Liebe Silke,
ich habe gerade deinen Thread gelesen und bin ganz geschockt

Ich hatte mich Anfang des Jahres so gefreut, dass Hannes bei euch ein Zuhause gefunden hat. Es tut mir so Leid, dass er jetzt so schwer verletzt ist.
Leider kenn ich mich mit gebrochenen Schulterblättern nicht aus, habe aber auch eine Geschichte für dich:
Die Katze meiner Nichte kam vor einigen Jahren eines Abends nicht nach Hause. Wir haben sie gesucht und gerufen, aber sie kam einfach nicht. Morgens lag sie dann schwerverletzt neben unserer Haustür.
Wir sind sofort mit ihr zu unserer Tierärztin gefahren, die ein gebrochenes Becken und ein gebrochenes Bein feststellte. Yuna musste dort bleiben und wurde sofort operiert. Als wir sie wieder abholten, wurde meiner Nichte gesagt, sie müsse Yuna konsequent mindestens sechs Monate in einem Käfig halten. Zuerst bekamen wir nur einen kleinen Käfig mit, wo sie nur sehr wenig Bewegungsfreiheit hatte. Mehr brauchte sie aber auch nicht, denn sie hat sie eh kaum bewegt.
Mehrfach mussten wir die Süße wieder bei unserer Tierärztin vorstellen. Nach zwei Monaten bekam sie schon einen etwas größeren Käfig, nach vier Monaten dann einen richtig großen. Sie durfte dann auch schon mal kurze Ausflüge durch die Wohnung machen. Meine Nichte musste nur darauf achten, dass Yuna nicht springt.
Mir war oft das Herz so schwer, wenn ich das Kätzchen im Käfig sitzen sah. Am liebsten hätte ich so manches Mal den Käfig aufgemacht, aber was hätte es gebracht? So haben wir den Käfig immer von Raum zu Raum getragen, so dass Yuna immer bei uns war.
Meine Nichte hat sich wirklich an die Anweisungen der Tierärztin gehalten und Yuna wurde wieder vollständig gesund. Es war eine harte Zeit für alle, aber es hat sich gelohnt. Heute erinnert nur ein hervorstehender Knochen an die schlimme Verletzung von damals.
Ich kann dich nur bitten, kämpft mit dem Kater. Er wird euch immer dankbar sein.
