Sorry aber die meisten als gemeinnützig anerkannten Vereine nehmen eine Schutzgebühr.
ich kenne hier im grossraum stuttgart nur einen einzigen der eine solche gebühr verlangt, von daher kannst du das nicht so verallgemeinern.
Und denen jetzt Betrug vor zu werfen ist schon mehr als dreist.
das hast du falsch verstanden.
es gibt menschen, die unter dem deckmantel des tierschutzes tiere verkaufen. die nennen das dann zwar nicht "preis" sondern "schutzgebühr", aber leider gibt es das, und zwar garnicht so selten, und genau das nenne ich BETRUG.
eben drum machen das die katzenhilfsorganisationen hier in der gegend wohl eben NICHT - damit sie sich diesem verdacht garnicht erst aussetzen. die finanzieren sich eben aus mitgliedsbeiträgen und spenden. ich finde das gut und richtig so.
Wenn Du ein wenig Ahnung von Tierschutz hättest, wüßtest Du das Tierschützer leider immer drauf zahlen.
ich bin mir sicher dass du mich jetzt gerade verwechselst, du weisst ja garnichts von mir, also auch nicht ob ich nicht vielleicht sogar mehr ahnung von tierschutz habe als du.
nur weil ich der meinung bin dass die organisationen hier im grossraum stuttgart das RICHTIG machen wenn sie KEINE gebühren verlangen heisst das noch lange nicht dass das dem tierschutzgedanken widersprechen würde und ich kann beim besten willen nicht nachvollziehen warum du anscheinend der meinung bist dass das ein widerspruch sei.
Und irgendwoher muss das Geld kommen.
die gelder kommen hier wie gesagt aus mitgliedsbeiträgen und spenden.
DAS ist aber Tierschutz, adäquate Rundumversorgung der anvertrauten Tiere, egal was kommt.
anscheinend sind die menschen im grossraum stuttgart dann wohl tierliebender, wenn die mitgliedsbeiträge und spenden hier ausreichen.
Ein Tierschutztier ungechipt raus zu geben ist grob fahrlässig und wird nur nicht gemacht um Kosten zu sparen.
dann würde ich dir empfehlen die entsprechenden katzenhilfsorganisationen im grossraum stuttgart deswegen anzuzeigen.
aber vielleicht magst du das ja erklären warum du der meinung bist dass katzen zwingend gechipt sein müssten - ich sehe das nämlich etwas anders (obwohl unsere sehr wohl gechipt werden bzw. sind).
Denn sollte es zb kurz nach der Vermittlung, aus welchen Gründen auch immer, durch die Tür flitzen, ist es weder gekennzeichnet noch registriert .
ich weiss nicht ob es dir bisher entgangen ist, aber man kann katzen auch tätowieren.
die meisten katzenhilfsorganisationen lassen das grundsätzlich machen, schon damit streuner nicht aus versehen mehrmals auf dem OP-tisch zur kastration landen.
hinzu kommt, dass auch privatleute so einfach erkennen können dass eine katze jemandem gehört - was beim chip ja nicht möglich ist, denn als privatmensch hat man natürlich kein lesegerät zuhause.
im grossraum stuttgart haben auch die straßenreinigungsfirmen (oder wie die heissen) kein gerät dabei um tote tiere zu identifizieren, die tätowierungen werden aber sehr wohl überprüft.
DAS ist für mich unseriös.
wieso? was ist daran unseriös?
Noch dazu weil es in vielen Gemeinden mittlerweilen auch eine Chippflicht gibt.
ich kenne keine einzige hier im süden, vielleicht magst du ja ein paar beispiele nennen?
Die Kastrationsverpflichtung ist das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben wurde ...
bei uns gibt es keine kastrationspflicht.
Da man den Leuten nur vor den Kopf guckt ist es sinnvoll kastriert abzugeben. Denn das ist im Sinne des Tierschutzes.
wie gesagt, die meisten katzenhilfsorganisationen im großraum stuttgart kontrollieren ob tatsächlich kastriert wurde, und zwar (sofern es keinen grund dagegen gibt wie z.b. krankheit) im alter von 6 monaten.
ob es sinnvoll ist katzen früher zu kastrieren darüber lässt sich trefflich streiten - das ist aber nicht sache des tierschutzes, damit täte er sich auch sicher absolut keinen gefallen sondern würde im gegenteil sogar auf massiven widerstand in der bevölkerung stossen.