder sich nicht den langen Weg zurück traute. Also stellte ich ihr ein Klo neben das Bett, das wurde aber nicht wie erwartet benutzt, da konnte also was nicht stimmen.
So war es auch sie hatte mir mitten ins Bett gemacht. Die Matratze hatte mitten drin einen schönen gelben Pipifleckt genauso wie die Dauendecke. Ich konnte ihr nicht böse sein war es doch meine Schuld hätte ich mal früher dran gedacht aber ärgerlich war es trotzdem. Also Nachquartier auf der Couch aufgeschlagen. Dann wollte ich meine Sommerdecke holen die neben dem Bett in einer Stofftasche verstaut war. Was musste ich sehen, noch ein Pipifleck bis runter zum Teppichboden. Ich hätte heulen können aber die Katze konnte nun wirklich nichts dafür, sie hatte es ausgehalten bis es nichtmehr ging und dann auch nicht irgendwo hingemacht sondern sich eine Klohähnliche stelle gesucht, dafür konnte sie wirklich nicht.
Hab in der Nacht wirklich schlecht geschlafen mit zwei Wolldecken auf der Couch, naja gemütlich ist was anderes und gefroren hab ich auch. Mimi hat die Nacht in dem Bettchen verbracht und ich hatte überall Klos hingestellt und den Streukrümeln den Kampf angesagt. Sei her blieb sie in dem Bett und benutzte Brav das Klo neben ihr. Gefressen hat sie zwar nicht gut aber doch ausreichend.
Dann kam der Tag der Nachkontrolle. Ein bescheidener Tag für mich und später auch für Mimi. Er fing schon so bescheiden an und ging nicht besser weiter. Ich rief die TÄ an und sie hatte garkeine Zeit, wie ärgerlich dabei wollte ich morgens mit Mimi zu ihr und Mittags versuchen eine Wildkatze die bei den Gärten verletzt war einzufangen und dann hinzubrigen. Von den Gärten zur TÄ eine Stecke von einer halben Stunde und von mir zur TÄ nur 10 Minuten. Von mir zu den Gärten eine knappe halbe Stunde.
Jedenfalls war morgens nichts drin also hab ich geplant Mimi auf dem Rückweg von den Gärten zu holen war ein Umweg aber wäre machbar gewesen. Wie schwer die Wildkatze verletzt war wusste ich aber nicht und wie sie sich verhielt auch nicht. Außerdem brauchte ich dringend die Box die noch bei der TÄ stand, alles zum...
Jedenfalls brauchte ich vor Ort Hilfe von einer Frau die füttert weil die Katze einfach nicht in die Falle gehen wollte. Hatte mit ihr ausgemacht das wir uns Mittags treffen weil ich davor ja noch mit Mimi zum
Tierarzt musste.
Meine TÄ war zufällig in der nähe der Gärten unterwegs und schon auf halber Stecke dort hin als ich anrief, also drehte sie nochmal um holte die Box und ich versuchte in der Zwischenzeit die Frau zu erreichen denn so hätte ich garnicht erst dort hinfahren müssen sondern die TÄ hatte die Katze gleich mitnehmen können. Pustekuchen ich konnte die Frau nicht erreichen also stelle die TÄ sie bei dem Kunden ab wo sie war.
Ich entschied mich Mimi gleich mitzunehmen die Box zu holen und zu hoffen das das mit der Wildkatze schnell über die Bühne geht. Ging es auch nur leider ohnen die Wildkatze. Die Frau tat ihr in der Box so leid das sie sie wieder frei lies. Ich hätte schreien können alles um sonst und die Katze schwer verletzt noch immer in der Wildnis. Zumal das mit der Box abholen auch nicht so einfach lief wie erwartet ich suchte eine geschlagene Stunde nach diesem Kunden weil mir die TÄ ausversehen eine Falsche Adresse gegeben hatte und ich mich dort überhaupt nicht auskannte und mich noch verfahren habe. War total wütend und dann noch das mit der Katze. Arme Mimi sag ich nur.
Nach zwei Stunden fahrt kamen wir endlich in der Praxis an Mimi hatte sich komplett einuriniert und stank und war nass. Auf dem Behandlungstisch Kotete sie dann noch vor lauter Angst. Sie zitterte und schnurrte um sich selbst zu beruhigen, sie war einfach nichtmehr zu beruhigen. Die Nachbehandlung hätten wir uns auch sparen können es war gut verheilt und alles prima. Notdürftig hat die TÄ dann die Tasche mit Tüchern ausgelegt die waren allerdings auch wieder durchgefeicht als ich zuhause ankam. Die Tasche tropfe vor nässe Mimi muss also furchbare Angst gehabt haben.
Wieder zuhause huschte sie sofort zurück in ihr Bettchen und war total Apatisch, das legte sich aber zum glück wieder und sie begann sich noch am selben Tag zu putzen. Mehr war allerdings nicht drin fressen konnte ich abhacken auch am nächsten Morgen nicht. Mittags hatte sie aber glücklicherweise großen Hunger und verschlang das Fressen förmlich.
Anfangs frass sie ja nur das Futter vom DM in den 400g Dosen, später auch die Schälchen vom Aldi. Irgenwann probiere ich dann nochmal das Macs das meine zur Zeit zu fressen bekommen. Sie frass und das wurde ihr neues Lieblingsfutter. Zähne hat sie ja nun so gut wie garkeine mehr. Links fehlten sie ihr ja schon (sind abgebrochen der Rest könne aber drinbleiben meinte die TÄ) und links wurden ja auch zwei gezogen. Fressen bereitet ihr nach wie vor Probleme aber ich weis nicht woran es liegt, jedenfalls frisst sie seit her auch Macs.
Eine Woche später also vor eineinhalb Wochen habe ich sie dann auch das erste mal Impfen lassen, davor wurde sie natürlich nochmal durchgecheckt. Hatte die fixe Idee die TÄ diesmal kommen zu lassen um ihr den Stress zu ersparen aber das war der größte Fehler den ich tun konnte. Sie hat das Bettchen unter dem KB als Schutzraum betrachtet, seit her ist es das nichtmehr.
Ich habe sie noch nie so erlebt wie an dem Tag, sie biss mit ihren nicht vorhandenen Zähnen, Kratzte, spuckte und fauchte das volle Programm. Sonst immer so Lammfrom und dann das. Es war furchtbar und als die TÄ dann weg war war sie wieder wie immer aber das Bett, das merkte ich von dem Zeitpunkt an, war mit misstrauen behaftet. Sie lag zwar noch drin aber sie fühlte sich einfach nichtmehr sicher.
Vor ein paar Tagen also eine Woche später fing sie plötzlich an richtig zu fressen, also ohne mein Zutun. Ich stellte ihr die Schüssel vors Bettchen und sie frass gemüdlich immer alles auf und hätte am liebsten noch mehr gehabt. An einem Tag stand sie sogar mal auf und ging die zwei bis drei Meter ums Sofa herrum und mopste Filou und Garfields fressen. Die übergaben ihr Kampflos das Feld, Filou fauchte zwar bitterlich aber trollte sich. Er tat mir leid aber ich freute mich gleichzeitig auch. Das tat sie zwei Tage später nochmal allerdings waren da die Näpfe schon leer und Filou sowieso gerade am gehen.
Am Dienstag dann fing sie an herumzulaufen und wieder alles zu erkunden, sie blieb dann in der ersten Nacht in der Tonne unten liegen die neben den Näpfen stand und in der Zweiten Nacht als ich ins Bett bin lag sie wieder in ihrem Bettchen allerdings heute Morgen fand ich sie wieder in der Tonne vor allerdings diesmal oben. Das erste mal wo sie vom Boden weg ist und erhöht lag, bzw überhaupt auf eine Erhöhung drauf ist. Also eigentlich ein sehr gutes Zeichen.
Sie nimmt auch sichtlich mehr an ihrer Umwelt teil, als Kopftechnisch bekommt sie mehr mit das seiht man deutlich, sie interessiert sich für die Dinge die um sie herrum geschehen. Gestern z.B. wie schon kurz erwähnt. Hatte ich meinen Jungs ne Hand voll
Trockenfutter ins Fummelbrett da lief sie doch tatsächlich auch hin und wollte mitmachen nur leider vertrieben sie die Beiden Jungs so das sie erst kurz hin ging als diese weg waren und mal kurz schnupperte.
Alles in allem scheint sie recht entspannt, klar es setzt ihr sicher zu das meine Jungs sie ständig anfauchen aber ansonsten wirklich sie gelassen, streckt sich, putzt sich, läuft rum, gähnt usw. Ins Bett geht sie allerdings so gut wie garnichtmehr ich merke deutlich das ist negativ behaftet.
Was mich so unendlich Sorgt ist seit Dienstag frisst sie auch nichtmehr, ich habe ihr Abends das fressen unter den Schreibtisch gestellt weil sie dort gerade war. Da hatte sie angefangen zu fressen wieder so schrecklich gewürgt so wie damals vor der Zahnop und nun frisst sie wieder nichtmehr. Genau wie vor der OP.
Also wieder die TÄ angerufen nur ist die leider erst wieder Montag abend zuhause. So ein misst den ein andere
Tierarzt ich weis nicht so recht.
Nun hab ich ihr das Metacam was ich noch da hatte gegeben. Das Müsste noch für ein oder zwei mal reichen dann ist es alle. Ich dachte wenn sie schmerzen hat finde ich das so wenigstens raus und nehme ihr diese.
Jetzt habe ich schon mit einer aus dem Verein geschrieben, sie ist Arbeiten liest aber ab und an die Mails in den Pausen. Sie hat mir die Nummer von einem sehr guten Arzt gegeben. Ich denke einerseits ist es vielleicht garnicht so übel mal eine zweite Meinung einzuholen, jemand anderen draufgucken zu lassen aber das bedeutet für sie natürlich noch mehr Stress als so schon. Außerdem ist der natürlich mit Mimi und ihrer Geschichte garnicht vertraut. Jetzt wo sie so weit ist, das würde sie wieder total zurück werfen.
Hab heute morgen dann diesen
Tierarzt angerufen, leider hat er keinen Termin frei ich müsste Mimi um drei dort abgeben und spät abends könnte ich sie wieder holen, sie würde dann irgendwo dazwischen gequetscht. Das geht in meinen Augen aber garnicht, nicht mit Mimi und schon dreimal nicht weil er sie nicht kennt.
Mimi ist sehr sensibel sie spürt jede kleinste Gemütslage von mir und wenn man nicht vorsichtig mit ihr umgeht und nicht genau weis wie man am besten an sie ran geht passiert soetwas wie letzte Woche beim Impfen.
Was noch dazu kommt sie läuft seit heute morgen auch vor mir weg, das hat sie noch nie gemacht und ich will sie natürlich jetzt nicht durch die Wohnung jagen also lasse ich sie weitgehend in ruhe. Milch liebt sie über alles und trinkt die zum glück auchnoch also hab ich ihr Metacam in die Milch gemacht ich hoffe das wirkt trotzdem anders hätte ich nicht gewusst wie ihr verabreichen.
Bin total verzweifelt, wenn sie nicht bis heute Mittag frisst muss sie zum
Tierarzt nur wohin
